Die Entmutterung – Joana Dawos

Der Abschiedsbrief, der vor der Seele geschrieben wurde.

Es geht um die Autorin selbst, die einen Brief an ihre Eltern schreibt, der sich dann aber gezielt an die Mutter richtet. Die Autorin schreibt aus dem Bauch heraus mit vielen langen, meist wirren Sätzen, was dem Brief aber sehr gut tut.
Ich glaube in fast jeder Familie gibt es einen Mutter-Tochter-Konflikt, daher ist das Buch am Anfang noch sehr gut nachvollziehbar. Doch ab einem gewissen Zeitpunkt fand ich das geschriebene als sehr depressiv und beängstigend. Es wurde zu viel über die nicht vorhandene Liebe zwischen Mutter und Tochter geschrieben, wo ich mir denke – sowas muss doch von außenstehenden bemerkt werden, wieso hat nie einer etwas unternommen und dieser Familie geholfen?

Fazit: der Abschiedsbrief einer Tochter an die Mutter. Meist wirr, bis stark depressiv geschrieben. Mit einem erschreckenden Einblick in eine andere Familienwelt.

Ich tue mich wahnsinnig schwer mit der Sternchenvergabe, denn was ich in diesem Brief gelesen habe ist eigentlich nicht zu werten. Viel eher, sollte jeder für sich entscheiden, ob er solch einen Brief lesen möchte und wie das gelesene gewirkt und verarbeitet wird.
Ich persönlich kann dieses eBook nicht gut finden, dafür ist die Autorin zu depressiv und gehört für mich in eine Therapie. Auch ist der Brief ein Spiegel der Seele, somit ist er nicht schlecht, daher vergebe ich 3 Sterne.


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Titel: Die Entmutterung
Autor: Joana Dawos
Seiten: 153
ASIN: B0092G8M80
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Bis die Schatten dich verschlingen – Virginia Hall

Ein altes Schloss in Schottland und eine mysteriöse Geschichte.
Die Studentin Christina gewinnt einen Abenteurerurlaub im alten Schloß Hanslow in Schottland. Doch ein entspannter Urlaub ist etwas ganz anderes, denn merkwürdige Dinge passieren dort. Das Zimmermädchen wird Tod aufgefunden und dann verschwinden auch noch andere Urlaubsgäste des Hotels. Doch Christina lässt sich nicht beirren und forscht eigenständig …

Die Protagonistin ist mir leider zu fad beschrieben, ich erfahre von ihr zu wenig, als das ich mitfiebern könnte. Bei allem was sie erlebt werde ich nicht warm mit ihr. Auch finde ich es schwer einen Draht zu ihr zu bekommen, wenn im Buch von „der jungen Frau“ geschrieben wird.
Die anderen Charaktere sind mir ebenfalls zu blass, zwar bestechen die Figuren durch wiederkehrende Handlungen und das Bild von ihnen wird gefestigt, aber trotzdem fehlt mir etwas. Daher nur 3 Sterne.

Fazit: die Geschichte ist für Gruselfans und auch für SF-Freunde zu empfehlen. Da die Story recht kurz ist, schafft man sie schnell zu lesen, also ein verregneter Nachmittag evtl. mit Blitz und Donner ist hervorragend geeignet und spiegelt auch die Geschichte gut wieder und hilft beim Lesefeeling.


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Titel: Bis die Schatten dich verschlingen
Autor: Virginia Hall
Seiten: 90
ASIN: B008Z2W8NM
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Das geheime Vermächtnis – Katherine Webb

Klappentext:
Zwei Schwestern, ein brennendes Geheimnis und eine düstere Vergangenheit …

Nach dem Tod ihrer Großmutter erben die Schwestern Erica und Beth das Gut Storton Manor im englischen Wiltshire. Jahre sind vergangen, seit sie den herrschaftlichen Landsitz zuletzt betraten, zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an ihre Kindheit, als ihr Cousin Henry mit zwölf Jahren spurlos verschwand. Doch die Vergangenheit lässt Erica nicht los. Sie liest alte Briefe ihrer Großmutter und gerät immer tiefer in den Bann eines Familiengeheimnisses, das offenbar seit Generationen auf Storton Manor gehütet wird …

Endlich habe ich „Das geheime Vermächnits“ geschafft. Die Story ist gut, aber irgendwie hätte man das Buch gut um 200 Seiten kürzen können. Die Geschichte spielt in mehreren Epochen und über Generationen hinweg.

Da wäre die Geschichte um die beiden Schwestern Erica und Elisabeth – einmal im Jahr wo es um das Verschwinden ihres Cousins Henry geht und dann 23 Jahre später, als die beiden zum Herrenhaus zurückkehren und die Geschichte im hier und jetzt erzählt wird. Und die Erzählung um die Urgroßmutter Caroline, um 1902.

Alle Protagonisten wirken mir persönlich zu flach, zu naiv und wenig lebhaft. Auch die Beziehung unter den Charakteren wirkt für mich leider nur „als dahin geschrieben“ und nicht „echt“. Dies machte das Lesen auch eher etwas fad, es fehlte dieses mitfiebern. Auch fand ich es ab und an schwer, den Erzählungen von Erica zu folgen. Sie befindet sich im hier und jetzt und Schwupps, gibt es einen Flashback zu früher.

Schön fand ich die Geschichte von Caroline am Anfang des 19. Jahrhunderts. Ihre Geschichte war für mich verständlicher geschrieben und daher flüssiger zu lesen, gerne hätte ich von ihr und ihrem Leben mehr erfahren.

Fazit: ein schönes Buch zum Träumen, alte Herrenhäuser und deren Geheimnisse laden einfach dazu ein.

Das mir das Buch einfach zu lang war und einige Stellen bedingungslos gekürzt werden könnten aber die Geschichte an sich nicht schlecht war vergebe ich 3 Sterne.


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Titel: Das geheime Vermächtnis
Autor: Katherine Webb
Seiten: 545
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-3453355460
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Nichts bleibt je vergessen – Claudia Vilshöfer

Klappentext:
Eine Frau auf der Spur eines mysteriösen Verbrechens — und niemand, der ihr glaubt …

Glühende Hitze, eine gottverlassene italienische Einöde und kein Tropfen Benzin im Tank — so hat sich Sarah ihre Flitterwochen nicht vorgestellt. »Ich bin gleich wieder da« ist das Letzte, was sie von ihrem Mann Mark hört, als er sich auf den Weg zur nächsten Tankstelle macht. Danach verschwindet er spurlos. Von der Polizei erfährt Sarah, dass er kurz zuvor sein gesamtes Konto leergeräumt hat. Alles sieht nach einer geplanten Flucht aus, doch Sarah kann nicht glauben, dass sie sich so in Mark getäuscht hat. Sie macht sich auf die Suche nach ihm — und kommt einem eiskalten Verbrechen auf die Spur …

Endlich habe ich dieses Buch hinter mich gebracht. Es war so langatmig und das bei 352 Seiten. Ich glaube dies war mein letztes Buch von Claudia Vilshöfer. Es war vorhersehbar und einfach nur langweilig.

Wie auch bei ihrem ersten Buch „Schrei in der Dunkelheit“ ist die Handlung auf wenige Personen begrenzt, so dass sich der Leser nur auf wenige Charaktere einstellen muss. Dafür einen Stern. Allerdings erwarte ich bei nur 3 Charakteren eine Tiefe, die mich mitfiebern lässt und dies gab es einfach nicht. Mir war es schlichtweg egal, ob Sarah ihren Mann findet oder was sie für Verbrechen aufdeckt. Schade.

Die Idee hinter der Geschichte ist gut, aber nicht neu, daher nur 3 Sterne für dieses Buch und einen Platz sehr weit hinten im Bücherregal.


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Titel: Nichts bleibt je vergessen
Autor: Claudia Vilshöfer
Verlag: Diana Verlag
Seiten: 352
ISBN-13: 978-3453355705
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Der Psychologe – Åsa Nilsonne

Klappentext:
Diesmal ermittelt die Stockholmer Polizistin Monika Pedersen in eigener Sache: In dem Buch eines renommierten Psychologen stößt sie auf die Lebensgeschichte ihrer früh verstorbenen Mutter. Bisher glaubte sie, diese sei bei einem Unfall ums Leben gekommen, doch was sie dann herausfindet, lässt sie anderes vermuten. Denn schon bald stößt sie auf dunkle Machenschaften, die sie auf die Spur eines skrupellosen Mörders führen …

Mein erstes Buch von Åsa Nilsonne und es wird auch mein letztes sein. Der Schreibstil – jedenfalls in diesem Buch – ist sehr Gewöhnungsbedürftig und langweilig. Es kann natürlich auch an der Story gelegen haben, die mich auch micht sonderlich begeisterte.
Die Protagonistin Monika Pedersen ist für mich nicht glaubwürdig und spiegelt nicht das Bild einer Polizisten wieder. Auch der Psychologe, der dem Buch wohl seinen Titel leiht, macht auf mich einen eigenartigen Eindruck.
Das, was Hand und Fuß hat, ist die Geschichte um Äthiopien, wo sich alle Charaktere irgendwie wiederfinden. Hier wurde gut recherchiert und auch das Schlusswort zum Thema gefällt mir sehr. Auch spielt das Buch mit der Hinterfragung von Spenden, kommen diese an? Und wenn ja, in welcher Höhe?
Für den Schreibstil und die blassen Figuren ziehe ich 2 Sterne ab, so dass 3 Sterne bleiben.

Fazit: ein Buch über eine Familiengeschichte, die bis in den Nahen Osten reicht. Empfehlenswert für Menschen mit interesse an Äthiopien.


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Titel: Der Psychologe
Autor: Åsa Nilsonne
Verlag: UNIVERSO
Seiten: 319
ISBN-13: 978-3869972466
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen