Die fernen Stunden – Kate Morton

Klappentext:
Edie Burchills Verhältnis zu ihren Eltern war nie besonders eng. Umso überraschter ist sie, als ein verloren geglaubter Brief ihre sonst so verschlossene Mutter in Tränen ausbrechen lässt. Die Suche nach dem mysteriösen Absender führt Edie nach Milderhurst Castle, wo seit Jahrzehnten die exzentrischen Blythe-Schwestern leben. Als sie das verfallene schloss betritt, beginnt sie zu ahnen, dass hinter den alten Mauern der Schlüssel zur rätselhaften Vergangenheit ihrer Mutter liegt …
Typisch Kate Morten, ein altes Schloss, ein Rätsel, liebevolle Charaktere, tolle Schauplätze und dies bebildert zu Papier gebracht. Mehr gibt es nicht zu sagen.
Auch bei diesem Roman, fieberte ich mit – egal mit wem. Die schockierenden Ereignisse um die Blythe-Schwestern und auch die Vergangenheit von Edies Mutter, alles so raffiniert zusammengesetzt – toll! 4 Sterne dafür – Für 5 Sterne würde ich an einigen Stellen den Text etwas einkürzen.

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Titel: Die fernen Stunden
Autor: Kate Morton
Verlag: Diana Verlag
Seiten: 736
ISBN: 978-3453356566
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Wenn es dämmert – Zoë Beck

Titel: Wenn es dämmert
Autor: Zoë Beck
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 352
ISBN: 978-3404159000
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Klappentext:
Jeder Mensch hat seinen Preis ═ die dunklen Seiten eines grenzenlosen Europas. Die Erfolgsautorin Mina Williams wacht auf und kann sich an nichts erinnern. Woher kommen diese Schmerzen? Und warum ist sie nackt? Neben ihr liegt ein Mann, ebenfalls nackt und ═ tot. Kurze Zeit später beschäftigt ein weiterer Fall die Polizei von St. Andrews: Aus dem Haus des Elitestudenten Cedric Darney verschwindet ein Au-Pair-Mädchen. Sowohl Mina als auch Cedric geraten in das Visier der schottischen Detectives ═ und eines Unbekannten, der ihnen wie ein Schatten folgt. Um sich selbst zu retten, müssen Mina und Cedric die Wahrheit finden. Doch manche Lüge ist gnädig, manche Wahrheit grausam …

Mein erstes Buch von Zoë Beck und es hat mich überzeugt. Die Charaktere sind wahnsinnig lebhaft, gut beschrieben und ich konnte nichts anderes als mitfiebern.

Die Geschichte war dann auch noch so spannend, dass ich dieses Buch regelrecht verschlungen habe. Es spielt in unterschiedlichen Zeiten, die am Ende des Buches zusammenfließen. Lesetechnisch ist dieses splitting der Geschichte auch gut gelöst, die Kapitelüberschriften verraten in welcher Zeit die Story gerade spielt.

Fazit: Spannend, verblüffend und absolut empfehlenswert. Besonders für Krimi und Thriller Liebhaber. Von mir gibt es 5 Sterne.

Für jede Lösung ein Problem – Kerstin Gier

Titel: Für jede Lösung ein Problem
Autor: Kerstin Gier
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 304
ISBN: 978-3404156146
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Klappentext:
Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka – und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!

Die Geschichte um Gerri ist sehr witzig. Natürlich ist eine Depression nicht lustig, aber der Umgang damit wird von Gerri wunderbar aufgezeigt. Auch die anderen Charaktere sind wunderbar beschrieben und trieben mir oft die Tränen in die Augen vor lachen.

Die Geschichte selbst ist schwierig zu beurteilen, da ich keine Witze über Depressionen mag finde ich es schäbig diese Krankheit ins lächerliche zu ziehen, aber dennoch ist die Thematik gut gelöst.

Fazit: 3 Sterne für eine witzig umgesetzte Geschichte mit lustigen Charakteren.

Unter Verschluss – Greg Iles

Titel: Unter Verschluss
Autor: Greg Iles
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 672
ISBN: 978-3404145508
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Klappentext:
Penn Cage kennt den Tod wie seine Westentasche: Als Staatsanwalt in Houston hat er sechzehn Menschen in die Todeszelle gebracht. Doch nach dem plötzlichen Tod seiner Frau sehnt er sich nach Ruhe und Frieden. Mit seiner kleinen Tochter begibt er sich in die Stadt seiner Kindheit, um den Schatten der Vergangenheit zu entfliehen. Doch Natchez, Mississippi, ist nicht der Ort, um seine Trauer zu begraben. Ein dunkles Geheimnis umgibt diese Stadt im Süden der USA, ein Geheimnis, das mit den Rassenunruhen der 60er Jahre verknüpft ist, und an dessen Aufdeckung niemand Interesse bekundet. Doch Penn Cage ist ein zu integrer Staatsanwalt, um ungesühnte Verbrechen ═ zumal solche, die bis in die höchsten Kreise des amerikanischen Establishements reichen ═ dem Vergessen anheimzustellen. Eine junge und attraktive Journalistin unterstützt ihn bei den Recherchen, die beide in große Gefahr bringen.

Ein Südstaaten-Thriller der mit 672 Seiten einfach zu lang ist. der Protagonist Penn Cage wirkt teilweise wie ein Supermann und dann wie ein naives Wesen, also nicht mein Fall und daher viel mir das Lesen sehr schwer. Ich hatte keinen Draht zu den Charakteren – und es waren sehr viele – daher sollte der Leser auch beim lesen aufmerksam folgen können, sonst könnte es sehr verwirrend werden.

Die Geschichte selbst ist nicht schlecht. Es geht um die Rassentrennung und um die Behandlung der Menschen mit unterschiedliche Hautfarbe und Glauben.

Fazit: sehr langatmig und kompliziert geschrieben, aber durch das Rassenthema ist es lesenswert. Daher 3 Sterne.

Denn nichts ist je vergessen – Adele Marini

Titel: Denn nichts ist je vergessen
Autor: Adele Marini
Verlag: Goldmann Verlag
Seiten: 384
ISBN: 978-3442467815
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Klappentext:
Zu schrecklich, um wahr zu sein?

Adele Marinis Roman liegt die wahre Geschichte einer Frau zu Grunde, die als Kind als einzige ihrer Familie ein grausames Blutbad überlebte.

Als Vierjährige wurde Marcella Grazioso aus einem sizilianischen Kinderheim adoptiert und kam nach Mailand. Als junge Frau will sie endlich herausfinden, wer ihre wirklichen Eltern waren. Sie wendet sich an eine Fernsehsendung, in der nach vermissten Personen geforscht wird. Bald darauf erhält Marcella einen anonymen Brief mit einem Zeitungsartikel: Anfang der 70er Jahre wurde in Catania eine ganze Familie in einem grausamen Blutbad ausgelöscht, und nur ein vierjähriges Mädchen blieb wie durch ein Wunder verschont – aus einem einzigen, schrecklichen Grund …

Leider hat Adele Marini etwas schlampig gearbeitet – auch wenn dieser Roman auf einer wahren Begebenheit beruht, ist die Geschichte noch mit zu vielen Freiheiten geschmückt – wie selbst im Vorwort zugegeben wird.

Der Mafia, sowie der Polizei passieren zu viele Fehler bei der Überwachung und auch später, wo die Heldin der Geschichte in das Zeugenschutzprogramm geschickt wird, ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass sie so nah (Kontakt mit einer Verwandten ihres Liebhabers/Kommissar) zusammentrifft.

Schade, dass diese Freiheiten zu unwahrscheinlich sind, so verliert dieser Roman (in meinen Augen) seine Glaubwürdigkeit und landet bei mir bei 3 Sternen.