[Interview] Tina Wolff

Liebe Tina,
erstmal herzlichen Glückwunsch zum ersten Buch! – Pferdefrauen ticken anders (meine Rezi findet ihr hier)

Wie fühlt es sich an, das eigene Buch (in gedruckter Form) in den Händen halten zu können?

Seltsam. Wirklich, es ist einfach nur seltsam.

Deine Figuren wirken alle sehr lebendig und du hast viele private Details (beispielsweise deine Körpergröße und deinen Beruf) verwendet.
Gibt es in deinem Leben auch einen Hannes oder wer hat dich zu diesem Charakter inspiriert?

(lacht) Ich wollte unbedingt die Geschichte schreiben, deshalb habe ich es mir einfach gemacht, nach dem Motto: Schreib über das was du kennst, dann ersparst du dir eine Menge Recherchen. Deshalb hat Lisa meine Größe, meinen Job und mein Pferd. Der Rest ist frei erfunden. Somit gibt es keinen Hannes. Tut mir leid, der ist rein fiktiv. Ich wollte zur tüddeligen Lisa einen ruhigen Gegencharakter haben, der vielleicht auf den ersten Blick etwas langweilig wirkt. Aber stille Wasser sind eben nur an der Oberfläche ruhig. Verdächtig ruhig…

Die Liebe zu Heinrich und die Eigenarten eines Kaltblutes hast du sehr emotional verfasst. Auch das Cover zeigt einen stoffeligen Gesellen und das Lesezeichen verspricht einen herrlichen Weideausblick.
Wie schwer war es, deine Liebe zum Detail beim Verlag durchzusetzen?

Mein ehemaliges Pferd Lukas diente als Vorbild für den dicken Heinrich und einige der Geschichten im Buch sind definitiv nicht erfunden. Von daher fiel es mir nicht schwer über so ein stoffeliges Kalblut zu schreiben. Beim Lektorat, ob mit der Literaturagentur oder beim Verlag, hatte ich das Glück, dass sich keine der Damen mit Pferden auskannte und ich somit bei den Geschichten von Heinrich freie Hand bekam. Dafür musste ich mich zwar auf die Hinterbeine stellen, aber es war mir wichtig, dass Pferdefrauen, die dieses Buch lesen, sagen können: Ja, das kenne ich. So ist das mit den Pferden. Die Heinrich-Episoden sollten authentisch sein und nicht nur als nette Rahmenhandlung für die eigentliche Liebesgeschichte herhalten.

Deine Geschichte hat Ähnlichkeit mit „Bille und Zottel“ aus den 70ern. Die Geschichten spielen auch in Norddeutschland und die Familie ist nicht begeistert, dass die Protagonistin reitet. Ich war ein sehr großer Fan der Buchreihe (ich besitze sogar noch alle Bände) und finde, du hast die Träumerei der Jugendbücher in eine wundervolle Liebesgeschichte für
Erwachsene weiter gesponnen.
Wie sehr hat dich Tina Caspari inspiriert und was genau hat den Funken überspringen lassen?

Ach, ja. Bille & Zottel (seufzt). Ich habe selbstverständlich auch alle Bücher und habe sie geliebt. Das erste Buch, das ich gelesen habe war Bille & Zottel. Ein absoluter Mädchentraum. Ehrlich gesagt ist mir erst nach der Fertigstellung des Manuskriptes aufgefallen, dass „Pferdefrauen ticken anders“ eine Art von Bille & Zottel für Erwachsene ist. Eigentlich wollte ich nur kurze Anekdoten von Lukas aufschreiben und plötzlich wurde es zu einer Liebesgeschichte mit Pferd. Also aus Versehen sozusagen. (lacht)

Wird es weitere Geschichten um Heinrich und Lisa geben?

Jein…

Wenn ja, wann ist es so weit?

Es wird weitere Geschichten geben, in denen ehemalige Nebenfiguren die nächste Hauptrolle bekommen. Somit bleiben einige Charaktere erhalten, wie zB der dicke Heinrich natürlich. Wann und ob ich dafür einen Verlag finde, oder in welcher Form die folgenden Romane rauskommen, das weiß ich nicht. Es bleibt alles sehr spannend.

Du schreibst auch Kurzgeschichten und nimmst an Schreibwettbewerben teil, wie und wo kann man dich am besten verfolgen?

Am Besten geht es über Facebook, über meine Autorenseite. Dort gebe ich auch Termine für Lesungen oder Poetry Slams bekannt und poste hin und wieder kleine (meist satirische) Kurzgeschichten. Im Juni werde ich mich dann im Stand-up-Comedy-Bereich ausprobieren und bin schon ganz aufgeregt. Und bei Lovelybooks bin ich auch zu finden.

Ich wünsche dir weiterhin viele Einfälle für weitere Geschichten und bedanke mich sehr für das Interview und deine Geschichten!

Vielen Dank, Cora, für Deine Fragen. Es hat mir viel Spaß gemacht darauf zu antworten. Und Einfälle habe ich schon zu viele, was mir fehlt ist die Zeit sie in den PC zu tippen. Ich hoffe ich kann bald mit neuen Geschichten vom Behringer-Hof aufwarten und den Lesern damit Freude bereiten.

[Neues Jahr] Happy 2018

Neues Jahr neues Glück oder wie das heißt 😉

2017 war nicht unser Jahr – eine Krankheit in der Familie hat uns ziemlich geschockt und nimmt uns natürlich mit. Ich selber habe mir dann auch noch ordentliche Zipperlein eingefangen (wenn wir was machen, dann richtig! Halbe Sachen sind was für Anfänger) und so zog und zieht sich alles. Darunter hat natürlich auch der Blog gelitten und ich habe nicht annähernd meine 55 Bücher, welche ich lesen wollte, geschafft. Das ist schon ziemlich traurig, aber so ist es halt. Positiv ist anzumerken, dass ich ein paar neue Autoren und Autorinnen kennen lernen durfte und für einige Bücher durfte ich Testlesen . Ich mag das total <3 Danke für euer Vertrauen!

Also dann, auf ein neues spannendes, literarisches Jahr!

[Statistik] August 2017

Auch im August habe ich mein selbstauferlegtes Lesepensum nicht geschafft. Aber Lesen soll ja auch Spaß machen und keinen Stress verursachen, daher zwinge ich mich zu nichts um mache einfache weiter und Lese so wie ich lustig bin und Zeit habe.


Gelesen:

Die Schwangerschaft des Max Leif: Ein Roman in 9 Monaten – Juliane Käppler / 352 Seiten / 5 Sterne
VONG: Was ist das für 1 Sprache? – H1 / 112 Seiten / 1 Stern
Was man von hier aus sehen kann – Mariana Leky / 320 Seiten / 5 Sterne


Gehört:

Big Game: Die Jagd beginnt – Dan Smith / 422 Minuten / 2 Sterne


Fazit: 3 Medien mit insg. 784 Seiten gelesen und ein Medium mit über 7 Stunden gehört. Durchschnittliche Bewertung für den August: 3,25 Sterne – wenigstens in der Bewertung scheine ich mir treu zu bleiben. Egal wie wenig oder viel ich lese, wirklich weit über eine 3 komme ich nie …

[Statistik] Juli 2017

Der Juli war ein schlechter Monat – zumindest was meine Gesundheit betraf. Ich hatte eine richtig fiese Lungenentzündung mit Fieber, Übelkeit und das schlimmste: Visusminderung! Es ist sowas von blöde auf der Couch oder wahlweise im Bett zu liegen und nichts fixieren zu können. Also fiel das Lesen komplett aus und TV schauen war auch nicht drin. Bei Hörbüchern hatte ich ebenfalls Pech, denn nach der Antibiotikabehandlung habe ich auch noch schlecht gehört. Ich habe es dann trotzdem irgendwie geschafft ein Hörbuch zu hören und mir danach den Film anzusehen (eins schlechter als das andere) und ein Buch habe ich dann auch noch gelesen. Die Rezis folgen in den nächsten Tagen.

[Statistik] Juni 2017

Im Juni ist folgendes passiert:


Gelesen:

Mein schönes falsches Leben – Hilary Freeman – 336 Seiten / 4 Sterne
Optimum 01: Blutige Rosen – Veronika Bicker / 352 Seiten / 3 Sterne
Optimum 02: Kalte Spuren – Veronika Bicker / 352 Seiten / 3 Sterne
Optimum 03: Purpurnes Wasser – Veronika Bicker / 352 Seiten / 1 Stern


Fazit:

Die Optimum-Trilogie hätte ich mir schenken und dafür lieber mal wieder ein Fachbuch lesen können. Dies hole ich im Juli nach und auch werde ich wieder zu Büchern von Autoren greifen, welche ich kenne. So steht der zweite Teil von Max Leif auf dem Plan. Hier findet ihr die Rezi von Teil 1: Die 7 Tode des Max Leif.

Ansonsten 4 Bücher in einem Monat, also ein Buch pro Woche und insgesamt waren es dann doch 1.392 Seiten bei einer durchschnittlichen Bewertung von 2,75 Sternen.