Reiheninfo:
Die Blume der Finsternis
Die Krone des Lichts
Klappentext:
Im Kaiserreich Aramtesch haben Düfte Macht – und diejenigen, die sie beherrschen!
Ausgerechnet am Blütenmond passiert in den geheimen Gärten der Hüterin der Düfte die Katastrophe: Der Kronprinz, der gerade erst angereist war, liegt vergiftet am Boden. Rakel, der armen Dienerin mit einem besonderen Talent für Düfte, und Ash, dem Leibwächter des Prinzen, fällt die eigentlich unlösbare Aufgabe zu, das rettende Gegenmittel zu finden. Dafür müssen die beiden kryptische Geheimnisse aus uralten Zeiten entschlüsseln und ihre eigenen verborgenen Wahrheiten erkennen …
Die Welt von Aramtesch bietet alles von flirrender Wüstenhitze bis zu kalten Hofintrigen.

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Titel: Die Blume der Finsternis
Autor: P. M. Freestone
Verlag: Dragonfly
Länge: 384 Seiten
ISBN: 978-3748800125
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir nicht |
Inhalt:
In einer Welt in der Düfte viel Macht haben und über alles entscheiden, können auch Gifte vertuscht, hergestellt und unschädlich gemacht werden – doch dies gelingt nur mit einer sehr guten Nase …
Meinung:
Der Klappentext und das Cover haben mich dazu verleitet „Shadowscent“ lesen zu wollen und leider kommt es dann doch auf den Inhalt an. Dieser zieht sich unwahrscheinlich und bis dann das passiert, was im Klappentext steht, ist das Buch schon zur Hälfte gelesen (oder überblättert). Der Einstieg ist schwierig. Die Geschichte von Rakel (der Nase) klingt zwar spannend, aber es geht irgendwie zu schnell. Die Namen der Ortschaften, die Flüche, die Ausdrucksweise, die Kleidung … alles ist dem Leser fremd, aber es wird nichts erklärt. Bedauerlicherweise wird es auch mit der Zeit nicht besser. In der Geschichte um Ash (Leibwächter des Prinzen) ist es ähnlich skurril: die ganzen Namen, die Verteilung der Herrschenden sowie der Aufgaben, alles wird hingeworfen, ohne erläutert zu werden. Erst nach knapp der Hälfte nimmt die Geschichte dann an Fahrt auf, nur um dann alles ganz entspannt werden zu lassen. Was soll das?! Knapp 400 Seiten Entspannung und Rätselraten im Kopf und zum Ende einen Cliffhanger, nur damit man den nächsten Band mit 500 Seiten kauft? Eher nicht … Die Charaktere bleiben blass, die Unterhaltungen und auch die Handlung wirkt absolut konstruiert und es bleibt nichts haften, außer extrem vielen Fragen.
Cover:
Das cover ist absolut magisch und macht Lust auf die Geschichte, welche sich hinter der Blüte der Finsternis verbirgt.
Fazit:
Ein gutes Cover und ein spannender Klappentext machen kein gutes Buch und daher kann ich der Geschichte nur einen Stern geben und keine Leseempfehlung. Denn die Handlung sowie die Charaktere wirken stark konstruiert.
Ich bedanke mich bei Harper Collins / Dragonfly für das Rezensionsexemplar