The Family 02: Was nicht vergessen wurde – Lisa Jewell

Reiheninfo:
Was damals geschah
Was nicht vergessen wurde

Klappentext:
Juni 2019: Morgengrauen in London. Schreie ertönen an der Themse, als ein Beutel ans Ufer geschwemmt wird. Sein Inhalt: Menschliche Knochen. Eine ermordete junge Frau, deren Tod viele Jahre zurückliegt. Doch warum finden die Forensiker auch noch mikroskopisch winzige Spuren einer seltenen Baumart?
Detective Samuel Owusu wird mit dem Fall beauftragt und folgt den Hinweisen bis zu einem Anwesen in Chelsea. Genau dort fand die Polizei 30 Jahre zuvor ein Baby… und drei erwachsene Leichen.
Die Hinweise deuten auch auf ein Geschwisterpaar in Chicago hin – die beiden sind auf der verzweifelten Suche nach der einzigen Person, die den Schlüssel zu ihrer rätselhaften Vergangenheit besitzt.
Vier Tote. Ein Geheimnis. Und eine Familie, die dieses Geheimnis beinahe mit ins Grab genommen hätte …


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Titel: Was nicht vergessen wurde
Autor: Lisa Jewell
Sprecher: Sandrine Mittelstädt
Verlag: Ronin
Länge: 703 Minuten
ASIN: B0CPFTJ1R9
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Ein Beutel mit menschlichen Überresten wird an der Themse gefunden. Detective Owusu ermittelt und findet eine Verbindung zu einem Verbrechen, welches vor 30 Jahren geschah …

Stil:
Sandrine Mittelstädt liest gut, allerdings sind die Erzählstränge (Vergangenheit und Gegenwart sowie zu den unterschiedlichen Personen) nicht klar abzugrenzen. Das Hören erfordert daher volle Aufmerksamkeit und wenn man den ersten Teil nicht kennt, ist man größtenteils auch noch aufgeschmissen. Die ganzen Handlungsstränge laufen erstmal eigenständig, bis sie sich dann zum Ende hin verbinden und dann wird auch noch klar, dass nicht mal alle relevant für die Geschichte sind, sondern nur Lückenfüller. Dies ist lästig und man hätte dann ggf. noch eine kleine Zusammenfassung vom ersten Teil liefern können oder zumindest einen Hinweis, dass der erste Teil zwingend bekannt sein müsste, um diesen Teil vollends zu verstehen. So wurde das Hören des Buches eher zu einem kleinen Aufreger, weil auch die ganzen Personen nicht bekannt waren und die Sprünge in die Vergangenheit auch nicht durch Überschriften erkennbar waren. Man wusste also erst in einem Kapitel wer jetzt am Zuge war und wann. Ob dies im Buch anders ist, kann ich nicht beurteilen, im Hörbuch eher schlecht gelöst.

Charaktere:
Zu viele, zu oberflächlich. Gehört und vergessen.

Cover:
Das Cover suggeriert eine spannende Geschichte mit Geheimnissen.

Fazit:
Das Hörbuch konnte mich nicht überzeugen, weil es viel zu anstrengend war, zu folgen. Daher vergebe ich nur 2 Sterne und eher eine Lese- als Hörempfehlung und dies auch nur an die Leute, welche Teil 1 kennen.

Ich bedanke mich beim Ronin Hörverlag für das Rezensionsexemplar.

 

Kunstdetektei von Schleewitz 03: Banksy und der blinde Fleck – Bernhard Jaumann

Reihenfolge:
Der Turm der blauen Pferde
Caravaggios Schatten
Banksy und der blinde Fleck

Klappentext:
Mit einer Ratte fängt es an, schnell folgen weitere Graffiti in der ganzen Stadt: Ist Banksy in München unterwegs? Auf der Suche nach dem mysteriösen Sprayer stößt die Kunstdetektei von Schleewitz auf immer weitere Rätsel.
Was hat es mit den seltsamen Ratten-Graffiti auf sich, die plötzlich überall auftauchen? Für die Presse ist schnell klar: Banksy, das weltberühmte Kunst-Phantom, ist in der Stadt. Auf einmal lassen Hausbesitzer Graffitis nicht mehr entfernen, sondern lösen stattdessen das besprühte Mauerwerk heraus, um es meistbietend bei Kunstauktionen zu verkaufen – immerhin geht es hier um einen echten Banksy. Oder?
Die Agentur des Künstlers leugnet die Echtheit der Graffiti, und doch liefern sich reiche Sammler wahre Bieterschlachten um die Werke des Münchner Banksys. Die Kunstdetektei von Schleewitz soll herausfinden, was gespielt wird.
Aber dem Ermittlerteam eröffnen sich dabei immer neue Abgründe. Sie geraten mitten hinein in den Konflikt um Guerillakunst und gnadenlose Kunstvermarktung – und müssen erkennen, dass bei ihrer Recherche nicht nur die Wahrheit auf der Strecke bleibt.


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Titel: Banksy und der blinde Fleck
Autor: Bernhard Jaumann
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Länge: 320 Seiten
ASIN: B0BJNQ1J8T
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Mitten in München tauchen Graffiti auf, schnell ist die Frage da, ob es sich um Streitartkunst von Banksy handelt. Dies soll die Kunstdetektei von Schleewitz klären …

Stil:
Es ist der dritte Band der Reihe, dies war mir vorher nicht bewusst und ggf. ist mir der Einstieg deshalb so schwergefallen oder es lag einfach am sehr trockenen und distanzierten Schreibstil. Die Geschichte nimmt sehr langsam an Fahrt auf, befasst sich viel mit den Werken von Banksy und hat dann noch Einschübe aus der unteren Gesellschaftsschicht von München, die theoretisch nicht in die Geschichte passen und eher ein Armutszeugnis von München (oder auch jeder anderen Großstadt) sind. Diese Einschübe machen die Handlung sehr langatmig, reißen aus dem Thema raus und die ständige Frage nach dem „Warum“ schwirrt vermehrt im Kopf herum. Die sehr sachliche Art der Handlung lassen ein Eintauchen in die Geschichte nicht zu und so ist es eher eine Aneinanderreihung von Fakten, welche aus den Medien bekannt ist und Fiktion des Autors. Also weder spannend noch mitreißend.

Charaktere:
Ich konnte zu niemanden eine Verbindung aufbauen. Eventuell lag es daran, dass es schon der dritte Teil der Reihe ist und die Figuren nicht mehr in ihrer Tiefe definiert werden mussten, ggf. ist dies aber auch gewollt.

Cover:
Das Cover finde ich gut, es wirkt künstlerisch und geheimnisvoll, die Farben Rot und Schwarz stehen für Banksy und vermitteln noch mehr Zugehörigkeit.

Fazit:
Der Schreibstil und damit auch der Inhalt konnten mich leider nicht begeistern, daher kann ich nur 2 Sterne vergeben. Eine Leseempfehlung geht nur an Kenner der Reihe und oder an Fans von Banksy, bzw. an Lesende, welche mehr über den Künstler wissen möchten, denn diese Informationen sind gut recherchiert.

Ich bedanke mich beim KiWi Verlag für das Rezensionsexemplar.

TICK TACK: Wie lange kannst du lügen? – Megan Miranda

Klappentext:
Nichts ist gefährlicher und mächtiger als die Lügen, die wir uns selbst erzählen

Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe sie gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte…


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Titel: TICK TACK: Wie lange kannst du lügen?
Autor: Megan Miranda
Sprecher: Nora Waldstätten
Verlag: Der Hörverlag
Länge: 703 Minuten
ASIN: B076KK1655
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Nic kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um mit ihrem Bruder das gemeinsame Elternhaus zu verkaufen. Alles könnte schnell erledigt sein, wenn nicht der demenzkranke Vater von einer lange verschwundenen Person (aus Nic’s Freundeskreis) sprechen würde …

Meinung:
Der Einstieg ins Buch ging problemlos, aber dann ging das Chaos los, die Geschichte läuft rückwärts. Also Beginn bei Tag 1, dann Tag 15 und zwischendrin noch ab in die Vergangenheit, minus 10 Jahre. Eventuell wäre es beim Lesen einfacher gewesen, der Geschichte zu folgen, aber im Hörbuch war ich doch des Öfteren leicht verloren. Wo bin ich und wenn ja warum? Alle Figuren waren nur angerissen, einzig Nic war greifbar, weil die Geschichte um sie herum erzählt wird, allerdings so verworren, dass auch sie wirr wirkte. Nora Waldstätten gab sich beim Lesen zwar Mühe, allerdings schaffte sie es nicht, der Geschichte Spannung einzuhauchen, so plätscherte der Inhalt dahin und genauso schnell auch wieder aus meinem Kopf heraus. Ein Inhalt, der so langweilig ist, dass er kurze Zeit nach dem Konsumieren nicht abrufbar ist, ist verschwendete Lebenszeit und verdient auch nicht den Aufdruck „Thriller“.

Cover:
Das Cover hat mich zum Hören animiert, es wirkt mystisch und spielt auf Zeit ab.

Fazit:
Eine Verschwendung von Lebenszeit, die Geschichte ist wirr, stellenweise unlogisch und die Auflösung banal. Daher 2 Sterne und keine Lese-/Hörempfehlung.

Pendergast 16: Obsidian: Kammer des Bösen – Douglas Preston, Lincoln Child

Klappentext:
Special Agent Pendergast wird vermisst, bei seinem letzten Abenteuer vermutlich ertrunken. Von Trauer überwältigt, zieht sich seine Vertraute Constance Greene in das New Yorker Anwesen zurück. Erfolglos versucht Pendergasts Bodyguard Proctor, in ihr neuen Lebensmut zu wecken. Doch dann nehmen die Ereignisse plötzlich eine unerwartete Wendung: Proctor wird von einem Eindringling überwältigt und betäubt. Als er wieder zu sich kommt, muss er hilflos mit ansehen, wie der Mann mit Constance in einem Auto davonrast. Aber er erkennt den Täter – und nimmt die Verfolgung auf.


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Titel: Obsidian: Kammer des Bösen
Autor: Douglas Preston, Lincoln Child
Sprecher: Detlef Bierstedt
Verlag: argon Verlag
Länge: 847 Minuten
ASIN: B077G7RV6Z
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Proctor bekommt mit, wie sein Schützling Constance entführt wird, er versucht alles, um sie zu retten … währenddessen wird klar, dass Constance nicht gegen ihren Willen aus dem Anwesen verschwandt …

Meinung:
Auch wenn dies der 16. Fall für SA Pendergast ist, ist der Einstieg problemlos möglich. Die Figuren sind klar abgegrenzt und die Zusammenhänge erschließen sich. Allerdings liest Detlef Bierstedt sehr gelangweilt, er versucht zwar den Charakteren durch unterschiedliche Stimmlagen Leben einzuhauchen, allerdings klappt das nicht so. Auch holt er vor jedem Satz Luft und schnauft daher etwas. Man gewöhnt sich zwar dran, aber das kannte ich von anderen Hörbüchern, welche er gelesen hat, nicht.
Die Geschichte ist in mehrere Handlungsstränge gegliedert, was leider auch nicht klar abgegrenzt ist, so ist es doch stellenweise verwirrend, wenn in einem Satz von Constance zu hören ist und im nächsten geht es bei Proctor oder Pendergast weiter. Dennoch kann der Handlung gut gefolgt werden, die stellenweise viel zu detailliert ist. Weniger Einzelheiten wären besser gewesen, was interessiert es, wie jemand eine Taschenlampe hält und wie man eine Tür öffnet und die Klinke greift?! Daher hat das ganze Hörbuch den faden Beigeschmack von „komm zum Ende“, was dann auch irgendwann da ist, mit der Freude es geschafft zu haben.
Das Obsidian mit Klarheit für den Geist in Verbindung gebracht wird und dass das Hörbuch diesen Titel trägt, kommt bedauerlicherweise im Kontext gar nicht rüber. Es gibt zwar eine Obsidiankammer – eine Kammer, welche mit Obsidian ausgekleidet ist, aber in Verbindung mit dem Titel und der Bedeutung der Steine geht das vollkommen unter, was sehr schade ist.

Cover:
Das Cover kann nicht mit dem Inhalt in Verbindung gebracht werden. Einzig die Farbe Schwarz passt zum Obsidian.

Fazit:
Eine Geschichte mit vielen Längen und auch nicht überzeugend gelesen, der Titel passt nicht zum Inhalt und daher wohl nur für Fans von der Reihe „Pendergast“ zu empfehlen. Mich konnte das Hörbuch nicht begeistern und ich vergebe daher nur 2 Sterne.

All Souls 02: Wo die Nacht beginnt – Deborah Harkness

Reiheninfo:
Die Seelen der Nacht
Wo die Nacht beginnt
Das Buch der Nacht
Bis ans Ende der Ewigkeit

Klappentext:
Ihre Liebe ist stärker als jede Regel, stärker als die Zeit und das Leben selbst. Doch als Diana und Matthew im elisabethanischen London angekommen sind, werden sie auf eine harte Probe gestellt. In einer Welt der Spione und der Täuschung muss Diana einen Tutor finden, der sie in der fortgeschrittenen Hexenkunst unterweist, während Matthew unfreiwillig mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Und welche Rolle spielt der enge Kreis von Matthews Freunden, die einst die geheimnisvolle „Schule der Nacht“ gründeten und ihre gemeinsame Zukunft bedrohen?


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Titel: Wo die Nacht beginnt
Autor: Deborah Harkness
Sprecher: Dana Geissler
Verlag: Random House Audio
Länge: 1.718 Minuten
ASIN: B00BW8415O
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Matthew und Diana sind in die Vergangenheit geflohen, um Diana mit alten Hexen in Verbindung zu bringen und so ihre Kraft zu entfesseln …

Meinung:
Wie langweilig kann eine Geschichte bitte sein?! Der erste Teil war richtig spannend und hatte Inhalt. Bei diesem Teil geht es gefühlt nur um die Zeit der Hexenverfolgung, ohne dass dabei Inhalt rüberkommt. Dafür geht es immer um Knoten, welche gewebt werden müssen und welche Farbe wofür steht. Es ist elendig lang, ohne dass etwas passiert. Intrigen, Liebesschwüre und Selbsthass – es war echt schlimm. Dana Geissler liest die Geschichte auch eher monoton, sodass auch die Sprecherin leider nichts herausholt. In der letzten Hörstunde geht es dann doch mal um das verschwundene Manuskript. Man hätte also diesen Band auf 3 Hörstunden kurzen können – kurzer Abriss in die Vergangenheit, zaubern lernen und Familie kennenlernen. Das Diana dann auch noch von ihrem zukünftigen Neffen mit „Tantchen“ angesprochen wird, geht fünfzehnhundert-quetsch einfach gar nicht!

Wie kann man die Charaktere so verändern?! Matthew und Diana scheinen nur noch für den anderen zu Leben und ihr Leben geht nur auf, wenn der andere Glücklich ist, andauernd haben sie Sex – ja schön, aber dieser ist so lieblos beschrieben, dass man das hätte weglassen können.

Die anderen Figuren werden stellenweise so eingebaut, als ob sie extrem wichtig sind, dabei füllen sie nur Seiten und tragen nichts bei. Es ist ermüdend.

Cover:
Das Cover ist schön und passt zur Reihe.

Fazit:
ein wirklich schlechter Band, welcher mich absolut gelangweilt hat. Es passiert einfach nichts Relevantes und es wirkt auch so, als ob die Sprecherin ebenfalls keine Lust auf die Geschichte hatte. Daher nur 2 Sterne und keine Hör- oder Leseempfehlung.