Das geheime Vermächtnis – Katherine Webb

Klappentext:
Zwei Schwestern, ein brennendes Geheimnis und eine düstere Vergangenheit …

Nach dem Tod ihrer Großmutter erben die Schwestern Erica und Beth das Gut Storton Manor im englischen Wiltshire. Jahre sind vergangen, seit sie den herrschaftlichen Landsitz zuletzt betraten, zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an ihre Kindheit, als ihr Cousin Henry mit zwölf Jahren spurlos verschwand. Doch die Vergangenheit lässt Erica nicht los. Sie liest alte Briefe ihrer Großmutter und gerät immer tiefer in den Bann eines Familiengeheimnisses, das offenbar seit Generationen auf Storton Manor gehütet wird …

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Endlich habe ich „Das geheime Vermächnits“ geschafft. Die Story ist gut, aber irgendwie hätte man das Buch gut um 200 Seiten kürzen können. Die Geschichte spielt in mehreren Epochen und über Generationen hinweg.

Da wäre die Geschichte um die beiden Schwestern Erica und Elisabeth – einmal im Jahr wo es um das Verschwinden ihres Cousins Henry geht und dann 23 Jahre später, als die beiden zum Herrenhaus zurückkehren und die Geschichte im hier und jetzt erzählt wird. Und die Erzählung um die Urgroßmutter Caroline, um 1902.

Alle Protagonisten wirken mir persönlich zu flach, zu naiv und wenig lebhaft. Auch die Beziehung unter den Charakteren wirkt für mich leider nur „als dahin geschrieben“ und nicht „echt“. Dies machte das Lesen auch eher etwas fad, es fehlte dieses mitfiebern. Auch fand ich es ab und an schwer, den Erzählungen von Erica zu folgen. Sie befindet sich im hier und jetzt und Schwupps, gibt es einen Flashback zu früher.

Schön fand ich die Geschichte von Caroline am Anfang des 19. Jahrhunderts. Ihre Geschichte war für mich verständlicher geschrieben und daher flüssiger zu lesen, gerne hätte ich von ihr und ihrem Leben mehr erfahren.

Fazit: ein schönes Buch zum Träumen, alte Herrenhäuser und deren Geheimnisse laden einfach dazu ein.

Das mir das Buch einfach zu lang war und einige Stellen bedingungslos gekürzt werden könnten aber die Geschichte an sich nicht schlecht war vergebe ich 3 Sterne.


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Titel: Das geheime Vermächtnis
Autor: Katherine Webb
Seiten: 545
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-3453355460
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Der Spiegel – Petra Meier Kröncke

Eine Frau kurz vor dem Selbstmord, die von einem Unbekannten gerettet wird und eine Liebe mit einer eigenartigen Bedingung die daraus hervorgeht. Ein schöner Gedanke der interessant umgesetzt ist. Ich bin leider mit dem Schreibstil nicht ganz klar gekommen, musste mich erst einlesen und fand die Handlung leider etwas zu oberflächlich. Aber 3 Sterne gibt es trotzdem.

Fazit: ein schönes eBook, welches den Leser in eine andere Welt entführt. Lesenswert für Träumer und Geschichtsinteressierte.


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Titel: Der Spiegel
Autor: Petra Meier Kröncke
Seiten: 28
ASIN: B008PCHT22
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Jane Eyre, die Waise von Lowood – Charlotte Brontë

Titel: Jane Eyre, die Waise von Lowood
Autor: Charlotte Brontë
ASIN: B004UBCYHW
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Geladen habe ich mir dieses eBook da es kostenlos im Amazonangebot war und ich kurz davor Sturmhöhe von Emily Brontë gelesen hatte, welches mir auch gefallen hat.

Jane Eyre ist eine wundervolle Geschichte, die interessante Einblicke in die Vergangenheit gewährt. Geschrieben 1847 und das mit viel Liebe!
Jane wächst bei Ihrer Tante auf, da beide Elternteile verstorben sind und wird dann von besagter Tante in eine Einrichtung gesteckt, da dass Kind zu Hause eher eine Last ist und das abenteuerliche Leben für Jane beginnt.

Wundervoll umgesetzt. Gefühle, Begebenheiten, Persönlichkeiten und Schauplätze des Buches sind durch die detaillierte Beschreibung sofort im Kopf.

Fazit: Dieses eBook sollte gelesen werden, einfach um die Schätze der Vergangenheit aufrecht zu erhalten! 4 Sterne da das Buch noch viele Rechtschreibfehler enthält.

Die fernen Stunden – Kate Morton

Klappentext:
Edie Burchills Verhältnis zu ihren Eltern war nie besonders eng. Umso überraschter ist sie, als ein verloren geglaubter Brief ihre sonst so verschlossene Mutter in Tränen ausbrechen lässt. Die Suche nach dem mysteriösen Absender führt Edie nach Milderhurst Castle, wo seit Jahrzehnten die exzentrischen Blythe-Schwestern leben. Als sie das verfallene schloss betritt, beginnt sie zu ahnen, dass hinter den alten Mauern der Schlüssel zur rätselhaften Vergangenheit ihrer Mutter liegt …
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Typisch Kate Morten, ein altes Schloss, ein Rätsel, liebevolle Charaktere, tolle Schauplätze und dies bebildert zu Papier gebracht. Mehr gibt es nicht zu sagen.
Auch bei diesem Roman, fieberte ich mit – egal mit wem. Die schockierenden Ereignisse um die Blythe-Schwestern und auch die Vergangenheit von Edies Mutter, alles so raffiniert zusammengesetzt – toll! 4 Sterne dafür – Für 5 Sterne würde ich an einigen Stellen den Text etwas einkürzen.

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Titel: Die fernen Stunden
Autor: Kate Morton
Verlag: Diana Verlag
Seiten: 736
ISBN: 978-3453356566
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Sturmhöhe – Emily Brontë

Klappentext:
Auf einer Anhöhe inmitten der rauen Landschaft des englischen Yorkshire liegt das Anwesen »Wuthering Heights«, dem Wind schutzlos ausgesetzt, der hier strenger als anderswo weht. Sein Besitzer, der herzensgute Mr Earnshaw, nimmt den Findling Heathcliff zu sich, in den Earnshaws Tochter Cathy sich bald schon heftig verliebt. Doch ihre Liebe endet im Unglück, und ein Gespinst aus Verrat und Rache liegt fortan über dem Landgut.

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In fast jedem englischen Buch, welches ich bis jetzt gelesen habe, wurden „Sturmhöhe“ ein paar Zeilen gewidmet und daher wollte ich es lesen.

Die Auswahl des „richtigen“ Buches stellte sich, jedenfalls für mich, als sehr schwierig dar. Ich wollte kein neumodisches umgeschriebenes Werk und die vielen angebotenen Exemplare machten das suchen nicht einfacher.
Nach langem hin und her hatte ich mich dann für oben genanntes Stück entschieden und es dem Briefträger förmlich aus der Hand gerissen. Nach einer kurzen Zeit des Lesens hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt und konnte das Buch binnen 2 Tagen beenden.

Besonders beeindruckt hat mich, dass dieses Buch von einer Frau in dieser Zeit (1847) geschrieben wurde (am Anfang zwar unter einem Pseudonym veröffentlicht) aber dennoch eine erstaunliche Leistung für diese Zeit.

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Es geht um Heathcliff, der als kleiner Junge in das Haus Earnshaw gebracht wird. Er wächst zusammen mit den Earnshaw-Kindern auf, wird aber durch seine Haut- und Haarfarbe wie Dreck behandelt. Heathcliff leidet, liebt und schwört Rache …

Der Schreibstil ist zu Beginn schwer verständlich. Die langen und verschachtelten Sätze sind komplex, lassen sich aber nach einer Eingewöhnungszeit leicht lesen. Schwierig fand ich dagegen die Textpassagen um den Diener Joseph – sein Kauderwelsch zu entziffern war dann doch sehr mühselig.

Die Charaktere sind interessant. So ist Heathcliff eine sehr starke Persönlichkeit, die man entweder hassen oder lieben kann. Ich mochte ihn sehr. Auch wenn ich seine Handlungen teilweise übertrieben fand, zeigte er sich immer so, wie er es kennen gelernt hat. Aus liebe zu seiner Stiefschwester tat er alles und das bis zum Wahnsinn – seine liebe, die so unergründlich, ehrlich und unerschütterlich ist, ist schon bewundernswert.

Cathy, die Stiefschwester von Heathcliff, ist eine Furie. Sie mochte ich nicht und auch der Rest der Familie war schwer zu ertragen. Hinterlistig, garstig, faul und so weiter. Nein, sie ging gar nicht. Trotzdem war das, was sie mit Heathcliff verband einmalig.

Einen Liebesroman erwartet man, einen leichten Schauerroman erhält man. Gut verpackt und toll erzählt. Dieses Buch bleibt in meinem Bücherregal und wird von mir mit 5 Sternen bewertet!


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Titel: Sturmhöhe
Autor: Emily Brontë
Verlag: Anaconda
Seiten: 398
ISBN: 978-3866474314
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr