Die Unsterblichen – Drew Magary

Klappentext:
2019: Mit einer einfachen Spritze kann der Alterungsprozess gestoppt werden. Immer mehr Menschen lassen sich impfen – und ahnen nicht, welche erschreckenden Folgen dies haben wird. 2029: Die Gesellschaft, wie wir sie kennen, löst sich auf. 2039: Der globale Alptraum hat begonnen…


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Titel: Die Unsterblichen
Autor: Drew Magary
Verlag: Knaur
Seiten: 461
ASIN: B008XCFMIC
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
John Farrell, 29 Jahre, möchte sich deaktivieren lassen. Dies bedeutet, dass er sich einer Genmanipulation unterziehen muss und somit der Alterungsprozess gestoppt wird. Doch was passiert mit der Erde, wenn kein Lebewesen mehr altert?!

Schreibstil:
Ich habe mich selten so über einen Schreibstil geärgert, wie über diesen hier. Ob es an der Übersetzung oder an Magary selbst liegt ist schwer zu sagen, da ich das Original nicht kenne, aber wer auf unzählige Längen und Geschwafel steht, wird dieses Buch lieben. Magary zieht die Geschichte um John mit Zeitungsberichten, Interviews und E-Mails grundlos in die Länge. Anstatt die Berichte, wie sich die Welt verändert, kurz und Bündig zu schreiben, verwendet er z. B. in einer E-Mail die wörtliche Rede, Zeitungsberichte wiederholen sich und Interviews sind nichts anderes als Zeitungsberichte in wörtlicher Rede – super, 150 Seiten verschenkt!

Die Spannung ist gleich null, da durch das Lesen von Artikeln, zumindest bei mir, keine Spannung auftauchen kann 🙄 Der Ausdruck ist mittelmäßig und wirkt daher zu verhalten.

Charaktere:
John Farrell – unsympathisch und naiv. Nur weil er Angst vor dem Tod hat, lässt er sich deaktivieren, obwohl er genau weiß, dass es ihn nicht davor schützen wird zu sterben. Warum lässt er es dann überhaupt machen?! Ich konnte zu John keine Verbindung aufbauen, er wirkte zu eigensinnig und handelte unüberlegt.

Auch andere Personen konnte ich nicht verstehen, warum will ein Mensch nicht altern? Warum sollte man ewig (jung) leben wollen?

Cover:
Lauter kleine grüne Männchen 😀

Fazit:
Ein Buch mit Weltuntergangsszenario, bunkern, horten und ums Überleben kämpfen – gepaart mit Sci-Fi für das Leben ohne Alter. Wer das mag, sollte „Die Unsterblichen“ definitiv lesen. Für andere gebe ich keine Leseempfehlung. Mir war die Geschichte zu unsinnig und zu langatmig, daher nur 2 Sterne.

Die Auserwählten-Trilogie: III In der Todeszone – James Dashner

Klappentext:
Thomas hat es geahnt: Statt der versprochenen Freiheit steht ihm die nächste Prüfung bevor. Mit einem operativen Eingriff soll ihm sein Gedächtnis zurückgegeben werden. Doch Thomas weiß, dass er den Wissenschaftlern von ANGST nicht trauen darf. Nicht nach allem, was sie ihm und seinen Freunden angetan haben. Deshalb müssen sie so schnell wie möglich fliehen, hinaus in die Todeszone. In eine Welt, in der sich ein tödlicher Virus immer weiter ausbreitet. Und er muss dafür sorgen, dass ANGST ihn nicht länger kontrollieren und manipulieren kann. Denn die grausamen Experimente müssen endlich gestoppt werden.


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Titel: Die Auserwählten – In der Todeszone
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Seiten: 480 (lt. Printausgabe für Teil 3)
ASIN: B00FKZ74TU
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Nachdem Thomas und seine Freunde die Brandwüste hinter sich gelassen haben, erwartet sie eine neue Prüfung. Thomas, Minho und Newt reicht es, sie fliehen zusammen mit Brenda und Jorge. Doch was sie in der wirklichen Welt erwartet, hätten sie sich niemals vorstellen können …

Schreibstil:
Im dritten Teil schwächeln Stil und Ausdruck etwas und auch die Spannung kann nicht gehalten werden. Dashner versucht zwar weiter seine Welt aufrecht zu erhalten, aber er wird brutal und fanatisch, was ich schade finde.

Charaktere:
Endlich entwickelten die Figuren ein Eigenleben und ich kann sie greifen. Ganz ehrlich: Newt gefällt mir und Minho 😉 Thomas, der mir in den ersten Teilen zu viel wusste und irgendwie „übermenschlich“ war, zeigt dieses Verhalten auch deutlich im dritten Teil – ich fand es langweilig!

Newt und Minho dagegen haben sich freigekämpft, sich losgelöst und zeigten was wirklich in ihnen steckte, ich mochte sie sehr und es macht nun noch mehr Spaß an die anderen Teile zu denken und ihre Entwicklung mitzuerleben.

Bei Brenda und Jorge war und bin ich mir immer noch unsicher, so wirklich offen habe ich sie auch in diesem Teil nicht erlebt und zweifel ob sie wirklich „gut“ sind habe ich immer noch.

Cover:
Das Cover zeigt eine Verbindung zu den ersten Teilen. Wieder ist ein Junge in Kampfhaltung ersichtlich, der bereits deutliche Blessuren aufweist.

Fazit:
Für mich der schwächste Teil der Trilogie. Dashner hält keine wirkliche Spannung aufrecht, dafür versucht er viel über Gewalt zu lösen. Auch weist das Buch durch Rückblenden und Gedankensprünge von Thomas starke Längen auf. Dieser Teil ist also nur etwas für Leser, welche wissen wollen wie die Trilogie endet. Ich vergebe für diesen Abschluss 3 Sterne.

Die Auserwählten-Trilogie: II In der Brandwüste – James Dashner

Klappentext:
Sie haben einen Ausweg aus dem tödlichen Labyrinth gefunden und geglaubt, damit wäre alles vorbei. Dass sie frei sein werden und nie mehr um ihr Leben rennen müssen. Doch auf Thomas und seine Freunde wartet das Grauen: Sengende Hitze, verbranntes Land und Menschen, die von einem tödlichen Virus befallen sind. Und die undurchsichtigen Schöpfer halten noch immer die Fäden in der Hand. Damit steht den Jungen die nächste Prüfung bevor. Sie müssen innerhalb von zwei Wochen die Brandwüste durchqueren, sonst sind sie verloren. Und dabei wird ihnen alles abverlangt, sogar ihre Menschlichkeit. Doch dazu ist Thomas nicht bereit.


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Titel: Die Auserwählten – In der Brandwüste
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Seiten: 492 (lt. Printausgabe für Teil 2)
ASIN: B00FKZ74TU
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Das Labyrinth ist verlassen, doch die Sicherheit war nur vorgetäuscht. Die Lichter müssen sich erneut beweisen und viele Prüfungen bestehen. Diesmal verschlägt es sie in die wirkliche Welt, die nach der schlimmen Sonneneruption nicht mehr normal ist …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist immer noch außergewöhnlich. Der Spannungsbogen wird wieder gut gehalten und für Verwirrung ist auch gesorgt. Der Ausdruck ist jugendfreundlich, was allein auf die Wortneuschöpfungen zurückzuführen ist. Leider gibt es aber hier und dort kleine Logikfehler, die zwar nicht so stark auffallen aber trotzdem vorhanden sind.

Charaktere:
Ich kann sie immer noch nicht greifen 🙁 Die Lichter sind mir immer noch suspekt, gleiches gilt für ANGST und Gruppe B. Thomas, der immer noch die Hauptperson spielt, ist mir irgendwie auch noch, nicht wirklich unsympathisch, aber auch nicht sympathisch. So ganz normal scheinen alle nicht zu sein :rool:

Ich habe bis jetzt noch kein Buch gelesen, in dem ich die Charaktere nicht einschätzen konnte. Es gab welche die langweilig oder nichts sagend waren, aber das passt hier alles nicht. Die Charaktere hier sind verwirrend und anziehend und doch irgendwie abstoßend; lieb, sympathisch bis unsympathisch; vielsagend und doch verschwiegen – irgendwie toll 😀

Cover:
Das Cover wirkt beängstigend. Ein Junge, der Brandverletzungen im Gesicht und Halsbereich hat und zudem ausgezehrt und kraftlos wirkt.

Fazit:
Ein toller zweiter Teil der Trilogie, der Lust auf mehr macht. „Im Labyrinth“ sollte vorher gelesen werden, damit wirklich alle Informationen beim Leser präsent sind und nicht erst „In der Brandwüste“ herausgelesen werden müssen. Eine Leseempfehlung geht daher an Leser, welche den ersten Teil bereits gelesen haben. Ich vergebe 4 Sterne für eine spannende Fortsetzung.

Die Auserwählten-Trilogie: I Im Labyrinth – James Dashner

Klappentext:
Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem bizarren Ort gelandet: eine Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth. Doch er ist nicht der Einzige. Zusammen mit fünfzig Jungen, denen es genauso geht wie ihm, sucht er einen Weg in die Freiheit. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben und in dem mörderische Kreaturen lauern. Doch gibt es wirklich einen Weg hinaus? Ist das Ganze eine Prüfung? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um das herauszufinden.


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Titel: Die Auserwählten – Im Labyrinth
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Seiten: 496 (lt. Printausgabe für Teil 1)
ASIN: B00FKZ74TU
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Im ersten Teil der Auserwählten geht es um Thomas und sein Erwachen auf „der Lichtung“. Diese Lichtung befindet sich in einem Labyrinth. Warum Thomas dort ist und sich die Lichtung mit ca. 50 anderen Jungen teilt weiß keiner, es wird Zeit um dies herauszufinden …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist interessant. So wirft Dashner einen Charakter und den Leser (beide unwissend) in eine fremde Welt, die feindselig und trotzdem friedlich ist. Mit viel Verwirrung schafft es der Autor allerdings die Spannung zu halten – dafür passieren ein paar Logikfehler 🙁 Ganz toll fand ich den Ausdruck, den Dashner an den Tag legt. Statt der Kraftausdrücke, die ordentlich fliegen würden, verwendet er andere Worte, diese sagen zwar auch sinnbildlich das gleiche, aber es wirkt sympathischer 😉

Charaktere:
Schwierig. Wirklich schwierig. Die Charaktere bauen viel auf. Dies heißt, dass sie nicht greifbar sind. Thomas wurde von mir schnell erfasst und ich konnte mit ihm umgehen, ich war genauso hilflos und verwirrt wie er, als er auf der Lichtung erwachte und ich konnte – genau wie er – die anderen Charaktere nicht verstehen. Erst im Laufe des Buches habe ich – genau wie Thomas – angefangen zu verstehen und konnte auch mit den anderen Figuren warm werden. So eine Geschichte und kennenlernen der Persönlichkeiten kannte ich bis jetzt nicht und bin wirklich positiv überrascht, allerdings fühle ich mich durch Thomas manipuliert und kann weder ihn noch die anderen wirklich einschätzen. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt.

Cover:
Das Cover wirkt gruselig. Ein Junge, der grimmig und angriffslustig nur halb vor einer Zeichnung zu erkennen ist.

Fazit:
Ein toller und spannender Einstieg in die Trilogie, der sehr viel Lust auf mehr macht. Ganz toll finde ich die Verwirrung die Dashner mit seinem Schreibstil schafft und nicht nur den Protagonisten Thomas, sondern auch den Leser im Dunkeln lässt. Eine Leseempfehlung geht an Jugendliche sowie Erwachsene die gerne etwas außergewöhnliches lesen möchten. Ich gebe 4 Sterne für einen nervenaufreibenden ersten Teil (einen ziehe ich aufgrund der Logikfehler ab).

[Abgebrochen] Der ungeladene Gast – Sadie Jones

Klappentext:
Eine stürmische Nacht, ein rauschendes Fest und ein Geheimnis, das nie hätte ans Tageslicht gelangen dürfen.

Ein schöner Frühlingsabend im Jahr 1912: Es ist Emerald Torringtons zwanzigster Geburtstag. Das schon etwas heruntergekommene Sterne-Anwesen blitzt und glänzt, ein großes Dinner mit Freunden der Familie ist geplant. Doch ein Zugunglück, nur einige Meilen entfernt, sorgt dafür, dass eine Schar derangiert aussehender Passagiere vor der Tür steht und Einlass begehrt. Von nun an läuft nichts mehr nach Plan – und dann taucht auch noch ein Nachzügler auf, der ein dunkles Geheimnis mit der Hausherrin teilt. Während draußen ein nächtlicher Sturm heraufzieht, beginnen drinnen Anstand und Dekorum davonzuwehen und dem Chaos den Weg zu bereiten …


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Titel: Der ungeladene Gast
Autor: Sadie Jones
Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt
Länge: 320 Seiten
ISBN: 978-3421045553
Meine Bewertung: 1 Sterne – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Emerald wird zwanzig, doch ihr Geburtstag verläuft nicht wie geplant. Nicht weit vom Anwesen entfernt gibt es einen Unfall und die Geburtstagsgesellschaft ist gezwungen zu helfen …

Schreibstil:
Oh mein Gott, was ist denn hier passiert?! Der Schreibstil ist so hypotaktisch aufgebaut, dass sich selbst frühe Literatur, so um 1850, besser lesen lässt als das! Die Sätze sind zu beginn des Buches so verschachtelt, dass ich diese immer wieder lesen musste um am Ende eines Satzes noch zu wissen wie dieser eigentlich angefangen hatte. Den Sinn dahinter zu verstehen steht auf einem anderen Blatt. Dies wurde zwar im Laufe der Geschichte besser, aber die Langeweile schleppte sich immer noch mit.

Charaktere:
Diese waren nichts sagend, konstruiert und langweilig. Sie schleppten sich durch die Geschichte und handelten nicht wie Personen es tun sollten.

Cover:
Das Cover finde ich sehr gelungen – dies war auch der Hauptgrund das Buch lesen zu wollen. Ein Mädchen welches sich wünscht mit einer Wand zu verschmelzen, aber warum?!

Fazit:
Ein Leseabbruch aufgrund des unglücklichen Schreibstils und der faden Geschichte ohne Spannung. Ich habe zwar noch das Ende gelesen und bin froh mich nicht mehr durchgequält zu haben. Das Ende fand ich unlogisch und gehetzt – obwohl das Buch eher schleppend geschrieben war. Von mir gibt es einen Stern und keine Leseempfehlung.