Keine Gnade – Daniel Annechino

Klappentext:
Wenn ich diesen Eid erfülle und nicht breche, so sei mir beschieden, (?) Ansehen bei allen Menschen für alle Zeit zu gewinnen. Wenn ich ihn aber übertrete und breche, so geschehe mir das Gegenteil.

Ein brutaler Serienmörder versetzt San Diego in Angst und Schrecken: Die Opfer werden ohne Narkose am Herzen operiert – und sterben. Ein grausamer Tod. Detective Inspector Samantha Rizzo und ihr Kollege Alberto Diaz sind auf der Jagd nach einem Mann, der den hippokratischen Eid bricht. Ohne Reue. Er ist ein Killer ohne Gnade.


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Titel: Keine Gnade
Autor: Daniel Annechino
Verlag: Ullstein
Seiten: 512
ASIN: B007667I60
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Julian ist Arzt und will den Durchbruch. Er muss seine Studie zum Thema Vorhofflimmern nur noch etwas ausbauen, mehr beweisen. Natürlich liegt nichts näher als sich Probanden zu entführen und die OP-Studien am gekidnappten und lebendem Objekt durchzuführen …

Das Ermittlerduo Al Diaz und Samantha Rizzo sind dem Herzmörder allerdings auf den Fersen …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Allerdings mit wenig Spannung. So wird diese zwar teilweise aufgebaut, aber nicht gehalten und es sind Handlungsstränge verbaut, die nicht hätten sein müssen.

Charaktere:
Ja, die gab es wohl, aber leider konnte ich keinen greifen. Alle waren blass und konnten mich nicht überzeugen. Julian, der seiner Studie wegen zu unseriösen Mitteln greift wirkt verwirrt und die beiden Kommissare wirken sowas von aufgesetzt, dass ich mich zeitweise gefragt habt, wie die beiden es überhaupt in den Dienst geschafft haben.

Cover:
Das Cover verspricht viel Blut und Gewalt, was aber im Buch eher untergeht.

Fazit:
Ein sehr langweiliger Roman, der das Wort Thriller nicht verdient. Da „Keine Gnade“ bereits der 2. Teil des Ermittlerduos Rizzo und Diaz ist, erfährt der Leser natürlich einiges von Teil 1 „Leise stirbst du nie“, aber einige Dinge bleiben unklar, so dass ich raten würde, mit dem 1. Teil zu beginnen.

Mir hat Keine Gnade nicht gefallen, da die Handlungen immer vorhersehbar waren – logisch, so kannte ich gleich von der ersten Seite an den Mörder und sein Motiv. Das Ermittlerteam war mir zu stumpf und die Nebenhandlungen, also das Privatleben der Ermittler, hat mich überhaupt nicht interessiert und hatte auch nichts mit dem eigentlichen Fall zu tun. Es ist immer schön eine sympathie über private Handlungen aufzubauen, aber das war dann doch zu viel des Guten.

Shades of Grey III – Befreite Lust – E. L. James

Klappentext:
Als die noch unerfahrene Studentin Ana Steele den attraktiven und faszinierenden Christian Grey kennenlernte, begann sie eine gefährliche Affäre mit ihm, die das Leben von beiden für immer verändert hat. Doch Ana ist von Christians dunklen Leidenschaften verunsichert und verlangt nach einer tieferen Beziehung und mehr Nähe.
Zunächst scheint sich Christian tatsächlich auf Ana einzulassen, und die beiden genießen ihre Leidenschaft und die unendlichen Möglichkeiten ihrer Liebe. Aber Ana ist sich bewusst, dass es nicht einfach sein wird, mit Christian zusammenzuleben.
Gerade in dem Moment, als ihre Liebe alle Hindernisse zu überwinden scheint, werden Ana und Christian Opfer von Missgunst und Intrigen, und Anas schlimmste Albträume werden wahr. Und sie muss sich endlich Christians Vergangenheit stellen…

Wer die ersten beiden Teile von Shades of Grey nicht gelesen hat, sollte den dritten und letzten Teil gar nicht erst anfangen zu lesen. Dieser Teil setzt voraus, dass die vorangegangen Bände dem Leser bekannt sind. Die Geschichte beginnt in Südfrankreich. Ana und Christian befinden sich in ihren Flitterwochen;

Die Geschichte geht wie gewohnt weiter, Sex, Leidenschaft, Kontrolle – Es gibt keine Neuerungen im dritten Band und ich brauchte doch sehr lange diesen zu lesen, da mich das Thema einfach nicht mehr reizt. Ich überschlage einfach grob: 3 Teile a 600 Seiten = 1800 Seiten zu lesen wie Ana und Christian rumf*** ist nun wirklich nicht sonderlich spannend. Egal, ich habe es geschafft und fand die Geschichte um Neid und Missgunst, die zwischen den lausigen Sexszenen eingebunden waren, einigermaßen gelungen und traurig.

Der Stil von E. L. James ist auch im dritten Teil noch nicht meiner und ich bin froh, dass es kein weiteres Buch in der Shades of Grey Reihe gibt, welches ich noch lesen müsste. Der Ausdruck sowie die Recherche lassen mir einfach zu viele Fehler zu und ich kann die Autorin immer noch nicht empfehlen, wie gesagt es gibt wunderbare erotische Bücher – auch über SM die wesentlich besser recherchiert sind und der Ausdruck stimmt. Auch habe ich mich gefragt ob die Übersetzung mangelhaft ist oder doch der Originalstil schlecht. Auf einer Seite lese ich 3 Mal – „aber das Lächeln erreicht seine Augen nicht“ – macht ja nichts, man hätte doch auch schreiben können „sein Lächeln wirkte aufgesetzt“. Wenn ich mich früher bei meinen Aufsätzen so oft wiederholt hätte, hätte ich eine schlechtere Note erhalten…

Ana und Christian haben sich im dritten Teil total gewandelt, aus der schüchternen Ana wird ja fast eine Superheldin und aus Christian ein lieber, fürsorglicher Ehemann. Beides stimmt für mich nicht und wirkte zu aufgesetzt.

Das Cover gefällt mir, wie die anderen auch nicht und selbst die Haptik ist gruselig – so pelzig (leider auch wie bei den anderen Büchern).

Fazit:
Sehr unglaubwürdig und nur an Fans der ersten beiden Teile zu empfehlen, die wirklich wissen wollen wie die Geschichte ausgeht. Am Ende des Buches findet der Leser noch ein „Shades of Christian“ – dort beschreibt Christian selbst, sein erstes Weihnachten bei den Greys. Danach folgt noch die erste Begegnung von Ana und Christian aus Christians Sicht. Also liest der Leser nochmals das komplette Interview zwischen den beiden und Christians Besuch im Baumarkt bei Ana. Mich hat es genervt. Es war mir zu lang. Ich vergebe 2 Sterne für dieses Buch, da es mir persönlich nicht gefallen hat und ich einen glaubwürdigeren Abschluss erwartet habe.


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Titel: Shades of Grey – Befreite Lust
Autor: E. L. James
Verlag: Goldmann
Seiten: 672
ISBN: 978-3442478972
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Entmündigt – Heinz G. Konsalik

Klappentext:
Sie erbt ein Millionenvermögen – und den Hass ihrer Familie.
Gisela Peltzner ist Erbin eines Familienvermögens. Voller Neid sind ihre Verwandten hinter ihrem Geld her, an das sie aber nicht herankommen können, ehe Gisela nicht als unzurechnungsfähig erklärt und entmündigt wird. Mit allen Mitteln trachtet die „liebe Familie“, das Mädchen hinter die Gitter einer Nevenheilanstalt zu bringen. Nur ihr Verlobter, Dr. Klaus Budde, steht auf ihrer Seite und nimmt den Kampf gegen den skrupellosen Familienclan auf.

Inhalt
Die Geschichte beginnt mit Fahrzeugen, die ganz gemächlich auf den Hof einer Anstalt rollen. Im Inneren eines Autos sitzen Gisela und ihr Onkel Ewald. Als die Wagen zum stehen kommen, warten bereits Pfleger der Irrenanstalt auf die zierliche Frau, die zur Begutachtung ihrer Psyche für eine Weile in diesem Institut leben soll.

Stil
Da ich absoluter Konsalik-Fan bin und schon sehr früh (ich glaube ich war 12) ein Werk (das geschenkte Gesicht) von ihm gelesen habe, kann ich nicht anders, als diesen unverwechselbaren Schreibstil zu loben. Er ist einfach, direkt und flüssig. Dieser Stil schafft es gesellschaftskritische Themen sehr gut darzustellen und an den Leser zu bringen, ihn gar mit einzubeziehen.

Charaktere
Gisela ist eine starke Persönlichkeit, die ich gleich auf der ersten Seite in mein Herz geschlossen habe. Diese Grausamkeit, die ihr nur aus Habgier angetan wird, hat nicht nur sie gebrochen, sondern auch mich, als Leser. Allein und verzweifelt versucht sie das Beste aus ihrer Situation zu machen und schleicht sich so noch tiefer in mein Herz.

Onkel Ewald ist ein vor Neid und Dummheit strotzender Mensch, der am Ende der Geschichte zu seiner wahren Bestimmung findet – sehr gut! Ich mochte ihn natürlich nicht und war froh, dass er nicht allzu oft im Vordergrund der Geschichte vorkam.

Dr. Klaus Budde ist so ein lieber und toller Verlobter, den wünscht sich wohl jede Frau. Ich bin sehr froh, dass er Gisela bis zum Ende  zur Seite stand und den glauben nicht verloren hat.

Cover
Das Cover spiegelt das wieder, was das Buch erzählt. Eine Frau ganz allein im Nebel. Ohne Macht, ausgeliefert und allein zwischen weißen Wänden – furchtbar!

Fazit
Ein gelungenes Buch, welches die menschlichen Schwächen wunderbar aufzeigt und sehr zum nachdenken anregt. Geeignet für Menschen, die etwas zu egoistisch und neidisch durch die Welt laufen. Aber auch für Starke Persönlichkeiten, die nicht aufgeben um an ihr Recht zu kommen. 5 Sterne für ein kritisches Buch, was den Leser bereichern wird.


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Titel: Entmündigt
Autor: Heinz G. Konsalik
Verlag: Heyne
Seiten: 172
ISBN: 978-3453001336
Meine Bewertung: 5 Sterne – Leseempfehlung!

Im Visier des Todes – Olga A. Krouk

Klappentext:
Als Model stand Céline Winter eine große Karriere bevor. Doch dann wird ihre grausam entstellte Leiche gefunden. Für ihre Schwester Leah bricht eine Welt zusammen – und die Polizei steht vor einem Rätsel. Leah beschließt, selbst nach dem Täter zu forschen. Dabei trifft sie auf den gut aussehenden Fotografen Kay Gordon, zu dem sie sich augenblicklich hingezogen fühlt – doch Kay schein ein dunkles Geheimnis zu verbergen. Was weiß er über den Mord? Je näher Leah der Wahrheit kommt, desto größer ist die Gefahr, in der sie schwebt …

Wow, das war so ein spannendes Buch, ich musst es gestern Abend / Nacht noch zu Ende lesen. Ich konnte die Geschichte um Leah, die den Mord an ihrer Schwester Céline aufklären will, einfach nicht aus der Hand legen. Die Story fängt gleich mit einem furchtbaren Fotoshooting an – kurz vor dem Tod von Céline. Dann beginnt der eigentliche Teil um Leah, die Aufklärungsarbeit, die Liebe und ihre psychisch kranke Mutter.

Leah war mir von Anfang an sympathisch. Sie war mutig, aber dennoch nicht abgedreht, also genau so, wie ich mir Leah auch im wirklichen Leben vorstellen könnte.

Allerdings hätte ich gerne ihr Alter erfahren. Für mich war es schwer sie zu greifen, sie auf ein bestimmtes Jahr zu schätzen daher entschied ich mich für 20 bis 35. Dieser Rahmen ist mir aber leider einfach zu groß. Ähnlich ging es mir mit den anderen Charakteren, auch dort hatte ich kein Alter. Teilweise kamen mir die Personen so jung und dynamisch vor, teilweise aber auch alt und verbraucht. Dies verwirrte mich ab und an, tat aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Kay ist ein sehr interessanter Typ, über sein Aussehen erfährt der Leser wenig, aber dafür ist er umso geheimnisvoller. Wirklich einschätzen konnte ich ihn nie und genau das mochte ich, gleiches gilt bei Poul.

Bei den Schauplätzen, gilt für mich das gleiche wie bei den Charakteren, der Leser erfährt nicht viel, aber das, was gelesen wird, ist so eindrucksvoll und atemberaubend, dass mehr sehr viel kaputt gemacht hätte.

Fazit: ein Buch, welches unbedingt gelesen werden muss! Spannend bis zur letzten Seite und auch die Liebesszenen zwischen den nervenaufreibenden Stellen, waren genau in der richtigen Länge und gut lesbar. Für alle, die gerne spannende Geschichten mit unvorhersehbaren Wendungen lesen, mit einem Hauch von Erotik. Ich freue mich sehr auf weitere Bücher von Olga A. Krouk!

 

Meinen Dank an Olga A. Krouk für das signierte Rezensionsexemplar.


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Titel: Im Visier des Todes
Autor: Olga A. Krouk
Verlag: LYX
Seiten: 340
ISBN: 978-3802586408
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Wo waren Sie, Dr. Highley? – Mary Higgins Clark

Klappentext:
Der Frauenarzt Dr. Highley unterhält eine renommierte Privatklinik in New Jersey. Er ist Spezialist für komplizierte Schwangerschaften, aber er mißbraucht seine Patientinnen auch für wissenschaftlich nicht fundierte Experimente. Eine Reihe von mysteriösen Todesfällen in der Klinik alarmiert schließlich die Polizei. Da macht die junge Richterin Katie DeMaio eine Beobachtung, die für sie höchst gefährlich wird …

Dieses Buch lässt sich flüssig weg lesen, aber der Inhalt? – Der war vorhersehbar! Schade. Ich habe schon einige Mary Higgins Clark Bücher gelesen, aber dieses Buch ist grausam. Die Charaktere sind blass, es sprang kein Funke über und es war einfach nur langweilig. Zum Glück war das Buch nicht sonderlich dick, so dass es schnell vorbei war.

2 Sterne für ein langatmig, langweiliges und vorhersehbares Buch und keine Empfehlung. Es gibt wesentlich bessere Bücher von Mary Higgins Clark.


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Titel: Wo waren Sie, Dr. Highley?
Autor: Mary Higgins Clark
Verlag: Heyne
Seiten: 318
ISBN: 978-3453053205
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht