Lady Celias gewagter Plan – Sabrina Jeffries

Reiheninfo:
Lord Stonevilles Geheimnis
Spiel der Herzen
Ein vortrefflicher Schurke
Eine Lady zu gewinnen …
Lady Celias gewagter Plan

Klappentext:
Lady Celia Sharpe sucht nach einem passenden Ehemann, um das Ultimatum ihrer Großmutter zu erfüllen, die sie enterben will, sollte sie nicht bald heiraten. Sie beauftragt den Privatermittler Jackson Pinter, mögliche Kandidaten auszuspionieren, ohne jedoch zu ahnen, dass Pinter selbst ein Auge auf sie geworfen hat.


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Titel: Lady Celias gewagter Plan
Autor: Sabrina Jeffries
Sprecher: Cathlen Gawlich
Verlag: audible GmbH
Länge: 11 Std. 50 Min. (ungekürzt)
ASIN: B00KDNO7PS
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Im fünften und letzten Teil von „The Hellions of Halstead Hall“ geht es um Lady Celia, die jüngste der Sharpe-Geschwister. Sie lässt Jackson Pinter ihre Bewerber überprüfen und ahnt nicht, dass der smarte Ermittler selbst ein Auge auf die Lady geworfen hat. Nebenbei wird der Mord an den Sharpe-Eltern aufgeklärt …

Stil:
Wie in den anderen Teilen ist der Schreibstil gefühlvoll, seicht und einfach gehalten. Gawlich weckt das ganze durch ihre einmalige Stimme auf und beschert so einen ganz besonderen Hörgenuss.

Charaktere:
Wie immer sind alle Charaktere liebevoll und ehrlich beschrieben. Ihre Handlungen passen immer zu ihnen, ohne das etwas plump oder einstudiert wirkt.

Celias Zerrissenheit wird hier besonders deutlich. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen und findet am Ende das, was sie braucht.

Auch Pinter bekommt nach langer Zeit bei den Sharpes einen wundervollen Lohn – nicht nur Celia sondern auch Anerkennung – nun kann er endlich ohne Komplexe leben, was mich für ihn sehr freut.

Cover:
Das Cover ist wieder sehr schön und geheimnisvoll.

Fazit:
Ein wundervoller Abschluss der Pentalogie. Ich empfehle diesen Teil nur an Leser, welche die anderen Teile kennen – sonst gibt es zu viele Wissenslücken um den Mord der Sharp-Eltern – wer nur an der Liebesgeschichte zwischen Lady Celia und Pinter interessiert ist, kann natürlich sofort in die Geschichte eintauchen. Besonders gefallen hat mir der Spagat der Protagonisten und die Aufklärung des Mordes.

Totenblick – Markus Heitz

Klappentext:
„Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters“, lautet die rätselhafte Botschaft, die ein Serienmörder an sorgfältig inszenierten Tatorten hinterlässt. Fieberhaft suchen die Ermittler vor Ort nach versteckten Hinweisen. Bis sie eine grauenvolle Entdeckung machen: Der Täter hat auf der Netzhaut seiner Opfer genau das Bild fixiert, das sie im Augenblick ihres Todes sahen.


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Titel: Totenblick
Autor: Markus Heitz
Sprecher: Simon Jäger
Verlag: audio media Verlag
ASIN: B00EA1QY8W
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

ACHTUNG – zum besseren Verständnis sollte vorher Oneiros von Markus Heitz gelesen / gehört werden

Inhalt:
Laipzig. Ein Serienmörder hält die Polizei auf Trab. Er arrangiert seine Opfer nach bekannten Kunstwerken und meldet die Fundorte sofort nach Erschaffung mit dem Hinweis: „Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters“. Die Polizei rätselt lange und es sterben immer mehr Menschen – auch Polizisten, die dem Fluch des Totenblicks erliegen …

Stil:
Im Vergleich zu Oneiros schwächelt Totenblick sehr. Ein Thriller ist dieses Werk für mich nicht. Schnell war klar was der Mörder mit seinen Opfern macht und das es weitere Tote geben wird. Auch Jäger konnte mich dieses Mal nicht überzeugen. Spannung und Nervenkitzel habe ich total vermisst und die vielen Charaktere wirken sehr ermüdend.

Charaktere:
Der Bestatter Korf spielt wieder eine kleine aber wichtige Rolle – aus diesem Grund sollte „Onerios“ vor „Totenblick“ gelesen oder gehört werden. Es geht auch ohne, aber es könnten zu viele Fragen entstehen 😉
Korf mochte ich bereits sehr aus „Oneiros“ und auch hier gab er sich ruhig und sachlich.

Löwenstein, ein rundlicher Personaltrainer mit interessanter Vergangenheit, entwickelte sich zu stark zu einem Alleskönner. Ich fand ihn zu Beginn sympathisch, dies verlor sich allerdings recht schnell – denn er war einfach zu gut 🙁 Weniger ist manchmal mehr.

Die anderen Charaktere hatten eher eine Nebenrolle – abgesehen vom Mörder – und wuselten durch die Geschichte. Wirklich hängen geblieben ist mir nur noch ein Charakter: der Kommissar mit ADS (er vergisst alles, fummelt ständig an seinem Beruhigungsstein und wiederholt alles) – arghs, das ist langweilig immer wieder alles vorgekaut zu bekommen!

Cover:
Das Cover ist schön, es zeigt deutlich worum es in „Totenblick“ geht.

Fazit:
Ein schwacher Versuch einen Thriller zu schreiben. Mich konnte „Totenblick“ nicht überzeugen und auch die Auftritte von Korf retteten die Geschichte nicht. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

Der Hof – Simon Beckett

Klappentext:
Das Böse wirft keine Schatten

Ein abgelegener, heruntergekommener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß. Fliegen umschwirren die grunzenden Schweine, die im Dreck nach Futter stöbern. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit einem zerfetzten Fuß. Auf der Flucht vor der Polizei ist er in eine rostige Eisenfalle getreten, aufgestellt von Arnaud, dem Besitzer des Hofes, der keine Fremden auf seinem Land duldet. Sean darf dennoch bleiben, wenn er mitarbeitet. Er nimmt das Angebot an, denn eine Rückkehr nach England kann er nicht riskieren – und auch wegen Arnauds Tochter Mathilde, die ihn so hingebungsvoll pflegt. Aber deren verführerische kleine Schwester ist völlig unberechenbar, ebenso wie der tyrannische Arnaud. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht, und Sean will es herausfinden. Doch das Geheimnis der Arnauds ist nicht nur dunkel, sondern auch tödlich …


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Titel: Der Hof
Autor: Simon Beckett
Sprecher: Johannes Steck
Verlag: argon Verlag
ISBN: 978-3839813010
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Der Engländer Sean reist von England nach Frankreich, auf der Flucht vor der Polizei gerät er in eine gesundheitliche Notlage und findet Unterschlupf bei den Arnauds. Doch so gastfreundlich wie es scheint ist diese Familie nicht …

Stil:
Mein erster Beckett und so begeistert bin ich nicht. Die Geschichte plätschert so dahin und von Spannung ist weit und breit nichts zu spüren. Einzig Johannes Steck macht dieses Hörbuch zu einem Erlebnis. Die düstere Atmosphäre des Hofes ist durch seine Stimme spürbar und das Leben, welches er den Charakteren einhaucht, ist sehr gelungen.

Charaktere:
Vom Protagonisten Sean halte ich nicht viel. Er ist zu nichts sagend / einfach evtl. sogar naiv. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich ihn den Schweinen zum Fraß vorgeworfen, damit wenigstens etwas passiert.

Fasziniert hat mich dagegen Mathilde. Diese starke Frau, die immer wusste wie sie mit allen umzugehen hatte und sich trotz ihrer Weiblichkeit auch bei den Männern behaupten konnte.

Cover:
Das Cover ist absolut nichts sagend, ein alter verlassener Hof oder ein Teich im Wald hätten besser gepasst.

Fazit:
Ein nettes Hörbuch für zwischendurch. Durch die Stimme von Johannes Steck ist das Hören eine Freude und macht den einfachen Plot wieder wett. Eine Empfehlung spreche ich an Hörer aus, die die Stimme von Steck sowie dahinplätschernde Geschichten mögen.

Die Schattenträumerin – Janine Wilk

Klappentext:
Nachts verwandelt sich Venedig. Die Kanäle flüstern, Schatten legen sich über die Gassen – und Francesca träumt: Immer näher kommt ihr Verfolger, schon spürt sie seinen Atem und wacht erschrocken auf. Von ihrer Oma erfährt sie, dass diese Albträume mit einem Familienfluch zusammenhängen, der nicht nur sie, sondern ganz Venedig bedroht. Nur ein dämonisches Buch kann den Fluch lösen und Venedig retten. Doch um es zu finden, muss sich Francesca ihren Albträumen stellen. Eine packende Geschichte über die sagenumwobene Lagunenstadt – schaurig-schön gelesen von Cathlen Gawlich


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Titel: Die Schattenträumerin
Autor: Janine Wilk
Sprecher: Cathlen Gawlich
Verlag: Der Audio Verlag
ISBN: 978-3862311514
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Die junge Francesca leidet seit sie denken kann unter Albträumen. Als sie zu ihren Verwandten nach Italien reist, werden ihre Träume Wirklichkeit …

Stil:
Der Schreibstil ist detailliert, einfach und leider teilweise vorhersehbar. Allerdings schafft es Cathlen Gawlich der Geschichte so viel Liebe und Leben einzuhauchen, dass auch der einfache Plot mit Spannung verfolgt werden muss.

Charaktere:
Francesca ist eine tolle Persönlichkeit, die bodenständig aber dennoch mutig ist. Ich habe sie gerne begleitet und mochte sie sehr.

Die anderen Charaktere wirkten ebenfalls sympathisch – was ich auch auf die Stimme von Gawlich zurückführe – und passten perfekt in ihre Rollen.

Cover:
Das Cover ist traumhaft 😉 schön!

Fazit:
Ein bezauberndes Jugendbuch, welches durch Gawlich grandios umgesetzt wurde. Von mir gibt es eine Hörempfehlung für Jung und Alt, besonders für Hörer, die gerne gruseliges mögen ist „Die Schattenträumerin“ ein Erlebnis! Von mir gibt es 4 Sterne, einen ziehe ich aufgrund der Vorhersagbarkeit ab.

Die Känguru-Offenbarung – Marc-Uwe Kling

Klappentext:
Endlich: Es geht weiter! Nach dem Manifest folgt die Offenbarung! Hier kommt die fulminante Fortsetzung der Fortsetzung: Das Beuteltier und der Kleinkünstler auf der Jagd nach dem mysteriösen Pinguin. Haltet euch bereit: »Dies ist die Offenbarung des Kängurus, dem Asozialen Netzwerk zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und sie wurde gesandt durch eine E-Mail zu seinem Knecht Marc-Uwe, der bezeugt hat das Wort des Kängurus und das Zeugnis vom Asozialen Netzwerk, was er gesehen hat. Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung, denn die Zeit ist nahe.« Halleluja.


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Titel: Die Känguru-Offenbarung
Autor: Marc-Uwe Kling
Sprecher: Marc-Uwe Kling
Verlag: Hörbuch Hamburg
ISBN: 978-3869091358
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Das Känguru ist wieder da und erlebt mir Marc-Uwe neue, spannende und atemberaubende Geschichten…

Stil:
Schreibstil und Ausdruck sind wieder göttlich. Allerdings hat das Känguru eine leicht veränderte Stimme – da fehlte Herrn Kling wohl etwas „Rachen“ 😉 Aber dennoch bleibt die Geschichte lustig und alle Charaktere sind gut zu unterscheiden. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten und auch neue Gesichter tauchen auf.

Besonders gefallen haben mir die Anspielungen auf die heutige Zeit. Kritisches Hinterfragen, Ironie und Satire gehörten schon immer zu den beiden Protagonisten, aber irgendwie haben sie es hier auf den Punkt gebracht. Von mir gibt es wieder eine absolute Hörempfehlung für alle, die sich über sprachgewaltige, gut verpackte Witze freuen können und auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen – denn Bildung wird für diesen Teil, genauso wie das verstehen der englischen Sprache, vorausgesetzt..

Fazit:
Die Känguru-Offenbarung ist nach „Die Känguru-Chroniken“ und „Das Känguru-Manifest“ der dritte Teil dieser Reihe und kann unabhängig von den anderen gehört werden. Allerdings finde ich es schöner die Geschichte der beiden Protagonisten von Beginn an zu begleiten, als mittendrin einzusteigen. Auch sei noch gesagt, dass sich der Duktus von Marc-Uwe Kling von Band zu Band verändert – und nicht mehr unbedingt vom jungen Hörern verstanden wird.