[Abgebrochen] Die Seelenleserin – Kristina Günak

Klappentext:
Er glaubte, nie wieder etwas empfinden zu können, bis er ihr begegnete …

Jahrhundertelang bekämpfte er das Böse, um die Welt zu retten, nun ist Sam ein Engel im Ruhestand. Doch dann erhält er den Auftrag, die mächtige Seelenleserin Venia vor dem Bösen zu beschützen. Widerwillig macht sich Sam an die Arbeit. Auch Venia empfängt ihn nicht mit offenen Armen – da ist etwas in Sams Seele, das selbst sie nicht begreifen kann. Doch nach und nach kommen sich der Engel und die Seelenleserin näher … und Sam muss feststellen, dass auch er nicht vor menschlichen Gefühlen gefeit ist!


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Titel: Die Seelenleserin
Autor: Kristina Günak
Verlag: dotbooks
Seiten: 257
ASIN: B018SS83L8
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Venia hat magische Kräfte und kann die Seelen ihrer Mitwesen lesen. Um dies zu verarbeiten erschafft sie Kunstwerke und kehrt so das Innerste nach außen. Logisch, dass sich auch Sam, Engel im Ruhestand, von ihr verzaubern lässt …

Schreibstil:
Normalerweise mag ich den Stil von Kristina Günak sehr, aber irgendwie war hier der Duktus ein ganz anderer als in ihren anderen Büchern. Ich habe im Oktober 2016 mit „Die Seelenleserin“ begonnen und konnte einfach nicht so recht in die Geschichte eintauchen. Jedes Detail wurde so beschrieben, dass ich kein Kopfkino erzeugen konnte und daher hatte ich das E-Book vorerst beendet. Ich startete Anfang März einen erneuten Versuch, da mir die fantasievolle Welt, welche um die Protagonisten herrscht und welche Kristina Günak immer erschafft, sonst sehr gefallen hat. Auch beim zweiten Versuch musste ich schnell feststellen, dass mir diese Detailverliebtheit wieder missfiel. Die bunten Auren, welche Venia sowie Sam wahrnahmen, die Beschreibungen der Schauplätze, Gemütsverfassungen etc waren mir zu stark hervorgehoben. Ich muss nicht alles wissen – deswegen lese ich ja, um meine Gedanken anzukurbeln.

Ich bin also gar nicht in die Geschichte hinein gekommen, sondern habe „nur“ gelesen. Sowas finde ich immer schade, ich will beim Lesen ein Gefühl, ein Kino, einfach ein Erlebnis haben und wenn ich das nicht bekomme, dann verliere ich das Interesse an der Geschichte. Was in diesem Fall sicherlich sehr schade ist, denn wie gesagt: Kristina Günak ist eine tolle Schriftstellerin!

Charaktere:
Obwohl die Charaktere alle sehr genau beschrieben sind, sind mir alle fremd. Ich kann sie nicht genau beschreiben oder konnte Sympathien aufbauen.

Cover:
Das Cover finde ich wunderschön, wobei es mir zu kantig erscheint. Venia, als Seelenleserin, sollte „feiner“ sein.

Fazit:
Trotz 2 Versuchen kläglich bei 57 Seiten gescheitert. Es lag wohl an meiner „Erwartungshaltung“ und an meiner eigenartigen Art eine Geschichte zu lesen. Daher kann ich nur einen Stern für mein Leseerlebnis vergeben.

[Abgebrochen] Geheimnisvolle Versuchung – Alix Rickloff

Klappentext:
Catriona O’Connell landete unverschuldet in den Slums von Dublin, wo sie um ihr Überleben kämpfen muss. Als sie angeheuert wird, ein mysteriöses Buch zu stehlen, kann sie nicht Nein sagen. Doch der Auftrag geht schief: Aidan, Earl of Kilronan, erwischt die junge Diebin in seiner Bibliothek. Als er Cat ansichtig wird, ist er nicht nur von ihrem Liebreiz bezaubert, sondern erkennt, dass sie das magische Blut der Fey in sich trägt … Und nicht nur das: Cat versteht auch die mystische Sprache, in der das Buch verfasst ist, das Aidan von seinem ermordeten Vater geerbt hat. Aidan stellt die charmante Frau vor die Wahl: Entweder übersetzt sie das Buch, oder er führt sie ihrer harten Strafe zu …


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Titel: Geheimnisvolle Versuchung
Autor: Alix Rickloff
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 400
ISBN: 978-3404167074
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Die Geschichte, um die Diebin Catriona O’Connell, spielt um 1815 in England. Sie wurde beauftragt ein geheimes Tagebuch aus dem Kilronan House zu erbeuten, doch leider wird sie vom Hausbesitzer Aidan Kilronan beim Einbruch erwischt …

Schreibstil:
Was ist da nur passiert?! Die Geschichte soll im April 1815 spielen und die Protagonistin stellt sich als „Cat“ vor?! Schlimmer ist noch, dass das Wort […] Alter […] am Satzende sehr gerne verwendet wird! Wie krass ist das denn, Alter?!

Dazu kommt auch noch, dass die Geschichte an sich sehr schleppend anläuft und von vornherein klar ist, dass das Girl den knuffigen Boy am Ende bekommen wird.

Charaktere:
Cat ist eine untypische Frau, welche im Jahr 1815 bestimmt so nicht existiert hätte. Ich könnte sie mir gut in der heutigen Zeit vorstellen.

Aidan wirkt verweichlicht und verhält sich ebenfalls untypisch für einen Mann mit Stand und Ansehen.

Die anderen Charaktere passen ebenfalls nicht ins Zeitgeschehen und hätten besser daran getan sich in die Neuzeit zu verflüchtigen. Die Handlungen sind alle vorhersehbar.

Cover:
Das Cover war für mich kaufentscheidend, weil ich mal wieder einen sinnlichen-fantasy Roman lesen wollte. Leider hält die Geschichte nicht, was mir das Cover verspricht.

Fazit:
Ohne Angabe der Jahreszahl, in dem die Geschichte spielen soll, wäre die Story ggf ganz interessant geworden. Aber so: Thema verfehlt, setzen, sechs! Auch hatte ich nicht die Hoffnung, dass sich die Handlungen der Charaktere ändert und ein Spannungsbogen aufgebaut wird. Daher habe ich mich für einen Leseabbruch entschieden und vergebe nur einen Stern.

Märchenküsse & Katzenträume – Kristina Günak

Klappentext:
Annabelle, eine allseits beliebte Autorin, muss einen Liebesroman fertig schreiben. Komme, was wolle. Aber sie wird einfach nicht fertig. Ihre Lektorin schluckt schon Beruhigungspillen.
Doch leider sterben alle Romanhelden auf unrühmliche und tragische Weise, bevor ihnen die Romanheldin in die starken Arme sinken kann. Dafür gibt es einen Grund: Annabelles Herz wurde schwer verwundet.
Seitdem sie nämlich ihren Freund mit „Miss Jung & Knackig“ beim Fremdgehen überrascht hat, hat sie den Glauben an die Liebe verloren. Sehr ungünstig für jemanden, der doch davon lebt, über die große Liebe zu schreiben.

Doch Hilfe naht! In Form einer Katze. Einer äußerst sonderbaren Katze, die Annabelle mit auf eine Reise nimmt. Und das, wo Annabelle doch so ungerne reist …


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Titel: Märchenküsse & Katzenträume
Autor: Kristina Günak
Seiten: 49
ASIN: B010SVODEO
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
„Wir sind selbst Gestalter unseres Lebens“, dies stellt Annabelle mithilfe einer sehr speziellen Katze fest.

Schreibstil:
Kristina Günak schafft es mit ihrer fantasievollen Schreibe eine traumhafte Welt zu erschaffen. Die Idee, eine Autorin in einer Schaffenskriese zu erleben, ist interessant und bestimmt nicht aus der Luft gegriffen. Ebenso der Weg zur Lösung 😉 Die drei Punkte für einen freien Kopf und das Loslassen von Altlasten sind sehr gut und bildlich dargestellt und halfen wohl nicht nur der Protagonistin sondern auch mir und ggf. auch anderen Lesern 😉

Charaktere:
Die Charaktere waren sehr sympathisch und es ist ein bisschen schade, dass die Geschichte nur so kurz ist – wobei sie länger auch nicht hätte sein dürfen.

Cover:
Das Cover ist verträumt und spielt mit den Grün-Weiß-Tönen auf einen ausgeglichenen und fröhlichen Lebensstil an.

Fazit:
Eine psychologisch wertvolle Kurzgeschichte zum glücklichen und positiven Denken. Daher volle Punktzahl und eine Leseempfehlung an alle!

Die Nacht der Elemente 01: Mondtocher – Lia Haycraft

Klappentext:
Als sich Lucija in den geheimnisvollen Sander verliebt, weiht er sie in ein Geheimnis ein: Sie ist eine Mondtochter. In wenigen Tagen wird sie in der Nacht der Elemente zu einer Arantai werden, einem Geschöpf der Nacht.
Sander will Lucija bei der Verwandlung begleiten, doch seine Vergangenheit holt sie beide ein. Plötzlich taucht die Schwester seiner ehemaligen Geliebten auf. Umbra will Rache für den Tod ihrer Schwester nehmen. Noch bevor sich Lucija verwandeln kann, gerät sie in die rachsüchtigen Fänge ihrer Widersacherin. Umbra versucht, Lucija heimtückisch auf ihre Seite zu ziehen, um Sanders Herz zu brechen, wie einst ihres zerbrach.


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Titel: Die Nacht der Elemente 01: Mondtocher
Autor: Lia Haycraft
Verlag: bookshouse
Seiten: 267
ASIN: B00PRB6LZA
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Lucija führt ein ganz normales Leben, bis sie Sander begegnet …

Schreibstil:
Dieses Buch scheint nur aus Hauptsätzen zu bestehen. Es liest sich sehr schwer. Wirklich. Da kam kaum Spannung auf. Obwohl die Geschichte potential hat …

Ganz ehrlich, es liest sich wie ein Schulaufsatz in der Grundschule. Dennoch wollte ich wissen ob sich Lia Haycraft nur etwas schwer tut, was den Einstieg des Buches betrifft oder ob sich die Geschichte noch entwickelt. Leider kam da nichts mehr bei rum 🙁 Auch die Abschnitte mit der wörtlichen Rede konnten mich nicht überzeugen und langweilten in ihrer Einfachheit sehr. Das dann der Klappentext noch den kompletten Inhalt der Geschichte verrät war natürlich auch kein Vorteil … Die Idee der Geschichte ist allerdings interessant und hätte, anders umgesetzt, sicherlich Potential für mehr. So allerdings fehlt die Spannung, die Charaktere bleiben blass und ich habe mich sogar dazu verleiten lassen nach Fehlern zu suchen, weil ich immer dachte ich korrigiere Hausaufgaben für den Deutschunterricht – so macht Lesen keinen Spaß.

Charaktere:
Diese wirkten konstruiert, blieben oberflächlich und es war mir egal wie sie handelten.

Cover:
Das Cover ist wunderschön und hat mich auch (neben dem Klappentext) dazu animiert, dieses Buch zu lesen.

Fazit:
Mich konnte der erste Teil der Reihe nicht überzeugen, für den Klappentext sowie das Cover vergebe ich jeweils einen Stern und bewerte das Buch somit mit 2 Sternen. Eine Leseempfehlung gibt es von mir leider nicht.

Ich bedanke mich beim bookshouse Verlag für das Rezensionsexemplar.

Argeneau-Reihe 07: Ein Vampir und Gentleman – Lynsay Sands

Reiheninfo:
Eine Vampirin auf Abwegen
Verliebt in einen Vampir
Ein Vampir zum Vernaschen
Immer Ärger mit Vampiren
Vampire haben’s auch nicht leicht
Ein Vampir für gewisse Stunden
Ein Vampir und Gentleman

Klappentext:
Seit sie durch ein Versehen in eine Vampirin verwandelt wurde, schläft Elvi Black in einem Sarg, meidet die Sonne und verzichtet auf Knoblauch. Sonst hat sie allerdings keine Ahnung, was es eigentlich heißt, eine Vampirin zu sein. Als ihre Nachbarn für sie eine Anzeige in die Zeitung setzen, trifft sie den umwerfenden Victor Argeneau. Victor ist reich, mächtig und gut aussehend, und jede Frau würde sich ihm mit Freuden zu Füßen werfen – egal, ob lebendig oder untot. Victor erklärt sich bereit, Elvi in das Dasein als Vampirin einzuführen. Doch da verübt ein Unbekannter ein Attentat auf Elvi, dem sie nur knapp entgeht. Irgendjemand scheint es auf ihr Leben abgesehen zu haben…


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Titel: Ein Vampir und Gentleman
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 384
ISBN: 978-3802583179
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Eine Vampirin soll gegen alle großen Gesetze der Unsterblichen verstoßen haben. Laut dem Rat sollte sie der Tod ereilen, doch bevor die Obrigkeit entscheiden kann, will der Vollstrecker Victor sich Elvi nähern und sie überprüfen …

Schreibstil:
Ich bin immer noch hin und weg von Lynsay Sands Art ihren Geschichten Leben einzuhauchen. Die Charaktere sind alle unterschiedlich, bleiben sich in allen Büchern aber immer treu. Und obwohl die Story „Boy meets Girl“ immer die gleiche ist und es auch immer um das Thema „Lebensgefährte“ geht, ist jede Geschichte einzigartig. Auch hier ist der Ausdruck wieder sehr sinnlich mit einer Prise Humor.

Charaktere:
Victor, der immer als ein verschrobener alter Unsterblicher galt, wird hier durchleuchtet. Seine Geschichte ist tragisch und erklärt seine Eigenheiten genau, was ihn noch sympathischer macht.

Elvi ist eine rüstige Oma im Körper einer 25-jährigen. Diese Darstellung war genial, da es sonst immer nur „mittelalte“ Sterbliche waren, welche gewandelt wurden. Ich mochte sie und ihre Art sehr.

Die Einwohner von Port Henry sind alle sehr herzlich und auch wie sie zu erklären versuchen, warum man nun einen Untoten umbringen sollte und wann nicht. Ich habe selten so gelacht.

Weitere Nebenfiguren (weitere unsterbliche) waren ebenfalls passen ausgewählt und bereiteten mir eine große Lesefreude. Genau wie Alessandro, Harper und DJ hätte ich an Edward gerne ein Exempel statuiert, aber jedes Wesen hat ja eine Berechtigung zu Leben und Edward ist halt so wie er ist – ein schwieriger Engländer aus viktorianischen Zeiten 😉

Cover:
Das Cover ist schön und hat eine tolle Haptik.

Fazit:
Auch der siebte Teil der Argeneau-Reihe hat mich wieder überzeugt. Von mir gibt es 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Die Geschichte kann unabhängig von den anderen Büchern gelesen werden, aber es wäre schade die anderen Mitglieder der Argeneau-Sippe nicht zu kennen.