Harem Girls: Mein Leben als Geliebte des reichsten Manns der Welt – Jillian Lauren

Klappentext:
Das Sultanat Brunei war ein Land, von dem ich gerade erst gehört hatte. Meine Jobbeschreibung war bestenfalls etwas ungenau, aber ich fantasierte mir zurecht, dass ich ankommen und ein wildes Abenteuer vorfinden würde, einen Haufen Geld undeinen Arbeitgeber, der nichts Geringeres als ein Märchenprinz wäre. Das war meine Chance, ein neues Bild von mir zu entwerfen – vielleicht als königliche Mätresse oder als Heldin eines Spionageromans. Zugleich ahnte ich, dass ich ebenunterschrieben hatte, eine internationale Quasi-Prostituierte zu sein. Ich hätte Schlimmeres tun können. Ein unmoralisches Angebot und ein Leben in der Welt von 1001 Nacht


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Titel: Harem Girls: Mein Leben als Geliebte des reichsten Manns der Welt
Autor: Jillian Lauren
Verlag: Lübbe
Seiten: 337
ASIN: B004ROTJQG
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Der Klappentext verspricht persönliche Einblicke in das Leben als Edel-Prostituierte. Tja, leider nicht 🙁 Ich hätte mir das Lesen auch sparen können, denn wer nach Jillian Lauren googelt erfährt schon genauso viel wie der Leser dieses Buches. Der Rest ist geschmückt mit Kindheitserinnerungen, Hass und Liebe zu ihren Eltern und ein ganz winziger Teil widmet sich dem Leben nach Brunai.

Der Schreibstil ist ungewöhnlich. Im E-Book gibt es zwar Kapitel, aber die Unterteilungen in diesen Kapiteln sind wirr. So schreibt Lauren über eine Skulptur im Schloss und springt dann gedanklich in ihre Kindheit und das ganze ohne Absatz noch fast im gleichen Satz. Diese, komplett aus dem vorherigen Kontext gezogenen Passagen, haben mich immer wieder stutzen lassen. Wie kann die Autorin und dann auch der Verlag Szenen so verhunzen? An einer anderen Stelle liegt Lauren mit dem Sultan im Bett, im gleichen Satz beginnt die Geschichte ihrer Jugend ?! mich hat dieses hin und her dermaßen genervt, dass ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt habe. Noch schlimmer: Die Einschübe der Vergangenheit waren so lang, dass ich immer überlegen musste was sie vor diesem Exkurs nun gemacht hat. Denn auch der Sprung zurück war ein Übergang ohne Kennzeichnung.

Fazit:
Eine Biografie über ein kaputtes selbst, gespickt mit pikanten Einblicken in den Harem des Sultans von Brunai. Ich gebe keine Leseempfehlung, denn die paar Seiten, die Jillian Lauren auf ihr Thema „Harem“ eingeht, kann ergoogelt werden. Viele Fragen bleiben offen. Auch im Netz steht: Dass der Sultan mit ihr ohne Kondom schlief – mein Gedanke, dass sie dies im Buch verarbeiten bzw. Erklärungen liefern würde, blieb ein Wunsch. Die Autorin erwähnte dies, machte sich kurz Gedanken zum Thema AIDS und erwähnte es nie wieder. Bei mindestens 40 (immer wieder wechselnden) Frauen finde ich diesen Umgang sehr gruselig und hätte mir da einfach mehr Infos gewünscht (Bsp. ärztliche Versorgung).

Stigmata: Nichts bleibt verborgen – Beatrix Gurian

Klappentext:
Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …


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Titel: Stigmata: Nichts bleibt verborgen
Autor: Beatrix Gurian
Verlag: Arena
Seiten: 384
ISBN: 978-3401069999
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Emma verliert durch einen Autounfall ihre Mutter. Sie leidet unter diesem Verlust und gibt sich auch noch die Schuld an dem Tod. Emma gibt sich auf, bis sie ein Päckchen erreicht, in dem ihr mitgeteilt wird, dass sie die Mörder ihrer Mutter finden soll …

Schreibstil:
Spannend, beklemmend, nervenaufreibend. Anders kann ich dieses Werk nicht beschreiben! Mir wurde so oft warm, ich bekam Atemnot und zitterte – so sehr fieberte ich mit den Charakteren mit. Mein Kopfkino schaltete sich sofort ein und später fühlte ich auch noch – Wahnsinn! So muss es sein 😀 Der Ausdruck ist passend und für jugendliche und Erwachsene Leser zu empfehlen.

Charaktere:
Die junge Emma gefiel mir sehr gut, ich fühlte mit ihr und bewunderte ihren Mut. Leider entwickelte sie auf den letzten Seiten eine Art, die ich nicht mochte, sie wirkte übermächtig und allwissend.

Die anderen Charaktere blieben geheimnisvoll, nie wusste ich was ich von wem halten sollte. Ich wurde beim Lesen immer wieder in die irre geführt und stand, genau wie Emma, immer im Regen.

Cover:
Der Schutzumschlag ist ein echter Hingucker mit toller Haptik. Der Einband ist dunkelgrün und am Buchrücken findet sich auch eine silberne Einpressung.

Fazit:
Ein tolles Buch mit gruseligen Fotos untermalt. Ich habe sehr lange keinen so spannenden und fesselnden Schocker mehr gelesen und empfehle dieses Buch wirklich allen!

Hintergrundinfo:
Dieses Buch ist ein gemeinsames Werk von Beatrix Mannel und ihrem Mann Erol Gurian. Sie schrieb und er lieferte die zur Geschichte gehörenden Bilder, die in dem Buch abgedruckt wurden.

Ich bedanke mich beim Arena Verlag für das Rezensionsexemplar.

Pandämonium I – Die letzte Gefahr – Alexander Odin

Klappentext:
Ein gefährliches Virus breitet sich in Berlin aus, das die Menschen grausam verändert. In einem Plattenbau, der unter Quarantäne gestellt wird, bangen die sechzehnjährige Naomi und eine kleine Gruppe von Nachbarn um ihr Leben. Als ihnen die Flucht gelingt, landen sie in Berlin Mitte, das mittlerweile von Stacheldraht umzäunt und zur Seuchenzone erklärt wurde. Noch ahnt keiner, dass Berlin erst der Anfang ist – und dass hinter dem Todesfieber ein globales Netzwerk steckt, das nur ein Ziel hat: Die Menschheit soll sich selbst zerstören …


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Titel: Pandämonium – Die letzte Gefahr
Autor: Alexander Odin
Verlag: Bastei Entertainment
Seiten: 417
ASIN: B008NXG00U
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Pandämonium lag schon Ewigkeiten auf meinem Reader und musste nun auch mal gelesen werden. Ich bin ehrlich, ich stehe gar nicht auf Geschichten zum Thema Weltuntergang, Zombis oder Todesviren, aber das Buch habe ich mir damals Gratis geladen und was ich habe lese ich 😳 Gereizt hat mich damals, dass die Geschichte in Berlin spielt und dies war auch der Grund, warum ich Pandämonium jetzt gelesen habe.

Inhalt:
Die 16-jährige Naomi lebt mit ihren Eltern in Berlin-Charlottenburg (gehobene Wohngegend) und verliert durch tragische Weise ihren Vater. Allein kann ihre Mutter die teure Wohnung nicht mehr halten und so ziehen beide nach Berlin-Mitte, in eine Plattenbausiedlung. Naomi leidet sehr unter dieser Veränderung, kapselt sich ab und lebt immer mehr in ihrer eigenen Welt. Als Teen, mit einem Fernrohr und Notizbuch ausgestattet, stellt sie brutale Veränderungen in ihrer Nachbarschaft fest. Was geht nur in der Platte vor und warum haben alle Lust auf Menschenfleisch ?!

Schreibstil:
Der Stil von Alexander Odin gefiel mir gut. Im ersten Abschnitt konnte ich noch sehr gut in die Geschichte eintauchen, das Geschehen war normal und Berlin wurde hervorragend beschrieben. Aber irgendwann tauchten viele Brutalitäten auf, die sehr detailliert beschrieben wurden – mir war das irgendwie zu heftig. Auch wurde es mit zunehmender Action immer unlogischer. Viele Fragen tauchten auf, wurden mir aber nicht beantwortet. Der Ausdruck war die ganze Zeit über passend und angebracht, allerdings nicht für Leser unter 14 Jahren zu empfehlen.

Charaktere:
Naomi war mir sympathisch. Ihre Verzweiflung um den Verlust des Vaters war glaubhaft geschildert und ihre psychischen Probleme ebenfalls. Im Laufe der Handlung wurde sie mir dann zu übermächtig. Sie wirkte viel zu reif für ihr alter und handelte nicht mehr so, wie ich sie zu Beginn kennenlernte.

Naomis Mutter blieb farblos, ebenso andere Charaktere, die eine große Rolle und viel Platz einnahmen. Dennoch sind sie mir kaum in Erinnerung geblieben. Sie handeln kaum eigenständig und dadurch vorhersehbar.

Cover:
Das Cover ist genial. Berlin in einem mystischen Nebel.

Fazit:
Ein spannendes Buch mit einem offenen Ende – Teil 2 ist geplant – welches sich mit dem Hass der Menschheit beschäftigt. Die Idee hinter Pandämonium ist sehr interessant und dadurch ist diese Geschichte lesenswert. Mich konnten die Charaktere sowie viele Ungereimtheiten nicht überzeugen, dennoch gefiel mir Pandämonium ganz gut, daher vergebe ich 3 Sterne.

Verdammt gute Nächte – Kathrin Schrocke

Klappentext:
Seit wann muss Liebe einen Sinn ergeben?

Jojo ist 15 und zählt zu den einsamsten Geschöpfen auf diesem Planeten. Sein Freund Michael steht auf schlechte Pornos, sein Freund Sushi ist ein adoptierter Japaner und Musterschüler, und seine erste große Liebe Lilli ist – seit einem Monat mit Michael zusammen. Dann taucht plötzlich Puma auf. Sie ist hübsch, cool, witzig und fährt einen roten Alfa Romeo Spider. Aber das Wichtigste ist: Sie nimmt ihn ernst. Die Sache hat nur einen Haken: Puma ist doppelt so alt wie er …


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Titel: Verdammt gute Nächte
Autor: Kathrin Schrocke
Verlag: Sauerländer
Seiten: 208
ISBN: 978-3737367134
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir
 sehr

Es gibt Bücher, die muss jeder gelesen haben und dieses gehört definitiv dazu!

Aber ich fange mal von vorne an:
Kathrin Schrocke war mir bereits von Freak City bekannt. Auch in diesem Buch befasste sich die Autorin mit einem ungewöhnlichen Buchthema – eine Liebe zwischen einem tauben Mädchen und einem hörenden Jungen. Die Thematik bei „Verdammt gute Nächte“ ist wieder nicht alltäglich und hervorragend umgesetzt.

Der 15-jährige Jojo weiß nicht wirklich wo er steht. Sein von Pornos faszinierter Kumpel Michael ist so anders als er, muss er sich das Zeug nun auch ansehen um eine Freundin zu finden? Seine kurzzeitige Liebe Lilli ist ja schließlich mit Michael zusammen … Auch mit seinen Eltern kann Jojo kaum reden. Sein leiblicher Vater hat kaum Zeit für ihn und seine Mutter inkl. dem neuen Lebensgefährten behandeln ihn nicht seinem Alter entsprechend. Jojo ist allein und verzweifelt, bis die 30-jährige Puma auftaucht und ihn so akzeptiert wie er ist …

Der Schreibstil ist göttlich! So einfühlsam und doch direkt, beschreibt Kathrin Schrocke ein Tabuthema, welches zum Nachdenken anregt. Die Geschichte ist ausgefüllt mit Metaphern, Gedanken und Provokation. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass nichts dem Zufall überlassen wurde, die Charaktere mit ihren besonderen Namen (Jojo = auf und an; Puma = wild, gefährlich, sinnlich; usw.), die Schauplätze und deren Gestaltung (Garten = verwildert, gesittet). Dennoch wirkte der Schreibstil flüssig, es gab keine Konstruktion, sondern eher ein harmonisches miteinander der Figuren, der Schauplätze und dem Geschehen. Ein Buch mit sehr viel Tiefgang. Natürlich ist die Geschichte auch zum wachrütteln gedacht und es gibt Szenen, die für Jugendliche unter 14 Jahren nicht geeignet sind, dennoch sind diese Szenen mit einer Ästhetik geschrieben die ich bewundernswert finde. Der Ausdruck ist passend und wirkt authentisch, egal in welcher Situation.

Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und harmonieren perfekt. Besonders interessant finde ich die Namenswahl. Beim Lesen kann darauf geachtet werden, es muss aber nicht. Ich fand das Hinterfragen der Namen in Bezug auf den Charakter spannend und habe das Buch vielleicht gerade dadurch noch intensiver gelesen.

Jojo und das ständige auf und ab seiner Gefühle zu sich und zu anderen. Die Charakterzeichnung hat mir sehr gut gefallen und spiegelt einen typischen Jugendlichen wieder.

Puma hat mir besonders gut gefallen. Sie wird im Buch kaum beleuchtet und bleibt ziemlich farblos. Dennoch ist gerade diese Sichtweise etwas ganz tolles. Sie ist einfach da, sie benimmt sie zu jedem Menschen gleich, achtet nicht auf Konfession, Aussehen oder Alter.

ACHTUNG SPOILER (zum Lesen markieren):
In einer Szene wird Jojo mit ihr intim, sie weiß, dass dies verboten ist und bleibt am Rand des legalen. Die Szene geht nicht von ihr aus, sondern vom Jojo. Es zeigt deutlich, dass Jojo sich aufgrund von Pumas verhalten und nicht wegen ihres Alters in Puma verliebt hat. Er will sie erkunden und sie lässt es zu. Dennoch animiert sie Jojo nicht und hält ihn auf Abstand.
SPOILER ENDE

Michael, der sich viele Pornos im Netz ansieht und sehr informiert scheint, ist mir sehr unsympathisch erschienen. Er will alles kennen, weiß, dass alles nur gestellt ist und flüchtet vor der langweiligen Realität. Dass aber ein gestörtes Sexualleben oder die Sicht darauf entstehen kann, scheint ihm egal zu sein.

Das Cover finde ich sehr sinnlich, es könnte aber auch abschrecken. Ich möchte nochmals betonen, dass „Verdammt gute Nächte“ ein Buch über ein Tabuthema (junger Mann – reife Frau) ist und sich nicht um das Treiben der beiden dreht!

Fazit:
Ein bemerkenswertes Buch, welches sehr zum Nachdenken anregt und tiefgründig ist. Mir haben die Charaktere sowie deren Handlungen gefallen und glaubhaft vermittelt. Daher vergebe ich volle 5 Sterne für einen Roman, der sich mit einem schwierigen Thema befasst. Eine Leseempfehlung, wie oben bereits geschrieben, geht ab alle über 14 Jahre !

Ich bedanke mich bei Kathrin Schrocke für das Rezensionsexemplar.

Verloren in der grünen Hölle – Ute Jäckle

Klappentext:
Das Leben der siebzehnjährigen Kolumbianerin Elena verläuft glücklich und sorgenfrei. Bis sie eines Tages gemeinsam mit zwei Freundinnen auf dem Weg zu einem Einkaufsbummel entführt und in das Camp einer professionellen Kidnapperbande mitten im Regenwald verschleppt wird. Eine Zeit voller Todesangst und Schrecken bricht für die Mädchen an, denn der cholerische Bandenführer Carlos kennt keine Gnade.
Elena will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden, sie rebelliert mit dem Mut der Verzweiflung gegen die Männer und fordert damit den Zorn von Carlos heraus. In letzter Minute beschützt der attraktive Entführer Rico sie vor dem gefährlichen Anführer und stürzt Elena in einen Gewissenskonflikt. Ehe Elena bewusst wird, auf was sie sich einlässt, zieht es sie in einen reißenden Strudel aus Leidenschaft und tödlicher Gefahr.


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Titel: Verloren in der grünen Hölle
Autor: Ute Jäckle
Verlag: bookshouse
Seiten: 509
ASIN: B00KU6TUE6
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Ein sonniger und unbeschwerter Tag in Kolumbien. Elena und ihre zwei Freundinnen lassen sich vom Chauffeur zur Shopping Mall fahren, bis der Chauffeur einen anderen Plan hat und die Mädchen an dubiose Gestalten ausliefert …

Schreibstil:
Der Schreibstil von Ute Jäckle ist flüssig und sehr detailgetreu. Für mich ist diese Detailtreue in der Beschreibung des Geschehens zu viel gewesen, mein Kopfkino konnte sich nicht frei entfalten, mir wurde einfach zu viel vorgegeben – ich habe demnach „nur“ gelesen und konnte nicht in das Geschehen eintauchen. Bei Szenen, die die Gewaltbereitschaft der Entführer beschreiben, war das „nur lesen“ allerdings angebracht. Auch hier waren mir die Details viel zu viel. Auch der Ausdruck ist, für die Geschichte vielleicht passend, aber irgendwie flach – es gibt viele Ausdrücke.

Charaktere:
Ich musste bei Elena wirklich des Öfteren nachlesen wie alt sie sein sollte. Ich bin ehrlich gesagt nicht auf ihre 17 Jahre gekommen. Die Mädels scheinen alle gleichaltrig zu sein, benehmen sich aber viel kindlicher. Sie finden Haare an Männerarmen schlimm (Haare auf dem Rücken auch, aber da gehe ich mit 😳 ) und ein Mann Mitte 20 ist alt. Obwohl sich Elena in einer sehr gefährlichen Situation zu befinden scheint, hatte ich immer das Gefühl, dass sie das nicht erkennt. Natürlich stellt sie eine Kämpfernatur dar, aber dennoch ist ihr Verhalten eher naiv, stur, dickköpfig und einfältig. Als sie dann noch ihre Sympathie für Rico entdeckt musste ich an das Stockholm-Syndrom denken, anders kann ich mir ihr Verhalten nicht erklären.

Cover:
Das Cover sieht so sehr gut aus, es macht neugierig, was der Dschungel zu bieten hat, aber warum sieht man deutlich die Brustwarzen des Mädchens? Finde ich anstößig und gefällt mir nicht so.

Fazit:
Ein Buch welches sofort spannend beginnt und diese auch so schnell nicht wieder abgibt. Rasant läuft die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite. Eine Leseempfehlung gebe ich an Leser, welche Spannung, Details und Entführungsgeschichten mit derben Ausdrücken mögen. Ich vergebe 3 Sterne, weil ich mit der Protagonistin und den Detailbeschreibungen nicht zurechtgekommen bin.

Ich bedanke mich bei Ute Jäckle für das Rezensionsexemplar.