Märchenküsse & Katzenträume – Kristina Günak

Klappentext:
Annabelle, eine allseits beliebte Autorin, muss einen Liebesroman fertig schreiben. Komme, was wolle. Aber sie wird einfach nicht fertig. Ihre Lektorin schluckt schon Beruhigungspillen.
Doch leider sterben alle Romanhelden auf unrühmliche und tragische Weise, bevor ihnen die Romanheldin in die starken Arme sinken kann. Dafür gibt es einen Grund: Annabelles Herz wurde schwer verwundet.
Seitdem sie nämlich ihren Freund mit „Miss Jung & Knackig“ beim Fremdgehen überrascht hat, hat sie den Glauben an die Liebe verloren. Sehr ungünstig für jemanden, der doch davon lebt, über die große Liebe zu schreiben.

Doch Hilfe naht! In Form einer Katze. Einer äußerst sonderbaren Katze, die Annabelle mit auf eine Reise nimmt. Und das, wo Annabelle doch so ungerne reist …


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Titel: Märchenküsse & Katzenträume
Autor: Kristina Günak
Seiten: 49
ASIN: B010SVODEO
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
„Wir sind selbst Gestalter unseres Lebens“, dies stellt Annabelle mithilfe einer sehr speziellen Katze fest.

Schreibstil:
Kristina Günak schafft es mit ihrer fantasievollen Schreibe eine traumhafte Welt zu erschaffen. Die Idee, eine Autorin in einer Schaffenskriese zu erleben, ist interessant und bestimmt nicht aus der Luft gegriffen. Ebenso der Weg zur Lösung 😉 Die drei Punkte für einen freien Kopf und das Loslassen von Altlasten sind sehr gut und bildlich dargestellt und halfen wohl nicht nur der Protagonistin sondern auch mir und ggf. auch anderen Lesern 😉

Charaktere:
Die Charaktere waren sehr sympathisch und es ist ein bisschen schade, dass die Geschichte nur so kurz ist – wobei sie länger auch nicht hätte sein dürfen.

Cover:
Das Cover ist verträumt und spielt mit den Grün-Weiß-Tönen auf einen ausgeglichenen und fröhlichen Lebensstil an.

Fazit:
Eine psychologisch wertvolle Kurzgeschichte zum glücklichen und positiven Denken. Daher volle Punktzahl und eine Leseempfehlung an alle!

Die Nacht der Elemente 01: Mondtocher – Lia Haycraft

Klappentext:
Als sich Lucija in den geheimnisvollen Sander verliebt, weiht er sie in ein Geheimnis ein: Sie ist eine Mondtochter. In wenigen Tagen wird sie in der Nacht der Elemente zu einer Arantai werden, einem Geschöpf der Nacht.
Sander will Lucija bei der Verwandlung begleiten, doch seine Vergangenheit holt sie beide ein. Plötzlich taucht die Schwester seiner ehemaligen Geliebten auf. Umbra will Rache für den Tod ihrer Schwester nehmen. Noch bevor sich Lucija verwandeln kann, gerät sie in die rachsüchtigen Fänge ihrer Widersacherin. Umbra versucht, Lucija heimtückisch auf ihre Seite zu ziehen, um Sanders Herz zu brechen, wie einst ihres zerbrach.


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Titel: Die Nacht der Elemente 01: Mondtocher
Autor: Lia Haycraft
Verlag: bookshouse
Seiten: 267
ASIN: B00PRB6LZA
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Lucija führt ein ganz normales Leben, bis sie Sander begegnet …

Schreibstil:
Dieses Buch scheint nur aus Hauptsätzen zu bestehen. Es liest sich sehr schwer. Wirklich. Da kam kaum Spannung auf. Obwohl die Geschichte potential hat …

Ganz ehrlich, es liest sich wie ein Schulaufsatz in der Grundschule. Dennoch wollte ich wissen ob sich Lia Haycraft nur etwas schwer tut, was den Einstieg des Buches betrifft oder ob sich die Geschichte noch entwickelt. Leider kam da nichts mehr bei rum 🙁 Auch die Abschnitte mit der wörtlichen Rede konnten mich nicht überzeugen und langweilten in ihrer Einfachheit sehr. Das dann der Klappentext noch den kompletten Inhalt der Geschichte verrät war natürlich auch kein Vorteil … Die Idee der Geschichte ist allerdings interessant und hätte, anders umgesetzt, sicherlich Potential für mehr. So allerdings fehlt die Spannung, die Charaktere bleiben blass und ich habe mich sogar dazu verleiten lassen nach Fehlern zu suchen, weil ich immer dachte ich korrigiere Hausaufgaben für den Deutschunterricht – so macht Lesen keinen Spaß.

Charaktere:
Diese wirkten konstruiert, blieben oberflächlich und es war mir egal wie sie handelten.

Cover:
Das Cover ist wunderschön und hat mich auch (neben dem Klappentext) dazu animiert, dieses Buch zu lesen.

Fazit:
Mich konnte der erste Teil der Reihe nicht überzeugen, für den Klappentext sowie das Cover vergebe ich jeweils einen Stern und bewerte das Buch somit mit 2 Sternen. Eine Leseempfehlung gibt es von mir leider nicht.

Ich bedanke mich beim bookshouse Verlag für das Rezensionsexemplar.

Argeneau-Reihe 07: Ein Vampir und Gentleman – Lynsay Sands

Reiheninfo:
Eine Vampirin auf Abwegen
Verliebt in einen Vampir
Ein Vampir zum Vernaschen
Immer Ärger mit Vampiren
Vampire haben’s auch nicht leicht
Ein Vampir für gewisse Stunden
Ein Vampir und Gentleman

Klappentext:
Seit sie durch ein Versehen in eine Vampirin verwandelt wurde, schläft Elvi Black in einem Sarg, meidet die Sonne und verzichtet auf Knoblauch. Sonst hat sie allerdings keine Ahnung, was es eigentlich heißt, eine Vampirin zu sein. Als ihre Nachbarn für sie eine Anzeige in die Zeitung setzen, trifft sie den umwerfenden Victor Argeneau. Victor ist reich, mächtig und gut aussehend, und jede Frau würde sich ihm mit Freuden zu Füßen werfen – egal, ob lebendig oder untot. Victor erklärt sich bereit, Elvi in das Dasein als Vampirin einzuführen. Doch da verübt ein Unbekannter ein Attentat auf Elvi, dem sie nur knapp entgeht. Irgendjemand scheint es auf ihr Leben abgesehen zu haben…


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Titel: Ein Vampir und Gentleman
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 384
ISBN: 978-3802583179
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Eine Vampirin soll gegen alle großen Gesetze der Unsterblichen verstoßen haben. Laut dem Rat sollte sie der Tod ereilen, doch bevor die Obrigkeit entscheiden kann, will der Vollstrecker Victor sich Elvi nähern und sie überprüfen …

Schreibstil:
Ich bin immer noch hin und weg von Lynsay Sands Art ihren Geschichten Leben einzuhauchen. Die Charaktere sind alle unterschiedlich, bleiben sich in allen Büchern aber immer treu. Und obwohl die Story „Boy meets Girl“ immer die gleiche ist und es auch immer um das Thema „Lebensgefährte“ geht, ist jede Geschichte einzigartig. Auch hier ist der Ausdruck wieder sehr sinnlich mit einer Prise Humor.

Charaktere:
Victor, der immer als ein verschrobener alter Unsterblicher galt, wird hier durchleuchtet. Seine Geschichte ist tragisch und erklärt seine Eigenheiten genau, was ihn noch sympathischer macht.

Elvi ist eine rüstige Oma im Körper einer 25-jährigen. Diese Darstellung war genial, da es sonst immer nur „mittelalte“ Sterbliche waren, welche gewandelt wurden. Ich mochte sie und ihre Art sehr.

Die Einwohner von Port Henry sind alle sehr herzlich und auch wie sie zu erklären versuchen, warum man nun einen Untoten umbringen sollte und wann nicht. Ich habe selten so gelacht.

Weitere Nebenfiguren (weitere unsterbliche) waren ebenfalls passen ausgewählt und bereiteten mir eine große Lesefreude. Genau wie Alessandro, Harper und DJ hätte ich an Edward gerne ein Exempel statuiert, aber jedes Wesen hat ja eine Berechtigung zu Leben und Edward ist halt so wie er ist – ein schwieriger Engländer aus viktorianischen Zeiten 😉

Cover:
Das Cover ist schön und hat eine tolle Haptik.

Fazit:
Auch der siebte Teil der Argeneau-Reihe hat mich wieder überzeugt. Von mir gibt es 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Die Geschichte kann unabhängig von den anderen Büchern gelesen werden, aber es wäre schade die anderen Mitglieder der Argeneau-Sippe nicht zu kennen.

Elionore Brevent 05: Ein Drache kommt selten allein – Kristina Günak

Reiheninfo:
Elionore Brevent 01: Eine Hexe zum Verlieben
Elionore Brevent 02: Engel lieben gefährlich …
Elionore Brevent 03: Jaguare küsst man nicht
Elionore Brevent 04: Verliebt, verlobt … Verhext

Klappentext:
Was tut man, wenn plötzlich ein sehr alter, sehr gefährlicher Drache vor der eigenen Tür steht? Richtig! Ruhe bewahren und einen Kaffee anbieten!

Leider ist es mit der Ruhe bald vorbei, denn der Drache fordert seinen Schatz zurück, der Eli leider entwendet wurde. Gleichzeitig treibt ein schwarzmagischer Ring sein Unwesen im Norden von Deutschland und unsere liebe Erdhexe muss mal wieder zur Rettung Unschuldiger aufbrechen.

Ob Eli es schafft den Drachen-Schatz zurückzuholen, was ein feuerspeiender Prinzessinnen-Fresser und ein Ex-Engel gemeinsam haben und warum Vincent sich plötzlich sehr sonderbar verhält, das erfahren Sie, lieber Leser, in diesem Buch.


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Titel: Ein Drache kommt selten allein
Autor: Kristina Günak
Seiten: 176
ASIN: B01DNE2M1E
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Nachdem Eli und Vince geheiratet haben sollte doch endlich Ruhe einkehren. Doch, wie soll es anders sein, wurde während der Feier ein magischer Dolch aus Elis Keller entwendet und dieser gehört ausgerechnet einem Drachen, welcher dann auch prompt vor der hexischen Hütte auf Wiederbeschaffung des magischen Artefaktes pocht …

Schreibstil:
Frech, fröhlich, magisch startet Kristina Günak den 5. Teil ihrer Reihe um die Hexe Eli. Es ist eine Freude alle Charaktere wohlauf, oder fast wohlauf, wieder zu treffen und mit ihnen die Welt unsicher (oder sollte ich besser „sicherer“ schreiben?) zu machen. Die Geschichte ist, wie die anderen Teile auch, in sich abgeschlossen und genauso witzig, romantisch, keck und voll Testosteron geladener Wesen. Einzig das Lektorat weist Lücken auf, sodass einige Absätze doch recht schlecht zu lesen sind.

Charaktere:
Was soll ich noch groß schreiben? Sie sind alle hinreißend!

Cover:
Das Cover passt zu den vorherigen Bänden und zur Geschichte. Was wäre Eli nur ohne Kaffee?!

Fazit:
Eine wundervolle Fortsetzung um Eli, welche aber auch ohne die anderen Bände gelesen werden kann. Mir hat die Geschichte um den mystischen Drachendolch sehr gefallen und mich wieder in eine wunderbare Welt entführt. Ich hatte ein tolles Kopfkino und freue mich sehr auf Band 6, der hoffentlich bald erscheinen wird. Die Geschichte verdient volle 5 Sterne, aufgrund der Rechtschreib- und Grammatikfehler ziehe ich aber einen Stern ab.

Rabentod – Nikola Hotel

Reiheninfo:
Rabenblut drängt
Rabentod

Klappentext:
Isa und Alexej sind dem Jäger entkommen, aber ihr Glück währt nur kurz: Auf einem ihrer Streifzüge durch den Wald findet Isa einen Raben, dem das Herz herausgeschnitten wurde.

Ihre dunkle Vorahnung wird zur Gewissheit, als sie erfährt, dass der tote Vogel tatsächlich ein Rabe aus Alexejs Schwarm ist. Dann wird Alexej entführt, und jeder Tag, der vergeht, hält für ihn neue Qualen bereit. Um ihn zu retten, muss sich Isa ausgerechnet mit dem Mann verbünden, der ihr am meisten Angst einjagt: Sergius. Zusammen schmieden sie einen verzweifelten Plan, bei dem jeder von ihnen einen hohen Preis zahlen muss. Doch ihnen bleibt keine andere Wahl, denn der Tod kommt mit schnellen Schwingen …


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Titel: Rabentod
Autor: Nikola Hotel
Verlag: Amazon Publishing
Seiten: 418
ASIN: B01AWLHEGO
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Isa und Alexej verbindet weiterhin ein Band aus Gemeinsamkeit und Freiheit. Doch besagte Freiheit wird Alexej – als Rabe – zum Verhängnis, denn er wird in eine Falle gelockt und muss für perverse Experimente herhalten. Wer steckt dahinter und kann Alexejs Schwarm in Zusammenarbeit mit Isa den Anführer des Rabenclans retten?

Schreibstil:
Wieder sehr Detailverliebt und Berührend setzt Nikola Hotel ihre Rabentrilogie fort. Auch im Buchaufbau ist sich die Autorin treu geblieben. Wie bereits im ersten Teil ist Isa sowie Alexej immer ein Kapitel gewidmet, sodass der Leser von jedem Charakter die innersten Gefühle erleben kann.

Schon nach den ersten Sätzen wurde ich in die tschechischen Berge entführt und lebte wieder mit Isa in ihrer Welt. Der Ausdruck ist immer passend und jede Situation könnte genau so in der Wirklichkeit passieren. Genau dies macht eine gute Geschichte, ein tolles Buch, aus.

Charaktere:
Isa und Alexej mochte ich bereits im ersten Teil – es sei soviel gesagt, dass ich sie immer noch sehr lieb habe 😉 Die beiden haben sich entwickelt und akzeptieren die Andersartigkeit des anderen, auch wenn jetzt mehr die innerliche Zerrissenheit der beiden deutlicher wird. Gerade dieses erleben der beiden Charaktere, macht sie noch realer als sie eh schon gezeichnet sind.

Die anderen Charaktere haben sich entwickelt und es ist schön zu lesen, dass auch sie sich verändert haben und nicht stehen geblieben sind – ob nun positiv oder negativ sei mal dahingestellt.

Cover:
Das Cover ist traumhaft schön!

Fazit:
Fesselnd und belebend sowie witzig und tieftraurig lässt mich der zweite Teil zurück und ich hoffe inständig auf Teil 3! Ich möchte darauf hinweisen, dass Teil 1 unbedingt gelesen werden sollte, bevor mit „Rabentod“ begonnen wird, sonst könnten sich kleine Fragezeichen im Kopf auftun und das will ja keiner. Daher volle 5 Sterne für diese wundervolle Fortsetzung.

Ich bedanke mich bei Nikola Hotel für das Rezensionsexemplar.