Lady Alexia 01 – Glühende Dunkelheit – Gail Carriger

Endlich habe ich „Glühende Dunkelheit – Lady Alexia“ von Gail Carriger durchgelesen, es hat ja lange genug gedauert – leider!

Da meine Rezis irgendwie immer anders aufgebaut sind, dachte ich mir, ich könnte diese Rezension nach einem neuen Schema Aufbauen und dieses dann für die nachfolgenden Buchbesprechungen beibehalten.


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Titel: Glühende Dunkelheit – Lady Alexia
Autor: Gail Carriger
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten: 416
ISBN: 978-3442376490
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Klappentext:
Miss Alexia hat in Notwehr einen Vampir getötet. Nun steht sie Lord Maccon gegenüber. Dieser Werwolf ist nicht nur laut, unhöflich und der Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Er ist außerdem unglaublich attraktiv. Doch Lord Maccon weigert sich, Miss Alexia in die Ermittlungen einzubeziehen. Also beschließt sie, selbst nachzuforschen, was hinter dem Angriff auf sie steckt. Und plötzlich befindet sie sich nicht nur tief in einer Intrige gegen das Britische Empire – sie sieht auch ihr Herz durch den Alpha-Werwolf Lord Maccon bedroht…

Inhalt
Die Geschichte startet bei einer abendlichen Tanzveranstaltung bei der Miss Alexia Tarabotti auf einen Vampir trifft. Dieser ist fast am verhungern und dürstet daher nach ihrem Blut. Doch Miss Tarabotti weiß sich zu helfen, denn auch sie hat verborgene Talente …

Stil
Der Schreibstil von Gail Carriger ist sehr gewöhnungsbedürftig und kostete mich viel Kraft. Ich hatte sehr große Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen und habe mich das ganze Buch über nicht richtig wohl gefühlt. Der Text hat in meinen Augen einfach nicht gelebt. Ich habe gelesen, aber konnte keine Verbindung zum Buch erhalten.

Ausdruck und Sprache dagegen, waren genau auf Miss Tarabotti abgestimmt. Etikette, Lady-Like und vornehm. Nie würde ein Wort fallen, welches nicht angemessen ist. Eine interessante Erfahrung ein Buch mit leicht erotischem Touch zu lesen, bei dem so auf den Ausdruck geachtet wird.

Charaktere
Miss Alexia ist eine wahrhafte Lady. Im gesamten Buch war sie sich – so gut es geht – treu und dies in allen Lebenslagen (Liebe, Verhalten, Körperwahrnehmung). Durch ihre Art war sie mehr sehr sympathisch.

Lord Maccon ist ein Typ *schwelg*, gefährlich, groß und ein Werwolf. Wer würde da nicht dahin schmelzen? Durch sein Alpha-gehabe mochte ich ihn sofort und konnte bei einigen Seiten kaum an mich halten vor Lachen.

Cover
Das Cover ist spitze. Eine dunkelhaarige Schönheit vor dem Big Ben bei Mondschein. Genau das spiegelt das Buch wieder. Viel London viel bei Nacht und Miss Tarabotti, die alles in der Hand hält.

Fazit
Durch den Stil der Autorin hatte ich mit dem Buch sehr große Probleme, daher empfehle ich jedem erstmal einen Blick ins Buch. Schon auf den ersten Seiten ist dieser außergewöhnliche Stil spürbar. Die Charaktere reißen das Manko allerdings wieder heraus und auch der gegebene Ausdruck ist sehr lesenswert. Mit viel Witz, Etikette und Erotik hat dieses Buch einen gewissen Charme und dafür vergebe ich 3 Sterne.

Im Visier des Todes – Olga A. Krouk

Klappentext:
Als Model stand Céline Winter eine große Karriere bevor. Doch dann wird ihre grausam entstellte Leiche gefunden. Für ihre Schwester Leah bricht eine Welt zusammen – und die Polizei steht vor einem Rätsel. Leah beschließt, selbst nach dem Täter zu forschen. Dabei trifft sie auf den gut aussehenden Fotografen Kay Gordon, zu dem sie sich augenblicklich hingezogen fühlt – doch Kay schein ein dunkles Geheimnis zu verbergen. Was weiß er über den Mord? Je näher Leah der Wahrheit kommt, desto größer ist die Gefahr, in der sie schwebt …

Wow, das war so ein spannendes Buch, ich musst es gestern Abend / Nacht noch zu Ende lesen. Ich konnte die Geschichte um Leah, die den Mord an ihrer Schwester Céline aufklären will, einfach nicht aus der Hand legen. Die Story fängt gleich mit einem furchtbaren Fotoshooting an – kurz vor dem Tod von Céline. Dann beginnt der eigentliche Teil um Leah, die Aufklärungsarbeit, die Liebe und ihre psychisch kranke Mutter.

Leah war mir von Anfang an sympathisch. Sie war mutig, aber dennoch nicht abgedreht, also genau so, wie ich mir Leah auch im wirklichen Leben vorstellen könnte.

Allerdings hätte ich gerne ihr Alter erfahren. Für mich war es schwer sie zu greifen, sie auf ein bestimmtes Jahr zu schätzen daher entschied ich mich für 20 bis 35. Dieser Rahmen ist mir aber leider einfach zu groß. Ähnlich ging es mir mit den anderen Charakteren, auch dort hatte ich kein Alter. Teilweise kamen mir die Personen so jung und dynamisch vor, teilweise aber auch alt und verbraucht. Dies verwirrte mich ab und an, tat aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Kay ist ein sehr interessanter Typ, über sein Aussehen erfährt der Leser wenig, aber dafür ist er umso geheimnisvoller. Wirklich einschätzen konnte ich ihn nie und genau das mochte ich, gleiches gilt bei Poul.

Bei den Schauplätzen, gilt für mich das gleiche wie bei den Charakteren, der Leser erfährt nicht viel, aber das, was gelesen wird, ist so eindrucksvoll und atemberaubend, dass mehr sehr viel kaputt gemacht hätte.

Fazit: ein Buch, welches unbedingt gelesen werden muss! Spannend bis zur letzten Seite und auch die Liebesszenen zwischen den nervenaufreibenden Stellen, waren genau in der richtigen Länge und gut lesbar. Für alle, die gerne spannende Geschichten mit unvorhersehbaren Wendungen lesen, mit einem Hauch von Erotik. Ich freue mich sehr auf weitere Bücher von Olga A. Krouk!

 

Meinen Dank an Olga A. Krouk für das signierte Rezensionsexemplar.


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Titel: Im Visier des Todes
Autor: Olga A. Krouk
Verlag: LYX
Seiten: 340
ISBN: 978-3802586408
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Maria sucht Josef – Nicole Joens

Klappentext:
Der Taxifahrer traut seinen Augen nicht, als sich im Schneematsch eine Hochschwangere mit zwei Kindern zu ihm ins Taxi quetscht. Dabei wollte er eigentlich gerade nach Hause fahren und in Ruhe eine seiner Country-DCs anhören. Miriam dagegen ist unsagbar erleichtert, endlich einen Taxifahrer gefunden zu haben, der sich zur Hebamme bringt. Ist das vielleicht ein Zeichen, dass in ihrem Leben nun alles besser wird? Nur wie soll sie ihm beibringen, dass sie gar kein Geld hat? Eine märchenhafte Geschichte, die wunder wahr werden lässt.

Puh, eine Weihnachtsgeschichte ist anders… Die Geschichte spielt hauptsächlich an ein paar aufeinanderfolgenden Tagen. Zwischen der eigentlichen Geschichte gibt es immer wieder Rückblenden zur Vergangenheit der Protagonisten. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut und schnell lesen.

Die Schwangere Miriam – ihre Schwester (Carola) kam mit ihrem Mann (Wassili) bei einem Autounfall ums Leben – schlägt sich mit ihrem Neffen Bene und ihrer Nichte Anna-Sophie so durch. Einen Mann hat Miriam nicht mehr an ihrer Seite, denn dieser hat sie für eine andere verlassen. Total abgebrannt, psychisch und physisch am Ende, versucht sie zur Hebamme zu gelangen und lernt so den netten Taxifahrer Joe kennen…

Mit der Protagonistin bin ich das ganze Buch über nicht warm geworden. Eine Frau, die denkt, dass sie das Beste für die Kinder tut, aber ihre Fehler nicht sieht.  ACHTUNG Spoiler – Obdachlos und ohne Essen – ist bestimmt nicht gut!

Dann ist Miriam auch noch männerhassend oder auch menschenhassend, lügt und lebt in ihrer Traumwelt, also alles nicht meins.

Joe dagegen ist nett, hilfsbereit, gutgläubig und zum lieb haben. Auch die anderen Charaktere waren erträglich bis sehr liebreizend.

Meiner Meinung wollte Nicole Joens zu viel in diesem Buch unterbringen. Von einer Liebesgeschichte, über die Vergangenheit der Charaktere (bis zum Weltkrieg), dann kam noch etwas spirituelles hinzu und zu guter Letzt noch das Jugendamt. Das sprengt für mich den Rahmen und lies mich zwischendurch doch zweifeln ob das ein gutes Ende geben wird, oder ob sich die Autorin eventuell doch verzettelt hat. Ich war positiv überrascht, dass es dann doch geklappt hat.

Fazit: das Buch lässt sich gut lesen, es ist flüssig geschrieben, aber definitiv kein Weihnachtsbuch! Der teilweise doch sehr männerhassende und depressive Stil macht das Buch zu einer schweren Kost, mit der der Leser umgehen können sollte oder diese Art mag.

 

Meinen Dank an Nicole Joens für das signierte Rezensionsexemplar.


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Titel: Maria sucht Josef
Autor: Nicole Joens
Verlag: Piper
Seiten: 352
ISBN: 978-3492274036
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen