[Abgebrochen] Tochter der Schatten – Mona Vara

Klappentext:
Im Herzen der Dunkelheit

Gabrielle besitzt eine besondere Fähigkeit: Sie kann die Bewohner der Grauen Welt sehen, schemenhafte Grenzgänger zwischen dem Reich des Diesseits und des Jenseits. Der Jäger Darran ist einer von ihnen. Er folgt Gabrielle, er wacht über sie – und er verliebt sich in sie. Damit bringt er sich und Gabrielle in große Gefahr. Denn es ist ihm unter Androhung höchster Strafen untersagt, Kontakt zu den Menschen aufzunehmen …


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Titel: Tochter der Schatten
Autor: Mona Vara
Verlag: Heyne
Seiten: 400
ISBN: 978-3453408852
Meine Bewertung:
 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Nachdem ich „Hexentöchter“ von Mona Vara gelesen hatte, war ich begeistert. Ich las also den Klappentext von „Tochter der Schatten“ und freute mich auf ein erneutes Fantasy-Erotik-Highlight. Denkste! Ich habe das Buch bei der Hälfte abgebrochen und nichts war da erotisch …

Gabrielle sieht mehr als andere Menschen, sie sieht Schatten, welche Menschen entführen. Als sie dies ihrer Mutter berichtet flüchtet Camilla mit ihrer Tochter und erzählt ihr erst kurz vor ihrem Ableben, dass Gabriella die Tochter des Grauen Herren ist, der Herrscher über die Schatten …

Ich habe keine Ahnung, was hier schiefgegangen ist, aber der Fauxpas beginnt schon vor der eigentlichen Geschichte – noch vor dem Prolog. Es werden alle Personen und ihre Funktion beschrieben (mag ja in einem Fantasy-Roman gut sein, wenn es viele Personen gibt, hier sind es aber nur 13!) und diese Funktionen schließen schon ein, dass Person A Person B umbringen will etc. – ja was soll das?! Das will ich doch lesen!

Also ganz schnell diese Information aus meinem Gehirn gelöscht und einfach angefangen. Ich habe etwas prickelndes erwartet, flammende Leidenschaft und was man halt so erwartet 😳 Das einzig „anrüchige“ war eine Begutachtung der weiblichen Kehrseite, ggf noch eine Brust bedeckt mit Schaum in der Badewanne, nunja wem es gefällt. Mir jedenfalls haben die erotischen Szenen gefehlt, die mir das Cover eingeredet hat und für einen Roman war mir das auch alles zu viel blabla um nichts.

Auch die Charaktere konnte ich nicht greifen. Warum sich nun Gabrielle zu einem Schattenwesen angezogen fühlt und er zu ihr? Keine Ahnung! Nur weil sie sich vor 20 Jahren zufällig begegnet sind? Na super …

Fazit:
Ein Roman, der leicht ins fantasievolle hüpfen möchte, mit Erotik nichts zu tun hatte – ich habe nach der Hälfte des Buches das Lesen abgebrochen – und mich überhaupt nicht fesseln konnte. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

[Abgebrochen] Final Cut – Veit Etzold

Klappentext:
Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken.

Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis.

Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose.


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Titel: Final Cut
Autor: Veit Etzold
Verlag: cbj
Seiten: 449
ASIN: B007PW1KPU
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Claras Schwester wurde vor Jahren entführt, vergewaltigt und ermordet. Damals hatten die Kommissare keinen Ermittlungserfolg, nun ist Clara selbst Hauptkommissarin und will alles besser machen. Ein paar Serienmörder hat sie schon erwischt, nun geht es mit „Der Namenlose“ weiter …

Schreibstil:
Mein erstes Buch von Veit Etzold und ich bin enttäuscht! Der Schreibstil ist so gruselig, wie das Buch es sein sollte. Es gibt sehr viele Wortneuschöpfungen (z. B.  AGBs was sagt denn ein Lektorat dazu? Das Wort gibt es nicht!), dann noch viele Klischees, Belehrungen und Lexikaauszüge. Der Ausdruck ist brutal, Menschen verachtend und grob gesagt, einfach unterirdisch.

Charaktere:
Es gibt alles: die traumatisierte Ermittlerin, den – in der Kindheit verstörten – Serienmörder, den „geilen Bock“, den verplanten Polizisten, die überdurchschnittliche SpuSi.

Was es nicht gab: Charaktere, die einem im Gedächtnis bleiben, die einem sympathisch sind, Charaktere die es Wert sind, dieses Buch zu lesen.

Cover:
Das Cover finde ich (beim Taschenbuch) gelungen, die Schnitte sind im Deckblatt eingeritzt und zeigen die Richtung, in die diese Geschichte gehen soll.

Fazit:
Eine Geschichte, welche den Leser nicht weiterbringt. Wer Verdummung möchte und sein Gehirn „ausschalten“ will, der ist mit „Final Cut“ gut bedient, für Leser, welche bei einem Krimi mitfiebern möchten und ausgereifte Charaktere, sowie Handlung erwarten, rate ich vom Lesen ab. Meine Erwartungen hat „Final Cut“ nicht erfüllt, daher nur 1 Stern.

Das Haus ihrer Kindheit – Katja Maybach

Klappentext:
1946: Als die junge Isla dem Kunsthändler Sir Alistair Flythe ein Gemälde aus dem Besitz ihrer Familie anbietet, hat sie keine andere Wahl. Ihr hoch verschuldeter Ehemann gilt als verschollen, seine Gläubiger verfolgen sie. Sie ahnt nicht, dass das Bild eine Fälschung ist und dass Alistair es nur kauft, weil er Isla seit der ersten Begegnung liebt. Noch weniger kann sie ahnen, dass es sechzig Jahre später einer jungen Frau den Weg zu ihren Wurzeln weisen soll.


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Titel: Das Haus ihrer Kindheit
Autor: Katja Maybach
Verlag: Knaur
Seiten: 320
ISBN: 978-3426513712
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
2 Frauen und deren untrennbares Schicksal, nur verbunden durch ein altes Gemälde, welches der jungen Georgia den Weg in ihre Vergangenheit weist …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist gut, lässt sich flüssig lesen und das war es dann leider auch schon. Katja Maybach schafft es nicht eine Spannungskurve aufzubauen und dadurch ist die Geschichte vorhersehbar.

Charaktere:
Alle Männer, die eine Partnerin haben, sind egoistisch, vielleicht sogar Frauenverachtend und absolut hassenswert gezeichnet. Es gab nur einen Mann, der mir einigermaßen gefallen hat. Sir Alistair Flythe, der Kunsthändler. Aber auch hier, hat die Autorin immer wieder konstruierte Cliffhanger eingebaut, dass es selbst bei ihm anstrengend wurde am Ball zu bleiben.

Die Frauen nehmen sich aber auch nichts. Naiv und dumm sind sie dargestellt. Sie denken nicht selbstständig und wenn, dann geht es nicht gut aus.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön, eine junge Frau in London, auf der Suche nach …

Fazit:
Ein Buch ohne Spannungskurve und schwachen Charakteren. Auch müssen viele Charaktere unfreiwillig sterben / verschwinden um die Handlung voranzutreiben, so dass Krimiliebhaber eventuell auf den Geschmack kommen, aber wenig gefördert werden. Mir war die Geschichte nicht genug durchdacht, zu einfach und, was ich ganz schlimm fand, ich konnte zu keinen Charakter eine Bindung aufbauen. Daher nur einen Stern.

Ich bedanke mich bei Knaur für das Rezensionsexemplar,

[Abgebrochen] Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – Jonas Jonasson

Klappentext:
Allan Karlsson hat Geburtstag. Er wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die lokale Presse auf das große Spektakel vorbereiten, hat der Hundertjährige ganz andere Pläne: er verschwindet einfach – und schon bald steht ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jungen Jahren die ganze Welt durcheinander gebracht.


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Titel: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Autor: Jonas Jonasson
Verlag: btb
Seiten: 432
ISBN: 978-3442744923
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Allan wird 100 Jahre alt. Nach dem Mittagessen und vor seinem Geburtstagskaffee verschwindet er auf eigene Faust aus dem Altersheim. Egal wohin, nur weg – Geld hat er gespart – steigt Allan in einen Bus und fährt ins ungewisse …

Schreibstil:
Als freier Journalist und nun auch Schriftsteller hat Jonasson große Erwartungen in mir erweckt und nicht eingehalten. Der Schreibstil ist lächerlich banal und der Ausdruck vulgär bis rassistisch. Ich erinnere mich noch gut an die Debatte Preußler / Thienemann Verlag mit bzw. gegen seine Leser. Es wurde verlangt, dass Kinderbücher umgeschrieben werden, weil sie Wörter enthielten, die rassistisch bzw. nicht jugendfreundlich waren. Und hier? Zitat S. 42 […] warum er Dinge und Menschen in die Luft sprengte und ob seines Wissens Negerblut in seinen Adern floss […] Zitat S. 43 [..] dass er unheimlich gern mal einen richtigen Neger sehen würde, ob Herr Professor wohl zufällig gerade einen auf Lager habe […]  Was ist das denn? Nach diesem Kapitel entschied ich mich für einen Abbruch des Buches.

Charaktere:
Lieblos, überdreht, überzeichnet. Es gibt wenige Geschichten, in denen mich die Charaktere so genervt haben. Hier weniger durch ihre Art, als durch die immer wiederkehrende Beschreibung.

Cover:
Ich sehe keine Verbindung zwischen dem Cover und der Geschichte, vielleicht liegt es daran, dass ich das Buch nicht bis zum Ende gelesen habe … Es gefällt mir aber auch nicht besonders.

Fazit:
Ein Buch, welches als Bestseller verheizt wurde, aber dem ganzen nicht würdig ist. Eine platte Geschichte, mit abartigen und vulgären – für einige Leser bestimmt witzigen – Gags. Mir hat dieses Buch nicht gefallen und ich habe mich daher für einen Leseabbruch entschieden. Eine Leseempfehlung gibt es von mir nicht.

Ketten der Lust – Eden Bradley

Klappentext:
Für die Universitätsdozentin Mia Rose Curry ist alles, worüber sie in ihrem Seminar »Außergewöhnlicher Sex« spricht, reine Theorie – bis sie ihren Studenten James kennenlernt. Sie weiß, er ist tabu für sie. Doch er ist auch unglaublich sexy, sinnlich und begehrenswert. Gemeinsam brechen sie alle Regeln, doch die Ketten der Lust halten sie gefangen.


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Titel: Ketten der Lust
Autor: Eden Bradley
Verlag: blanvalet
Seiten: 320
ISBN: 978-3442377237
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Mia Rose ist Dozentin, sie gibt Seminare die sich mit dem Thema Sex beschäftigen – sie selbst hatte allerdings lange keinen mehr. Jagger James ist Student, er besucht den Kurs von Mia und will nur sie …

Schreibstil:
Was zur Hölle war denn das für eine miese und billige Art zu schreiben?! Die Autorin scheint keine Lust gehabt zu haben, so lieblos und runtergerasselt kam mir das Buch vor – es kann auch an der Übersetzung gelegen haben, aber das Endprodukt war richtig gruselig. Der Ausdruck auch nicht meiner und die Idee hinter der Geschichte nichts besonderes.

Charaktere:
Mia Rose, eine 33-jährige Dozentin, die für ihr eigenes Unterrichtsfach zu verklemmt ist – wer braucht denn sowas?!

Jagger James, der 26-jährige Student, verliebt sich in seine Dozentin – warum eigentlich? – Achja, weil sie heiß ist – ähm und warum? Das ist mir leider nicht im geringsten klar geworden.
Gleiches gilt auch für die Gegenseite, warum findet Mia Jagger toll? Weil er eine Haut hat wie Milchkaffee oder doch wegen seiner grauen Augen?

Karalee, Mias beste Freundin und ebenfalls an der Uni angestellt, ist kopflos und dumm. Sie freut sich, wenn sie den neuen Dekan f*** (dieses Wort kam doch sehr oft im Buch vor) kann und lacht noch über ihr Teenagerverhalten, weil sie kein Kondom benutzt hat 🙄

Cover:
Das Cover hat mir etwas ganz anderes versprochen, nämlich eine dunkle Kammer, in der so einiges passieren würde.

Fazit:
Nie wieder Eden Bradley! Nichts erotisches und nur Wiederholungen – so habe ich oft gelesen, dass Jagger gerne duscht und sich immer fragt warum er das so geil findet 🙄 wer das auch gerne öfters lesen mag und 30-jährige Damen bei ihren Sex-Eskapaden mit Teenverhalten erleben möchte sollte sich dieses Buch zulegen, für alle anderen: Finger weg.