Das Haus ihrer Kindheit – Katja Maybach

Klappentext:
1946: Als die junge Isla dem Kunsthändler Sir Alistair Flythe ein Gemälde aus dem Besitz ihrer Familie anbietet, hat sie keine andere Wahl. Ihr hoch verschuldeter Ehemann gilt als verschollen, seine Gläubiger verfolgen sie. Sie ahnt nicht, dass das Bild eine Fälschung ist und dass Alistair es nur kauft, weil er Isla seit der ersten Begegnung liebt. Noch weniger kann sie ahnen, dass es sechzig Jahre später einer jungen Frau den Weg zu ihren Wurzeln weisen soll.


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Titel: Das Haus ihrer Kindheit
Autor: Katja Maybach
Verlag: Knaur
Seiten: 320
ISBN: 978-3426513712
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
2 Frauen und deren untrennbares Schicksal, nur verbunden durch ein altes Gemälde, welches der jungen Georgia den Weg in ihre Vergangenheit weist …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist gut, lässt sich flüssig lesen und das war es dann leider auch schon. Katja Maybach schafft es nicht eine Spannungskurve aufzubauen und dadurch ist die Geschichte vorhersehbar.

Charaktere:
Alle Männer, die eine Partnerin haben, sind egoistisch, vielleicht sogar Frauenverachtend und absolut hassenswert gezeichnet. Es gab nur einen Mann, der mir einigermaßen gefallen hat. Sir Alistair Flythe, der Kunsthändler. Aber auch hier, hat die Autorin immer wieder konstruierte Cliffhanger eingebaut, dass es selbst bei ihm anstrengend wurde am Ball zu bleiben.

Die Frauen nehmen sich aber auch nichts. Naiv und dumm sind sie dargestellt. Sie denken nicht selbstständig und wenn, dann geht es nicht gut aus.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön, eine junge Frau in London, auf der Suche nach …

Fazit:
Ein Buch ohne Spannungskurve und schwachen Charakteren. Auch müssen viele Charaktere unfreiwillig sterben / verschwinden um die Handlung voranzutreiben, so dass Krimiliebhaber eventuell auf den Geschmack kommen, aber wenig gefördert werden. Mir war die Geschichte nicht genug durchdacht, zu einfach und, was ich ganz schlimm fand, ich konnte zu keinen Charakter eine Bindung aufbauen. Daher nur einen Stern.

Ich bedanke mich bei Knaur für das Rezensionsexemplar,

Der König von Berlin – Horst Evers

Klappentext:
Der junge, ehrgeizige Kommissar Lanner wird tatsächlich aus Cloppenburg nach Berlin versetzt. Allerdings erwarten ihn dort Kollegen, die ihn als Dorfsheriff schikanieren, und eine Bevölkerung ohne den geringsten Respekt. Dazu die vergrabene Leiche eines Miethais im Hinterhof, der mysteriöse Tod vom Chef der größten Schädlingsbekämpfungsfirma, und kurz darauf wird Berlin auch noch von einer gewaltigen Rattenplage bedroht. Als Aushilfskammerjäger getarnt macht sich Lanner an die Enträtselung der mysteriösen Fälle und taucht bald viel tiefer in den Organismus der Stadt ein, als er sich das eigentlich gewünscht hatte.


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Titel: Der König von Berlin
Autor: Horst Evers
Sprecher: Horst Evers
Verlag: argon Verlag
Länge: 384 Seiten / 7 Std. 15 Min. (ungekürzt)
ISBN: 978-3839812105
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Eine Leiche wird gefunden, aber keine gewöhnliche, es handelt sich um eine Ratte. Die Kammerjäger Toni und Georg wissen: Wo eine Leiche liegt, da gibt es mehrere! Sie finden den Bau der Ratten und darin eine Leiche, diesmal menschlicher Natur. Als dann auch noch der verhasste Schulfreund von Georg, Hauptkommissar Lanner, die Ermittlungen aufnimmt entdecken sie unvorstellbares im Herzen von Berlin …

Stil:
Ich mag Horst Evers und seine Art Dinge, die trocken sind, absolut witzig zu beschreiben und vorzutragen. Normalerweise sind es kleine Kurzgeschichten, die Evers seinen Zuhörern eröffnet, aber mit diesem Kriminalroman hat er gezeigt, dass viel mehr in ihm steckt. Die Geschichte ist logisch, witzig und macht einfach nur Spaß. Durch die, doch sehr wandelbare Stimme war jede Sekunde des zuhörens ein Genuss.

Charaktere:
Ich bin ganz großer Fan von Toni. Der polnische Kammerjäger, kann ganz gut Deutsch, hat aber festgestellt, dass er mit „ist gut – ist nicht gut – ist egal“ viel weiter kommt und genau diese Einfachheit macht ihn zu meinem Liebling 😀

Georg, der kleine vertrottelte, entpuppt sich doch als sehr liebenswürdig und passt hervorragend in seine Rolle.

Hauptkommissar Lanner, ein nordischer Typ, der es echt schwer hat mit den Berlinern. Ich musste immer wieder lachen, wie Lanner uns Berliner empfand und seine Gedanken dazu waren so toll, dass man ihn lieb haben muss.

Cover:
Das Cover passt, da die Berliner U-Bahn eine Rolle in der Geschichte spielt, was nun das Federvieh auf der Bahnsteigkante verloren hat, dass weiß ich nun nicht.

Fazit:
Ein absolutes must read / hear für alle,die Humor lieben. Dieser Kriminalroman ist leicht, kommt ohne Blut aus und ist sogar für Kinder geeignet. Eine wundervolle Geschichte, die gerade für Berliner ein ganz besonderer Genuss ist. Auch nicht Berliner können der Geschichte ohne Probleme folgen – und lernen das mürrische Volk somit gleich ganz gut kennen.

Die Frau, die nie fror – Elisabeth Elo

Klappentext:
Ihr russischer Vater hält sie für zu weich. Die Navy nennt sie mutig. Die meisten Männer finden sie attraktiv. Für die Leute in Boston ist sie eine Heldin, für die Wissenschaft ein Phänomen. Ihrer besten Freundin Thomasina ist sie zu ehrlich. Ihr Patensohn Noah möchte am liebsten immer bei ihr sein. Zeit für Pirio Kasparov herauszufinden, wer sie wirklich ist.


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Titel: Die Frau, die nie fror
Autor: Elisabeth Elo
Verlag: Ullstein
Seiten: 512
ISBN: 978-3550080388
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Pirio ist mit ihrem Freund auf hoher See, als ihr Hummerkutter plötzlich von einem großen Schiff gerammt wird und untergeht. Ned stirbt in den eisigen Fluten, doch Pirio überlebt. Milosa, ihr Vater, überredet Priro selbst Untersuchungen anzustellen und nicht auf die Küstenwache zu vertrauen. Was sie herausfindet ist unbeschreiblich …

Schreibstil:
Der Stil von Elisabeth Elo ist grandios. Mit viel Sarkasmus und den richtigen Worten für die erschütternde Wahrheit über die Menschheit schreibt sie einen Roman – der auch als Tatsachenbericht – unter die Haut geht.

Charaktere:
Pirio hat mir sehr gut gefallen. Sie ist stark und versucht für ihren Patensohn Noah immer da zu sein, was bei einer Alkoholkranken Freundin (Noahs Mutter) auch wirklich nötig ist. Pirios Nervenstärke und ihre Fähigkeit machen sie sympathisch, allerdings wurde sie mir teilweise zu leichtsinnig.

Noah war so ein tolles Kind und dies bei solch einer Mutter! Die schwer depressive und andauernd betrunkene Mutter Thomasina hingegen war mir suspekt und ich hätte Noah gerne ein Leben mit Pirio gegönnt.

Milosa, das russische Familienoberhaupt, war mit sofort sympathisch. Dieses verkopfte und harte, was Milosa auszuzeichnen scheint, macht ihn zu einer tollen Person.

Cover:
Eine Frau, eingemummelt in warmen Sachen, begibt sich auf ihren Weg … Schutzumschlag und Einband sind schimmernd weiss und sehen aus wie Schnee – sehr schön!

Fazit:
Ein Buch mit vielen Facetten, egal ob es die Charaktere oder das, was passiert, betrifft. Ich gebe ehrlich zu, dass ich teilweise schon Schwierigkeiten mit Pirios Enthüllungen hatte – diese waren so echt und brutal geschildert, dass ich das Buch zur Seite legen und mich mit anderen Dingen beschäftigen musste – und ich bin echt nicht so zart besaitet 🙁 allerdings regt diese Geschichte oder Tatsache sehr zum nachdenken / umdenken an und daher gibt es von mir eine Leseempfehlung für einen Krimi, der nicht so ist, wie man denkt.

Ich bedanke mich beim Ullstein-Verlag für das Rezensionsexemplar.

[Abgebrochen] Gnadenlos – Simon Kernick

Klappentext:
Sie wollen ihn – und sie wollen ihn tot

Ein ganz gewöhnlicher Samstagnachmittag. Deine Kinder spielen im Garten. Im Fernseher läuft Fußball. Da klingelt das Telefon. Es ist dein bester Freund aus der Schulzeit. Er fleht um Hilfe. Jemand fügt ihm schreckliche Schmerzen zu. Dein Freund stößt sechs Wörter hervor, die ersten zwei Zeilen deiner Adresse. Dann herrscht Stille. Was wirst du tun?


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Titel: Gnadenlos
Autor: Simon Kernick
Verlag: Heyne
Länge: 416 Seiten
ISBN: 978-3453433601
Meine Bewertung: 1 Sterne – gefällt mir gar nicht

Bereits 2009 habe ich „Gnadenlos“ gekauft und gelesen, ob ich es damals beendet habe? Ich weiß es nicht mehr. Ich konnte mich zumindest an gar nichts erinnern. Bis ich dann die ersten 10 Seiten gelesen habe und das Buch nach weiteren 35 Seiten abgebrochen habe – ich könnte mir vorstellen dies damals auch getan zu haben, denn der Schreibstil und die Story sind gnadenlos schlecht!

Der Protagonist ist so normal dargestellt, dass er komplett überzeichnet wurde. Wenn so „normalos“ sind, dann kenne ich keinen 🙄 Der arme, kleine Familienvater, der einen ganz normalen Job, ganz normale, liebe Kinder und eine ganz tolle, aber normale, Frau hat, erhält einen Anruf. Sein ehemaliger bester Freund und Trauzeuge meldet sich. Dieser klingt gehetzt und scheint sich vor jemandem zu fürchten. Noch im laufe des Telefonats wird er brutal ermordet. Doch bevor er seinen letzten Atemzug tätigt, verrät er dem Mörder die Adresse wo unser ganz normaler Protagonist mit seiner Familie lebt …

Jeder „normale“ Mensch, hätte jetzt aber die Polizei gerufen – ich hätte das gemacht! Nicht unser Mann, nein der sammelt erstmal die Kinder ein packt noch die Taschen für eine Übernachtung bei der Oma, und erklärt zwischendurch immer, dass der Mörder nur gute 10 Minuten von seinem Kumpel zu ihm brauchen würde 🙄 Nun gut, er schafft es die Kinder ins Auto zu verfrachten und schnell wegzufahren, er sieht ein Auto in seine Straße Fahren – er glaubt dies seien die Mörder. Er fährt weiter und setzt die Kinder ab. Er fährt zurück und so weiter. Er handelt so was von normal … Sorry das ich die ersten 20 Seiten gespoilert habe, aber das reichte mir um diesen vor Überzeichnung und nicht rational denken Protagonisten abzubrechen. Ich habe dann noch etwas durchgeblättert und es wurde nicht besser 🙁

Fazit:
Damals wie heute ist „Gnadenlos“ ein Buch was nicht überzeugen konnte und nicht zu empfehlen ist. Es sei denn man steht auf Logikfehler und dumme Charaktere. 

Argeneau-Reihe 05: Vampire haben’s auch nicht leicht – Lynsay Sands

Klappentext:
Vincent Argeneau ist Schauspieler, Theatermanager und Vampir. Ein Saboteur hat sich in seine Filmproduktionsfirma eingeschlichen, und Vincent will einen Privatdetektiv engagieren, um dem Schuldigen auf die Spur zu kommen. Sein Cousin Bastien empfiehlt ihm die Privatdetektivin Jackie Morrissey. Einziger Haken: Jackie ist keine Vampirin und vertritt die Überzeugung, dass alle Unsterblichen in die Hölle gehören. Dennoch erklärt sie sich bereit, den Fall zu übernehmen. Und im Lauf der Ermittlungen fühlt sich die forsche Ermittlerin immer stärker zu dem attraktiven Vampir hingezogen …


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Titel: Vampire haben’s auch nicht leicht
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 336
ISBN: 978-3802582424
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Vincent Argeneau muss seine Produktionen absagen, jemand scheint ihn zu sabotieren. Als Jacky und Tiny (Privatermittler) Vincent zu Hilfe eilen, mischt sich auch Vincents Tante Marguerite ein, denn Vincent ist schon viel zu lange alleine …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist gut, fesselt mich aber nicht so sehr wie in den anderen Bänden.

Charaktere:
Vincent habe ich im vorherigen Band (Immer Ärger mit Vampiren) bereits kennen gelernt. Dort war er irgendwie anders. Vincent war ein charmanter, witziger Kerl auf den ich mich sehr gefreut habe. Hier ist er eher naiv und wirkt nicht wie der Chef einer großen Produktionsfirma. Auch konnte ich nicht verstehen warum es ihn nun zu Jackie zog.

Jackie war für mich, obwohl sie eine große Rolle in diesem Buch einnahm eine Randfigur. Sie wirkte deplatziert und aufgesetzt, warum nun ausgerechnet Vincent, das bleibt mir ein Rätsel.

Tiny und Marguerite dagegen brachen fast mein Herz, ich hoffe sehr das die beiden vielleicht irgendwann zusammen finden, wer weiß 😉 Tiny ist ein liebenswürdiger Riese, der sich um alle kümmert ein Herz mit viel Liebe besitzt und den ich vom ersten Augenblick an in mein Herz schließen konnte. Er wirkt leicht vertrottelt, aber auf eine liebenswürdige Art, welche ihn noch sympathischer macht. Ich würde mich freuen mehr von ihm zu lesen.

Was Marguerite angeht, fand ich sie schon immer faszinierend. Die ältere Vampirmama ist immer besorgt um ihre Lieben und zeigt dies auf eine sehr einfühlsame Art, die ich sehr schätze.

Cover:
Das Cover passt nicht wirklich zur Geschichte, aber es sieht hübsch aus 😀

Fazit:
Für mich ist dieser Teil bis jetzt der schwächste. Ich konnte, gerade zu den wichtigsten Charakteren, keine Bindung aufbauen und vergebe daher nur 3 Sterne. Eine Leseempfehlung gebe ich daher auch nur an Fans der Argeneau-Reihe.

Reiheninfo:
Eine Vampirin auf Abwegen – Lynsay Sands
Verliebt in einen Vampir – Lynsay Sands
Ein Vampir zum Vernaschen – Lynsay Sands
Immer Ärger mit Vampiren – Lynsay Sands