Numbers 02: Den Tod vor Augen – Rachel Ward

Klappentext:
01.01.2028 – An diesem Tag werden sie sterben. Hunderte, Tausende von Menschen. Adam weiß es. Denn wenn er in fremde Augen schaut, sieht er das Todesdatum seines Gegenübers. Diese Gabe, diesen Fluch, hat er von seiner verstorbenen Mutter geerbt. Und offenbar hat auch sie irgendetwas über die bevorstehende Katastrophe gewusst. Adam trifft eine Entscheidung. Er wird versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Er wird das Schicksal herausfordern.


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Titel: Numbers 02: Den Tod vor Augen
Autor: Rachel Ward
Verlag: Chicken House
Seiten: 432
ASIN: B00527J53O
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
In diesem Band geht es um Adam (das Kind von Jem und Terry). Denn Adam hat nicht nur die Gabe seiner Mutter geerbt, sondern noch mehr: er kann den Tod fühlen. Diese Gabe bringt ihn fast um den Verstand, denn er sieht immer mehr Menschen, die zum Jahreswechsel (01.01.2028) sterben werden und es fühlt sich nach einer Naturkatastrophe an …

Schreibstil:
„Ich möchte ein „e“ kaufen!“, hab(e) ich mir beim Lesen dieses Teiles gedacht. Im ersten Band war die übertrieben jugendliche Ausdrucksweise schon grenzwertig, aber hier bin ich fast wahnsinnig geworden: „ich denk, ich hab, ich mach, ich hör, ich wünsch, …“ bei der wörtlichen Rede mag es ja noch gehen, aber wenn die Gedankengänge der Charaktere so sind, dann find(e) ich es schrecklich. Auch ist die Geschichte ebenso mit Kraftausdrücken ausgeschmückt wie der erste Teil.

Charaktere:
Adam war mich zu flach für seine 16 Jahre und ich habe die ganze Zeit überlegt woran das liegen mag. Ist es Absicht? Soll es auf die Erziehung durch Val hinweisen? Ich konnte keine Bindung zu ihm aufnehmen und es war mir egal, welches Schicksal er erleidet.

Val, die mir im ersten Teil recht sympathisch war schwächelt auch hier, sie versucht zwar immer das richtige zu tun, aber sie lässt zu viel selbst laufen. Schade 🙁

Sarah, die in diesem Teil den weiblich-mystischen Part übernimmt, fand ich sehr interessant. Ihr Schicksal ist grausam und so real beschrieben, dass mir teilweise die Tränen kamen.

Cover:
Das Cover gefällt mir wieder gut und ist passend.

Fazit:
Dieser Teil ist spannender als der erste und geht, durch Sarahs Geschichte, unter die Haut. Von mir gibt es durch die schwachen Charaktere und den gekünstelten Schreibstil nur 3 Sterne und eine Leseempfehlung für Neulinge im Bereich Dystopie. Für Jügendliche ist dieses Buch – genau wie Teil 1 – in meinen Augen nicht geeignet. Die Kraftausdrücke, Sarahs Geschichte (Inzest) und die Respektlosigkeit zu anderen Personen, finde ich unter aller Würde.

Numbers 01: Den Tod im Blick – Rachel Ward

Klappentext:
Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn die Zahl ist ein Datum. Der Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird.

Diese Gewissheit hat Jem seit dem Tod ihrer Mutter. Deshalb meidet sie Menschen. Ist am liebsten allein. Bis sie Spinne kennenlernt – und mit ihm das Leben. Jem ist glücklich, zum ersten Mal. Doch als die beiden zum Riesenrad, dem London Eye fahren, passiert es – um sie herum haben alle dieselbe Zahl. Jem weiß: Etwas Furchtbares wird passieren. Heute. Hier. Fluchtartig verlassen Spinne und sie das Gelände. Und lösen damit eine Kettenreaktion aus. Spinne und Jem werden zu Gejagten. Von der Polizei, den Medien, den Menschen. Und Spinnes Todestag rückt näher und näher …


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Titel: Numbers 01: Den Tod im Blick
Autor: Rachel Ward
Verlag: Chicken House
Seiten: 372
ASIN: B0050MM7OA
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Jem hatte es nicht leicht im Leben. Als 7-jährige verliert sie ihre Mutter, die sich den Goldenen Schuß setzte, und wandert von einer Pflegefamilie zur nächsten. Nirgendwo scheint sie dazu zu gehören, bis sie Spinne kennenlernt. Der große Junge, der immer in Bewegung ist, hat es Jem angetan. Schlimm nur, dass Jem bei jedem Menschen, den sie ansieht, eine Zahl vor Augen hat – das Todesdatum der Person – und Spinnes Datum liegt in naher Zukunft …

Schreibstil:
Der Schreibstil von Rachel Ward ist jugendlich und der Übersetzer (Uwe-Michael Gutzschhahn) hat wirklich alles daran gesetzt es entweder noch zu übertreiben oder das Lektorat hat sämtliche Fehler übersehen. Bei den Unterhaltungen von Jem und Spinne ist alles locker, flockig und es wird Wert auf eine super coole Sprache gelegt. Es mag ja ein Jugendbuch sein, aber ein Buch hat auch einen Bildungsauftrag und da sollte ein Satz nicht immer mit „Mann“ enden und auch Wörter komplett ausgeschrieben werden und nicht nur angeschrieben, weil es einfach cooler klingt.

Charaktere:
Ich beschreibe diesmal nicht jeden Charakter einzeln, sondern pauschalisiere jetzt, da es doch zu viele „unglücke“ im Verhalten der Personen gibt.

Jem und Spinne flüchten vor einer Explosion und wollen mit Sack und Pack verschwinden. Als kluge und treusorgende Oma erwarte ich von Val, dass sie den beiden Teens davon abrät und ihnen ins Gewissen redet, dass wenn sie nichts gemacht haben einfach bleiben können. Aber nein! Val gibt den beiden auch noch Geld und findet es super, dass Spinne mit einem geklauten Auto vorfährt und Jem abholt – ja gehts noch?!

Spinne scheint eine Angst vor Wasser und Seife zu haben. Zumindest wird immer erzählt, dass er stinkt und immer in dreckigen Klamotten herumläuft, das findet Jem zu Beginn auch total widerlich, aber später will sie sich selber nicht mehr waschen, weil sie so lecker nach Spinne riecht – brech …

Cover:
Das Cover finde ich interessant und gelungen.

Fazit:
Alles in allem muss ich sagen, dass ich alle Personen absolut weltfremd fand und ich die Story nicht unbedingt für jugendfreundlich halte. So wird suggeriert, dass 1. unser Symstem ganz schlimm ist 2. sich nicht waschen total ok ist 3. durchbrennen und Babys machen ist auch klasse, vor allem wenn man noch nicht mal mit der Schule durch ist und 4. wenn man schon nen Baby hat, dann sorgt der Staat schon für einen. Ganz ehrlich: miese Number, daher nur 2 Sterne.

Die Hurenkönigin ermittelt 01: Das Geheimnis der Totenmagd – Ursula Neeb

Klappentext:
In der Nacht von Allerseelen beobachtet der Totengräber ein dunkles Ritual. Am Morgen findet er im Beinhaus die Leiche einer jungen Frau. Der Verdacht fällt auf ihn, er soll gehenkt werden. Nur seine Tochter Katharina ist von seiner Unschuld überzeugt. Sie sucht den wahren Mörder und gerät dabei immer tiefer in den Sog einer Bruderschaft, die Meister Tod verehrt …


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Titel: Das Geheimnis der Totenmagd
Autor: Ursula Neeb
Verlag: Ullstein
Seiten: 432
ISBN: 978-3548282817
Meine Bewertung:
2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Die Totenwäscherin Katharina erleidet einen schweren Schicksalsschlag: Ihr Vater, der Totengräber, soll einen Mord begangen und die Leiche geschändet haben. Dies sagt zumindest sein Geständnis nach tagelanger Folter aus. Katharina will dies nicht glauben und ermittelt eigenständig …

Scheibstil:
Normalerweise mag ich historische Romane, besonders dann, wenn ich etwas von ihnen lernen kann. Leider hat mir die Geschichte um die Totenmagd rein gar nichts gebracht, außer: ein furchtbar schnulziger Satzbau mit vielen Füllwörtern und ein inszenierter Plot. Ursula Neeb hat sich bemüht viele historische Dinge in ihren Roman einzuarbeiten und hat gut recherchiert (langer Quellnachweis am Ende des Buches), aber mit dem Schreiben hapert es einfach etwas.

Charaktere:
Katharina, die nur aus Liebe zu ihrem Vater, den besten Freund desselbigen geheiratet hat. „Onkel Rupp“ – wie sie ihren Mann nennt, nimmt dies auch alles so hin und die beiden leben nebeneinander her. Für mich eine eigenartige Kombination und nicht nachvollziehbar.

Die Brüder des Todes waren für mich eine Sekte, ohne Sinn und Verstand, liefen sie ihrem „Meister“ hinterher – gut ggf. war das so, aber ich konnte auch dies nicht glauben. Die Charaktere und ihre Rollen waren mir zu lieblos und fremd, dass ich keinen Zugang gefunden habe.

Cover:
Das Cover ist interessant und macht neugierig auf das Geheimnis der Totenmagd.

Fazit:
Mit weniger schnulzigen Sätzen und Lückenfüllern hätte mir das Buch sicherlich besser gefallen. So fand ich es zu lang (200 Seiten weniger wären total ok gewesen) und vergebe nur 2 Sterne.

Der letzte Brief – Blum

Klappentext:
Die Kurzgeschichte »Der letzte Brief« handelt von einem Menschen, dessen Schicksal es ist, über seine gesamte Spezies richten zu können. 


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Titel: Der letzte Brief
Autor: Blum
Verlag: choose your art
Seiten: 29
ASIN: B0073WNQHM
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir
 sehr

Wieder eine einzigartige Novelle von Blum. Gleich im ersten Satz wird der Leser angesprochen. Es ist, als lese man einen Brief und nicht ein Buch über den letzten Brief. Diese Einbindung finde ich sehr schön und ich konnte mich gleich in den Brief fallen lassen.

Der Schreibstil gefällt mir. Dieser ist klar, deutlich und lässt sich flüssig lesen. Der Ausdruck ist gehoben, sodass es deutlich wird, dass sich ein gebildeter Mensch seine Sorgen von der Seele schreibt. Besonders beeindruckt hat mich diese Verzweiflung des Schreibers, ich konnte diese beim Lesen seines Briefes deutlich spüren und auch die ängstliche Faszination hinter seinem Schicksal.

Fazit:
Eine berührende und Faszinierende Novelle über eine Person, die eine besondere Gabe besitzt. Von mir gibt es für Idee und Ausführung 5 Sterne. Eine Leseempfehlung gebe ich an Leser, welche gerne in einer Geschichte angesprochen – somit hineingezogen – werden und das Besondere mögen.

Das Haus ihrer Kindheit – Katja Maybach

Klappentext:
1946: Als die junge Isla dem Kunsthändler Sir Alistair Flythe ein Gemälde aus dem Besitz ihrer Familie anbietet, hat sie keine andere Wahl. Ihr hoch verschuldeter Ehemann gilt als verschollen, seine Gläubiger verfolgen sie. Sie ahnt nicht, dass das Bild eine Fälschung ist und dass Alistair es nur kauft, weil er Isla seit der ersten Begegnung liebt. Noch weniger kann sie ahnen, dass es sechzig Jahre später einer jungen Frau den Weg zu ihren Wurzeln weisen soll.


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Titel: Das Haus ihrer Kindheit
Autor: Katja Maybach
Verlag: Knaur
Seiten: 320
ISBN: 978-3426513712
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
2 Frauen und deren untrennbares Schicksal, nur verbunden durch ein altes Gemälde, welches der jungen Georgia den Weg in ihre Vergangenheit weist …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist gut, lässt sich flüssig lesen und das war es dann leider auch schon. Katja Maybach schafft es nicht eine Spannungskurve aufzubauen und dadurch ist die Geschichte vorhersehbar.

Charaktere:
Alle Männer, die eine Partnerin haben, sind egoistisch, vielleicht sogar Frauenverachtend und absolut hassenswert gezeichnet. Es gab nur einen Mann, der mir einigermaßen gefallen hat. Sir Alistair Flythe, der Kunsthändler. Aber auch hier, hat die Autorin immer wieder konstruierte Cliffhanger eingebaut, dass es selbst bei ihm anstrengend wurde am Ball zu bleiben.

Die Frauen nehmen sich aber auch nichts. Naiv und dumm sind sie dargestellt. Sie denken nicht selbstständig und wenn, dann geht es nicht gut aus.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön, eine junge Frau in London, auf der Suche nach …

Fazit:
Ein Buch ohne Spannungskurve und schwachen Charakteren. Auch müssen viele Charaktere unfreiwillig sterben / verschwinden um die Handlung voranzutreiben, so dass Krimiliebhaber eventuell auf den Geschmack kommen, aber wenig gefördert werden. Mir war die Geschichte nicht genug durchdacht, zu einfach und, was ich ganz schlimm fand, ich konnte zu keinen Charakter eine Bindung aufbauen. Daher nur einen Stern.

Ich bedanke mich bei Knaur für das Rezensionsexemplar,