Im Totengarten – Kate Rhodes

Klappentext:
… eine Hand: direkt neben meinem Fuß auf dem dunklen Gehweg. Sie war klein und lag geöffnet da, als warte sie darauf, dass irgendein Passant ihr ein paar Münzen gab … In den Straßen Londons treibt ein brutaler Killer sein Unwesen. Er tötet junge Frauen. Sein Markenzeichen: Er ritzt blutige Kreuze in die Haut seiner Beute. Sie könnte sein nächstes Opfer sein: Alice Quentin, Psychologin im Dienste der Polizei. Die Jägerin wird zur Gejagten. Erst gerät ihr Bruder unter Verdacht, dann verschwindet ihre Freundin. Und bald beherrscht Alice nur noch ein Gedanke: Er wird mich nicht bekommen.


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Titel: Im Totengarten
Autor: Kate Rhodes
Verlag: Ullstein
Seiten: 448
ISBN: 978-3548284620
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Alice Quentin, als Kind wurde sie selbst Opfer von häuslicher Gewalt und auch im erwachsenen Alter schafft sie es nicht, sich und ihre Familie in ein normales Umfeld zu bringen. Was liegt näher, als eine Karriere als Psychologin zu beginnen? Alice, die beste ihres Faches, hilft der Polizei bei der Aufklärung eines sehr speziellen Falles …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich daher auch gut lesen. Allerdings schafft Kate Rhodes es nicht Spannung in ihren Krimi – ein Thriller ist dieses Buch definitiv nicht – einzubinden. Schnell ist klar, wer der eigentliche Täter ist auch und das Querlesen ging zu einfach.

Charaktere:
Alice, eine Psychologin mit kaputtem Hintergrund, ist naiv, krank und einfach einfallslos. Ich mochte sie nicht und habe auch bis zur letzten Seite keine Verbindung zu ihr aufbauen können.

Die anderen Charaktere waren leider ebenso flach wie Alice. Ich habe auch nach dem Beenden des Buches noch so viele offene Fragen, warum einige Charaktere so dargestellt wurden und warum sie sich so entwickelt haben … Vielleicht müsste ich mir dann weitere Bände aus der Ermittlerreihe von Alice Quentin kaufen, aber so interessant waren die Persönlichkeiten dann doch nicht 🙄

Cover:
Das Cover ist super. Die Farben passen sehr gut zusammen und der Schnitt im Cover ist toll gesetzt. – Wer das Buch in den Händen gehalten hat, weiß was ich meine 😉

Fazit:
Ein langweiliger Auftakt, der mich nicht unterhalten hat. Auch das Querlesen ging mir zu glatt und zu einfach. Die Charaktere wirkten aufgesetzt und handelten routiniert. Der Spannungsbogen fehlte komplett und daher vergebe ich 2 Sterne (Einer fürs Buch, der andere fürs Cover). Eine Leseempfehlung gebe ich nur an Leser, welche gerne etwas über Psychologen mit kaputtem Hintergrund lesen und keinen Thriller erwarten.

Der Name des Windes: Die Königsmörder-Chronik – Patrick Rothfuss

Klappentext:
»Vielleicht habt ihr von mir gehört« … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.


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Titel: Der Name des Windes
Autor: Patrick Rothfuss
Sprecher: Stefan Kaminski
Verlag: Der Hörverlag
Länge: 863 Seiten / 28 Std. 08 Min. (ungekürzt)
ISBN: 978-3608938159
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Begonnen wird in einem Wirtshaus, in dem Kvothe als älterer Mann seine Ruhe als Gastwirt sucht. Eines Tages taucht ein Chronist auf und der Leser erfährt zusammen mit dem Chronisten die wahre Geschichte um den sagenumwobenen Mann…

Stil:
Der Schreibstil ist für einen Debütroman in Ordnung, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen. Die Geschichte hat, für mich, keinen Richtigen Spannungsbogen, sondern ist eher flach bis langatmig. Zwischenzeitlich schafft es Rothfuss eine gewisse Spannung zu kreieren, aber nach wenigen Sätzen ist diese Kreation bereits verblasst oder wirkt zu erzwungen.

Der Erzählstil von Stefan Kaminski ist überhaupt nicht meiner. Er spricht mir zu monoton und wenn er mal die Stimme verstellt, dann ist das ohne Emotionen und dies wirkt einfach nicht.

Charaktere:
Wer Geschichten über Superhelden mag, ist mit Kvothe bestimmt sehr leicht zufrieden zu stellen. Kvothe kann nämlich alles und schafft auch alles. Dies nervte mich total und machte ihn mir unsympathisch.

Dann gibt es noch viele anderen Personen, die alle sehr konstruiert wirken und ein Geheimnis bergen. Dies schafft zu  Beginn natürlich noch Spannung, wirkt aber im Laufe der Geschichte zu abgehakt und zieht das Buch künstlich in die Länge.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön. Ein geheimnisvoller Mann steht allein in der Welt. Dies passt teilweise zur Geschichte und wirkt mystisch-phnatasievoll.

Fazit:
Als Buch ist „Der Name des Windes“ eventuell noch zu empfehlen, als Hörbuch sehe ich das nicht so. Der Sprecher schaffte es nicht, mich bei Laune zu halten und schläferte mich durch seine Monotonie eher ein. Daher gebe ich dem Hörbuch auch nur 2 von 5 Sternen. Eine Leseempfehlung geht auch nur an eingefleischte Leser von Fantasybüchern raus, die gerne Geschichten mit Superhelden lesen.

Die Haarteppichknüpfer – Andreas Eschbach

Klappentext:
In einer fernen Zeit … Schon seit je fertigen die Haarteppichknüpfer für den Kaiser Teppiche, die aus den Haaren ihrer Frauen bestehen. Von dem Erlös eines Teppichs kann eine ganze Generation der Knüpfer leben. Doch eines Tages landet ein Raumschiff auf der Welt, um dem Geheimnis der Haarteppiche auf den Grund zu gehen – einem Geheimnis, das alle Vorstellungskraft übersteigt.


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Titel: Die Haarteppichknüpfer
Autor: Andreas Eschbach
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 320
ASIN: B008NW1MN6
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Ein Universum voller Planeten, alle Welten werden von einem Mann beherrscht: Dem Kaiser; Doch was birgt der Kaiser für ein Geheimnis und warum knüpfen die Menschen Haarteppiche und was passiert mit diesen feinen Teppichen?!

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mich leider nicht überzeugt. Ich konnte mich nicht in die Geschichte reinfinden und fand die Kapitel zu sprunghaft und schlecht gegliedert.

Charaktere:
Gab es eine ganze Menge, aber die hälfte starb. So lernte ich viele unterschiedliche Personen pro Kapitel kennen, konnte mich aber darauf einrichten, das mindestens einer am Ende des Kapitels starb. Diese Eintönigkeit und auch der Raub der Sympathien störte mich sehr. Wieso sollte ich mich auf Personen einlassen, wenn sie eh sterben? Daher habe ich nach dem dritten Kapitel aufgegeben mich an Charaktere zu gewöhnen und nur noch stumpf gelesen. Diese Herangehensweise und Vorhersehbarkeit stört den Lesefluss und macht das Buch zu langatmig.

Cover:
Das Cover macht Lust auf die Geschichte, was wohl im Weltraum so alles passiert?!

Fazit:
Ein Buch, welches mich nicht fesseln konnte. Die Kapitel waren schlecht gegliedert und sprangen zu stark. Ich musste mich immer wieder einlesen und konnte doch mit einer wiederkehrenden Endung rechnen. Durch den schweren Start und die gleichen Kapitelendungen, die erst ab der Hälfte des Buches abweichen war mein Lesevergnügen stark getrübt und ich vergebe nur 2 Sterne. Eine Leseempfehlung gebe ich an Science-Fiction-Fans und Tragikliebhaber.

Das Gelübde – Kai Meyer

Klappentext:
Herbst 1818: In einer konfliktgeladenen Zeit, zwischen katholischer Anti-Aufklärung und preussischem Fortschrittsdenken, treffen zwei unterschiedliche Menschen aufeinander: Der Dichter Clemens Brentano und die junge Augustiner-Nonne Anna.

Brentano – eher ein Lebemann – glaubt nicht an Gott. Und so kann er auch Annas Marienvisionen zunächst nicht recht ernst nehmen. Doch nachdem ihm eine rätselhafte Frau in Schwarz erscheint und Anna ihm ein Geheimnis anvertraut, wandelt sich seine Einstellung. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Verbindung, die eigentlich vollkommen unmöglich ist …


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Titel: Das Gelübde
Autor: Kai Meyer
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 250
ISBN: 978-3404155040
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Als Clemens von Annas Leiden und Visionen erfährt, sucht er sie auf um sich wahrhaftig von ihren Stigmata und Erscheinungen zu überzeugen. Was er dann vorfindet übersteigt seine Vorstellungskraft …

Schreibstil:
Dies ist mein erstes Buch von Kai Meyer und ich habe bis jetzt nur positives gehört, daher bin ich mir nicht sicher, ob dieses Buch und der Stil nur ein Ausrutscher war, denn: Ich bin immer wieder über der Geschichte eingeschlafen 🙁 Der Stil und der Ausdruck konnten mich nicht fesseln allerdings ist die Idee der Geschichte gut.

Charaktere:
Anna war eine sehr langweilige Person. Als Nonne habe ich sie mir fromm und geduldig gewünscht, so war sie auch, aber zu langweilig. Egal was sie sagte, oder wie sie sich gab, es war langweilig und nichtssagend.

Clemens hat mir auch nicht gefallen. Auch er war trotz seinem fehlenden Glaubens zu glatt.

Fazit:
Es gab keine Spannung. Die Geschichte plätschert so dahin und nichts, aber auch gar nichts war aufregend. Ich empfehle das Gelübde an Leser, die gerne etwas über die katholische Kirche, Stigmata und Visionen lesen. Eventuell noch an Fans von Kai Meyer. Mir hat die Geschichte nicht gefallen weil ich keine Sympathien für die Charaktere aufbringen konnte und mir die Geschichte zu flach war, daher vergebe ich 2 Sterne.

Die Gabe – Alison Croggon

Klappentext:
Maerad ist eine Sklavin in einer kleinen, unwirtlichen Siedlung. Hier lebt sie schon, seit ihre Familie im Krieg ums Leben gekommen ist. Über ihre Herkunft weiß sie nicht viel. Als eines Tages ein geheimnisvoller Fremder in die Siedlung kommt, ändert sich Maerads Leben für immer. Der Mann bietet ihr an, sie zu befreien, und das nicht ohne Grund. Maerad weiß nicht, dass eine mächtige Gabe in ihr schlummert und dass ihr Name in einer schrecklichen Prophezeiung erwähnt ist. Sie tritt eine gefährliche Reise an, einem unbeschreiblichen, namenlosen Grauen entgegen …

Titel: Die Gabe
Autor: Alison Croggon
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 493
ISBN: 978-3404206292
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Der erste Teil der Pellinor-Saga beginnt mit der Begegnung von Maerad und Cadvan. Zusammen erleben die beiden interessante und spannende Abenteuer, denn die Welt ist nicht so friedlich und die Menschen erst recht nicht …

Schreibstil:
Der Stil von Alison Croggon ist so gar nicht meiner. Ich kam erst auf den letzten 50 Seiten in die Geschichte rein und fand die ganze Reise der Protagonisten zu lang. Der Ausdruck ist angemessen aber die Satzstellung gruselig. Ob dies nun an der Übersetzung oder dem Stil liegt kann ich nicht beurteilen, aber das Bemühen in alter Sprache zu schreiben hat nicht funktioniert.

Charaktere:
Cadvan hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Mysteriös und eigenartig und doch sympathisch. Maerad kann ich gar nicht greifen. Sie reagiert konstruiert und vorhersehbar und ist dadurch nur langweilig und unsympathisch.

Cover:
Das Cover erinnert sehr an die Bücher von Trudi Canavan und hat daher andere Erwartungen geweckt.

Fazit:
Für Leser von „Der Herr der Ringe“, „Die Gilde der schwarzen Magier“ und „Sonea“ gibt es leider nicht viel Neues zu lesen, aber dennoch bleibt die Geschichte abwechslungsreich. Der Spannungsbogen ist nicht sonderlich hoch und auch gibt es wenig Überraschungen. Der erste Teil der Saga hat mich nicht überzeugt, weder Story noch Stil konnten Punkten, daher nur 2 Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich noch nicht aus – ich möchte erst mal schauen was die anderen Teile zu bieten haben.