Dein Pferd – dein Partner: Wahrnehmen, leiten, vertrauen – Mark Rashid

Klappentext:
Das Pferd lässt sich nicht einfangen, ist beim Reiten unmotiviert oder schreckhaft? Mit solchen und vielen anderen Problemen wird Mark Rashid tagtäglich in seinen Kursen konfrontiert. Der bekannte Horseman öffnet die Augen für die Denkweise der Pferde und kommt dabei zu überraschenden Einsichten und manchmal verblüffend einfachen Lösungswegen. Er zeigt, was sich in der Einstellung zum Pferd ändern muss, damit der Reiter seine Führungsrolle einnehmen und dabei auch noch das Vertrauen seines vierbeinigen Partners gewinnen kann.


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Titel: Dein Pferd – dein Partner: Wahrnehmen, leiten, vertrauen
Autor: Mark Rashid
Verlag: Kosmos
Seiten: 216
ISBN: 978-3440124895
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir
 sehr

Es gibt viele Stufen um ein Pferd dahin zu bringen wo es hin soll. Mark Rashid beschreibt es mit 2 unterschiedlichen Worten: „leicht“ und „weich“;

Ein Pferd „leicht“ zu machen, so dass das Pferd die Aufgabe ausführt, bedeutet nicht das selbe wie „weich“ – hier führt das Pferd die Aufgabe willig aus.

Und genau darum geht es in diesem Buch: Wie kann der Ausbilder / Trainer / Reiter sein Pferd zu einer (frei-)willigen Ausführung animieren und wie profitieren beide davon.

Altbekannt und, zu meiner persönlichen Freude, gibt es auch wieder Geschichten vom alten Mann mit wundervollen Beispielen für das „Wahrnehmen, leiten, vertrauen“.

Mir persönlich hat dieses Buch wieder viel gebracht und ich hoffe, dass andere Leser ebenso viel Freude und Erkenntnis beim Lesen haben werden. von mir gibt es 5 Sterne.

Reihenfolge nach (Original) Erscheinungsdatum:

Der auf die Pferde hört
Ein gutes Pferd hat niemals die falsche Farbe
Denn Pferde lügen nicht
Der von den Pferden lernt
Dein Pferd – dein Partner
Pferde suchen einen Freund
Starke Pferde, treue Freunde

 

Der auf die Pferde hört: Erfahrungen eines Horseman aus Colorado – Mark Rashid

Klappentext:
Der wahre Horseman flüstert nicht – er lauscht den Pferden, beobachtet ihre Reaktionen, spürt ihren Bedürfnissen nach und versetzt sich in ihre Lage. So münden das eigene Lernen und Lehren in gegenseitige Achtung und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Sensibel, humorvoll und mit sympathischer Bescheidenheit schildert Mark Rashid seinen ganz persönlichen Weg und hält nach jedem Kapitel Rückschau auf viele Jahre Erfahrung mit Pferden und ihren Besitzern.


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Titel: Der auf die Pferde hört: Erfahrungen eines Horseman aus Colorado
Autor: Mark Rashid
Verlag: Kosmos
Seiten: 256
ISBN: 978-3440133538
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Ein Buch, welches mich zum weinen brachte!

Mark Rashid lässt den Leser wieder an wunderschönen Erfahrungen teilhaben, die er während seiner Zeit beim „alten Mann“ und später beim selbstständigen Pferdetraining erlebte.

Was mich besonders freute waren Antworten auf Fragen, die mir bei seinen Büchern schon immer auf der Seele brannten: „Warum schauten der alte Mann und Mark immer wieder zu, wie Menschen ihre Pferde schlecht behandelten? Wieso griffen sie nicht ein?“ Ich war so glücklich endlich befriedigende Antworten mit gut geführten Argumenten zu erhalten, dass ich mich auf das nächste Buch sehr freue.

Fazit:
Ein Buch über einen wahren Horseman, der in diesen Geschichten beschreibt wie wichtig es ist, auf die Pferde zu hören, bzw. die Körpersprache der Tiere wahrzunehmen. Ein besonderes Augenmerk setzt er auch diesmal wieder auf die Kommunikation zwischen Pferd zu Mensch, daher verdiente 5 Sterne.

Reihenfolge nach (Original) Erscheinungsdatum:

Der auf die Pferde hört
Ein gutes Pferd hat niemals die falsche Farbe
Denn Pferde lügen nicht
Der von den Pferden lernt
Dein Pferd – dein Partner
Pferde suchen einen Freund
Starke Pferde, treue Freunde

 

Denn Pferde lügen nicht: Neue Wege zu einer vertrauten Mensch-Pferd-Beziehung – Mark Rashid

Klappentext:
Der so oft propagierten „Dominanz“ gegenüber dem Pferd setzt Mark Rashid das Prinzip des „sanften Führers“ entgegen. Ihm schließen sich die Pferde freiwillig an, weil sie seinen Fähigkeiten vertrauen und sich in seiner Gegenwart wohl fühlen. Wie man diese erstrebenswerte Position einnehmen kann, zeigt Mark Rashid anhand vieler konkreter Fallbeispiele.


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Titel: Denn Pferde lügen nicht: Neue Wege zu einer vertrauten Mensch-Pferd-Beziehung
Autor: Mark Rashid
Verlag: Kosmos
Seiten: 224
ISBN: 978-3440128428
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Ganz ehrlich, mir fehlen die Worte!

Wie oft sieht oder hört man von anderen Reitern / Trainern, dass Pferde eine „harte“ Hand benötigen. Zucht und Ordnung mit Gewalt eingeprügelt wird / werden muss und ähnliches. Es geht auch anders!

Mark Rashid erzählt einen Teil seines Lebens, seiner Ausbildung. Er beschreibt wie es anders geht, als „sanfter“ Führer.

Einfühlsam und mit großer Selbsterkenntnis nimmt er kein Blatt vor den Mund und schreibt seine Erfahrungen in der Pferdeausbildung, die ausschließlich auf Vertrauen beruht. Egal ob „faule“, „dumme“, „unwillige“ oder „widersetzliche“ Pferde – es gibt für alles eine Lösung, denn wir schaffen die angeblichen Probleme selbst.

Wer in diesem Buch allerdings eine Lösung für alles erwartet, ist auf dem falschen Dampfer. Mark Rashid erklärt anhand von Fallbeispielen, wie er es bei diesem und jedem Pferd schaffte, aber es gibt keine allgemein gültige Erklärung. Ein wahrer Horseman (Horse = Pferd; man = Mann;) hört seinem Pferd zu und lässt dem Pferd immer die Wahl sich zu entscheiden!

Fazit:
Ein muss für jeden, der mit Pferden arbeitet!

Reihenfolge nach (Original) Erscheinungsdatum:

Der auf die Pferde hört
Ein gutes Pferd hat niemals die falsche Farbe
Denn Pferde lügen nicht
Der von den Pferden lernt
Dein Pferd – dein Partner
Pferde suchen einen Freund
Starke Pferde, treue Freunde

Die Känguru-Offenbarung – Marc-Uwe Kling

Klappentext:
Endlich: Es geht weiter! Nach dem Manifest folgt die Offenbarung! Hier kommt die fulminante Fortsetzung der Fortsetzung: Das Beuteltier und der Kleinkünstler auf der Jagd nach dem mysteriösen Pinguin. Haltet euch bereit: »Dies ist die Offenbarung des Kängurus, dem Asozialen Netzwerk zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und sie wurde gesandt durch eine E-Mail zu seinem Knecht Marc-Uwe, der bezeugt hat das Wort des Kängurus und das Zeugnis vom Asozialen Netzwerk, was er gesehen hat. Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung, denn die Zeit ist nahe.« Halleluja.


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Titel: Die Känguru-Offenbarung
Autor: Marc-Uwe Kling
Sprecher: Marc-Uwe Kling
Verlag: Hörbuch Hamburg
ISBN: 978-3869091358
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Das Känguru ist wieder da und erlebt mir Marc-Uwe neue, spannende und atemberaubende Geschichten…

Stil:
Schreibstil und Ausdruck sind wieder göttlich. Allerdings hat das Känguru eine leicht veränderte Stimme – da fehlte Herrn Kling wohl etwas „Rachen“ 😉 Aber dennoch bleibt die Geschichte lustig und alle Charaktere sind gut zu unterscheiden. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten und auch neue Gesichter tauchen auf.

Besonders gefallen haben mir die Anspielungen auf die heutige Zeit. Kritisches Hinterfragen, Ironie und Satire gehörten schon immer zu den beiden Protagonisten, aber irgendwie haben sie es hier auf den Punkt gebracht. Von mir gibt es wieder eine absolute Hörempfehlung für alle, die sich über sprachgewaltige, gut verpackte Witze freuen können und auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen – denn Bildung wird für diesen Teil, genauso wie das verstehen der englischen Sprache, vorausgesetzt..

Fazit:
Die Känguru-Offenbarung ist nach „Die Känguru-Chroniken“ und „Das Känguru-Manifest“ der dritte Teil dieser Reihe und kann unabhängig von den anderen gehört werden. Allerdings finde ich es schöner die Geschichte der beiden Protagonisten von Beginn an zu begleiten, als mittendrin einzusteigen. Auch sei noch gesagt, dass sich der Duktus von Marc-Uwe Kling von Band zu Band verändert – und nicht mehr unbedingt vom jungen Hörern verstanden wird.

Anna im blutroten Kleid – Kendare Blake

Klappentext:
Manche Geister sollte man nicht sich selbst überlassen

Cas Lowood hat eine dunkle Berufung: Er ist ein Geisterjäger. Mit seiner Mutter zieht er quer durchs Land, immer auf der Suche nach den ruhelosen Seelen, die oft schon seit Jahrzehnten die Lebenden in Angst und Schrecken versetzen – bis Cas ihrem Treiben ein Ende bereitet. In einer Kleinstadt in Ontario wartet die berüchtigte Anna im blutroten Kleid auf ihn, eine lokale Berühmtheit, deren Leben in den 50er-Jahren ein grausames Ende fand. Seitdem bringt sie jeden um, der es wagt, das verlassene viktorianische Anwesen zu betreten, das einst ihr Zuhause war. Doch bei Cas macht die schöne Tote eine Ausnahme …


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Titel: Anna im blutroten Kleid
Autor: Kendare Blake
Verlag: Heyne
Seiten: 384
ISBN: 978-3453314191
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Cas, 17 Jahre und Geisterjäger, wird von einer Stadt in die nächste beordert um den ansässigen Geistern das „Leben“ zu nehmen. Nicht jeder Geist muss von der Erde verschwinden, sondern nur die wirklich „harten“ Fälle. So eine wie Anna. Anna, die im blutroten Kleid mordet und bereits über 2 Dutzend Jugendliche auf dem geisterlichen Gewissen hat. Cas begibt sich auf die Suche und findet das Mädchen mit dem von Blut durchwirkten Kleid …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist grandios! Gerade als Debüt ist dieses Buch wirklich sehr schaurig-gruselig und zum mitfühlen realistisch geschrieben. Der Ausdruck ist gewählt und die Cliffhanger passend gesetzt, so dass das Buch bis zur letzten Seite spannend bleibt.

Charaktere:
Cas, der mir von der ersten Seite an sympathisch war hatte es nicht leicht. Sein Vater, der Geisterjäger, und seine Mutter, die Kräuterhexe, haben ihm viel seiner eigentlichen Kindheit geraubt. Trotzdem konnte ich Cas gut verstehen und freute mich für ihn, dass er es dennoch schaffte sein Leben so zu meistern, wie er es tut.

Anna, eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die ich gerne besser kennengelernt hätte. Es reichte zwar um alles zu verstehen aber dennoch hätte mich ihr Leben in den 50er-Jahren interessiert. Ich mochte die vielen Facetten, die das Mädchen zeigte und auch ihre Art – wenn diese zu Beginn auch nicht gerade einfach war.

Cas´ Mutter sowie Onkel waren perfekt! Eine wirklich sehr interessante Familie, die gar nicht anders sein darf. Gleiches gilt für Carmel und Thomas, die Schulfreunde von Cas. Die beiden waren zu Beginn des Buches nicht leicht zu greifen, entwickelten sich aber gleichsam mit der Geschichte und bereiteten mir viel Freude.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön. Anna trägt auf dem deutschen Cover zwar kein blutrotes Kleid (wie auf dem englischen Original), aber dennoch gefällt mir dies besser und passt auch sehr gut zur Geschichte – nach dem Lesen ist man schlauer 😀 toll ist auch die Prägung des Buchtitels, die dem Buch eine schöne Haptik verleiht.

Fazit:
Es ist lange her, dass ich ein Buch binnen einer Nacht verschlungen habe, aber „Anna im blutroten Kleid“ konnte ich nicht aus der Hand legen. Die schaurig-schöne Gruselgeschichte ist spannend, fantasiereich und liebenswert geschrieben. Wer außergewöhnliche Geschichten rund um Geister mag, wird dieses Buch lieben. Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung – wer schwache Nerven hat, sollte nur am Tage lesen 😉 – und volle 5 Sterne.