Von Herzen – Juliane Käppler

Klappentext:
Ein Herz soll im Tausch erobert werden. Nicht gestohlen. Stiehlst du es doch, rechne damit, dass der Bestohlene es sich wiederholt und dabei mehr einfordert als du ihm je geben wolltest. Dein Leben vielleicht.

Ein toter Arzt, der zu Lebzeiten bei seinen Patienten so beliebt war wie bei den Frauen seines Herzens – für Natalie Sperling, Kommissarin der 8. Mordkommission von Berlin, sieht das nach einem übersichtlichen Fall aus. Sie hält es für eine Frage der Zeit, bis einer der üblichen Verdächtigen einknickt: die im Stolz verletzte Lebensgefährtin oder eine der beiden in die Schranken verwiesenen Geliebten. Dann aber verliert der Arzt mehr als sein Leben und andere Männer werden für seine Verfehlungen zur Rechenschaft gezogen. Unterstützung bei der Suche nach Miss O erhält Natalie nicht nur von ihrem schrulligen Teamkollegen und einem Barkeeper mit Womanizer-Potenzial, sondern auch von Inspektor Harvey – einem Plüschhasen, dessen Gesellschaft so sehr Segen wie Fluch ist.


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Titel: Von Herzen
Autor:  Juliane Käppler
Seiten: 239
ASIN: B00RVWWY54
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Natalie Sperling und Inspektor Harvey, ihr kleiner weißer Plüschhase, ermitteln in einem Mordfall. Eine verrückte Berlinerin ermordet, erst im Affekt dann geplant, Männer. Werden die beiden es schaffen die Mörderin zu fassen und was erlebt Inspektor Harvey alles in Natalies Jackentasche?

Schreibstil:
Jaliane Käppler zeigt, dass sie auch Krimis schreiben kann. Obwohl die Geschichte von Natalie, Harvey und Miss O teilweise recht brutal erscheint, bleibt die Autorin ihrer Leidenschaft treu und baut gekonnt Liebes- und Erotikszenen ein. Dieser Mix aus Kriminaltechnik, Mord und Lust war eine wunderschöne Sache und wurde gut umgesetzt.

Charaktere:
Natalie Sperling, jung dynamisch und mit Tick. Ich finde es super, wenn eine Frau, die mitten im Leben steht einen kleinen Plüschhasen mit sich herum trägt. Das macht sie sympathisch und zeigt auch wie belastend ihr Job ist, den sie tagtäglich ausführt.

Inspektor Harvey ist ein toller Zeitgenosse, auch wenn er nicht wirklich redet. Die Passagen, in denen Harvey vorkommt, habe ich sehr gerne gelesen. Seine „Art“ hat mich irgendwie verzaubert und ich fand es interessant, einem Kuscheltier so viel Leben einzuhauchen und ihn so zum Leben zu erwecken. Er hätte gerne noch mehr existieren dürfen.

Die anderen Charaktere waren auch alle passend und sofort vor meinem geistigen Auge. Leider auch die Mörderin 🙁

Cover:
Vor dem Lesen konnte ich mit dem Cover nichts anfangen und musste an das Cover vom Playboy denken. Nun, nach dem Lesen, kann ich es allerdings voll verstehen und finde es super gut! Die Hasenohren und der Kopf von Inspektor Harvey, leichter touch zum Playboy wegen den erotischen Szenen und Natalie in Berlin. Toll gemacht 😀

Fazit:
Juliane Käppler schafft es immer wieder, egal bei welchem Thema sie ist, den Figuren leben einzuhauchen. Das Genre scheint egal. Mir hat ihr erster Krimi gut gefallen und ich empfehle ihn an Leser von Krimis, SM-Romanen und Liebesromanen mit spannendem Hintergrund.

Ich bedanke mich bei Juliane Käppler für das Rezensionsexemplar.

Pandoras Tochter – Iris Johansen

Klappentext:
Als Kind hörte Megan Blair die Stimmen der Toten, doch dann starb ihre Mutter, und sie verstummten. Jetzt ist Megan 27 Jahre alt, Ärztin und froh, die Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben. Als aber ein Anschlag auf sie verübt wird, muss Megan sich ihrem ärgsten Widersacher stellen. Verfolgt der Mörder ihrer Mutter jetzt auch sie? Um sich zu retten, muss sie das Schweigen der Toten brechen. Zum Glück ist Megan nicht allein bei ihrem Kampf, denn sie hat nicht viel Zeit.


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Titel: Pandoras Tochter
Autor: Iris Johansen
Verlag: Ullstein
Seiten: 432
ISBN: 978-3548282589
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir
nicht

Inhalt:
Megan ist 15 als ihre Mutter ermordet wird. 12 Jahre später holt ihre Vergangenheit sie ein und sie muss sich ihren Ängsten stellen. Alles ist wie früher: die furchtbaren Stimmen, die immer wieder auftauchen und Neal Grady, der damals wie heute sehr anziehend wirkt …

Schreibstil:
Ich bin gut in die Geschichte riengekommen und fand den Anfang auch sehr spannend und vielversprechend. Leider flaute das ganze dann ab und auch der Schreibstil wurde immer ausgedehnter und langweiliger. Die Spannung war irgendwann gar nicht mehr vorhanden und ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte künstlich in die Länge gezogen wurde. Die Idee der Stimmen in Megans Kopf und den Fähigkeiten der Familie ist grandios und hätte viel Potential gehabt – leider wurde es einfach nicht genutzt.

Charaktere:
Megan fand ich zu Beginn sehr spannend. Was hat es mit diesen Stimmen auf sich, die sie hört und was ist eine Pandora? Was hat ihr ihre Mutter vererbt und was gibt es noch für Fähigkeiten in der Familie? Leider blieben die Fragen lange Zeit unbeantwortet und als dann alles ans Licht kam war Megan absolut nichtssagend. Einzig ihr Geheimnis hat mich fasziniert, aber nicht sie Person. Diese war wankelmütig und unsympathisch.

Neal Grady, was für ein Typ. Ich mochte ihn nicht. Ich kann auch jetzt noch nicht sagen, ob die Gefühle zu Megan echt waren oder nur Mittel zum Zweck. Er ist so ein schlimmer Kontrolleur gewesen, dass ich es unmöglich fand und froh war ihn nicht ständig zu lesen.

Auch die anderen Charaktere waren überzeichnet und unsympathisch. Sie konnten alles und dann, wenn es drauf ankam wieder nicht. 😕

Cover:
Das Cover ist schön, hat aber nichts mit der Geschichte zu tun.

Fazit:
Eine Geschichte, die für mich nichts mit einem Thriller zu tun hat. Ich würde es eher in den Bereich der Fantasy stellen und es Lesern empfehlen, welche gerne etwas mystisches lesen, allerdings sollten sie auch nicht zu viel erwarten und Krimis mögen. Ich habe mir unter „Pandoras Tochter“ etwas ganz anderes vorgestellt und auch zu Beginn des Buches etwas anderes erhofft. Mir fehlte Spannung und eine Weiterentwicklung der Charaktere. Daher gibt es von mir nur 2 Sterne.

Die Abtei von Northanger – Jane Austen

Klappentext:
Jane Austens Romane begeistern bis heute Millionen von Lesern. »Kloster Northanger«, ein Jahr nach Austens Tod erstmals erschienen, erzählt die Geschichte der 17-jährigen Catherine Morland. Das Leben und die Liebe kennt sie nur aus der Literatur – bis sie eines Tages dem jungen und lebensfrohen Geistlichen Henry Tilney begegnet. Mit seinen pointiert geschliffenen Dialogen ist Austens Roman zugleich die bezaubernde Geschichte eines Reifeprozesses und eine glänzende Satire auf die Liebes- und Schauerromane der damaligen Zeit.


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Titel: Die Abtei von Northanger
Autor: Jane Austen
Verlag: Anaconda
Seiten: 336
ISBN: 978-3866473713
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir
sehr

Inhalt:
Catherine Morland reist mit Bekannten in den Kurort Bath. Die Trinkhallen, mit ihren wohltuenden Quellen, laden zum verweilen ein. Das herum sitzen scheint eintönig, bis Mr. Tilney gefallen an Catherine findet, aber er ist nicht der Einzige, denn auch eine befreundete Familie – die Thorpes – hat sich in Bath eingemietet und Mr. Thorpe versucht bei Catherine zu landen …

Schreibstil:
Eine so tolle Übersetzung habe ich lange nicht erlebt und ich bin begeistert. Christiane Agricola hat es, für meinen Geschmack, richtig „alt“ übersetzt. Ihre Wortwahl passt perfekt zum alter der Geschichte – so stelle ich mir das zumindest vor. Dennoch ist der Text flüssig zu lesen, wahnsinnig spannend und liebevoll – was sich natürlich auch auf den schönen Schreibstil von Austen zurückzuführen lässt. Das Buch ist mit viel Sarkasmus, Wortwitz und Liebe ein wundervoll mitreißender Roman, der sich trotz der vielen Gefühle auch zu einem kleinen Schauermärchen entwickelte.

Charaktere:
Catherine ist eine tolle Frau. Irgendwie naiv, aber dennoch stark. Sie lebt in ihrer Welt voller Bücher, hat kaum Augen für das reale Leben und dennoch lernt sie immer mehr die Welt kennen. Eine schöne Figur und eine gute Metapher zur heutigen Jugend – wobei ich da das Buch durch digitale Medien tauschen würde.

Henry Tilney ist ein wundervoller Mann 😳 mit seinen Reden verzauberte er nicht nur Catherine sondern auch mich. Die Diskussionen über Bücher, Sprache und Auslegung waren so realistisch, so – ich kann es gar nicht beschreiben – aber es machte einfach Spaß seine Dialoge zu lesen.

Die Familie Thorpe war ein interessanter Haufen von Menschen, die jeder kennt. Gruselig schön 😀

Cover:
Das Cover wirkt alt, mit einem Buch in den Händen hätte mir die Frau besser gefallen.

Fazit:
Ein ganz toller Liebesroman, der einen großen Bezug zur Literatur hat. Ich konnte „Die Abtei von Northanger“ kaum aus den Händen legen und hatte bei jedem Satz das Gefühl die Charaktere sowie ihre Umgebung vor meinem geistigen Auge zu sehen. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung für jeden! Denn das Buch beinhaltet alles: Geheimnisse,. Liebe, Bildung, Gefühl, Aktion.

Forbidden Dreams – Bailey Minx

Klappentext:
Inka Loreen Minden schreibt als Bailey Minx und nimmt kein Blatt vor den Mund. Noch heißer, noch direkter. Grenzenlose Lust ohne Tabus.

Marc Turner, Sextherapeut: »Die Fantasie der Frauen war noch nie so schmutzig wie heute. Doch Baileys Fantasien sind die schmutzigsten.«

Bailey Minx, Kellnerin: »Es gibt keine Märchenprinzen, aber Marc Turner ist verdammt nah dran, mein Prinz zu werden.«

Bailey treibt ihren Therapeuten Marc regelmäßig in den Wahnsinn, wenn sie ihm von ihren erotischen Träumen erzählt. Denn die sind keinesfalls gewöhnlich. Bailey sehnt sich nach Praktiken, die selbst einem Spezialisten wie Marc rote Ohren bescheren. Immer mehr verfällt er Baileys verruchter Fantasiewelt und möchte ihr eines Tages sogar die Erfüllung ihrer Sehnsüchte ermöglichen … Doch Marc hat Geheimnisse, die Baileys Welt auf den Kopf stellen.

♥ Achtung ♥ Schmutzige Fantasien und sehr viel Erotik erwarten Sie in dieser Geschichte.


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Titel: Forbidden Dreams
Autor: Bailey Minx
Seiten: 60
ASIN: B00QBA34PG
Meine Bewertung:
5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Bailey ist besessen. Sie denkt, dass sie unnormal ist, weil sie so seltsame sexuelle Fantasien hat. Daraufhin geht sie zum Sextherapeuten. Marc Turner ist anders und schaut Bailey immer so verrückt an, aber er hat sie noch nicht einmal angefasst, obwohl sie es immer darauf anlegt und ihm ihre verbotenen Träume erzählt …

Schreibstil:
Ich liebe Inka Loren Minden, Lucy Palmer und nun auch Bailey Minx! Obwohl Bailey etwas härter zur Sache geht ist der Schreibstil immer noch sehr detailverliebt und heiß.

Charaktere:
Bailey ist wild, offen und präsent. Marc dagegen verschlossen, geheimnisvoll und lauernd. Beide passen wundervoll zusammen und jede Therapiestunde ist ein wahres Vergnügen.

Cover:
Das Cover passt zur Geschichte.

Fazit:
Eine Kurzgeschichte, die sich zu lesen lohnt. Dieser Teil ist der Beginn einer therapeutischen Reise in die Abgründe der sexuellen Lust. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die es ausgefallen mögen (Sex mit mehreren Männern, Voyeurismus, BDSM) oder gerne Geschichten über neues lesen möchten.

Ewiglich … Dornröschen? Kiss my ass! – Olga A. Krouk

Klappentext:
Wann hat dieser bescheuerte Prinz es nur geschafft, aus Was für ein aufgeblasener Vollidiot ein Der hat was … zu machen? Möge der Kelch an mir vorübergehen. Ich bin doch überhaupt kein Typ für diesen Der hat was … -Unsinn! Ly chaotisch, fast 16 und ungeküsst ist stolze Gründerin einer Heavy-Metal-Band und so ganz und gar nicht zur Prinzessin geeignet. Bis sie sich im Körper einer Königstochter wiederfindet. Mit den schönsten Mädchen der Märchenwelt soll sie nun um das Herz des hiesigen Prinzen kämpfen. Damit hat Ly allerdings wenig am Hut. Von ihrer rockigen und rosarot-untauglichen Art bekommt nicht nur der Zeremonienmeister einen Blutsturz, damit haut sie auch den glorreichen Prinzen glatt von seinem edlen Gaul weg. Intrigen, Flüche (uralte und What the f*** ) sowie zerronnene Wimperntusche stehen prompt an der Tagesordnung. Wird Ly den Weg zurück in ihren Körper finden, der allem Anschein nach in einen hundertjährigen Schlaf gefallen ist?


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Titel: Ewiglich … Dornröschen? Kiss my ass!
Autor: Olga A. Krouk
Verlag: U-Line
Seiten: 176
ISBN: 978-3944154305
Meine Bewertung:
5 Sterne – gefällt mir
sehr

Inhalt:
Ly findet sich in einem Leben wieder, welches sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht kannte. Gerade saß sie noch am Frühstückstisch und nun, keinen Augenblick später, wird sie von einer wütenden Dornenhecke angegriffen und eine eigenartige, alte Frau schreit ihr entgegen, dass sie doch tot umfallen soll. Doch Ly wäre nicht Ly, wenn sie nicht für alles einen Ausweg hätte und so kämpft sich die 16-jährige Rockerin durch und erlebt eine aufschlussreiche Zeit im Märchenland.

Schreibstil:
Hier zeigt Olga A. Krouk ein ganz neues Bild. Diese Art ihrer Schreibe kannte ich bisher nicht und ich muss wirklich sagen, dass mir der Duktus sehr gefällt 🙂 der recht jugendliche Sprachgebrauch mit rockigen Ausdrücken passt super zum Buch und die Themen, die angeschnitten werden, sind super! Hier werden wirklich Teens sowie junge Erwachsene abgeholt und in eine märchenhafte Realität entführt.

Charaktere:
Ly ist toll. Von der ersten Seite an konnte ich mit ihr fiebern und mich sofort mit ihr identifizieren. Ich mochte ihre flotte Art und wie sie mit den Dingen umgeht.

Der Prinz – ein so toller Prinz *schwärm* ich konnte ihn bildlich vor mir sehen und fand die Art, wie er mit Ly umgegangen ist so ritterlich, ein so toller Typ *schmelz dahin*

Besonders gefallen hat mit der Papa von Ly. Eine ganz tolle und rührselige Person. Aber das waren sie irgendwie alle 😳

Cover:
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Das Buch gibt es in schwarz und in weiß zu kaufen und, wenn man auf der Verlagswebseite bestellt, auch mit passendem T-Shirt.

Fazit:
Eine wundervolle Geschichte für jung und alt mit Bezug zu aktuellen Themen der Jugend sowie Medien – verstaubt sollte man also für dieses Buch nicht sein 😉 mir hat das Buch sehr gut gefallen, tolle Charaktere, schöner Plot, herzhafte Lacher, dafür gibt es volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die Märchen einmal anders erleben wollen.

Ich bedanke mich bei Olga A. Krouk für das Rezensionsexemplar.