Drei Männer, Küche, Bad – Kristina Günak

Klappentext:
Wenn Bloggerin Marie ihre schicke Berliner Altbauwohnung behalten will, müssen Mitbewohner her – und zwar schnell! Doch mit Damian und Matthias ziehen nicht nur zwei hübsche Männer sondern auch das Chaos ein. Plötzlich steht Maries Leben Kopf und ist voller Fragezeichen: Wer sind die neuen Menschen in ihrem Leben wirklich? Wieviel davon ist nur schöner Schein? Wieso schleppen alle so viele Geheimnisse mit sich herum? Und was macht man eigentlich, wenn man seinen Mitbewohner geküsst hat, obwohl man weiß, dass das gar keine gute Idee ist? Ein Roman über Schein und Sein, Wikinger im Hausflur, ganze Hunderudel und die Liebe, die immer dann kommt, wenn man sie gar nicht gebrauchen kann.


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Titel: Drei Männer, Küche, Bad
Autor: Kristina Günak
Verlag: Lyx
Seiten: 288
ISBN: 978-3802593840
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Jörn und Marie trennen sich. Unterschiedlicher hätten sie auch nicht sein können. Sie ist bloggerin und er arbeitet in einer Bank. Das konnte ja nicht gut gehen. Marie möchte unbedingt in der gemeinsamen Wohnung wohnen bleiben und um auch nach Jörns Auszug die Miete stemmen zu können, müssen zahlende Mitbewohner her …

Schreibstil:
Entweder war es einfach nicht meine Zeit oder es ist das erste Buch von Kristina Günak, welches mich nicht überzeugen konnte. Ich wusste die ganze Zeit was als nächstes passieren würde und so fehlte mir die „Lesesucht“, welche sich bei ihren Büchern für gewöhnlich recht schnell einstellt. Die Geschichte selbst besitzt eine einfache Handlung und die Charaktere sind passend, aber es „passiert“ einfach nichts und das was passiert, ist – wie oben beschrieben – nicht neu sondern schon im Ansatz zu erahnen. Leider 🙁

Charaktere:
Marie ist ordentlich, strukturiert und wirkt in einem Moment weich und im nächsten knallhart. Dieser Charakter ist für mich nie wirklich greifbar gewesen, kommt mir aber leider sehr bekannt vor und es gibt viele Menschen, die so sind wie Marie.

Jörn, ein zugeknöpfter, ekelhafter Typ. Den hätte ich ebenfalls in den Wind geschossen.

Maries Mitbewohner runden die seichte Geschichte ab und fügen sich in sämtliche Nischen ein. Hier hätte ich mir etwas anderes vorgestellt. Ggf war auch einfach alles noch zu „normal“?!

Cover:
Das Cover passt auch nicht wirklich zur Geschichte. Marie war nie so verplant, wie mir dieses Cover suggerieren möchte. Evtl. liegt mein Missfallen an der Geschichte auch daran, dass ich mir, seit ich das Cover gesehen habe, etwas ganz anderes erhofft habe?

Fazit:
Eine Geschichte für „Zwischendurch“, welche ein paar Lacher auf ihrer Seite hat, aber ansonsten nicht hervor sticht. Daher vergebe ich nur 3 Sterne und eine Empfehlung für lange, kalte Abende.

Geister – Nathan Hill

Klappentext:
Ein Anruf der Anwaltskanzlei Rogers & Rogers verändert schlagartig das Leben des Literaturprofessors Samuel Anderson . Er, der als kleines Kind von seiner Mutter verlassen wurde, soll nun für sie bürgen: Nach ihrem tätlichen Angriff auf einen republikanischen Präsidentschaftskandidaten verlangt man von ihm, die Integrität einer Frau zu bezeugen, die er seit mehr als zwanzig Jahren nicht gesehen hat. Ein Gedanke, der ihm zunächst völlig abwegig erscheint. Doch Samuel will auch endlich begreifen, was damals wirklich geschehen ist. – Ein allumfassender, mitreißender Roman über Liebe, Unabhängigkeit, Verrat und die lebenslange Hoffnung auf Erlösung, ein Familienroman und zugleich eine pointierte Gesellschaftsgeschichte von den Chicagoer Aufständen 1968 bis zu Occupy Wall Street.


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Titel: Geister
Autor: Nathan Hill
Verlag: Piper
Seiten: 864
ISBN: 978-3492057370
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Samuel ist noch sehr jung, als seine Mutter die Familie für immer verlässt. Selbst als er erwachsen ist, versteht und verkraftet er diesen Verlust noch nicht. Noch erschütternder ist allerdings, dass seine Mutter wieder Kontakt zu ihm sucht und ihm alles offenbart …

Schreibstil:
Nathan Hill hat eine wundervolle Art zu schreiben. Er berichtet von Politikern, welche lieber nicht gewählt werden sollten – den Rummel um diese und wie sie mit Manipulation der Wähler zum Erfolg kommen. Er schreibt von schlechten Eigenschaften der Menschen, dass diese lieber mit Horrormeldungen konfrontiert werden, als mit positiven Nachrichten. Die Geilheit auf das Unglück anderer ist der Menschheit einfach wichtiger als Weltfrieden … Egal was er schreibt, man möchte es lesen und das Kopfkino entsteht.

Leider hat er aber einen Hang dazu, alles bis ins kleinste Detail zu beschreiben und dadurch ziehen sich Szenen ins unermessliche. Auch springt der Autor in seinen Erzählungen extrem von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück und es scheint egal zu sein, ob der Leser folgen kann oder nicht. Diese beiden Kritikpunkte machen „Geister“ zu einer schweren Kost.

Charaktere:
Die Charaktere werden durch die genauen Beschreibungen und detailverliebten Schilderungen sofort greifbar und es bleibt kein Spielraum für eigene Interpretationen, man muss die Charaktere also genau so sehen, wie Hill sie haben will.

Cover:
Das Cover ist ein totales Highlight! Die Haptik ist ganz toll und durch die Farbtöne und den Aufbau wirkt der Buchtitel noch mysteriöser und macht damit noch neugieriger auf den geschriebenen Inhalt.

Fazit:
Obwohl der Stil von Nathan Hill und die Geschichte gut sind, haben mich doch die Längen und Zeitsprünge in den einzelnen Szenen genervt. Daher bekommt „Geister“ nur 3 Sterne von mir.

Ich bedanke mich bei Bücher.de für das Rezensionsexemplar.

Akupressur für Pferde: Wirkung und Anwendung – Ina Gösmeier

Klappentext:
Akupressur wirkt nach denselben Kriterien wie die Akupunktur, ist aber auch für medizinische Laien zu erlernen und anzuwenden. Die sanfte Heilmethode dient der Gesunderhaltung des Pferdes, wirkt bei leichten Erkrankungen und hilft bei alltäglichen Problemen wie Ängstlichkeit oder Muskelverspannungen. Fallbeispiele zeigen, wie die Pferdetypen in der Akupressur sicher zugeordnet werden können und wie sie individuell behandelt werden.


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Titel: Akupressur für Pferde: Wirkung und Anwendung
Autor: Ina Gösmeier
Verlag: Kosmos
Seiten: 160
ISBN: 978-3440149256
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Wirkungsweise und Anwendungsgebiete

Geschichte und gedankliche Hintergründe der Akupressur

Yin und Yang – Das Wesen aller Dinge
– Krankheiten des Yang-Typs
– Krankheiten des Yin-Typs
Wichtige Begriffe der chinesischen Medizin
– Die Organe
– Schmerz, Hitze, Kälte, Wind
– Qi – die treibende Kraft
Die Leitbahnen der Energie
– Lungen-Meridian
– Dickdarm-Meridian
– Magen-Meridian
– Milz-Pankreas-Meridian
– Herz-Meridian
– Dünndarm-Meridian
– Blasen-Meridian
– Nieren-Meridian
– Pericard-Meridian
– Dreifacher-Erwärmer-Meridian
– Gallenblasen-Meridian
– Leber-Meridian
– Das Lenkergefäß – Du Mai
– Das Konzeptionsgefäß – Ren Mai
– Das Gürtelgefäß – Dai Mai
Die Lehre von den fünf Elementen – der Weg zu den richtigen Punkten

Pferdetypen in der Akupressur

Der Gand- oder Lebertyp
Der Shen- oder Nierentyp
Der Pi- oder Milztyp
Der Xin(Chin)- oder Herztyp
Der Fei- oder Lungentyp

Akupressurpunkte zum psychischen Ausgleich der Pferdetypen

Leber 3 – Taichong – Großes Branden
Patientenbeispiel May
Niere 3 – Taixi – Großer Wildbach
Patientenbeispiel Lucy
Milz-Pankreas 6 – Sanyinjiao – Treffen der drei Yin
Patientenbeispiel Maron
Lunge 7 – Lieque
Patientenbeispiel Florit

Die Anwendung der Akupressur

Vorbereitung
Untersuchung
– Anschauen des Pferdes
– Abtasten des Pferdes
– Einordnen der Beobachtungen
Die Shu-Punkte
– Lokalisation und Bedeutung der Shu-Punkte
– Praktisches Vorgehen zur Untersuchung der Shu-Punkte
Patientenbeispiel Dari
Behandlungsprinzipien
– Auswahl der Akupressurpunkte
– Druckausübung auf den Akupressurpunkt
– Zeitdauer der Akupressur
Die Praxis
– Gesamtunterstützung ohne besondere Problemstellung
– Akupressur am heranwachsenden Pferd
– Akupressur am alten Pferd
– Lösen von psychischen Disharmonien
Patientenbeispiel Louis
– Vorbeugung vor Infektionskrankheiten
Patientenbeispiel Soli
– Akupressur nach überstandener Erkrankung
Patientenbeispiel Bronchitis
– Genickfestigkeit und Schmerzen im Genick
Patientenbeispiel Roll-up
– Beweglichkeitsübung für den Hals
– Rückenschmerzen – Muskelverspannungen
Patientenbeispiel Henrilo
– Nachsorge nach Verletzungen und Operationen
Patientenbeispiel Lori
Patientenbeispiel Mango
– Turniervorbereitung
Patientenbeispiel Ankor
Patientenbeispiel Navarolo
– Akupressurpunkte, die Qi in den Meridianen bewegen
– Individuelle Punktkombinationen
Patientenbeispiel Ayumi
Fehlerquellen
– Falsche Voraussetzungen
– Zu kurze Anwendung
– Falsche Punktauswahl
– Lokalisation der Akupressurpunkte
– Widerstand gegen die Akupressur
Patientenbeispiel Filigran
– Negativer Einfluss der Umgebung

Beschreibung und Wirkung der Akupressurpunkte

Lunge 7 – Lieque – Unterbrochene Reihenfolge
Patientenbeispiel Lotta
Magen 36 – Zusanli – Punkt der drei Dörfer oder dritter Weiler am Fuß
Patientenbeispiel Elba
Gallenblase 20 – Fengchi – Windteich
Gallenblase 41 – Zulinqu – Fließende Tränen des Flusses
Patientenbeispiel Little Browny
Dickdarm 4  – Hegu – Geschlossenes Tal oder Zusammenkunft der Täler
Milz-Pankreas 21 – Dabao – Allgemeine Kontrolle
Patientenbeispiel Melody
Blase 10 – Tianzhu – Himmelspfeiler
Dickdarm 16 – Jugu – Großer Knochen
Patientenbeispiel Leander
Blase 60 – Kunlun – Kunlun-Berge
Patientenbeispiel Larinus
Patientenbeispiel Pünktchen
Dünndarm 3 – Houxi – Hinterer Fluss
Patientenbeispiel Ticiano

 

Meine Meinung:
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich die Akupressur bei Menschen und Katzen kenne / anwende und beides hervorragend funktioniert. Beim Pferd benötigte ich, bis jetzt, weder die Akupunktur noch die Akupressur. Aber man lernt 1. nie aus und 2. nur weil man denkt etwas nicht zu brauchen, kann es für das Pferd dennoch gut sein 😉

Der Aufbau des Buches ist logisch und verständlich. Etwas zu kurz kam mir allerdings die Lehre der 5 Elemente, welche Seiten füllen könnte. Dennoch sind die Akupressurpunkte so gut beschrieben, dass man die Elementlehre bei der Punktauswahl vernachlässigen kann. Bei schwerwiegenden Problemen sollte sowie immer ein erfahrener Akupunkteur / Akupresseur zu einer Behandlung hinzugezogen werden (dies wird auch immer wieder im Buch erwähnt).

Die Einzelnen Kapitel sind mit Fallbeispielen aufgelockert, ordentlich bebildert und kurz und verständlich geschrieben. Längere Texte hätten das geschriebene nur aufgeweicht und die Fakten wären schwammig und missverständlich geworden. So wirkt die Aufmachung und der Inhalt absolut rund und ist für den Einstieg in die Akupressur auch für Laien absolut verständlich und empfehlenswert.

Vermisst habe ich ein Poster oder eine einlaminierte Karte, welche man mit ans Pferd nehmen kann. Das Buch hat keine abwaschbaren Seiten und wer sein Pferd nicht vor jedem „üben“ klinisch gereinigt hat, wird die Seiten beim umblättern / nachschlagen beschmutzen.

Fazit:
Ein super Buch für den Einstieg in die Pferdeakupressur. Trotz „Fallbeispielen“ muss der Leser sein Pferd gut kennen um die richtigen Punkte auszuwählen und auch sich selbst kritisch hinterfragen. Denn Pferde sind feinfühlig und spiegeln uns Menschen sehr genau, wenn wir nervös sind, kann es auch das Pferd werden, obwohl es gar nicht der nervöse-Typ ist – in diesem Fall wäre der falsche Akupressurpunkt ausgewählt und das ganze funktioniert nicht! Daher nur kaufen, wenn man bereit ist über den Tellerrand zu sehen und nicht um seine Probleme dem Pferd in die Hufe zu schieben oder weil man seinem Tier nicht gewachsen ist. Akupressur kann helfen, aber nur, wenn diese korrekt angewandt wird 😉

Ich vergebe 4 Sterne für „Akupressur für Pferde“ weil mir ein stalltauglicher „Punkt-Lageplan“ gefehlt hat und die Lehre der 5 Elemente zu kurz kam.

Drei Mal schwarze Katze: Drei haarige Kurzgeschichten – Kristina Günak

Klappentext:
Frau Günak mag keine Katzen. Sie lebt mit Herrn Hund zusammen. Der mag Katzen durchaus, jedoch lieber als Zwischenmahlzeit. Allerdings besitzen alle Nachbarn um Frau Günak herum Katzen, die ihr regelmäßig ins Blumenbeet kacken. Was sehr empörend ist! Dennoch wollte die Autorin sich mit dem ihr völlig unbekannten Wesen, nämlich „der Katze“, näher befassen. Fairerweise muss gesagt werden, dass Frau Günak sich immer einen gewissen Respekt für die Nachbarskatzen abringen konnte. Denn wenn sie eine Katze auf frischer Tat ertappte und diese mitten in der Schleichbewegung erstarrte und versuchte, die Autorin mit grellgrünen Augen niederzustarren, war das schon irgendwie beeindruckend. Dies war der Grund, warum Frau Günak beschloss: Ich muss einmal was über Katzen schreiben!

Diesen Kurzgeschichten liegen innige Studien aller Nachbarskatzen zugrunde. Frau Günak hat sie mit Leckerlis bestochen, beobachtet und sogar das ein oder andere Tier gestreichelt und im Laufe der Zeit ist so etwas wie Zuneigung entstanden. Es sei denn, es wird wieder ins Beet gekackt. Dann wird die Autorin auch heute noch fuchsteufelswild.

Die Geschichten sind ein wenig skurril. Ganz so, wie Frau Günaks Verhältnis zu Katzen.


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Titel: Drei Mal schwarze Katze: Drei haarige Kurzgeschichten
Autor: Kristina Günak
Seiten: 77
ASIN: B01LWQIZ8O
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
3 Kurzgeschichten über Katzen:
„Goldlöckchen“ handelt von einer geerbten Katze, welche es in einem Allergikerhaushalt natürlich nicht leicht hat.
„Über den Dächern von Paris“ ist leicht erotisch angehaucht.
„Eine Katze aus Wien“ ist mystisch-gruselig.

Schreibstil:
In der ersten Geschichte habe ich Kristina Günak sofort wiedererkennt, ihr typischer Duktus stach sofort hervor und brachte mich zum Lachen. Bei der zweiten Geschichte fehlte mir irgendetwas oder der Zauber von Paris sprang nicht auf mich über. Die dritte Geschichte plätscherte ebenfalls dahin, bis kurz vor Ende etwas so entsetzliches passierte, dass ich immer noch schlecht träume. Gruselfeeling ist vorprogrammiert und lässt diese drei Kurzgeschichten wohl ewig in meinem Hirn verweilen.

Cover:
Das Cover ist niedlich und passt unglaublich gut zu den 3 Geschichten.

Fazit:
3 schöne Kurzgeschichten für zwischendurch, welche einfach mal so passieren können. Bei der dritten Geschichte warne ich vor: nicht vor dem Einschlafen lesen 😉 Von mir gibt es für die kurze Unterhaltung 4 Sterne.

Die langen Tage von Castellamare – Catherine Banner

Klappentext:
Castellamare, eine winzige Insel fünf Meilen vor der Küste Siziliens. Die Dorfgemeinschaft fühlt sich wohl, so am Rande der Welt. Als der Arzt Amedeo Esposito aus Florenz auf die Insel kommt, wird er misstrauisch beäugt. Er jedoch liebt seine neue Heimat und beginnt, ihre alten Legenden zu sammeln und aufzuschreiben. Eines Nachts hilft er bei zwei Geburten, das Kind seiner Frau und das Kind seiner Geliebten kommen auf die Welt. Dieser Skandal kostet ihn die Stelle. Um bleiben zu können, übernimmt er zusammen mit seiner Frau die einzige Bar auf der Insel, »Das Haus am Rande der Nacht«. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen, denn die Bar soll ein Ort der Wunder sein. Sie wird der Mittelpunkt der Familie und der Insel – über mehrere Generationen hinweg, durch alle Kriege und Krisen hindurch, allen Veränderungen zum Trotz.


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Titel: Die langen Tage von Castellamare
Autor: Catherine Banner
Verlag: list
Seiten: 480
ISBN: 978-3471351307
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Amedeo ist ein Findelkind. Nichts scheint ihn, in seinem erwachsenen Leben, zu befriedigen – außer seine Geschichten. Keiner weiß etwas mit ihm anzufangen, bis zu dem Tag, als ihn sein Ziehvater zum Arzt ausbildet und ihn dann auf die Insel Castellamare bringt. Dort scheint er seine Berufung gefunden zu haben, als Arzt und als Geschichtensammler ….

Schreibstil:
Leider konnte mich die Geschichte von Catherine Banner nicht berühren. Die Figuren bleiben blass und die Handlung plätschert so dahin. Es gab, trotz der theoretisch (teilweise) emotionalen Handlung nichts, wo ich mich berührt fühlte – mir war alles, was mit den Charakteren passierte egal. Ehrlich gesagt, war mir das Buch, für das was passierte, auch zu dick, zu aufgeblasen – 200 Seiten weniger hätten es auch getan.

Charaktere:
Wie oben bereits geschrieben konnte mich kein Charakter überzeugen. Trotz der tragischen Geschichte jedes einzelnen blieb keiner wirklich in meinem Kopf.

Cover:
Das Cover weckt einen ganz anderen Eindruck von der Handlung als das, was letztendlich in der Geschichte passiert.

Fazit:
Ein Buch, was nicht gelesen werden muss. Wenn man es macht, dann ist es aber gut und flüssig geschrieben. Mich konnten „Die langen Tage von Castellamare“ nicht überzeugen – sie machten mir meinen Tag nur länger – und daher vergebe ich nur drei Sterne.

Ich bedanke mich bei buecher.de für das Rezensionsexemplar.