Breathless – Gefährliches Verlangen – Maya Banks

Klappentext:
Die junge Mia Crestwell schwärmt schon seit Jahren für den erfolgreichen Geschäftsmann Gabe Hamilton. Als dieser ihr ein gefährliches Angebot macht, zögert sie nicht lange – und taucht ein in eine Welt voller Verführung, Leidenschaft und bedingungsloser Hingabe, die überwältigender ist als alles, was sie bisher kannte.


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Titel: Breathless – Gefährliches Verlangen
Autor: Maya Banks
Verlag: Lyx
Seiten: 480
ISBN: 978-3802591297
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Meine Meinung:
Es geht echt noch schlechter als bei Shades of Grey 🙄 ! Mia liebt Gabe und Gabe liebt Mia – aber warum? Das weiß ich nicht und die Autorin sicherlich auch nicht, sonst hätte sie es sicherlich geschrieben… Also, die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und Gabe will Mia für sich allein. Natürlich nicht als Freundin, sondern als persönliche Assistentin und mit einem ganz besonderen Vertrag. Mia muss alles tun was er verlangt. Sie soll ihm hörig sein und er bezahlt sie. Dies hatte für mich einen sehr eigenartigen Beigeschmack, aber nicht für Mia 🙄 Nein, für Mia ist alles toll und sie macht auch alles für Gabe, wie das wohl weitergeht?!

Dieses Buch ist furchtbar und ich werde mich hüten die nachfolgenden Bände – wie bei SoG gibt es auch hier noch 2 Nachfolger – zu lesen. Maya Banks schafft es einfach nicht fesselnd zu schreiben, auch wenn das Thema dazu verleiten könnte 😉 Ein ewiges Blabla um nichts, reist den Faden der teilweise zu erkennen ist, wieder entzwei.

Die Charaktere sind genauso schwach wie der Plot und haben weder tiefe noch irgendetwas interessantes vorzuweisen.

Cover:
Das Cover ist interessant. Federn und Schwärze, das könnte die Phantasie spielen lassen 😀

Fazit:
Ein muss für SoG-Fans, für alle anderen eine herbe Enttäuschung und nicht lesenswert. Ich vergebe 1 Stern für ein sehr flaches Buch welches mich eher langweilte als amüsierte.

Ich bedanke mich beim Egmont-Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar.

[Abgebrochen] Grischa – Goldene Flammen – Leigh Bardugo

Klappentext:
„Jede einzelne Stunde habe ich dich vermisst. Und am schlimmsten war, dass mich das völlig überrascht hat. Ich habe mich dabei ertappt, dich zu suchen. Nicht aus einem bestimmten Grund, sondern nur aus Gewohnheit oder weil ich etwas gesehen hatte, von dem ich dir erzählen wollte. Ich wollte nur deine Stimme hören. Dann wurde mir bewusst, dass du fort warst, und ich hatte jedes, wirklich jedes Mal das Gefühl, mir würde die Luft wegbleiben. Ich habe mein Leben für dich aufs Spiel gesetzt. Ich bin für dich durch halb Rawka gezogen, und das würde ich wieder tun, nur um bei dir zu sein. Selbst wenn es bedeutet, mit dir zu hungern und zu frieren und mir dein Gejammer über den ewigen Hartkäse anzuhören. Also erzähl mir nicht, dass wir nicht zusammengehören.“

Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm.
Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen?
Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen?


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Titel: Grischa – Goldene Flammen
Autor: Leigh Bardugo
Verlag: Carlsen
Seiten: 352
ISBN: 978-3551582850
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Meine Meinung:
Alina und Maljen sind 2 Waisen, welche in Kindheitstagen einen Fähigkeitstest bei den „Grischa“ absolvieren. Wer oder was die Grischa sind, erfährt der Leser noch nicht. Sie sehen aus und verhalten sich aber wie Menschen, daher gehe ich davon aus, dass sie auch welche sind und nur besondere Fähigkeiten haben. Später gelangen die beiden dann in die Armee des Zaren…

Der Schreibstil sowie die Geschichte konnten mich nicht fesseln. Obwohl das Buch vom Schutzumschlag und vom Einband wundervoll gestaltet war und die Haptik mich überzeugt hat, schleppte sich der Inhalt so dahin. Ich bekam keinen Zugang zu den Figuren und habe mich dann für einen Leseabbruch entschieden.

Fazit:
Grischa konnte mich inhaltlich nicht überzeugen. Ich empfehle das Buch daher nur sehr überzeugten Fantasy-Fans, die Kampfszenen und übernatürliches mögen. Von mir gibt es einen Stern.

Verlassene Orte: Ein HALLER-Taschenbuch

Klappentext:
Sind bewohnte und benutzte Zimmer und Häuser bewusst geschmückt mit den Dingen, die unser Wesen, unseren Status ausdrücken, so zeigen verlassene Gebäude ihr ungeschminktes, ehrliches Wesen. Sie sind ein nicht katalogisierter, zufällig zusammengestellter Ausstellungsraum des Vergangenen. Menschenleere Orte, Zimmer, Friedhöfe, Produktionsstätten, Krankenhäuser, Hotels, an denen seit Jahren die Zeit nagt, die verfallen, und an denen von Menschenhand nichts verändert wurde. Der öffentliche Raum, in dem wir uns bewegen, ist überwacht und kontrolliert. Er hat eine Funktion, und der Mensch fügt sich dieser: Eingekauft wird in der Mall, gegrillt wird an festgelegten Plätzen im Park, getanzt wird in der Diskothek. An verlassenen Orten gibt es keine Überwachungskameras, ihre Funktion ist aufgehoben und ihre Geschichte bleibt verborgen. Diese Orte haben keine Aufgabe mehr, es ist nicht immer ersichtlich, für wen und wozu sie einmal geschaffen wurden. Ihre Gestaltung ist abgeschlossen, ihre Nutzung beendet, nun können sie ein ungesteuertes Eigenleben entwickeln. Sie nützen niemandem mehr. Sie haben keine Aufgabe.


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Titel: Verlassene Orte
Verlag: P.Machinery M. Haitel
Seiten: 212
ISBN: 978-3942533447
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Viele Kurzgeschichten über verlassene, einsame und verfallene Orte erwarten den Leser in dieser Sammlung. Von Spannung und Nervenkitzel bis nachdenklich und verträumt findet jeder Leser etwas.

Schreibstil:
Diese Anthologie beinhaltet interessante Autoren mit unterschiedlichen Stilen. So konnte ich mich bei einigen sofort fallen lassen und bei anderen interessierte mich die Art und dadurch auch die Geschichte wenig.

Cover:
Das Cover ist sehr Themenbezogen und auch im Buch geht es weiter. So sind viele Bilder von verlassenen Orten abgelichtet und untermauern die dazugehörigen Geschichten.

Fazit:
Eine schöne Sammlung, die mich sehr nachdenklich gestimmt hat. Orte, auch wenn sie verlassen sind, üben immer eine bestimmte Art der Anziehung in uns aus und genau das ist in diesem Werk die Botschaft. Ich vergebe 4 Sterne für „Verlassene Orte“, da mich nicht alle Geschichten berühren konnten. Eine Empfehlung geht aber an Leser, die gerne mal etwas anderes, mystisches Lesen möchten und auch fühlen wollen.

Bedanken möchte ich mich bei Dean (einer kleinen Leseratte), denn ohne ihn hätte ich „Verlassene Orte“ nicht beim Gewinnspiel auf jessireneleseratten.blogspot.de gewonnen 😀

Im Netz des Verbrechens – Olga A. Krouk

Klappentext:
BELOGEN, VERRATEN, ENTFÜHRT…In St. Petersburg macht sich die junge Studentin Juna auf die Suche nach ihrer Freundin Pyschka, die unter mysteriösen Umständen verschwand. Ihre Nachforschungen führen sie nach Deutschland, wo sie in die Fänge grausamer Mädchenhändler gerät. Doch Juna kann fliehen – und findet Unterschlupf bei Nick, der genauso anziehend wie gefährlich ist. Allerdings steht er in den Diensten von Junas Entführern und scheint seine eigenen Ziele zu verfolgen. Kann die junge Russin Nick vertrauen, oder spielt er ein grausames Spiel mit ihr?


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Titel: Im Netz des Verbrechens
Autor: Olga A. Krouk
Verlag: Lyx
Seiten: 432
ISBN: 978-3802586415
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Die junge Russin Juna kommt nach Deutschland um ihre Freundin Pyschka aus den Klauen eines dubiosen Modelscouts zu retten. Doch als Juna sich mit Oleg, dem Scout, trifft, kommt alles anders als geplant und Juna gerät selbst in die Fänge der Mädchenhändler. Doch sie trifft Nick, der ganz anders zu sein scheint als die bösen Buben …

Schreibstil:
Der Schreibstil von Olga A. Krouk ist wieder hervorragend. Bereits im ersten Teil der Reihe (Im Visier des Todes) überzeugte sie mit viel Spannung und Nervenkitzel, gepaart mit viel Gefühl und Romantik. Auch bei „Im Netz des Verbrechens“ sieht es nicht anders aus: Ein packender und atemberaubender Thriller der unter die Haut geht! Besonders interessant fand ich die Mischung Deutsch – Russisch. So wurden Verständigungsschwierigkeiten dargelegt und auch die Grammatikproblematik eingearbeitet, was für kleine schmunzler während des Lesens sorgte.

Charaktere:
Juna ist eine bezaubernde junge Frau. Sie betreibt Taijiquan (besser bekannt als Tai-Chi), was sie sehr besonders macht. Taiji ist nämlich nicht nur eine Kampfkunst sondern eine Philosophie – mit sich und der Umwelt im Reinen sein, Lebewesen achten und nach strengen Regeln Leben. Durch diese Lebensweise ist Juna ganz anders als andere Mädchen und lässt den Leser auch an ihrer Einstellung teilhaben. Mir hat Juna sehr gut gefallen und auch die Beschreibungen des Taiji waren perfekt!

Pyschka, die hilfsbedürftige Freundin, ist ein furchtbarer Typ. Teilweise hätte ich sie am liebsten genommen und geschüttelt oder sie zurückgelassen. Ich mochte sie gar nicht und war froh über Szenen bei denen sie nicht dabei war.

Nick ist aus dem ersten Teil bereits bekannt und wirkte hier genauso mysteriös wie „Im Visier des Todes“. Allerdings lüftet sich sein Geheimnis zum Ende des Buches, was ich sehr schön fand. Nick ist mir immer noch sehr sympathisch und ich würde sehr gerne noch mehr über ihn erfahren. Auf der letzten Seite gibt es da eine Andeutung, ich hoffe also auf: mehr Nick 😉

Natürlich gibt es noch mehr Charaktere – auch aus dem ersten Teil. Diese sind sich treu geblieben und es gibt dramatische Hintergründe, die „Im Visier des Todes“ in ein ganz anderes Licht rücken.

Cover:
Das Cover ist wieder toll geworden. Eine Krähe, ein Mädchen, dunkel – Gefahr!

Fazit:
Eine sehr gelungene Fortsetzung, die mich zittern lies! Eine absolute Leseempfehlung geht an die Leser, die den ersten Teil gelesen haben und an Leser welche sich für Thriller mit Romantik interessieren oder zumindest in das Thema reinschnuppern möchten.

Im Visier des Todes muss nicht unbedingt gelesen werden um Im Netz des Verbrechens zu verstehen, es wäre aber besser.

Ich vergebe volle 5 Sterne für dieses nervenaufreibende Buch, welches mich sehr überzeugt hat.

Ich bedanke mich beim Lyx-Verlag für das Rezensionsexemplar.