Eleria 03: Die Vernichteten – Ursula Poznanski

Reiheninfo:
Eleria 01: Die Verratenen
Eleria 02: Die Verschworenen
Eleria 03: Die Vernichteten

Klappentext:
Das grandiose Finale einer außergewöhnlichen Thriller-Trilogie – ein meisterhaftes Verwirrspiel. Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft.


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Titel: Die Vernichteten
Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Seiten: 528
ISBN: 978-3785579220
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Wieder zurück in den Sphären unterwandern Ria, Aureljo und Dantorian das System, bis Ria hinter die wirkliche Verschwörung kommt und eigenmächtig versucht alle zu retten …

Schreibstil:
Es ist passiert! Es wird noch unsinniger, alles wird so gedreht wie es für die Auflösung gut ist. Viele Sachen die vorher wie in Stein gemeißelt waren (Band 1) existieren nun nicht mehr und das witzige daran: Es interessiert keine Sau! So kann man die Leser auch verar… indem man fleißig falsche Fährten legt, sie nicht aufklärt und einfach sagt „so ist es“. Auch wenn die Trilogie für 14-17jährige geschrieben ist, sind die Teens doch nicht blöde! Oder sie haben binnen 2 Jahren vergessen was sie in Band 1 gelesen haben. Spannung gleich null, alles ist lieb und um Seiten zu füllen wird gelaufen, gewartet und gelaufen achso und gewartet, achjah und man ist erschöpft, wahrscheinlich vom warten und vom laufen …

Charaktere:
Sie können alles, sie wissen alles und nun ist auch klar warum man sie nicht greifen kann. Die Autorin konnte es anscheinend selbst nicht, wenn sie sich nicht an ihre eigene Welt hält.

SPOILER
In Teil 1 wird erklärt, dass Ria und ihre Freunde künstlich gezeugt wurden. Bis auf Tycho, der ist aus natürlicher Brut. Aha ok. Nun kommt raus, dass sie alle normal gezeugt worden sind und das verändert die ganze Geschichte. Stört das keinen?! Wieso klauen die Sphären generell Babys der Außenbewohner?! – Das sind nur zwei wichtige Details die einfach nicht aufgeklärt wurden!
SPOILER ENDE

Cover:
Toll Rinde … Ja es passt zu den anderen Covern, aber das war es auch.

Fazit:
Selten so enttäuscht gewesen von einer Reihe. Ja sie lies sich gut weglesen, aber das Ende einfach so gestalten, dass es einem passt ist bescheuert, vor allem wenn man mit vielen Fragen zurückgelassen wird. Also von mir gibt es daher nur 2 Sterne, weil es so ganz nett geschrieben ist und ich alle 3 Teile ganz nett fand, aber es gibt keine Leseempfehlung.

Eleria 02: Die Verschworenen – Ursula Poznanski

Reiheninfo:
Eleria 01: Die Verratenen
Eleria 02: Die Verschworenen
Eleria 03: Die Vernichteten

Klappentext:
Ria und ihre Freunde sind aus den Sphären geflohen. In der Stadt unter der Stadt finden sie zwar Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ihr Überleben gefährdet ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann. Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet. Doch dann wird Sandor Clanfürst in der unterirdischen Stadt, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen, auch wenn diese Entscheidung sie das Leben kosten könnte.


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Titel: Die Verschworenen
Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Seiten: 464
ISBN: 978-3785579213
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Ria und ihre Freunde haben es geschafft den Soldaten aus der Sphäre zu entkommen. Sie finden unterschlupf bei den Dornen und finden neben der Unterstützung auch einen Ausweg aus ihrer Situation …

Schreibstil:
Auch in diesem Band konnte mich der Schreibstil nicht fesseln. Vieles war vorhersehbar, konstruiert und es war einfach wie beim ersten Teil – ich lese das mal schnell weg, ggf passiert dann noch was.

Charaktere:
Sie blieben leider auch hier noch sehr blass. Ggf noch schlimmer, zu dem nicht greifen können kommt nun auch noch eine übermächtige Ria, ein egoistischer Aureljo, eine verplante Tomma etc hinzu. Jeder Charakter bekam nun etwas einzigartiges angezogen, aber das so überspitzt, dass es wieder unglaubwürdig bis nervig war.

Cover:
Eine Baumscheibe, naja es passt zur Reihe, aber es ist wie die Geschichte – kommt da noch was?!

Fazit:
Ich habe es wohl nur gelesen um zu erfahren ob da noch was passiert. So bekommt man auch seine Zeit voll. Ich bin gespannt auf Teil 3. Empfehlen kann ich auch diesen Band nicht. Hätte ich Band 3 nicht schon, würde ich ihn nicht kaufen.

Eleria 01: Die Verratenen – Ursula Poznanski

Reiheninfo:
Eleria 01: Die Verratenen
Eleria 02: Die Verschworenen
Eleria 03: Die Vernichteten

Klappentext:
Vertraue niemandem.
Denn jemand will deinen Tod.
Es könnte jeder sein.

Eine Welt, die perfekt und gerecht erscheint.
Sechs Studenten, die dachten, sie kennen die Wahrheit.
Doch plötzlich sind sie auf der Flucht, verraten, verfolgt und dem Schicksal ausgeliefert.


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Titel: Die Verratenen
Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Seiten: 464
ISBN: 978-3785579206
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Eleria wächst in einer Sphäre auf. Sie ist eine der Top Studentinnen und auch ihre Freunde sind die neuen Hoffnungsträger. Alles könnte so schön sein, wenn Eleria nicht ein Gespräch belauscht hätte, in dem von ihrem Tod die Rede ist. Hat sie sich nur verhört oder soll sie wirklich ein Teil einer Verschwörung gegen die Sphären sein …

Schreibstil:
Ursula Poznanski schreibt flüssig über das Leben in der Sphäre, wie die Figuren zueinander stehen und baut einen kleinen Spannungsbogen auf. Leider zieht sich alles etwas, sodass der erste Band schnell weggelesen ist, aber gefühlt einfach gar nichts passiert ist.

Charaktere:
Obwohl die Charaktere ausgiebig vorgestellt werden und man sie als Leser eng begleitet fehlt etwas. Sie sind trotzdem zu weit entfernt, irgendetwas scheint nichts zu stimmen und daher sind sie nicht greifbar. Wirklich liebgewonnen habe ich keinen. Es war mir schlichtweg egal was mit ihnen passiert.

Cover:
Das Cover kann ich nicht deuten, ein Blatt?! Nach dem Lesen wird es klarer, aber es ist definitiv zu trist.

Fazit:
Ein erster Teil, der einen netten Einstieg aufzeigt. Hätte ich die Trilogie nicht komplett gekauft, würde ich wohl nicht weiterlesen. Weil ich sie nun aber habe, gebe ich auch Teil 2 eine Chance. Eine Empfehlung spreche ich nicht aus, denn mir fehlte zu viel, nach dem Lesen dachte ich nur: „und was war das jetzt“?! Daher nur 3 Sterne, denn das Buch lässt sich wirklich gut lesen.

Die Vereinten – Caroline Brinkmann

Reiheninfo:
Die Perfekten
Die Vereinten

Klappentext:
Sie ist Rain. Der Regen. Der Neuanfang. Er ist Lark. Der Verräter. Das Ende.
Gemeinsam werden sie dem Land Hope Frieden bringen – oder seinen Untergang besiegeln.

Rain und Lark haben während der Rebellion schwere Verluste erlitten, doch der Kampf um die Vorherrschaft in Hope ist noch nicht vorbei. Ein Kampf, bei dem sie auf unterschiedlichen Seiten stehen. Und ausgerechnet Lark, der sie damals an die Spines verraten hat, ist der Einzige, dem Rain jetzt trauen kann. Aber wird er wirklich hinter ihr stehen, wenn es darauf ankommt?


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Titel: Die Vereinten
Autor: Caroline Brinkmann
Verlag: bastei
Seiten: 465
ASIN: B07D186MYH
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Die Vereinten ist der Nachfolger von „Die Perfekten“ und beendet damit die Dilogie.
Rain und Lark haben die Rebellion überstanden – nicht unbeschadet, aber sie leben. Doch es ist noch nicht vorbei und die Spines versuchen erneut die Gesegneten zu stürzen. Aber es gibt noch weitaus schlimmeres, hinter der schützenden Mauer von Hope tut sich etwas …

Schreibstil:
Bei ihrem Debüt-Roman konnte mich die Autorin restlos überzeugen, daher freute ich mich sehr auf ein weiteres Buch von ihr. Leider kann „Die Vereinten“ nicht mit „Die Perfekten“ mithalten. Der Einstieg ist sehr holperig. Es ist fast 1,5 Jahre her, dass ich den ersten Band las und es gibt leider keine Zusammenfassung, sodass kein leichter Einstieg in die Geschichte gewährleistet ist – es lohnt sich also beide Teile gleich hintereinander zu lesen. Mit der Zeit kommt die Erinnerung aber zurück und die Geschichte wird dadurch auch flüssiger. Leider entwickelt sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung als erwartet. Die Erzählstruktur wird von Rain und Lark ausgeweitet und auch Nebenpersonen erhalten ihren eigenen Schauplatz. Leider – und da frage ich mich wer hier korrigiert hat – schleichen sich dann auch viele Fehler ein und diese nehmen zum Ende des Buches stark zu. Totgeglaubte werden wieder lebendig. Rain sitzt allein in einem Raum und zwei Sätze später streichelt sie den Kopf einer weiteren Person die mit ihr in diesem Raum sitzt. Finde den Fehler … Eine Person wird bösartig ausgeschaltet, versucht vorher bis aufs Blut zu kämpfen und nachdem sie wieder bei Bewusstsein ist, hilft sie ihren Angreifern … Natürlich … So zieht sich das ganze Konstrukt durch das Buch und es ist einfach nur lästig und traurig. Die Liebesgeschichte zwischen Rain und Lark wirkt immer unglaubwürdiger, so hängt Lark immer noch an der toten Hail und es kommt einfach nicht rüber, warum er nun ausgerechnet Rain lieben sollte oder Gefühle hat. Alle Charaktere im Buch sehen das natürlich anders und schubsen die beiden immer weiter zusammen. Dann werden zwischenzeitlich noch die Genklassen vertauscht und aus 1+ wird eine 2 (wahrscheinlich nur um Verwirrung beim Leser herzustellen, sonst hätte man den Übeltäter ja gleich) und wenn ich so davon schreibe ärgert mich das alles maßlos! Auch die Geschichte warum es die Gesegneten gibt, wird mit einem Satz abgehandelt, das ist einfach nur traurig 🙁

Charaktere:
In meiner Erinnerung waren die Charaktere stark, sie mussten in Grey überleben, sie kämpften für die Freiheit und standen für ihre taten ein. Nun erlebe ich einen Jungen (Lark) der sich auf seiner Krankheit ausruht und eine kleines Mädchen welche ihre komplette Familie verliert und dann ganz entspannt lächeln kann – ohne dass das gute Kind geschockt ist versteht sich. Rain hat nur ihre Kämpfernatur behalten, ansonsten schwächelt auch sie.

Kurz: alle Charaktere wirken weichgespült.

Cover:
Das Cover passt zum vorherigen Band und zur Geschichte.

Fazit:
Die Geschichte lässt sich schnell und gut lesen. Wer nicht auf logische Probleme achtet wird sich freuen und Technik-Freaks kommen definitiv auf ihre Kosten. Ich empfehle das Buch nur an Leser, die den ersten Band gerade abgeschlossen haben und eine Fortsetzung wünschen. Für alle anderen: es ist schnurz, ob man das Buch liest oder nicht. Ich schwanke noch zwischen 2 und 3 Sternen, entscheide mich aber für die 3 weil mir der erste Band richtig gut gefallen hat.

Die Perfekten – Caroline Brinkmann

Klappentext:
Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem!


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Titel: Die Perfekten
Autor: Caroline Brinkmann
Verlag: ONE
Seiten: 608
ISBN: 978-3846600498
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Rain und ihre Mutter Storm leben in Grey, dem Industriebezirk von Hope. Die beiden leben am Rande der Gesellschaft, unsichtbar und allein. Denn in Hope regieren die Gesegneten – weiterentwickelte Menschen – und diese dulden keine Menschen, welche nicht in ihrem Genpool passen. Rain ist so eine Person, ihr Körper wurde nicht erfasst und sie lebt als Ghost in einer Welt, wo die Gene über alles entscheiden …

Schreibstil:
Caroline Brinkmann hat einen beeindruckenden Stil. Sie schreibt lebhaft wie das Leben in Hope abläuft und welchen Gefahren sich Rain und Storm aussetzen müssen um zu überleben. Besonders angenehm fand ich die Sprache, welche die Autorin nutzt. So fluchen ihre Charaktere zwar, aber statt den üblichen Worten hat sie einfach ein neues erfunden. Das klingt nicht so vulgär und ist damit perfekt für ein Jugendbuch. Die Welt um Hope ist düster und schillernd zugleich, ein perfekter Spagat und auch die Parallelen zu unserer Welt sind deutlich. Besonders beeindruckt hat mich das Ende des Buches. Es hätte noch viel mehr erzählt werden können, aber dennoch hört „Die Perfekten“ genau an der richtigen Stelle, mit den richtigen Worten, auf.

Charaktere:
Rain hat mir richtig gut gefallen. Sie war mutig und stark und auch wieder verletzlich ohne dabei ein gewisses Klischee zu erfüllen. Sie wirkte natürlich und das machte sie sehr sympathisch.

Storm war sehr schwer zu greifen, ich hatte immer das Gefühl, dass sie nicht mit offenen Karten spielt und das hat sich ja dann auch bestätigt.

Rose hat mich zu tiefst berührt. Sie verkörpert einen sehr wichtigen Charakter und wer zwischen den Zeilen liest, erkennt die Bestimmung und den Vergleich in unsere Welt.

Lark war ein interessanter Typ, der durch seine Schicksalsschläge zu einem ganz anderen Typen wurde. Auch hier gibt es wieder viele Parallelen zu uns.

Alle Personen (egal ob Gesegneter oder Mensch) waren einzigartig. Sie zeigten sich frei von Klischees und wirken sehr natürlich. Selten ein Buch gelesen, in dem die Figuren so perfekt waren 😉

Cover:
Das Cover wirkt mystisch und geheimnisvoll. Mich hat es umgehend angesprochen. Obwohl ich es nicht recht mit der Geschichte in Verbindung bringen kann, finde ich es gelungen.

Fazit:
Auch wenn mir Punkte fehlen wie z. B. die Tattoos auf die Arme kommen (mit welchem Alter, wer Tätowiert), wer wählt wie die guten Gene aus und was liegt hinter den Grenzen von Hope? Hat mich „Die Perfekten“ überzeugt. Eine atemberaubende Dystopie um Rain und ihr Leben unter den Menschen. Ich war so gebannt von den Charakteren und den Sicherheitsvorkehrungen in Hope, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Daher vergebe ich 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung an alle Liebhaber von Dystopien.

Ich bedanke mich bei ONE / Baste Lübbe für das Rezensionsexemplar.