[Abgebrochen] Aector-McAvoy 01: Sterbensangst – David Mark

Klappentext:
Aector McAvoy ist Polizist. Ein guter Polizist. Und er muss einen Mörder jagen. Seit Wochen versetzt der die abgelegene nordenglische Küstenstadt Hullin in Angst und Schrecken. Niemand ahnt, wann er wieder zuschlagen wird, welches Opfer er wählen wird. Aber dann beginnt McAvoy zu verstehen. Erfolgt einem Mann, der eine Mission hat: Er will Gerechtigkeit. Um jeden Preis. McAvoy ist ihm auf der Spur – und riskiert dabei alles: seinen Job, seine Familie, sein Leben …


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Titel: Sterbensangst
Autor: David Mark
Verlag: Ullstein
Seiten: 352
ISBN: 978-3548284330
Meine Bewertung:
1 Stern – gefällt mir gar nicht

Ich muss gestehen, dass ich wohl zu früh abgebrochen habe um etwas aussagekräftiges zu diesem Buch zu schreiben. Mein Grund dieses Werk nicht weiter zu lesen, war meine Abneigung gegen den Schreibstil oder die Übersetzung, wer weiß …

Die Geschichte ist im Präsens (Gegenwart) gehalten und wird vom allwissenden Erzähler erzählt. Ich mag Geschichten, die im Präsens geschrieben sind nicht sonderlich gern und wenn doch, dann müssen sie packend sein, mich fesseln und dermaßen Kopfkino verursachen, dass ich es liebe in dieser (geschichtlichen) Gegenwart zu verweilen. Und genau dies ist hier nicht der Fall 🙁

Auch gruselig: „Er öffnet die Tür. Man sieht einen großen Raum mit bunten Fliesen.“ Wer ist denn „man“? „Er“ ist doch allein dort! Diese Distanzierung oder ist es gar das Einbeziehen des Lesers (?) geht gar nicht!

Fazit:
Ein Buch, welches ich nicht empfehlen kann. Ein Schreibstil der an einen Schulaufsatz erinnert und wirr ist sowie ein Autor, der nicht auf den Punkt kommt. Daher 1 Stern.

Das Seidengeheimnis – Clio Gray

Klappentext:
Toskana, Beginn des 19. Jahrhunderts:
Die Seidenstadt Lucca hat ein großes Geheimnis zu hüten: Seit Jahrhunderten verbergen die Seidenhändler von Lucca ihr Heiligtum im ferngelegenen London. Als Napoleon mit seinen Truppen vor den Toren der Stadt steht, wächst die Befürchtung, dass das Geheimnis gelüftet wird.

Zeitgleich in London:
Das junge Mädchen Mabel erfährt über grausame Umwege von dem Geheimnis. Zusammen mit dem eigenbrötlerischen Whilbert Stroop will sie es um jeden Preis ergründen. Sie ahnt weder, dass sie sich damit in größte Lebensgefahr bringt, geschweige denn, dass sie nichts Geringeres als das Schicksal der toskanischen Stadt in ihren Händen hält …

Titel: Das Seidengeheimnis
Autor: Clio Gray
Verlag: EDITIONNOVA
Seiten: 300
Sonderausgabe: 29056217
Meine Bewertung:
1 Stern – gefällt mir gar nicht

Ich habe dieses Buch wirklich oft zur Seite gelegt und zwischenzeitlich auch wieder ins Regal geräumt, aber irgendwie wollte ich doch wissen wann es denn mal losgeht mit dem Geheimnis und ob der Schreibstil mal besser wird …

Die Geschichte ist sehr wirr, die Autorin springt sehr in den Zeiten – ja es handelt sich um einen historischen Roman in mehreren Epochen, dennoch erwarte ich eine passende Zeitform – Im Buch selber wurde im Präsens und Präteritum geschrieben, was noch schlimmer war als die ständigen Sprünge der Handlung. Ich musste Abschnitte zeitweise mehrmals lesen um zu verstehen wo die Handlung nun spielt und was mir die Autorin nun mitteilen möchte. Dies nervte und war unwahrscheinlich anstrengend. Auch hielt sich Clio Gray sehr viel mit Nichtigkeiten auf. So wird über einen kompletten Abschnitt berichtet, wie sich eine Person einen Schnaps genehmigt (inkl. dem Suchen der Flasche, dem Aufschrauben und des genüsslichen Trinkens … Prost!)

Der Plot selbst ist banal und als das Geheimnis dann endlich gelüftet wurde hatte ich nur ein „ah ja“ im Kopf und war froh, dass das Buch nach weiteren 5 Seiten endlich zu Ende war.

Die Charaktere sind flach und es sind eindeutig zu viele. Ich mag Geschichten die viele Handlungen haben und bei denen viele Personen eingebunden werden, aber hier war es mir ehrlich gesagt auch zu viel. Ich hatte keine Möglichkeit die Personen kennenzulernen oder etwas mit ihnen zu verbinden, Nichtigkeiten wurden beschrieben, die Charaktere nicht, sowas ist schade und hätte beim Korrektorat auffallen müssen.

Das Cover ist schön und war auch für mich ein Kaufgrund, leider konnte der Inhalt nicht überzeugen.

Fazit:
Ein Buch, welches mich nicht überzeugen konnte. Ich habe viel Quergelesen und konnte mich nur zwingen das Buch zu beenden. Der Wirre Schreibstil und das Springen der Handlung sowie der Zeitformen nahmen mir den Lesespaß. Daher gibt es von mir nur 1 Stern und keine Leseempfehlung.

[Abgebrochen] Die Bestimmung II – Tödliche Wahrheit – Veronica Roth

Klappentext:
Der Aufstand hat begonnen …

In einer ungewissen Zukunft, in der die Fraktionen zerfallen, gibt es keine Sicherheiten mehr. Außer der einen: Wo auch immer ich hingehe – ich gehe dorthin, weil ich es will…
Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris‘ Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden…


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Titel: Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit
Autor: Veronica Roth
Verlag: cbt
Seiten: 513
ASIN: B00AHX7NSW
Meine Bewertung:
1 Stern – gefällt mir gar nicht

Nachdem ich von „Die Bestimmung“ Teil 1 nicht so ganz begeistert war, aber mir die Idee der Dystopie ganz gut gefallen hatte, wollte ich Band zwei eine Chance geben. Aber schon auf den ersten Seiten schlichen sich Fehler ein, die ich einfach nicht tolerieren wollte, als es dann so mies weiterging habe ich mich für einen Abbruch entschieden und werde Band drei nicht mehr lesen.

Band 2 knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Es gibt keine Rückblenden oder ähnliches. Es empfiehlt sich also die Trilogie ohne Pause zu lesen (wer es denn durchhält 😕 ).

Nun beginnen meine Kritikpunkte – ACHTUNG SPOILER!

In Teil 1 verlieben sich Tris und Four – warum war mir schleierhaft, nun kriselt es zwischen den beiden wie bei Babys wenn der eine das Spielzeug des anderen möchte. Es ist sowas von plump und erzwungen, dass es einfach unlogisch ist.

Tris macht sich bereits im ersten Band Gedanken warum die Wachen ein Gebiet von „innen“ bewachen – sollte man nicht dafür sorgen, dass etwas draußen bleibt, wenn draußen die Gefahr ist? In Band zwei denkt sie „das erste Mal“ darüber nach, warum und was die Wachen bewachen – öhm nein! Das tat sie ja schon im vorherigen Band, also ist es entweder ein Übersetzungsfehler oder die Autorin weiß selber nicht was sie geschrieben hat!

Tris hat Superkräfte! Also nicht so Superman like, aber irgendwas muss sie ja haben. Sie wird angeschossen, ihr werden sämtliche Knochen gebrochen, ihre Eltern werden ermordet, ihre Freunde sterben usw. aber Tris kann weitermachen egal mit was, sie hat keine Schmerzen, sie ist psychisch super drauf – krass! 🙄

Die Autorin weiß selber nicht was sie da schreibt. Um Verwirrung zu stiften lässt sie ihre Charaktere wahllos durch die Gegend flitzen, ohne Sinn und Verstand und drei Mal im Kreis – mit oder ohne Plan … ahhh das war mir alles zu unlogisch, zu planlos und an den Haaren herbeigezogen.

Fazit:
Eine abartige, brutale und unlogische Fortsetzung! Die ggf. auch den Leser für dumm verkaufen soll, warum wird nicht einmal auf die offensichtlichen Dinge eingegangen? Wie z. B. was befindet sich hinter dem Zaun? Warum gibt es die Fraktionen (weil sich die Menschen nach Eigenschaften aufgeteilt haben bzw. wurden), aber soll man nun die anderen Eigenschaften unterdrücken? Wenn man etwas nicht kennt, dann vermisst man es nicht. Keine Person kann sich sofort von seinen „antrainierten“ und „erzogenen“ Eigenschaften abwenden, warum wird den Menschen also die Wahl der Fraktion ermöglicht, welchen Sinn soll dies haben?

Ergo: für mich eine der schwächsten Dystopien die ich je gelesen habe und von daher nur einen Stern.

[Abgebrochen] Tochter der Schatten – Mona Vara

Klappentext:
Im Herzen der Dunkelheit

Gabrielle besitzt eine besondere Fähigkeit: Sie kann die Bewohner der Grauen Welt sehen, schemenhafte Grenzgänger zwischen dem Reich des Diesseits und des Jenseits. Der Jäger Darran ist einer von ihnen. Er folgt Gabrielle, er wacht über sie – und er verliebt sich in sie. Damit bringt er sich und Gabrielle in große Gefahr. Denn es ist ihm unter Androhung höchster Strafen untersagt, Kontakt zu den Menschen aufzunehmen …


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Titel: Tochter der Schatten
Autor: Mona Vara
Verlag: Heyne
Seiten: 400
ISBN: 978-3453408852
Meine Bewertung:
 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Nachdem ich „Hexentöchter“ von Mona Vara gelesen hatte, war ich begeistert. Ich las also den Klappentext von „Tochter der Schatten“ und freute mich auf ein erneutes Fantasy-Erotik-Highlight. Denkste! Ich habe das Buch bei der Hälfte abgebrochen und nichts war da erotisch …

Gabrielle sieht mehr als andere Menschen, sie sieht Schatten, welche Menschen entführen. Als sie dies ihrer Mutter berichtet flüchtet Camilla mit ihrer Tochter und erzählt ihr erst kurz vor ihrem Ableben, dass Gabriella die Tochter des Grauen Herren ist, der Herrscher über die Schatten …

Ich habe keine Ahnung, was hier schiefgegangen ist, aber der Fauxpas beginnt schon vor der eigentlichen Geschichte – noch vor dem Prolog. Es werden alle Personen und ihre Funktion beschrieben (mag ja in einem Fantasy-Roman gut sein, wenn es viele Personen gibt, hier sind es aber nur 13!) und diese Funktionen schließen schon ein, dass Person A Person B umbringen will etc. – ja was soll das?! Das will ich doch lesen!

Also ganz schnell diese Information aus meinem Gehirn gelöscht und einfach angefangen. Ich habe etwas prickelndes erwartet, flammende Leidenschaft und was man halt so erwartet 😳 Das einzig „anrüchige“ war eine Begutachtung der weiblichen Kehrseite, ggf noch eine Brust bedeckt mit Schaum in der Badewanne, nunja wem es gefällt. Mir jedenfalls haben die erotischen Szenen gefehlt, die mir das Cover eingeredet hat und für einen Roman war mir das auch alles zu viel blabla um nichts.

Auch die Charaktere konnte ich nicht greifen. Warum sich nun Gabrielle zu einem Schattenwesen angezogen fühlt und er zu ihr? Keine Ahnung! Nur weil sie sich vor 20 Jahren zufällig begegnet sind? Na super …

Fazit:
Ein Roman, der leicht ins fantasievolle hüpfen möchte, mit Erotik nichts zu tun hatte – ich habe nach der Hälfte des Buches das Lesen abgebrochen – und mich überhaupt nicht fesseln konnte. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

[Abgebrochen] Final Cut – Veit Etzold

Klappentext:
Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken.

Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis.

Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose.


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Titel: Final Cut
Autor: Veit Etzold
Verlag: cbj
Seiten: 449
ASIN: B007PW1KPU
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Claras Schwester wurde vor Jahren entführt, vergewaltigt und ermordet. Damals hatten die Kommissare keinen Ermittlungserfolg, nun ist Clara selbst Hauptkommissarin und will alles besser machen. Ein paar Serienmörder hat sie schon erwischt, nun geht es mit „Der Namenlose“ weiter …

Schreibstil:
Mein erstes Buch von Veit Etzold und ich bin enttäuscht! Der Schreibstil ist so gruselig, wie das Buch es sein sollte. Es gibt sehr viele Wortneuschöpfungen (z. B.  AGBs was sagt denn ein Lektorat dazu? Das Wort gibt es nicht!), dann noch viele Klischees, Belehrungen und Lexikaauszüge. Der Ausdruck ist brutal, Menschen verachtend und grob gesagt, einfach unterirdisch.

Charaktere:
Es gibt alles: die traumatisierte Ermittlerin, den – in der Kindheit verstörten – Serienmörder, den „geilen Bock“, den verplanten Polizisten, die überdurchschnittliche SpuSi.

Was es nicht gab: Charaktere, die einem im Gedächtnis bleiben, die einem sympathisch sind, Charaktere die es Wert sind, dieses Buch zu lesen.

Cover:
Das Cover finde ich (beim Taschenbuch) gelungen, die Schnitte sind im Deckblatt eingeritzt und zeigen die Richtung, in die diese Geschichte gehen soll.

Fazit:
Eine Geschichte, welche den Leser nicht weiterbringt. Wer Verdummung möchte und sein Gehirn „ausschalten“ will, der ist mit „Final Cut“ gut bedient, für Leser, welche bei einem Krimi mitfiebern möchten und ausgereifte Charaktere, sowie Handlung erwarten, rate ich vom Lesen ab. Meine Erwartungen hat „Final Cut“ nicht erfüllt, daher nur 1 Stern.