Das geheime Tagebuch der Miss Miranda – Julia Quinn

Klappentext:
„2. März 1810: Heute habe ich mich verliebt!“ Dreizehn Tagebücher und neun Jahre später sind Mirandas Gefühle für Viscount Turner genauso unsterblich wie damals – mit wenig Aussicht auf Erfolg: Eine kurze, verhängnisvolle Ehe hat ihn bitter gemacht. Aber immerhin ist er wieder frei. Auch wenn schöne Worte ihm kaum den Glauben an die Liebe wiedergeben werden, vermutet Miranda. Eher süße Taten! Und da ihre erste Saison unmittelbar bevorsteht, scheint es ein Leichtes, sich wenigstens einen Teil ihres Jungmädchentraums zu erfüllen: mit Viscount zu tanzen – und ihm dabei zu gestehen, dass sie ihn liebt und immer lieben wird …

Auf einen historischen Roman hab ich mich gefreut und leider nicht bekommen. Mag sein, dass der Roman 1810 spielen soll, aber das glaube ich nicht. zu viele Dinge sind einfach zu dieser Zeit nicht möglich. Unehelicher Sex, der Viscount verändert seinen Namen, da er seinen nicht mag, Frauen die zu viel Handlungspielraum haben – furchtbar. Und wirkliche Tagebucheinträge habe ich auch nicht gelesen.

Fazit: Figuren sind nicht glaubhaft, Umgebung nur umrissen und daher kommt diese Stimmung des alten England nicht auf. Daher keine Leseempfehlung da das Buch zu schlecht recherchiert ist.


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Titel: Das geheime Tagebuch der Miss Miranda
Autor: Julia Quinn
Verlag: Cora Verlag (Mira TB)
Seiten: 368
ISBN: 978-3899419870
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Dackelblick – Frauke Scheunemann

Klappentext:
Das Leben eines kleinen Hundes ist schön. Das findet zumindest Dackelwelpe Herkules, seitdem er bei Carolin lebt. Denn sein neues Frauchen ist eindeutig der tollste Mensch auf der Welt.

Doch leider gibt es da auch noch Thomas, Carolins Lebensgefährten. Den kann Herkules von Anfang an nicht riechen, denn Thomas hat etwas gegen Hunde und behandelt Caroline schlecht. So beschließt Herkules, Thomas loszuwerden – und das gelingt ihm sogar. Dummerweise ist Carolin seitdem wie ausgewechselt und weint den ganzen Tag. Schnell ist klar: Carolin braucht einen neuen Mann! Und genau den will Herkules für sie suchen. Aber wie findet man den Richtigen, wenn man in Sachen Männer und Liebe ganz andere Vorstellungen hat als sein Frauchen?

Ich gebs zu, der Dackel auf dem Cover hat mich zum Kauf überredet, die Story eher nicht so.Ein Hund, der das beste für sein Frauchen will, okay, aber so?! Die Geschichte an sich war ganz amüsant, aber einen Nachfolger benötige ich nicht. Zu kitschig, zu Frauchenlastig zu viel von allem und ne nicht meins.

Herkules konnte mich auch nur auf dem Cover überzeugen und nicht durch sein Handeln, schade!

Fazit: für Hundefans und Liebhaber von Liebesbüchern mit viel Kitsch genau richtig. 3 Sterne gebe ich aber, da der Schreibstil flüssig war und sich das Buch schnell lesen lies.


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Titel: Dackelblick
Autor: Frauke Scheunemann
Verlag: Goldmann
Seiten: 320
ISBN: 978-3442470662
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Das geheime Spiel – Kate Morton

Klappentext:
Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs kommt Grace Bradley als Dienstbotin nach Riverton Manor. Selbst noch nicht erwachsen, bewundert sie die Hartford-Mädchen Hannah und Emmeline, die mit ihrer unbeschwerten Fröhlichkeit für Leben auf dem Anwesen sorgen. Doch die Begegnung mit dem jungen Dichter Lord Robert Hunter wird Hannah und Emmeline für immer verändern. Als einzige Vertraute versucht Grace, die beiden Schwestern vor Unheil zu bewahren – vergeblich …

Grace erzählt ihre Geschichte als alte Frau. Früher als Dienstmädchen tätig, dann als Hannahs Zofe, hat sie fast alles selbst miterlebt, was sie berichtet. – Sowas mag ich, denn beim Lesen kommt immer ein gewisses „ich war dabei“ Gefühl hervor und dies hat Kate Morton super umgesetzt.

Die Charaktere sind wie bereits beim letzten Buch alle sehr sympathisch und auch die Schauplätze wieder bebildert. Das Kopfkino lief die ganze Zeit mit.

Das Lesen, obwohl Grace beim erzählen immer sehr viel hin und her springt, ist einfach und ich bin gut mitgekommen. Empfehlen würde ich dieses Buch jedem, der historisches und gegenwärtiges gern verbunden sieht.

 


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Titel: Das geheime Spiel
Autor: Kate Morton
Verlag: Diana Verlag
Seiten: 688
ISBN: 978-3453290310
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Kennen wir uns nicht? – Sophie Kinsella

Klappentext:
Als Lexi Smart nach einem Unfall im Krankenhus aufwacht erleidet sie einen Schock. Die letzten drei Jahre sind komplett aus ihrer Erinnerung gelöscht und sie erkennt sich selbst nicht wieder. Die junge Frau mit dem Mercedes, dem Chefposten und dem schwerreichen Ehemann soll sie sien? Offenbar führt sie ein tolles Leben. Seltsam nur, dass sie mit ihren alten Kolleginnen im Streit liegt und ihre neue beste Freundin ein Hohlkopf ist. Und dann taucht auch noch ein höchst attraktiver Mann auf, der etwas Unglaubliches behauptet. Wie soll Lexi dieses Chaos nur in Ordnung bringen? Und wird sie wieder herausfinden wer sie wirklich ist?

Selten so gelacht, einfach herrlich dieses Buch! Es verfolgt mich auch immer noch. Es gibt einen Satz im Buch, der sehr oft verwendet wird, komischwerweise geht dieser mir nicht mehr aus dem Kopf… Daher schon 4 Sterne, ein Buch was nachhaltig ist, mag ich 😉

Lexi ist toll, verplant, dann doch zielstrebig und kämpferisch. Ihr schwerreicher Mann dagegen eine Pfeiffe, aber dass muss so sein. Ergo: die Charaktere sind perfekt beschrieben und dürfen gar nicht anders sein!

Fazit: Lustig, spritzig, was für Mädels!



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Titel: Kennen wir uns nicht?
Autor: Sophie Kinsella
Verlag: Goldmann
Seiten: 416
ISBN: 978-3442466559
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Kein Entkommen – Linwood Barclay

Klappentext:
Sonne, Softeis, Kinderlachen. Ein Familienausflug in den Vergnügungspark, da ist sich David sicher, wird seinem kleinen Sohn Ethan gefallen und seine Frau Jan aufheitern. Doch dort verschwindet Jan in der Menge und tauscht nie wieder auf. Wie kann es sein, dass die Überwachungskameras des Parks nur David und Ethan zeigen? Plötzlich steht David unter Mordverdacht …

Gleich auf den ersten Seiten wird es spannend – typisch Barclay. Allerdings hört es dann schnell wieder auf, mit der Spannung, und es wird langweilig, langatmig und wirkt künstlich aufgebläht. Als Barclay-kenner erwarte ich mehr und das über das ganze Buch. Aber leider wird die Spannung nur am Anfang aufgebaut um dann ganz schnell zu einem nichtssagenden Trott überzugehen. Gespräche über das Wetter – ergo Smaltalk werden so ausgedehnt, dass ich mich fragen musste, was ich denn nun lese. So was geht nicht.

Jan wirkt gut durchdacht und macht sich gut im Buch. David ist mir zu fahrig, zu schlampig. Ich erfahre zu wenig und das, was ich weiß, reicht aus um ihn als unglaubwürdig hinzustellen. Im Job packt er alles, sein Privatleben verkommt…

Alles ist mir irgendwie zu plump und einfach gehalten und daher leider nur 2 Sterne und keine Leseempfehlung. Es geht besser!


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Titel: Kein Entkommen
Autor: Linwood Barclay
Verlag: Ullstein
Seiten: 576
ISBN: 978-3548283487
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht