Nichts bleibt begraben – Harlan Coben

Klappentext:
Vor über zwanzig Jahren wurde Patricia Lockwood während eines Raubüberfalls entführt und schwer misshandelt. Ihr gelang die Flucht, doch ihr Peiniger wurde nie gefasst. Auch die damals gestohlenen Gemälde blieben verschollen. Bis in einem New Yorker Apartment neben einer Leiche eines der Bilder gefunden wird – und der Koffer, den der Entführer Patricia zu packen zwang. Zeit für Patricias Cousin, Windsor Horne Lockwood III, den Dingen auf den Grund zu gehen: Win, wie seine wenigen Freunde ihn nennen, ist hochintelligent, skrupellos und wild entschlossen, den Fall zu lösen. Einen Fall, der die dunkelsten Geheimnisse seiner Familie ans Tageslicht zu bringen droht…

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Titel: Nichts bleibt begraben
Autor: Harlan Coben
Sprecher: Detlef Bierstedt
Verlag: Der Hörverlag
Länge: 733 Minuten
ASIN: ‎B09BD2JVTF
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Win ist reich, Win kann alle Kampfsportarten und Win ist der beste Liebhaber. Win kann alles und hat auch schon alles gemacht. Win hat sogar früher für das FBI gearbeitet und nun soll er selbstständig ermitteln, weil er an keine Regeln gebunden ist…

Meinung:
Detlef Bierstedt gibt Win die perfekte Stimme – gerade weil das Buch in Ichform geschrieben ist, kann Bierstedt seine Stimme dauerhaft gelangweilt und überheblich klingen lassen und damit Win den perfekten Sound geben. Immer weiß Win, was zu tun ist und wie er seine Antworten bekommt. Nur beim persönlichen Fall tappt er sehr lange im Dunkeln, denn schnell ist klar, was tatsächlich hinter dem Familiendrama steckt und dafür, dass Win immer alles weiß und kann, stellt er sich bei seiner Cousine ziemlich begriffsstutzig an. Der Thriller greift viele Themen und Handlungsstränge auf und so muss man erst durch alle Haupt- und Nebenstränge durch und sämtliche Figuren kennenlernen, bevor sich eine Gemeinsamkeit herstellen lässt. Bei über 12 Stunden Hördauer ist das stellenweise eine Herausforderung, denn ziemlich viel zieht sich. Als Hörbuch fand ich die Geschichte okay, als Buch wäre es mir zu langweilig geworden. Was allerdings wirklich hängen geblieben ist, ist folgende Metapher:
Ich habe den Privatjet nicht, weil ich zu viel Geld habe, sondern weil ich mir damit Zeit erkaufe – meine Qualitytime.
Wir sollten nämlich alle beherzigen, dass Zeit ein wertvolles Gut ist!

Cover:
Das Cover wirkt gruseliger als die Geschichte letzten Endes ist. Dennoch passt das Cover zum Anwesend der Lockwoods.

Fazit:
Eine Geschichte, welche aus der Myron-Bolitar-Reihe entstanden ist. Wer die Reihe kennt, kennt Win. Wer die Reihe nicht kennt, hat nicht so viel verpasst. Alles Relevante wird erläutert. Dennoch haut mich die Geschichte nicht aus den Socken und ich vergebe nur 3 Sterne und für einen netten Krimi.