Befreie mich, versklave mich – Joanna Grey

Klappentext:
Ein neuer Mann
Eine neue Liebe
Eine neue Erfahrung …

Sie weiss nicht, dass in ihr eine Sklavin steckt. Schritt für Schritt und mit viel Einfühlungsvermögen erweitert er ihre Schmerz- und Lustgrenzen.

Fühlen Sie das Vertrauen und die Nähe zwischen Dominanz und Unterwerfung


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Titel: Befreie mich, versklave mich
Autor: Joanna Grey
Verlag: blue panther books
Seiten: 254
ISBN: 978-3940505361
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Laura lernt Mario bei einem Kletterkurs kennen und verfällt dem dominanten, aber doch sehr liebenswürdigen Kursleiter. Dieser checkt Laura jedoch erstmal auf ihre Sklaventauglichkeit ab und zeigt ihr dann, in meinen Augen nicht immer einfühlsam, den Weg zu ihrer Lust.

Meine Meinung:
Joanna Grey schreibt am Anfang sehr einfühlsam, sinnlich und bildlich, so dass der Leser sofort in die Geschichte eintauchen kann. Später jedoch wird der Stil dann doch sehr hart, so bildlich wollte ich es dann doch nicht 😕 . Daher hatte mich der Klappentext, der genau dieses Einfühlsame verspricht, sehr verwundert. Grob und verachtend macht sich Mario seine Sklavin gefügig und ihr gefällt es. Aber, da ich gelesen habe, dass es sich bei „Befreie mich, versklave mich“ noch um einen soft-SM-Roman handelt, gehe ich davon aus, dass das normal ist.

Die Charaktere sind sehr wandlungsfähig und daher teilweise unglaubwürdig. Laura, die einen starken Eindruck macht, Höhenangst hat aber klettert (?) und eigentlich überhaupt kein Sex mag, wird richtig willig und benutzt im ganzen Buch nicht einmal ihr Safeword – Wo ist denn dann die Grenze, an die sie geführt wird, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Mario hingegen kann sehr dominant aber dann auch wieder sehr weich sein, dies hat mich auch bei Shades of Grey immer wieder gewundert, geht das wirklich?

Fazit:
Am Anfang und am Ende hat mich das Buch wirklich überzeugt, der Stil war gut und ich konnte mich leicht in das Geschehen hineinversetzen. Auch waren einige Praktiken gut erklärt, so dass das Buch auch für SM-Neulinge ein kleine Leitfaden sein könnte. Zwischendurch waren mir allerdings die Unterwerfungen etwas zu heftig und hatten für mich nichts erotisches mehr. Wegen den unglaubwürdigen Chrakteren und auch weil es diese Geschichte in dieser Form (starker Mann sucht junge willige Frau, die keine Ahnung von SM hat) bereits schon gibt ziehe ich 2 Sterne ab und vergebe 3 Sterne für einen interessanten und lesenswerten SM-Roman.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei blue panther books für das Rezensionsexemplar.

Berühr mich! – Laura Young

Klappentext:
Ein neuer Star am Erotikhimmel:
Laura Young erregt mit ihrem Worten und Sexgedanken wie keine andere:

Verführt auf einer Segelyacht, angeheizt von einem Callboy, Sexspiele mit der Footballmannschaft, auf der Jagd nach dem ergebenen Sklaven, oder beim GangBang for Ladys …


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Titel: Berühr mich!
Autor: Laura Young
Verlag: blue panther books
Seiten: 224
ISBN: 978-3862772308
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Sinnliche und verführerische Kurzgeschichten erwarten den Leser bei „Berühr mich!“. Laura Young führt den Leser bei jeder Kurzgeschichte in eine andere Fantasy. Ob Sex allein, zu zweit oder doch mit mehreren – jede Vorstellung wird bedient.

Laura Young schreibt sehr sinnlich und schafft es sofort den Leser in den Bann zu ziehen. Auch ist die Ausdrucksweise angemessen und sinnlich, es gibt weder frauenfeindliche noch frauenverachtende Szenen.

Alle Charaktere sind trotz der Kürze der Geschichten gut ausgeschmückt und logisch, so dass der Leser sich auf sehr realistische Stories freuen darf und das Kopfkino schnell anspringen kann.

Fazit:
Laura Young schreibt toll und ihre Geschichten bzw. Fantasien sind sehr anregend, daher freue ich mich auf weitere Bücher der Autorin und empfehle „Berühr mich!“ gerne auch an Paare 😉 oder an Liebhaber kurzer erotischer Geschichten.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei blue panther books für das Rezensionsexemplar.

Frauenheld – Lutz Schebesta

Klappentext:
Bastian ist zweiunddreißig und unglücklich. Jeden Abend vor der Glotze abhängen und Sex nur ab und zu am Wochenende, wenn seiner Freundin gerade danach ist. Das reicht ihm einfach nicht, und er beschließt: Eine Veränderung muss her. Er trennt sich von seiner Freundin, und um keine Chance unversucht zu lassen, begibt er sich ins Internet. Doch dort wird ihm schnell klar, dass sich hinter einem scharfen Foto nicht zwangsläufig eine sexy Frau verbergen muss und dass es durchaus Frauen geben soll, die mehr an einer schnellen Nummer als einer dauerhaften Beziehung interessiert sind … Eine gnadenlos offene und brüllend komische Reise durch den Dschungel des Internet-Datings.


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Titel: Frauenheld
Autor: Lutz Schebesta
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 254
ASIN: B0075D58AC
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Frauenheld ist ein sehr witziger und durchaus ernstzunehmender Roman über das Internet-Dating. Bastian trennt sich von seiner Freundin Jule und ist dann auf Brautschau bei „Friendscout“…

Stil:
Der Stil von Lutz Schebesta ist herrlich. Witzig und gekonnt schreibt er über Bastians Schicksal und seine Bekanntschaften.

Charaktere:
Bastian ist ein witziger aber zeitweise auch ein verweichlichter Charakter. Zeitweise war ich echt am zweifeln ob Bastian wirklich zweiunddreißig Jahre alt sein soll, denn seine Bekanntschaften als „süße“ abzutun halte ich doch für „Teeni-Umgangssprache“. Gleiches gilt auch für seine SMS, die er den Mädels schreibt.

Auch die weiblichen Charaktere sind etwas zu hipp – oder ich werde alt und weiß nicht mehr wie man flirtet 😳

Cover:
Irgendwie ist der falsche Hund auf dem Cover – Bastian hat keinen Dackel …

Fazit:
Ein lustiges Buch, welches ich durchaus empfehlen kann. Was Basti dort erlebt ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern Realität! Wer es nicht glaubt, sollte sich wirklich mal – und wenn es nur für eine Woche ist – in einem Dating-Portal anmelden. – Ich spreche da aus Erfahrung und kann das Buch daher nur empfehlen 😉

Unheiliger Engel – Andrea Mertz

Klappentext:
Arrogant, geheimnisvoll, skrupellos und gefährlich.
Sergej Nikolaj Kasamarov kultiviert seinen sagenhaften Ruf als schwerreicher Geschäftsmann und notorischer Playboy. Auf seine besonderen Fähigkeiten und Kräfte hat er lange verzichtet und im Laufe der Jahrhunderte gelernt, mit seiner Unsterblichkeit umzugehen, zu tarnen, und keine unnützen Gefühle zu investieren.
Als seine alte Feindin und rassige Hexe Anna, sowie die attraktive Polizeikommissarin Elaine Jäger in sein geordnetes Leben treten, überschlagen sich die Ereignisse. Er wird des bestialischen Mordes beschuldigt und verhaftet. Sergej muss nicht nur seine tiefen Gefühle und Sehnsüchte für Elaine in den Griff bekommen und seine Unschuld beweisen, sondern auch den Kampf gegen Anna und ihre dämonischen Gesellen aufnehmen. Doch die größte Gefahr für die Menschheit ist er selbst.


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Titel: Unheiliger Engel
Autor: Andrea Mertz
Verlag: Sieben Verlag
Seiten: 224
ASIN: B008FDJRFS
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Nach den ganzen erotischen Büchern habe ich mich so auf einen Engel / Dämon / Fantasy-Roman gefreut und was bekomme ich? Sex, Liebe und Begierde … Unheiliger Engel fing so toll an, mit dem Krieg der Engel, die sich gegen Gott auflehnten und dann verstoßen wurden …

Der Engel Athnos, war einer der schlimmsten. Er hasste die Menschen, die Gott erschaffen hatte und die Gott bevorzugte so sehr, dass Athnos auch unter den Menschen Kriege anstiftete und Unheil brachte. Zur Strafe verwandelte der Engel Michael seinen engen Freund in einen Menschen, doch was erlebt Athnos, der sich nach der Verwandlung an nichts mehr erinnern kann auf der Erde?

Stil:
Der Stil von Andrea Mertz hat stark angefangen und noch stärker nachgelassen. Am Anfang des Buches noch sehr überzeugend und tiefgründig, später lies dann leider Stil sowie Ausdruck zu wünschen übrig und die Erlebnisse wirkten plump und zu stark konstruiert.

Charaktere:
Athnos, der als Engel zu fesseln wusste, verliert als Mensch (Sergej) jede Form von Charaktertiefe. Flach, lieblos und fern der Handlung konnte ich ihn nicht greifen und dies ärgerte mich.

Anna, eine Dämonin, die Sergej aus einem ganz bestimmten Grund verfolgt, wirkte ebenso unwirklich wie Elaine. Beide Frauen mutieren zu Superhelden und gleichzeitig zu verliebten Teens, die sich nicht vor dem tollen Sergej losreißen können *grusel*

Cover:
Das Cover hat mich wirklich überzeugt und mich auch zum eBook Download getrieben. Ein durchtrainierter, recht wirrer Typ – das macht doch neugierig, oder?!

Fazit:
Ein Buch, das mich nicht fesseln konnte und leider nicht das versprochen hat, was ich mir erhofft hatte. Alles wirkte zu sehr gestellt, zu lieblos und leider auch sinnfrei. Ich gebe 2 Sterne, da mir das Cover und der Prolog sehr gefallen haben, auch ist der Gedanke der Geschichte nicht schlecht, nur an der Umsetzung hapert es meiner Meinung nach sehr.

Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut – Stefan Schwarz

Klappentext:
Von wegen langweiliges Familienleben. Bei Stefan Schwarz haben alle was zu lachen. (Mein Buch ist von Bertelsmann – Der Club und beinhaltet die untenstehenden Bücher in einem Band)

Schlafzimmer und Mann sind vorgeheizt, nur die Liebste lässt auf sich warten. Hatte er ihr nicht eine SMS mit „erwarte dich auf dem Maträtzchen, mein Schätzchen“ geschickt? Hoppla, die Nachricht ging versehentlich an eine Kollegin.

Er muss sich wegen memmenhafter Schreckhaftigkeit rechtfertigen, der Sohn lügt schlecht, der Tochter gelingt die Erstbesteigung der Abzugshaube und die verdammte Ossi-Katze hat immer was zu jammern.

Und warum erwarten Frauen in netzgewebten Strumpfhosen spontane Fortpflanzungsangebote, beölen sich aber, wenn Männer in langen Unterhosen die Familienarena betreten?


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Titel: Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut
Autor: Stefan Schwarz
Verlag: Seitenstrassen Verlag
Seiten: 144
ISBN: 978-3937088068
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

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Titel: Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut
Autor: Stefan Schwarz
Verlag: rororo Verlag
Seiten: 128
ISBN: 978-3499255113
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

in diesem Buch sind sämtliche Kurzgeschichten von Stefan Schwarz zusammengefasst. Fast alle Kurzgeschichten sind bereits in „Das Magazin“ erschienen und nur wenige Stories sind neu. Ich kannte gar keine, daher war das Buch eine nette Lektüre. Band 1 hat mir allerdings besser gefallen. Hier geht Stefan Schwarz viel intensiver auf das häusliche Leben ein und berichtet über das Leben mit Frau und Kindern und der herrlichen Katze. In Band 2 stockte das ganze dann etwas, ich fand die Geschichten irgendwie nicht witzig sondern einfältig und langatmig. Schade!

Der Schreibstil von Stefan Schwarz ist flüssig bis originell. Mit vielen Fremdwörtern und teilweise doch recht schwierigen Sätzen ist der Ausdruck allerdings gewöhnungsbedürftig, dafür aber sehr lustig.

Sollten die Inhalte der satirischen Geschichten in etwa so passiert sein, beglückwünsche ich Herrn Schwarz und seine Familie für die Harmonie, bin aber doch ganz froh, dass es bei mir gesitteter zu geht 😉

Fazit:
Band 1 ist witzig und tiefgründig, daher 4 Sterne; Band 2 eher abgeflacht und naja, daher 3 Sterne; Ich empfehle dieses Buch an Leser, die schon etwas reifer sind und den ausgefallenen Humor von Stefan Schwarz zu schätzen wissen und verstehen. Für zwischendurch ein witziges und lesenswertes Buch, da die Geschichten meist nur 1 oder 2 Seiten lang bzw. kurz sind.