[Abgebrochen] Gnadenlos – Simon Kernick

Klappentext:
Sie wollen ihn – und sie wollen ihn tot

Ein ganz gewöhnlicher Samstagnachmittag. Deine Kinder spielen im Garten. Im Fernseher läuft Fußball. Da klingelt das Telefon. Es ist dein bester Freund aus der Schulzeit. Er fleht um Hilfe. Jemand fügt ihm schreckliche Schmerzen zu. Dein Freund stößt sechs Wörter hervor, die ersten zwei Zeilen deiner Adresse. Dann herrscht Stille. Was wirst du tun?


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Titel: Gnadenlos
Autor: Simon Kernick
Verlag: Heyne
Länge: 416 Seiten
ISBN: 978-3453433601
Meine Bewertung: 1 Sterne – gefällt mir gar nicht

Bereits 2009 habe ich „Gnadenlos“ gekauft und gelesen, ob ich es damals beendet habe? Ich weiß es nicht mehr. Ich konnte mich zumindest an gar nichts erinnern. Bis ich dann die ersten 10 Seiten gelesen habe und das Buch nach weiteren 35 Seiten abgebrochen habe – ich könnte mir vorstellen dies damals auch getan zu haben, denn der Schreibstil und die Story sind gnadenlos schlecht!

Der Protagonist ist so normal dargestellt, dass er komplett überzeichnet wurde. Wenn so „normalos“ sind, dann kenne ich keinen 🙄 Der arme, kleine Familienvater, der einen ganz normalen Job, ganz normale, liebe Kinder und eine ganz tolle, aber normale, Frau hat, erhält einen Anruf. Sein ehemaliger bester Freund und Trauzeuge meldet sich. Dieser klingt gehetzt und scheint sich vor jemandem zu fürchten. Noch im laufe des Telefonats wird er brutal ermordet. Doch bevor er seinen letzten Atemzug tätigt, verrät er dem Mörder die Adresse wo unser ganz normaler Protagonist mit seiner Familie lebt …

Jeder „normale“ Mensch, hätte jetzt aber die Polizei gerufen – ich hätte das gemacht! Nicht unser Mann, nein der sammelt erstmal die Kinder ein packt noch die Taschen für eine Übernachtung bei der Oma, und erklärt zwischendurch immer, dass der Mörder nur gute 10 Minuten von seinem Kumpel zu ihm brauchen würde 🙄 Nun gut, er schafft es die Kinder ins Auto zu verfrachten und schnell wegzufahren, er sieht ein Auto in seine Straße Fahren – er glaubt dies seien die Mörder. Er fährt weiter und setzt die Kinder ab. Er fährt zurück und so weiter. Er handelt so was von normal … Sorry das ich die ersten 20 Seiten gespoilert habe, aber das reichte mir um diesen vor Überzeichnung und nicht rational denken Protagonisten abzubrechen. Ich habe dann noch etwas durchgeblättert und es wurde nicht besser 🙁

Fazit:
Damals wie heute ist „Gnadenlos“ ein Buch was nicht überzeugen konnte und nicht zu empfehlen ist. Es sei denn man steht auf Logikfehler und dumme Charaktere. 

[Abgebrochen] Der ungeladene Gast – Sadie Jones

Klappentext:
Eine stürmische Nacht, ein rauschendes Fest und ein Geheimnis, das nie hätte ans Tageslicht gelangen dürfen.

Ein schöner Frühlingsabend im Jahr 1912: Es ist Emerald Torringtons zwanzigster Geburtstag. Das schon etwas heruntergekommene Sterne-Anwesen blitzt und glänzt, ein großes Dinner mit Freunden der Familie ist geplant. Doch ein Zugunglück, nur einige Meilen entfernt, sorgt dafür, dass eine Schar derangiert aussehender Passagiere vor der Tür steht und Einlass begehrt. Von nun an läuft nichts mehr nach Plan – und dann taucht auch noch ein Nachzügler auf, der ein dunkles Geheimnis mit der Hausherrin teilt. Während draußen ein nächtlicher Sturm heraufzieht, beginnen drinnen Anstand und Dekorum davonzuwehen und dem Chaos den Weg zu bereiten …


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Titel: Der ungeladene Gast
Autor: Sadie Jones
Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt
Länge: 320 Seiten
ISBN: 978-3421045553
Meine Bewertung: 1 Sterne – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Emerald wird zwanzig, doch ihr Geburtstag verläuft nicht wie geplant. Nicht weit vom Anwesen entfernt gibt es einen Unfall und die Geburtstagsgesellschaft ist gezwungen zu helfen …

Schreibstil:
Oh mein Gott, was ist denn hier passiert?! Der Schreibstil ist so hypotaktisch aufgebaut, dass sich selbst frühe Literatur, so um 1850, besser lesen lässt als das! Die Sätze sind zu beginn des Buches so verschachtelt, dass ich diese immer wieder lesen musste um am Ende eines Satzes noch zu wissen wie dieser eigentlich angefangen hatte. Den Sinn dahinter zu verstehen steht auf einem anderen Blatt. Dies wurde zwar im Laufe der Geschichte besser, aber die Langeweile schleppte sich immer noch mit.

Charaktere:
Diese waren nichts sagend, konstruiert und langweilig. Sie schleppten sich durch die Geschichte und handelten nicht wie Personen es tun sollten.

Cover:
Das Cover finde ich sehr gelungen – dies war auch der Hauptgrund das Buch lesen zu wollen. Ein Mädchen welches sich wünscht mit einer Wand zu verschmelzen, aber warum?!

Fazit:
Ein Leseabbruch aufgrund des unglücklichen Schreibstils und der faden Geschichte ohne Spannung. Ich habe zwar noch das Ende gelesen und bin froh mich nicht mehr durchgequält zu haben. Das Ende fand ich unlogisch und gehetzt – obwohl das Buch eher schleppend geschrieben war. Von mir gibt es einen Stern und keine Leseempfehlung. 

Sie da oben, er da unten – Cordula Stratmann

Klappentext:
Totsein hatte sich Sabine immer ganz anders vorgestellt. Das ist ja doch etwas sehr Spezielles. Und dann der Weg dahin: Ausgerechnet Dieter, ihr Dieter, der nie in die Puschen kommt, ist ihr nach zig Jahren Ehe so mir nichts dir nichts an die Gurgel gesprungen! Da liegt sie plötzlich erwürgt im Flur – und gerät natürlich ins Grübeln … Wie ist das überhaupt geregelt da oben im Himmel, mit dem Sein, ähm Nichtsein? Und was macht Dieter da unten auf der Erde, so ganz allein?


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Titel: Sie da oben, er da unten
Autor: Cordula Stratmann
Verlag: KiWi
Länge: 224 Seiten
ISBN: 978-3462043952
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Dieter hat genug von seiner Frau Sabine – Daraus folgt: Sabine muss sterben! Doch wie geht es für beide nach dem Tod von Sabine weiter?

Schreibstil:
Cordula Stratmann beweist: nicht jeder Comedian sollte sich als Autor versuchen. Der Humor ist zu übertrieben, der Ausdruck dadurch zu hektisch, überdreht und daher definitiv nicht meiner.

Charaktere:
Der Dieter: verplant, kein Selbstwertgefühl und eine Flasche von Mann – erstaunlich das er den Mord noch hinbekommen hat 🙄 aber das fragte sich Sabine ja auch 😉

Sabine hätte ich auch umgebracht. So eine eigenwillige Persönlichkeit – die darf sie ja haben, aber das, was Sabine so von sich gibt und wie, ist gruselig – also wäre dies eher auf den Schreibstil und den Ausdruck zurückzuführen. Also wie gesagt schlimm! Zu überdreht und unlogisch und einfach nur unsympathisch.

Jesus, Gott und die anderen Teilzeit Engel waren mir als Leser sogar peinlich. Diese verdrehten Gedanken und Auslegungen entsprechen nicht meinem Denken und Handeln und sollten auch nicht so ins Lächerliche gezogen werden.

Cover:
Das Titelbild ist interessant gestaltet, so hängt Sabines Brille in den Wolken und sie sieht alles, was auf der Erde passiert.

Fazit:
Lieber das Geld für ein anderes Buch ausgeben, dieses hier ist weder lustig, noch ein interessanter Zeitvertreib. Die Charaktere sind lieblos und unsympathisch, die Geschichte ohne Handlung. Selbst das Querlesen erwies sich als verschwendete Zeit, daher gibt es von mir nur einen Stern fürs Cover.

[Abgebrochen] Das Rätsel – Alison Croggon

Klappentext:
Das Mädchen Maerad ist vom Schicksal ausersehen. Während der Schatten des Bösen sich über das Land Edil-Amaranth legt, begibt sich Maerad auf eine abenteuerliche Reise. Sie versucht, das Rätsel eines halb vergessenen Liedes zu lösen, in dem die einzige Hoffnung der Menschheit liegt.


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Titel: Das Rätsel
Autor: Alison Croggon
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 496
ISBN: 978-3404206346
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Der zweite Teil der Pellinor-Saga geht nahtlos mit der Reise von Cadvan und Maerad weiter. Denn die beiden sind immer noch auf der Suche nach dem Baumlied. Werden sie die Gefahren, die das Dunkel ihnen stellt überwinden?!

Schreibstil:
Auch in diesem Teil werde ich nicht mit dem Stil der Autorin warm. Bei „Die Gabe“ habe ich mich schon gequält aber hier wurde es noch schlimmer. Die Sätze sind völlig verdreht, strengen an und wirken künstlich.

Charaktere:
Auch Cadvan konnte mich diesmal nicht locken. Er passte sich zu sehr an Mearad an und wirkte nur noch konstruiert. Mearad ging mir nur auf die Nerven mit ihrer angeblichen Schüchternheit und ihren Gedanken.

Cover:
Wirkt mystisch mehr aber auch nicht.

Fazit:
Das Rätsel ist genauso wie „Die Gabe“ nicht mein Buch. Ich habe ganz oft versucht mich durch das Buch zu quälen und bin entweder eingeschlafen oder habe wichtigere Dinge gefunden, mit denen ich mich beschäftigen konnte. Die Pellinor-Saga wirkt einfach nur gestellt und birgt keine Spannung, daher habe ich mich für einen Abbruch entschieden und gebe keine Leseempfehlung.

 

Ich habe alle 4 Bände (gebundene Ausgabe) der Saga! Wer sie möchte, darf sich gerne melden – tausche oder verkaufe 🙂

Breathless – Gefährliches Verlangen – Maya Banks

Klappentext:
Die junge Mia Crestwell schwärmt schon seit Jahren für den erfolgreichen Geschäftsmann Gabe Hamilton. Als dieser ihr ein gefährliches Angebot macht, zögert sie nicht lange – und taucht ein in eine Welt voller Verführung, Leidenschaft und bedingungsloser Hingabe, die überwältigender ist als alles, was sie bisher kannte.


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Titel: Breathless – Gefährliches Verlangen
Autor: Maya Banks
Verlag: Lyx
Seiten: 480
ISBN: 978-3802591297
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Meine Meinung:
Es geht echt noch schlechter als bei Shades of Grey 🙄 ! Mia liebt Gabe und Gabe liebt Mia – aber warum? Das weiß ich nicht und die Autorin sicherlich auch nicht, sonst hätte sie es sicherlich geschrieben… Also, die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und Gabe will Mia für sich allein. Natürlich nicht als Freundin, sondern als persönliche Assistentin und mit einem ganz besonderen Vertrag. Mia muss alles tun was er verlangt. Sie soll ihm hörig sein und er bezahlt sie. Dies hatte für mich einen sehr eigenartigen Beigeschmack, aber nicht für Mia 🙄 Nein, für Mia ist alles toll und sie macht auch alles für Gabe, wie das wohl weitergeht?!

Dieses Buch ist furchtbar und ich werde mich hüten die nachfolgenden Bände – wie bei SoG gibt es auch hier noch 2 Nachfolger – zu lesen. Maya Banks schafft es einfach nicht fesselnd zu schreiben, auch wenn das Thema dazu verleiten könnte 😉 Ein ewiges Blabla um nichts, reist den Faden der teilweise zu erkennen ist, wieder entzwei.

Die Charaktere sind genauso schwach wie der Plot und haben weder tiefe noch irgendetwas interessantes vorzuweisen.

Cover:
Das Cover ist interessant. Federn und Schwärze, das könnte die Phantasie spielen lassen 😀

Fazit:
Ein muss für SoG-Fans, für alle anderen eine herbe Enttäuschung und nicht lesenswert. Ich vergebe 1 Stern für ein sehr flaches Buch welches mich eher langweilte als amüsierte.

Ich bedanke mich beim Egmont-Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar.