Porträt eines Starters: Die Kurzgeschichte zu »Starters« – Lissa Price

Klappentext:
Nach dem Ausbruch eines tödlichen Virus gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant … Wie es nach »Porträt eines Starters« weitergeht, erfährst du im Roman »Starters«, erschienen bei ivi.


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Titel: Porträt eines Starters
Autor: Lissa Price
Verlag: ivi
Länge: 20 Seiten
ASIN: B007CVWUF8
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Die Bonusgeschichte ist eher eine Leseprobe zum Roman Starters von Lissa Price. Ich habe die Bonusstory nach Starters gelesen und finde, dass ich mich richtig entschieden habe. Denn wirklich Lust auf mehr, habe ich danach nicht verspürt …

Inhalt:
Michael, der mit Callie und ihrem Bruder Tyler auf der Straße lebt, schildert das Leben aus seiner Sicht …

Schreibstil:
Die Spannung lässt auf sich warten, dafür ist hier die Romantik sehr hervorgehoben, denn Michael hegt mehr Gefühle für Callie als sie ahnt und als im Roman zu erahnen ist. Trotzdem ist der Stil gleich und wiedererkennbar.

Charaktere:
Ich finde es schön, Michael nochmals kennenzulernen und diesmal aus seiner Sicht. Im Roman nahm ich ihn eher als Randfigur war, hier war er mir sogar sympathisch und ich konnte gut mit ihm fühlen.

Cover:
Das Cover finde ich nicht so gelungen, das Gelb sticht mir zu sehr hervor und schreckt mich eher ab.

Fazit:
Eine Leseprobe, die nicht unbedingt gelesen werden muss. Mir hat sie das Buch nicht näher gebracht, ich hätte es mir danach zumindest nicht gekauft und bin froh die Bonusgeschichte erst nach dem Roman gelesen zu haben.

Weil mir die Geschichte zu trocken war, vergebe ich 3 Sterne.

Starters – Lissa Price

Klappentext:
Nach einer unvorstellbaren Katastrophe gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant … Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde – um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss …


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Titel: Starters
Autor: Lissa Price
Verlag: ivi
Länge: 400 Seiten
ISBN: 978-3492702638
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Die sechzehnjährige Callie lebt seit dem großen Sporenkrieg mit ihrem Bruder (Tyler) und ihrem Freund (Michael) auf der Straße. Ihre Eltern sind tot und als minderjährige Waise lebt man gefährlich. Ohne Geld versuchen die drei vor den Marshalls zu fliehen, bis Tyler schwer erkrankt. Aus liebe zu ihrem Bruder vermietet Callie ihren Körper an die Body Bank…

Schreibstil:
Der Schreibstil ist gut, spannend und fesselnd, allerdings weist die Geschichte teilweise Ähnlichkeit mit Meyers Seelen auf und auch der Stil ist hier nicht groß verändert. Trotzdem schafft es Price ihrer Geschichte ein anderes Flair zu vermitteln.

Charaktere:
Callie war eine liebe Persönlichkeit, die mir aber zu perfekt erschien. Sie konnte sehr vieles sehr gut und es erschien mir fast zu einfach wenn sie sich aus einer schwierigen Situation heraus manövrierte.

Helena, die Mieterin von Callie, mochte ich sofort. Auch wenn ihre Gründe einen jungen Körper zu mieten sehr egoistisch waren, war sie ein toller Charakter den ich gerne genauer kennengelernt hätte.

Auch die anderen Figuren passten gut ins Buch waren mir aber auch hier zu glatt. Ich wusste wie sie handeln und leider auch, wie sie sich zum Ende des Buches entwickeln.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön, dunkel und düster, ein menschlicher Umriss ohne Gesicht, sehr passend.

Fazit:
Ein schöner erster Teil, der spannend ist, aber zum Ende hin vorhersehbar und gehetzt wirkt. Ich empfehle das Buch an Leser, welche gerne Dystopien lesen. Mir hat das Lesen viel Freude bereitet und ich gebe 4 Sterne für Starters.

0.4 Eine perfekte neue Welt – Mike Lancaster

Klappentext:
„Wenn ihr gegen alle Wahrscheinlichkeit irgendwann diese Kassetten finden solltet, dann spielt sie ab, hört meine Stimme, ich bitte euch. Damit ihr wisst, dass es uns gegeben hat, dass es uns gibt und dass wir euch alle vermissen.“

Niemals hätte der fünfzehnjährige Kyle Straker gedacht, dass er ein Außenseiter werden könnte, ein 0.4er, vergessen und verschollen in einer perfekten neuen Welt. Doch das Unmögliche wird Wirklichkeit, und eines Tages muss Kyle feststellen, dass die Welt, wie er sie kennt, nicht mehr existiert. Nur eine Hoffnung bleibt ihm noch: Dass sein Bericht gefunden, seine Stimme gehört wird …


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Titel:  0.4 Eine perfekte neue Welt
Autor: Mike Lancaster
Verlag: Oetinger
Seiten: 272
ISBN: 978-3789141201
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Kyle lebt in einem kleinen verschlafenen Ort in dem einfach nichts passiert. Nicht einmal Handyempfang gibt es dort. Damit zumindest einmal im Jahr etwas passiert, gibt es den Talentwettbewerb. Dieser hat eine sehr lange Tradition und jeder Dorfbewohner ist herzlich eingeladen – egal ob als Zuschauer oder Teilnehmer.

Wie in jedem Jahr gibt es Zaubertricks, Bauchredner, Sänger, alles ist bereits bekannt, doch dann kommt Kyles Freund Danny auf die Bühne und möchte dem Publikum eine Hypnosevorstellung bieten. Kyle meldet sich mit drei anderen Dorfbewohnern freiwillig als Testperson. Es scheint alles gut zu funktionieren, doch als die vier ihre Augen wieder öffnen ist nichts mehr wie zuvor …

Schreibstil:
Der Schreibstil von Mike Lancaster ist grandios, gleiches gilt für den Aufbau des Buches. Dem Leser wird von Anfang an suggeriert, dass er ein Buch in der Hand hält, und das dies die Abschrift von 3 Kassetten beinhaltet, diese Kassetten wurde von Kyle Straker besprochen und von Mike Lancaster abgetippt und durch Anmerkungen im Text ergänzt. Durch den tollen Aufbau dachte ich die ganze Zeit wirklich ich lese die Kassetten und die Anmerkungen machten nur noch Lust auf mehr! Der Schreibstil ist sehr flüssig und nur durch den „Kassettenwechsel“ unterbrochen. Dies hebt die Spannungskurve ungemein. Der Ausdruck ist passend und den Situationen angemessen.

Charaktere:
Von der ersten Seite zog mich Lancaster in seinen Bann. Er ist der, der den Leser empfängt und Anmerkungen platziert wo die Kassetten plötzlich enden. Somit ist auch er eine große Persönlichkeit obwohl es in diesem Buch nicht um ihn selbst geht.

Kyle ist mit seinen 15 Jahren ein toller Typ der im Laufe der Geschichte wächst und seine Emotionen sehr gut schildert. Ich mochte ihn sehr und auch nachhaltig hat mich seine Haltung und sein Wesen sehr beeindruckt.

Lilly, Kate und Rodney (die 3 Freiwilligen) sind ein interessantes Gespann. Besonders Rodney entwickelt sich im Verlauf des Buches zu einem sehr interessanten Charakter und auch sein Hintergrund ist bemerkenswert. Ich mochte sie alle, sie waren sehr sympathisch ohne übermenschlich zu sein.

Cover:
Das Cover finde ich nicht so toll und es passt auch nicht zum Buch. Das englische Originalbild wäre treffender und ist aufwendiger gestaltet. Ich kann zumindest keine Verbindung zwischen dem Cover und der Geschichte herstellen.

Fazit:
Ein sehr beeindruckendes Buch, welches mich auch nach dem Lesen sicherlich noch eine Weile beschäftigen wird. Mike Lancaster schaffte es, mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zu ziehen.

Ich empfehle 0.4 an Leser welche Interesse an spannenden Geschichten zum Thema Weltanschauung und Science-Fiction haben. Wobei, wenn ich ehrlich bin, liegt mein Leseschwerpunkt nicht gerade bei den genannten Themen 😉

Mich hat einfach nur der Klappentext fasziniert: „Was passiert wenn du die Augen aufmachst und nichts ist mehr so, wie du es kennst?“ – wen also diese Frage interessiert, der ist bei „0.4 Eine perfekte neue Welt“ genau richtig! Ich vergebe 5 Sterne für ein wundervolles Buch welches mich sehr fesselte.

Gut gegen Nordwind – Daniel Glattauer

Klappentext:
Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?


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Titel: Gut gegen Nordwind
Autor: Daniel Glattauer
Verlag: Goldmann
Seiten: 224
ISBN: 978-3442465866
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

„Schreiben sie mir, Emmi.
Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen.
Schreiben ist küssen mit dem Kopf“

Und genau dieser Ausschnitt auf der Buchdecke machte mich so neugierig, dass ich „Gut gegen Nordwind“ sofort in meine Leseliste einbringen musste. Leider konnte mich die Geschichte nicht so verzaubern wie das oben genannte Zitat 🙁

Emma und Leo schreiben sich E-Mails ohne das ich mitbekommen habe warum. Natürlich ist der Aufhänger erwähnt: Emma möchte eine Zeitschrift kündigen und vertippt sich bei der Mail-Adresse. Aber warum Leo und Emma sich in eine Person, die sie nicht kennen und nur ein paar Mails getauscht haben, ineinander verlieben bleibt mir leider verborgen. Beide sind so farblos und lieblos, dass bei mir keine Sympathie aufkam und ich immer wieder drauf und dran war das Buch abzubrechen. Aber was soll man gegen seiner Neugierde tun? – Weiterlesen 😕 Es wurde dann leider noch schlimmer. Emma und Leo entwickeln sich immer mehr zu Teenagern (dabei sollten laut Geschichte beide über 30 sein) und auch die weitere Handlung wirkte noch konstruierter und langgezogener als am Anfang.

Immer wieder habe ich mich gefragt, warum die beiden sich nicht einfach treffen, denn das „ja“ für ein Daten und das darauffolgende „nein“ war auch nicht mehr neu und nervte nur noch und selbst das Ende des Buches – was natürlich auf den Nachfolger „Alle sieben Wellen“ aufmerksam machen soll – ist sowas von sinnfrei, dass ich das Buch getrost von meiner Leseliste streichen kann.

Fazit:
2 Sterne für eine niedliche Idee, die leider miserabel umgesetzt wurde. Es gab nichts an diesem Buch, in dieser Geschichte, was mich zu fesseln wusste – empfehlen kann ich es nur an Leser, die gerne in fremden E-Mails lesen, denn daraus besteht das Buch: E-Mailverkehr.