Für jede Lösung ein Problem – Kerstin Gier

Titel: Für jede Lösung ein Problem
Autor: Kerstin Gier
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 304
ISBN: 978-3404156146
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Klappentext:
Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka – und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!

Die Geschichte um Gerri ist sehr witzig. Natürlich ist eine Depression nicht lustig, aber der Umgang damit wird von Gerri wunderbar aufgezeigt. Auch die anderen Charaktere sind wunderbar beschrieben und trieben mir oft die Tränen in die Augen vor lachen.

Die Geschichte selbst ist schwierig zu beurteilen, da ich keine Witze über Depressionen mag finde ich es schäbig diese Krankheit ins lächerliche zu ziehen, aber dennoch ist die Thematik gut gelöst.

Fazit: 3 Sterne für eine witzig umgesetzte Geschichte mit lustigen Charakteren.

Denn nichts ist je vergessen – Adele Marini

Titel: Denn nichts ist je vergessen
Autor: Adele Marini
Verlag: Goldmann Verlag
Seiten: 384
ISBN: 978-3442467815
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Klappentext:
Zu schrecklich, um wahr zu sein?

Adele Marinis Roman liegt die wahre Geschichte einer Frau zu Grunde, die als Kind als einzige ihrer Familie ein grausames Blutbad überlebte.

Als Vierjährige wurde Marcella Grazioso aus einem sizilianischen Kinderheim adoptiert und kam nach Mailand. Als junge Frau will sie endlich herausfinden, wer ihre wirklichen Eltern waren. Sie wendet sich an eine Fernsehsendung, in der nach vermissten Personen geforscht wird. Bald darauf erhält Marcella einen anonymen Brief mit einem Zeitungsartikel: Anfang der 70er Jahre wurde in Catania eine ganze Familie in einem grausamen Blutbad ausgelöscht, und nur ein vierjähriges Mädchen blieb wie durch ein Wunder verschont – aus einem einzigen, schrecklichen Grund …

Leider hat Adele Marini etwas schlampig gearbeitet – auch wenn dieser Roman auf einer wahren Begebenheit beruht, ist die Geschichte noch mit zu vielen Freiheiten geschmückt – wie selbst im Vorwort zugegeben wird.

Der Mafia, sowie der Polizei passieren zu viele Fehler bei der Überwachung und auch später, wo die Heldin der Geschichte in das Zeugenschutzprogramm geschickt wird, ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass sie so nah (Kontakt mit einer Verwandten ihres Liebhabers/Kommissar) zusammentrifft.

Schade, dass diese Freiheiten zu unwahrscheinlich sind, so verliert dieser Roman (in meinen Augen) seine Glaubwürdigkeit und landet bei mir bei 3 Sternen.

Sturmhöhe – Emily Brontë

Klappentext:
Auf einer Anhöhe inmitten der rauen Landschaft des englischen Yorkshire liegt das Anwesen »Wuthering Heights«, dem Wind schutzlos ausgesetzt, der hier strenger als anderswo weht. Sein Besitzer, der herzensgute Mr Earnshaw, nimmt den Findling Heathcliff zu sich, in den Earnshaws Tochter Cathy sich bald schon heftig verliebt. Doch ihre Liebe endet im Unglück, und ein Gespinst aus Verrat und Rache liegt fortan über dem Landgut.

In fast jedem englischen Buch, welches ich bis jetzt gelesen habe, wurden „Sturmhöhe“ ein paar Zeilen gewidmet und daher wollte ich es lesen.

Die Auswahl des „richtigen“ Buches stellte sich, jedenfalls für mich, als sehr schwierig dar. Ich wollte kein neumodisches umgeschriebenes Werk und die vielen angebotenen Exemplare machten das suchen nicht einfacher.
Nach langem hin und her hatte ich mich dann für oben genanntes Stück entschieden und es dem Briefträger förmlich aus der Hand gerissen. Nach einer kurzen Zeit des Lesens hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt und konnte das Buch binnen 2 Tagen beenden.

Besonders beeindruckt hat mich, dass dieses Buch von einer Frau in dieser Zeit (1847) geschrieben wurde (am Anfang zwar unter einem Pseudonym veröffentlicht) aber dennoch eine erstaunliche Leistung für diese Zeit.

Es geht um Heathcliff, der als kleiner Junge in das Haus Earnshaw gebracht wird. Er wächst zusammen mit den Earnshaw-Kindern auf, wird aber durch seine Haut- und Haarfarbe wie Dreck behandelt. Heathcliff leidet, liebt und schwört Rache …

Der Schreibstil ist zu Beginn schwer verständlich. Die langen und verschachtelten Sätze sind komplex, lassen sich aber nach einer Eingewöhnungszeit leicht lesen. Schwierig fand ich dagegen die Textpassagen um den Diener Joseph – sein Kauderwelsch zu entziffern war dann doch sehr mühselig.

Die Charaktere sind interessant. So ist Heathcliff eine sehr starke Persönlichkeit, die man entweder hassen oder lieben kann. Ich mochte ihn sehr. Auch wenn ich seine Handlungen teilweise übertrieben fand, zeigte er sich immer so, wie er es kennen gelernt hat. Aus liebe zu seiner Stiefschwester tat er alles und das bis zum Wahnsinn – seine liebe, die so unergründlich, ehrlich und unerschütterlich ist, ist schon bewundernswert.

Cathy, die Stiefschwester von Heathcliff, ist eine Furie. Sie mochte ich nicht und auch der Rest der Familie war schwer zu ertragen. Hinterlistig, garstig, faul und so weiter. Nein, sie ging gar nicht. Trotzdem war das, was sie mit Heathcliff verband einmalig.

Einen Liebesroman erwartet man, einen leichten Schauerroman erhält man. Gut verpackt und toll erzählt. Dieses Buch bleibt in meinem Bücherregal und wird von mir mit 5 Sternen bewertet!


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Sturmhöhe
Autor: Emily Brontë
Verlag: Anaconda
Seiten: 398
ISBN: 978-3866474314
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Das geheime Tagebuch der Miss Miranda – Julia Quinn

Klappentext:
„2. März 1810: Heute habe ich mich verliebt!“ Dreizehn Tagebücher und neun Jahre später sind Mirandas Gefühle für Viscount Turner genauso unsterblich wie damals – mit wenig Aussicht auf Erfolg: Eine kurze, verhängnisvolle Ehe hat ihn bitter gemacht. Aber immerhin ist er wieder frei. Auch wenn schöne Worte ihm kaum den Glauben an die Liebe wiedergeben werden, vermutet Miranda. Eher süße Taten! Und da ihre erste Saison unmittelbar bevorsteht, scheint es ein Leichtes, sich wenigstens einen Teil ihres Jungmädchentraums zu erfüllen: mit Viscount zu tanzen – und ihm dabei zu gestehen, dass sie ihn liebt und immer lieben wird …

Auf einen historischen Roman hab ich mich gefreut und leider nicht bekommen. Mag sein, dass der Roman 1810 spielen soll, aber das glaube ich nicht. zu viele Dinge sind einfach zu dieser Zeit nicht möglich. Unehelicher Sex, der Viscount verändert seinen Namen, da er seinen nicht mag, Frauen die zu viel Handlungspielraum haben – furchtbar. Und wirkliche Tagebucheinträge habe ich auch nicht gelesen.

Fazit: Figuren sind nicht glaubhaft, Umgebung nur umrissen und daher kommt diese Stimmung des alten England nicht auf. Daher keine Leseempfehlung da das Buch zu schlecht recherchiert ist.


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Das geheime Tagebuch der Miss Miranda
Autor: Julia Quinn
Verlag: Cora Verlag (Mira TB)
Seiten: 368
ISBN: 978-3899419870
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Dackelblick – Frauke Scheunemann

Klappentext:
Das Leben eines kleinen Hundes ist schön. Das findet zumindest Dackelwelpe Herkules, seitdem er bei Carolin lebt. Denn sein neues Frauchen ist eindeutig der tollste Mensch auf der Welt.

Doch leider gibt es da auch noch Thomas, Carolins Lebensgefährten. Den kann Herkules von Anfang an nicht riechen, denn Thomas hat etwas gegen Hunde und behandelt Caroline schlecht. So beschließt Herkules, Thomas loszuwerden – und das gelingt ihm sogar. Dummerweise ist Carolin seitdem wie ausgewechselt und weint den ganzen Tag. Schnell ist klar: Carolin braucht einen neuen Mann! Und genau den will Herkules für sie suchen. Aber wie findet man den Richtigen, wenn man in Sachen Männer und Liebe ganz andere Vorstellungen hat als sein Frauchen?

Ich gebs zu, der Dackel auf dem Cover hat mich zum Kauf überredet, die Story eher nicht so.Ein Hund, der das beste für sein Frauchen will, okay, aber so?! Die Geschichte an sich war ganz amüsant, aber einen Nachfolger benötige ich nicht. Zu kitschig, zu Frauchenlastig zu viel von allem und ne nicht meins.

Herkules konnte mich auch nur auf dem Cover überzeugen und nicht durch sein Handeln, schade!

Fazit: für Hundefans und Liebhaber von Liebesbüchern mit viel Kitsch genau richtig. 3 Sterne gebe ich aber, da der Schreibstil flüssig war und sich das Buch schnell lesen lies.


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Dackelblick
Autor: Frauke Scheunemann
Verlag: Goldmann
Seiten: 320
ISBN: 978-3442470662
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen