Splitter – Sebastian Fitzek

Klappentext:
Was wäre, wenn wir die schlimmsten Erlebnisse unseres Lebens für immer aus unserem Gedächtnis löschen könnten und dabei etwas schief geht? Viel stärker als der Splitter in Marcs Kopf ist die seelische Wunde seines selbst verschuldeten Autounfalls, denn seine Frau hat nicht überlebt. Als Marc von einem psychiatrischen Experiment hört, das ihn von dieser quälenden Erinnerung befreien könnte, schöpft er Hoffnung. Doch nach den ersten Tests beginnt das Grauen: Marcs Wohnungsschlüssel passt nicht mehr. Ein fremder Name steht am Klingelschild. Die Tür öffnet sich und Marc schaut einem Alptraum ins Gesicht …


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Titel: Splitter
Autor: Sebastian Fitzek
Sprecher: Simon Jäger
Verlag: Lübbe Audio
ISBN: 978-3785742099
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Ein sehr gruseliges und spannendes Hörbuch was einem hier präsentiert wird. Marc, tief erschüttert, möchte nur eines: Vergessen! Er meldet sich zu einem Experiment und der Hörer ist live dabei, wenn Marc die Nebenwirkungen kennenlernt…

Simon Jäger, als Sprecher, ist hervorragend geeignet. Die doch sehr düsteren Themen von Sebastian Fitzek kommen durch seine Stimme noch gruseliger und furchtbarer rüber als es das eigenständige Lesen hätte tun können. Die Panik, die Marc in der Geschichte verspürt, erhält durch die Stimme, die ihm gegeben wird, noch mehr Ausdruck und das bekommt dem Hörbuch richtig gut!

Die Charaktere sind „typisch Berlin“ mit einer etwas größeren Klappe ausgestattet – auch wenn das Geschehen eher in den nobleren Gegenden spielt. Dies bedeutet natürlich, dass sich der Hörer schon auf ein paar Kraftausdrücke einstellen sollte. Wenn ein lautes „Scheiße“ also keine Anstößigkeit auslöst, und mit Charakteren welche ihre Meinung und Panik offen kundtun kein Problem besteht, dann viel Spaß bei „Splitter“ 😉

Fazit:
Ein schönes Hörbuch, welches ich an Krimi- und Thrillerfans gerne weiter empfehle. Ich vergebe volle 5 Sterne für ein richtig gut umgesetztes Werk, dass mir schon mal einen Schauer über den Rücken jagte 😀

Die dunklen Blüten der Fabrik (Passion, Pain & Pokerface) – Violet Mascarpone

Klappentext:
Ein dominanter Gangster im Hawaiihemd, eine devote Killerin in Armeehosen, ihre hochintelligente beste Freundin und ein Priester, der unter seinem würdevollen Gewand keine Unterhose trägt, stellen sich der Fabrik, dem größten Syndikat des Landes entgegen, denn die Fabrik frisst Menschen. Und wenn sie nicht kämpfen, dann wird sie sich nehmen, was ihnen das Wichtigste ist: Diejenigen, die sie lieben.

Auf ihrem Weg werden die vier nicht nur von Pistole Candy, einem Raben namens Pepper, einer tätowierten Schlange und einer Vielzahl freundlicher Götter begleitet, sondern auch jeder Menge Drinks, wahrer Liebe und vor allem heißem Sex, der die Grenzen zwischen Lust und Schmerz verschwimmen lässt.

Passion, Pain & Pokerface ist der erste Band der Trilogie „Die dunklen Blüten der Fabrik“.


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Titel: Die dunklen Blüten der Fabrik (Passion, Pain & Pokerface)
Autor: Violet Mascarpone
ASIN:B00AMQW302
Meine Bewertung: 3 Sterne – ist okay

Die dunklen Blüten der Fabrik – Teil 1 – ist etwas ganz neues und anderes. Dieser Thriller beinhaltet neben sexueller, erotischer Handlung auch noch eine komplett verdrehte Welt. Die Kirche betreibt Bordelle und Drogenhandel gibt es dann auch noch … Ganz interessant ist die Geschichte zwischen der Killerin Mono und dem Tempelbewohner Sunny. Beide dürften normalerweise gar nicht zusammen sein, da ihre Partnerschaft rein beruflicher Natur sein sollte, aber in diesem Buch ist nichts wie es sein sollte 😉

Violet Mascarpone schreibt, wie oben bereits erwähnt, anders. Stil und Ausdruck sind sehr gewöhnungsbedürftig, schnell und teilweise sprunghaft. Was das Lesen teilweise unterbricht, aber auch zum Kopfkino anregt.

Die Charaktere konnte ich das ganze Buch über nicht greifen. Kaum hatte ich mich an einen gewöhnt, kam der Szenenwechsel. Daher blieben die Personen leider sehr farblos und blass.

Das Cover ist super! Der kleine Rabe Pepper sitzt und lauert – Leser des Buches wissen mehr 😉

Fazit:
Der erste Teil der Trilogie war interessant, aber leider nicht so mein Fall, so dass ich auf die anderen Teile verzichten werde. Ich empfehle „Die dunklen Blüten der Fabrik“ eher an Leser die gerne schnelle, leicht sprunghafte und actionreiche Thriller inkl. SM-Einlagen lesen.

Was ich ganz toll finde ist das Schlusswort der Autorin: persönliche Anmerkung zum Thema Safer-Sex. Dies ist wirklich das erste erotische Buch, welches diesem wichtigen Thema Raum gibt! Toll!

 

Ich bedanke mich bei Violet Mascarpone für das Rezensionsexemplar.

Das alte Kind – Zoë Beck

Klappentext:
Wer hilft dir, wenn alle glauben, dass dein größter Feind du selbst bist?

Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt – Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr …

Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt – von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr …

Wie bereits beim Klappentext ersichtlich handelt es sich um 2 Geschichten. Eine handelt von Carla, die andere von Fiona. Dass beide Geschichten zusammenhängen ist natürlich klar. Wie, das erfährt der geübte Leser relativ schnell. Danach beginnt eine spannende Reise der Protagonisten in deren Vergangenheit.

Stil:
Den Stil von Zoë Beck durfte ich schon bei „Wenn es dämmert“ bewundern und ich bin immer noch angetan. Sie schreibt sehr spannend, flüssig und einfach aber nicht plump. Was auch das Lesen in der Nacht, bei starker Müdigkeit, wenn man das Buch also einfach zu Ende lesen möchte, ganz einfach macht.

Charaktere:
Alle Charaktere waren auf ihre Art genau so wie es das Buch erforderte. Sie waren alle richtig konstruiert und es blieben keine Fragen offen. Anders hätte es nicht sein dürfen.

Cover:
Okay, das Buch heißt „Das alte Kind“ und ein Schaukelpferd war abgebildet, also wird alles schon seine Richtigkeit haben. Nach dem Lesen kann ich aber wirklich sagen, dass ich es schaurig finde. Dadurch, dass der Boden des Zimmers – also der Standpunkt des Schaukelpferdes fast weg zu brechen scheint. Toll gemacht!

Fazit:
Ein super interessantes Buch. Da es sich allerdings um eine Geschichte über ein Krankenhaus, Kinder und der Leidensgeschichte einer Mutter handelt würde ich dieses Buch nur Lesern empfehlen die gesunde Kinder haben oder bei werdenden Müttern gar ganz vom Lesen abraten.
Mir persönlich hat das alte Kind gut gefallen, auch wenn ich den Plot schnell herausgefunden hatte war es trotzdem sehr spannend zu erfahren wie es denn nun zu diesem und jenem gekommen ist. Ich gebe gute 4 Sterne für das Buch und freue mich auf weitere Geschichten von Zoë Beck.


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Titel: Das alte Kind
Autor: Zoë Beck
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 304
ISBN: 978-3404164431
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Satans Erbe – John Maylynn

Dieses Buch hat sehr viele Handlungsstränge, die alle irgendwann zusammen finden – ich mag das 😀 . Begonnen wird 2008 im Sanatorium. Die Patientin Elisa fängt nach 11 Jahren totaler Verschlossenheit wieder an zu reden und beginnt dann mit Hilfe von Ärzten ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Was ist ihr wohl zugestoßen?

Stil
Der Stil von John Maylynn ist außergewöhnlich. Beim Lesen wusste ich sofort, was mir der Autor mitteilen wollte und ich sah Bilder seiner Geschichte vor mir – das mag ich auch, allerdings wurde es mir bei einigen Textpassagen zuviel. Diese Brutalität die John Maylynn an den Tag legt passt mir nicht. Natürlich spricht der Titel des Buches Bände, aber dennoch wollte ich keine Opferrituale lesen und auch nicht wissen wie der Begriff „Menschenopfer“ noch interpretiert werden kann.

Charaktere
Es gibt so viele Personen im Buch, dass jeder auf seine Art einzigartig ist. Fast jeder Charakter wirkt real und hat daher einen glaubwürdigen Platz in der Geschichte. Zu Teilen fühlte ich so stark mit, dass ich einige Seiten Überblättern musste, da ich das Leid einfach nicht lesen konnte.

Cover
Mit dem Cover kann ich gar nichts anfangen und weiß auch nicht recht, was es mir sagen soll. Natürlich wird im Vorwort die Geschichte der weißen und schwarzen Rose erklärt, aber ich hätte mir jetzt, da ich die Geschichte kenne eher ein anderes Cover gewünscht.

Fazit
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven und ich würde es erst ab mindestens 16 Jahren freigeben, denn einige Stellen sind einfach zu brutal für Jugendliche. Sehr gefallen hat mir der bildliche Stil und auch die vielen Stränge der Geschichte, das macht Spannung und weckt bei mir immer den Wissensdurst. Ich vergebe für Satans Erbe 4 Sterne, weil mir das Buch bis auf die satanistischen Rituale der Tier- und Menschenopfer sehr gefallen hat.


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Titel: Satans Erbe
Autor: John Maylynn
Verlag: bookshouse
Seiten: 390
ASIN: B008KEBF2K
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Im Visier des Todes – Olga A. Krouk

Klappentext:
Als Model stand Céline Winter eine große Karriere bevor. Doch dann wird ihre grausam entstellte Leiche gefunden. Für ihre Schwester Leah bricht eine Welt zusammen – und die Polizei steht vor einem Rätsel. Leah beschließt, selbst nach dem Täter zu forschen. Dabei trifft sie auf den gut aussehenden Fotografen Kay Gordon, zu dem sie sich augenblicklich hingezogen fühlt – doch Kay schein ein dunkles Geheimnis zu verbergen. Was weiß er über den Mord? Je näher Leah der Wahrheit kommt, desto größer ist die Gefahr, in der sie schwebt …

Wow, das war so ein spannendes Buch, ich musst es gestern Abend / Nacht noch zu Ende lesen. Ich konnte die Geschichte um Leah, die den Mord an ihrer Schwester Céline aufklären will, einfach nicht aus der Hand legen. Die Story fängt gleich mit einem furchtbaren Fotoshooting an – kurz vor dem Tod von Céline. Dann beginnt der eigentliche Teil um Leah, die Aufklärungsarbeit, die Liebe und ihre psychisch kranke Mutter.

Leah war mir von Anfang an sympathisch. Sie war mutig, aber dennoch nicht abgedreht, also genau so, wie ich mir Leah auch im wirklichen Leben vorstellen könnte.

Allerdings hätte ich gerne ihr Alter erfahren. Für mich war es schwer sie zu greifen, sie auf ein bestimmtes Jahr zu schätzen daher entschied ich mich für 20 bis 35. Dieser Rahmen ist mir aber leider einfach zu groß. Ähnlich ging es mir mit den anderen Charakteren, auch dort hatte ich kein Alter. Teilweise kamen mir die Personen so jung und dynamisch vor, teilweise aber auch alt und verbraucht. Dies verwirrte mich ab und an, tat aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Kay ist ein sehr interessanter Typ, über sein Aussehen erfährt der Leser wenig, aber dafür ist er umso geheimnisvoller. Wirklich einschätzen konnte ich ihn nie und genau das mochte ich, gleiches gilt bei Poul.

Bei den Schauplätzen, gilt für mich das gleiche wie bei den Charakteren, der Leser erfährt nicht viel, aber das, was gelesen wird, ist so eindrucksvoll und atemberaubend, dass mehr sehr viel kaputt gemacht hätte.

Fazit: ein Buch, welches unbedingt gelesen werden muss! Spannend bis zur letzten Seite und auch die Liebesszenen zwischen den nervenaufreibenden Stellen, waren genau in der richtigen Länge und gut lesbar. Für alle, die gerne spannende Geschichten mit unvorhersehbaren Wendungen lesen, mit einem Hauch von Erotik. Ich freue mich sehr auf weitere Bücher von Olga A. Krouk!

 

Meinen Dank an Olga A. Krouk für das signierte Rezensionsexemplar.


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Titel: Im Visier des Todes
Autor: Olga A. Krouk
Verlag: LYX
Seiten: 340
ISBN: 978-3802586408
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr