Hautnah – Julia Crouch

Klappentext:
Meine Augen sehen alles. Du bist nicht allein. Niemals!
Lara verbringt einen langen heißen Sommer mit ihrer Familie an der amerikanischen Ostküste. Die Ferien sollen eigentlich ihre Ehe kitten. Aber dann geschehen merkwürdige Dinge in dem verschlafenen Ort. Gegenstände verschwinden. ihre Kinder geraten in Lebensgefahr, und Lara fühlt sich ständig beobachtet. Niemand glaubt ihr, doch Lara weiß: Jemand hat es auf sie abgesehen. Um ihre Familie zu retten, muss sie sich auf das gefährliche Spiel einlassen – auch wenn sie dabei ihr Leben riskiert …

Der Roman – ich nenne dieses Buch so, da ich mit der (Verlags-) Genrebeschreibung „Thriller“ nichts anfangen kann. Mit Thriller hat dieses Buch in meinen Augen nämlich gar nichts zu tun – beginnt mit einem interessanten Prolog. Eine Leiche wird gefunden und der Fall „Jane Doe“ will aufgeklärt werden. Dann startet Laras Geschichte. Lara und ihre Familie sind von England nach Trout Island, New York aufgebrochen um ein Jobangebot für Laras Ehemann Marcus wahrzunehmen. Doch viele merkwürdige Dinge geschehen in dem New Yorker Vorort und auch mit ihrer neuen Unterkunft kann sich Lara nicht anfreunden.  Was ist wohl in Trout Island vorgefallen und warum hat Marcus ausgerechnet in den USA einen neuen Job gefunden?

Stil
Der Schreibstil von Julia Crouch ist flüssig aber leider nicht spannend. Die Handlung schleppt sich so hin und macht durch die langen Kapitel keinen Spaß zu lesen. Ich musste mich teilweise sehr quälen das Buch wieder in die Hand zu nehmen.

Charaktere:
Lara ist eine unmögliche Person. Sie lässt sich herumschubsen, dann schwankt sie zwischen „Übermutter“ und egoistin. Am Anfang des Buches hatte ich noch Mitleid mit ihr, da Marcus in meinen Augen ein schlechter Ehemann ist, aber später war mir Marcus wesentlich sympathischer als Lara. Die Zwillinge Olly und Bella sind 2 typische Teenies – dachte ich am Anfang aber Olly hätte dann wohl doch eine andere Erziehung verdient, aber das sollte jeder Leser für sich entscheiden, vielleicht bin auch ich nur so streng… Das Nesthäkchen Jack ist der kleinste im Bunde der Familie Wayland. Teilweise kam er mir wie ein Baby vor, dann wieder wie ein kleines Schulkind – schade, dass die Autorin nicht darauf geachtet hat, dass die Handlungen des kleinen Jack alters entsprechend sind.

Cover:
Das Cover ist gut gelungen. Ich finde, dass es aussieht als würde eine Frau im Wasser liegen und auf dieses Wasser würden Blätter fallen. Gut gestaltet, aber leider finde ich keine Verbindung zum Buch.

Fazit:
Wenn der Leser ein Thriller erwartet, dann wird es eine Enttäuschung geben. Sollte der Leser unvoreingenommen sein und sich mit einem Roman anfreunden können dann kann es losgehen. Julia Crouch schreibt flüssig und seicht und ohne große Aufregung.

Ich bin leider vom Buch enttäuscht, da ich etwas ganz anderes (spannenderes) erwartet habe und gebe daher nur 2 Sterne.

Mein Dank geht an den Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.


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Titel: Hautnah
Autor: Julia Crouch
Verlag: Ullstein
Seiten: 592
ISBN: 978-3548283333
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Das geheime Tagebuch der Miss Miranda – Julia Quinn

Klappentext:
„2. März 1810: Heute habe ich mich verliebt!“ Dreizehn Tagebücher und neun Jahre später sind Mirandas Gefühle für Viscount Turner genauso unsterblich wie damals – mit wenig Aussicht auf Erfolg: Eine kurze, verhängnisvolle Ehe hat ihn bitter gemacht. Aber immerhin ist er wieder frei. Auch wenn schöne Worte ihm kaum den Glauben an die Liebe wiedergeben werden, vermutet Miranda. Eher süße Taten! Und da ihre erste Saison unmittelbar bevorsteht, scheint es ein Leichtes, sich wenigstens einen Teil ihres Jungmädchentraums zu erfüllen: mit Viscount zu tanzen – und ihm dabei zu gestehen, dass sie ihn liebt und immer lieben wird …

Auf einen historischen Roman hab ich mich gefreut und leider nicht bekommen. Mag sein, dass der Roman 1810 spielen soll, aber das glaube ich nicht. zu viele Dinge sind einfach zu dieser Zeit nicht möglich. Unehelicher Sex, der Viscount verändert seinen Namen, da er seinen nicht mag, Frauen die zu viel Handlungspielraum haben – furchtbar. Und wirkliche Tagebucheinträge habe ich auch nicht gelesen.

Fazit: Figuren sind nicht glaubhaft, Umgebung nur umrissen und daher kommt diese Stimmung des alten England nicht auf. Daher keine Leseempfehlung da das Buch zu schlecht recherchiert ist.


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Titel: Das geheime Tagebuch der Miss Miranda
Autor: Julia Quinn
Verlag: Cora Verlag (Mira TB)
Seiten: 368
ISBN: 978-3899419870
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Das Spiel des Engels – Carlos Ruiz Zafón

Klappentext:
Der junge David Martin fristet sein Leben, indem er unter falschem Namen Schauerromane schreibt. Plötzlich erhält er einen mit dem Zeichen eines Engels versiegelten Brief, in dem ihn der mysteriöse Verleger Andreas Corelli einlädt. Angelockt von dem Talent des jungen Autors hat er einen Auftrag für ihn, dem David nicht widerstehen kann. Aber David ahnt nicht, in welchen Strudel furchterregender Ereignisse er gerät …

Ich habe mich so auf ein neues Buch von Carlos Ruiz Zafón gefreut, aber es war so enttäuschend! Natürlich habe ich diesen Roman mit „Der Schatten des Windes“ verglichen. Natürlich muss sich ein weiterer Roman mit dem davor Messen können. Besser sollte es werden, nicht schlechter.

Die Idee der Geschichte ist gut, allerdings verzettelt sich Carlos Ruiz Zafón mit den vielen Handlungssträngen und löst sie einfach nicht auf. So bin ich nach dem Lesen nicht wirklich schlau aus einigen Teilen des Buches geworden und dies ärgert mich. Auch ist der Protagonist so wahnsinnig blass. Ich finde überhaupt keine Beziehung zu ihm und es ist mir schlicht egal, was er erlebt.

Dann wirkt das Buch teilweise gruselig, depressiv, andererseits wieder lieb, verträumt und spannend. Wie es wirklich wirken sollte, weis ich nicht und finde keinen Draht.

Fazit: keine Empfehlung, oder man interpretiert selbst sehr viel ins Buch herein und es stört einen nicht, wenn Themen, die für die Geschichte wichtig sind nicht aufgelöst werden.



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Titel: Das Spiel des Engels
Autor: Carlos Ruiz Zafón
Verlag: Fischer
Seiten: 720
ISBN: 978-3596186440
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Wo waren Sie, Dr. Highley? – Mary Higgins Clark

Klappentext:
Der Frauenarzt Dr. Highley unterhält eine renommierte Privatklinik in New Jersey. Er ist Spezialist für komplizierte Schwangerschaften, aber er mißbraucht seine Patientinnen auch für wissenschaftlich nicht fundierte Experimente. Eine Reihe von mysteriösen Todesfällen in der Klinik alarmiert schließlich die Polizei. Da macht die junge Richterin Katie DeMaio eine Beobachtung, die für sie höchst gefährlich wird …

Dieses Buch lässt sich flüssig weg lesen, aber der Inhalt? – Der war vorhersehbar! Schade. Ich habe schon einige Mary Higgins Clark Bücher gelesen, aber dieses Buch ist grausam. Die Charaktere sind blass, es sprang kein Funke über und es war einfach nur langweilig. Zum Glück war das Buch nicht sonderlich dick, so dass es schnell vorbei war.

2 Sterne für ein langatmig, langweiliges und vorhersehbares Buch und keine Empfehlung. Es gibt wesentlich bessere Bücher von Mary Higgins Clark.


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Titel: Wo waren Sie, Dr. Highley?
Autor: Mary Higgins Clark
Verlag: Heyne
Seiten: 318
ISBN: 978-3453053205
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Kein Entkommen – Linwood Barclay

Klappentext:
Sonne, Softeis, Kinderlachen. Ein Familienausflug in den Vergnügungspark, da ist sich David sicher, wird seinem kleinen Sohn Ethan gefallen und seine Frau Jan aufheitern. Doch dort verschwindet Jan in der Menge und tauscht nie wieder auf. Wie kann es sein, dass die Überwachungskameras des Parks nur David und Ethan zeigen? Plötzlich steht David unter Mordverdacht …

Gleich auf den ersten Seiten wird es spannend – typisch Barclay. Allerdings hört es dann schnell wieder auf, mit der Spannung, und es wird langweilig, langatmig und wirkt künstlich aufgebläht. Als Barclay-kenner erwarte ich mehr und das über das ganze Buch. Aber leider wird die Spannung nur am Anfang aufgebaut um dann ganz schnell zu einem nichtssagenden Trott überzugehen. Gespräche über das Wetter – ergo Smaltalk werden so ausgedehnt, dass ich mich fragen musste, was ich denn nun lese. So was geht nicht.

Jan wirkt gut durchdacht und macht sich gut im Buch. David ist mir zu fahrig, zu schlampig. Ich erfahre zu wenig und das, was ich weiß, reicht aus um ihn als unglaubwürdig hinzustellen. Im Job packt er alles, sein Privatleben verkommt…

Alles ist mir irgendwie zu plump und einfach gehalten und daher leider nur 2 Sterne und keine Leseempfehlung. Es geht besser!


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Titel: Kein Entkommen
Autor: Linwood Barclay
Verlag: Ullstein
Seiten: 576
ISBN: 978-3548283487
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht