Boundary Boss: Meine Grenzen setze ich selbst! Klarheit finden und endlich selbstbestimmt leben

Klappentext:
Befreie dich vom Überfunktionieren, Übererfüllen und Gefallenwollen! Viel zu oft bringen wir unsere Wünsche oder Tabus nicht zum Ausdruck, sondern verstecken unsere Bedürfnisse hinter passiv-aggressivem Verhalten oder verdrängen unsere Emotionen, bis wir explodieren. Für ein gesundes, glückliches und selbstbestimmtes Leben ist es unabdingbar, klare Grenzen zu ziehen und zu kommunizieren – ohne Schuldgefühle und Drama!

In „Boundary Boss“ zeigt dir die bekannte US-Psychotherapeutin Terri Cole, wie das geht. Du lernst zuverlässige Strategien und Techniken, um deine Bedürfnisse zu erkennen, deinen „Grenzplan“ neu zu gestalten und kraftvolle Abgrenzungsskripte anzuwenden. Außerdem erfährst du, wie du mit „Grenzzerstörern“ umgehst, Co-Abhängigkeiten vermeidest und gesunde Beziehungen aufbauen kannst.

Für Frauen, die erschöpft sind vom Über-Erfüllen und Über-Empfinden: Werde ein Boundary Boss!


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Titel: Boundary Boss: Meine Grenzen setze ich selbst! Klarheit finden und endlich selbstbestimmt leben
Autor: Terri Cole
Verlag: Mankau
Länge: 286 Seiten
ISBN: 978-3863747343
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Ein Buch für Menschen, welche sich stark zurücknehmen und alles andere erfüllen, außer ihre Bedürfnisse.

Meinung:
Terri Cole hat dieses Buch explizit für Cis-Frauen geschrieben, weist aber darauf hin, dass es jeder Mensch lesen kann. Den Einstieg fand ich daher leider etwas schwierig. Jeder sollte ein Buch zum Thema lesen, welches das Interesse weckt und sich nicht durch Ansprache oder Gendern ausgegrenzt oder explizit angesprochen fühlen. Es sollte doch um den Inhalt gehen und nicht für welches „Geschlecht“ oder „Identität“ der Inhalt geschrieben ist. Nur weil sich „gebürtige“ Frauen eventuell schlechter abgrenzen können (wer sagt denn das?!) … ich schweife ab.
Der Schreibstil oder die Übersetzung oder beides ist speziell, es wirkt belehrend und nur Terri hat die Lösung aller Probleme. Daher habe ich auch sehr lange gebraucht, um das Buch zu lesen, ich wollte mich eher vom Buch abgrenzen, was ich auch immer wieder getan habe. Die Autorin und Psychologin beschreibt immer wieder Szenen aus dem Praxisalltag und ergänzt dies mit Checklisten, Kurztipps und Abgrenzungsskripten. Es wirkt daher sehr eingefahren und sie scheint nur Lösungsansätze zu geben auf das, was sie vorstellt und wie sie es sich vorstellt, dass man reagiert. Sie schreibt, dass man bei Veränderungen vermutlich Angst bekommt und Schamgefühle. Moment! Werden diese nicht vielleicht erst ausgelöst, wenn man sie sich einredet? Und schon könnte man das nächste Coachingbuch von Terri Cole kaufen. Was bringt einem ein Skript, was man lernt und kein Handwerkszeug bekommt, wie man variiert? Dieses Buch hat mich ehrlich gesagt mehr aufgeregt, als dass ich es nützlich fand.

Cover:
Das Cover ist auffällig gestaltet und signalisiert das Thema Abgrenzung klar.

Fazit:
Viel Text, dass man sich als Frau einfach nichts sagen zu lassen braucht, mit vielen Beispielen, dass es andere geschafft haben. Und, dass, wenn man es auch schaffen möchte, Angst- und Schamgefühle bekommt. Es gibt deutlich bessere Bücher, für alle Geschlechter / Identitäten, die nie etwas von Angst oder Scham erwähnen, weil es ein Grundrecht ist, für sich einzustehen. Daher bekommt Boundary Boss leider nur 2 Sterne, es gefällt mir wegen oben genannter Gründe einfach nicht.

Ich bedanke mich bei Mankau für das Rezensionsexemplar.

Immer funktionieren funktioniert halt nicht: Über die alltägliche Überforderung und die Kunst, bei sich zu bleiben. Coach und Psychotherapeut erzählen aus der Praxis – Judith Brückmann, Cord Neubersch

Klappentext:
Alles zu viel? Was uns im Alltag fertigmacht. Und was uns hilft.

Wir kennen es alle: Neben den kleinen und großen Prüfungen des Alltags schaukeln wir Ehe, Kinder, Karriere und Leidenschaften – und um die nächste Ecke wartet sie schon: die Überforderung. Wir sind ständig erreichbar, für die Bedürfnisse unserer Mitmenschen, aber auch für die eigenen Ansprüche und Erwartungen. Da hilft es kaum, nur mal ein paar Stunden das Handy auszuschalten. Gerade, wenn alles zu viel wird, ist es wichtig, die Muster und Glaubenssätze zu erkennen, die uns unbewusst durchs Leben lenken, und uns selbst, unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse, im Blick zu behalten. Denn selbst, wenn alles organisiert ist, merken wir, dass wir uns das doch eigentlich mal ganz anders vorgestellt hatten. Immer funktionieren funktioniert nicht – und funktionieren allein macht uns nicht glücklich.

Judith Brückmann und Cord Neubersch sind Coach und Psychotherapeut – und außerdem Geschwister. Anhand von Geschichten aus der Praxis und persönlichen Anekdoten zeigen sie uns, wie man aus der Überforderung raus- und wieder bei sich und seinen Wünschen und Bedürfnissen ankommt …


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Titel: Immer funktionieren funktioniert halt nicht: Über die alltägliche Überforderung und die Kunst, bei sich zu bleiben. Coach und Psychotherapeut erzählen aus der Praxis
Autor: Judith Brückmann, Cord Neubersch
Verlag: KiWi
Länge: 320 Seiten
ISBN: 978-3462001228
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Das Buch ist strukturiert sowie logisch aufgebaut. Es liefert authentische Einblicke in die Psychotherapie und das Coaching. Beleuchtet Stress und Überforderung und bietet praxisnahe Strategien für sehr viele Gegebenheiten.

Meinung:
Die lockere Art der beiden Autoren hat mich absolut überzeugt. Sie schreiben sachlich und ehrlich, warum der Mensch nicht immer funktionieren kann, wie man sich im Leben selbst verliert und wieder zu sich finden kann, wann eine Therapie und wann ein Coaching sinnvoll ist. Die Praxisbeispiele und die Entwicklung sind ebenfalls aufschlussreich und helfen, den Blickwinkel auf die eigene Situation zu verändern. Besonders spannend ist die Arbeit mit den eigenen Werten: Was macht mich aus, was ist mir wichtig und was benötige ich?

Aufgelockert wird die Lektüre durch kleine Einschübe „Insiderwissen“ und „Erkenntnis to go“. In den kurzen Dreizeilern werden die Textpassagen auf das wichtigste reduziert und lenken so den Fokus.

Cover:
Das Cover passt perfekt zum Inhalt. Es wirkt geschlossen und doch offen, strukturiert und chaotisch und auch nach unterschiedlichen Ansichten und Einstellungen, welche sich dann doch ineinander fügen.

Fazit:
Ein sehr gutes Buch von Experten für Laien. Es hilft, sich selbst klarer zu sehen und auch zu erkennen, wann welche Hilfe angebracht ist. Auch ist es hilfreich zu verstehen, dass Stress / Überforderung im Alltag angekommen ist und es immer Wege aus der Krise gibt, man muss sie nur finden / kennen. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung für jede/n!

Ich bedanke mich beim KiWi Verlag für das Rezensionsexemplar.