Lady Alexia 04 – Feurige Schatten – Gail Carriger [Gastrezension]

Inhalt

Lady Alexia Maccon hat alle Hände voll zu tun. Irgendjemand plant einen Anschlag auf Königin Victoria. Diesmal scheinen nicht die Vampire dahinterzustecken, sondern ein Werwolf. Möglicherweise sogar einer aus dem Rudel ihres Mannes! Lady Alexia weiß sehr wohl, dass sie sich eigentlich schonen sollte. Immerhin ist sie im achten Monat schwanger. Doch während ihrer Nachforschungen stößt sie auf ein düsteres Geheimnis aus der Vergangenheit ihres geliebten Werwolfs. Ein Geheimnis, das ihr Mann um jeden Preis vor ihr verbergen wollte …

Cove

zum Cover muss ich sagen da ich mir den 4. Teil als e-book geholt habe,habe ich auch die englischen Covers und Titel mal gesehen und muss sagen das diese besser zur Geschichte passen als die der deutschen Bücher.

Fazit
Nachdem Lady Alexia jetzt mit ihrem Baby, dem „Ungemach“ wie sie es nennt, in den letzen Monaten ihre Schwangerschaft ist und die Mordversuche der Vampiere weiter gehen ist schon mal für eine menge Spannung gesorgt. Auch nachdem sie das Problem gelöst hat gibt es genug Spannung durch einen Geist der vor einem Mordanschlag auf die Königen warnt den es auf zu klären gilt. Bei dieser Aufklärung kommen auch einige interessante dinge über das eigene Rudel zum Vorschein mit denen sie wohl nie gerechnet hat und ich auch nicht.
Es war ein sehr schönes Buch und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung von Alexia und dem kleinen „Ungemach“

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Titel: Feurige Schatten – Lady Alexia 4
Autor: Gail Carriger
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten: 416
ISBN: 978-3442379286
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Die Elefanten meines Bruders – Helmut Pöll

Inhalt:
Der kleine Billy Hoffmann hat ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und ist mit seinem Bruder Philipp und seiner Mutter auf dem Weg zum Zirkus mit einer Elefantenshow. Philipp liebt Elefanten und achtet daher beim laufen nicht auf den Verkehr – er will unbedingt ganz schnell bei den wundervollen grauen Tieren sein. Es passiert, was passieren muss, ein Auto erfasst Philipp und schleudert ihn weit fort. Philipp stirbt und für seine Familie beginnt eine schwere Zeit…

Stil:
Der Stil von Helmut Pöll ist großartig. Er schafft es dieses traurige und wahnsinnig schwere Thema mit viel Charme in eine interessante Familiengeschichte zu verpacken. Erzählt wird die Geschichte von Billy in ich-Form und der Leser erlebt hautnah mit, wie Billy sich mit seinem ADHS abmüht und seine Fantasy spielen lässt um alles zu verarbeiten.

Charaktere:
Billy ist ein süßer kleiner Junge, der, wie er selbst so schön sagte „therapiewürdig“ ist. Er kämpft sich durch seine Sitzungen und durch den Alltag – mal mehr und weniger gut – aber immer mit einer tollen Ausstrahlung.

Billys Freundin Mona ist eine tolle Kumpeline, die ich ihm vom ganzen Herzen gönne. Ein Mädchen mit ordentlichem Charakter und viel Kraft. Auch kann sie wunderbar mit Billys Krankheit umgehen, wobei ich mir manchmal nicht sicher war ob sie nicht auch etwas zu viel Energie hat.

Die Erwachsenen im Buch sind alle typisch erwachsen. Sie lassen Kinder nicht ausreden und können nicht vernünftig antworten. Es ist schön, dass dies teilweise doch sehr drastisch aufgezeigt wurde und wir uns alle mal wieder an unsere eigene Nase fassen können.

Cover:
Das Cover machte mich schon vor dem Lesen sehr nachdenklich. Ein gelber Umriss eines Kinderkopfes vor einem schönen Elefanten. Nun kann ich den gelben Umriss als „engelsgleich“ oder strahlend noch besser interpretieren und finde es gut gelungen.

Fazit:
Ein sehr berührendes Buch mit vielen typischen ADHS Macken – wobei ich mir immer die Frage gestellt habe ob Billy wirklich diese Krankheit hat, oder einfach nicht ausgelastet ist. Haben wir nicht alle irgendwelche spezifischen Eigenschaften? Eigenartig fand ich auch, dass Billy kein Gemüse mag da dies am Boden wächst. Aber Erdbeeren, die ja nun auch in Bodennähe wachsen konnte er ohne Probleme essen.

Ich gebe für dieses einfühlsame eBook 4 Sterne, da es mir gut gefallen hat.


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Titel: Die Elefanten meines Bruders
Autor: Helmut Pöll
Seiten: 194
ASIN: B009SAHULK
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

[Abgebrochen] Todesherz – Karen Rose

Klappentext:
Die erfahrene Gerichtsmedizinerin Lucy Trask ist einiges gewohnt. Doch der Anblick dieser verstümmelten Leiche schockiert selbst sie: Finger und Zunge wurden fachmännisch entfernt, das Herz herausgerissen. Nur wenig später findet Lucy in ihrem Wagen ein grauenvolles Paket, darin: ein blutiges Herz. Detective J. D. Fitzpatrick vermutet einen persönlich motivierten Rachefeldzug. Doch wer könnte solchen Hass auf eine attraktive Gerichtsmedizinerin haben?

„Todesherz“ beginnt mit einem mordsmäßigen Prolog.  Ein namenloser Mann erpresst Malcolm Edwards auf dessen Boot. Der Unbekannte nutzt als Druckmittel die Frau von Malcolm und droht diese umzubringen wenn Malcolm ihm nicht verrät, mit wem er vor 21 Jahren den Mord an der Schwester des Unbekannten begangen hat. Malcolm spricht aus Liebe zu seiner zu Frau, aber kann er sie damit retten und was macht der Unbekannte?

Stil:
Der Schreibstil von Karen Rose ist langweilig, steril und farblos. Es macht keinen Spaß der Geschichte zu folgen und es kommt trotz der eigentlich spannenden Handlung keine „echte“ Spannung auf.

Charaktere:
Ehrlich gesagt möchte ich diese gar nicht beschreiben. Alle sind in meinen Augen einfach nicht fertig. Es fehlt zu viel und die Hintergrundgeschichten, wenn es denn welche gibt, sind so einfach strukturiert und am Anfang des Buches so sagenumwoben dargestellt dass es schon fast peinlich ist.

Cover:
Nein, es ist kein Thriller – also warum steht es dort?! Ansonsten finde ich die Aufmachung – Rose auf einer Blutspur – gelungen.

Fazit:
Ich glaube ich habe in der letzten Zeit einfach Pech mit Büchern die als „Thriller“ deklariert sind… Ich habe das Buch nun schon zum 2. Mal angefangen zu lesen und auch dieses mal konnte es mich nicht fesseln. Da es aber ein geliehenes Exemplar ist, und ich es ja irgendwann zurückgeben muss, wollte ich mich dieses mal durchbeißen. Beim ersten Mal konnte ich dem Schreibstil von Karen Rose nicht folgen und dieses mal hatte ich mich ganz bewusst zum langsamen Lesen entschieden, aber weiter als bis zur 82. Seite bin ich wieder nicht gekommen und gebe es auf. Allerdings muss ich gestehen, dass diese Seite auch ausreicht um die Geschichte bis zum Ende zu verstehen und auch den Grund zu finden, warum genau Lucy immer die Leichen findet. – Ja ich habe bei jemandem nachgefragt der das Buch gelesen hat und meine Theorie war richtig!

Also, meine Meinung zu „Todesherz“ ist vernichtend. Langweilig, nicht spannend und Klischeehaft! Ich empfehle dieses Buch wenn dann an Einsteiger in dieses Genre, für Fans von Thrillern leider eine komplette Null-Nummer.

Ich gebe einen Stern für dieses katastrophale Werk, da es mir überhaupt nicht gefallen hat.


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Titel: Todesherz
Autor: Karen Rose
Verlag: Knaur HC
Seiten: 624
ISBN: 978-3426652787
Meine Bewertung: 1 Sterne – gefällt mir gar nicht

Insel des Sturms – Nora Roberts

Klappentext:
Aidan Gallagher kehrt nach Jahren des Reisens in sein kleines irisches Heimatdorf zurück, um den Pub seines Vaters zu übernehmen. Dort angekommen trifft er jedoch auf eine schöne junge Frau, Jude Murray, die bald jeden seiner Gedanken bestimmt. Vorsichtig beginnt Aidan, die Fremde mit Geschichten von den Geheimnissen Irlands zu umwerben. Und bald stellt Jude fest, dass dieser Mann mit den Augen eines irischen Sturms sie nicht nur fasziniert, sondern auch auf tiefe, rätselhafte Weise ihre Seele berührt…

Mein erstes Buch von Nora Roberts und ich bin echt angetan. Gekauft habe ich mir die Sturm-Trilogie nur, weil mir die Cover der insgesamt 3 Bände so gut gefallen haben und schwups hatte ich den ersten Band gleich durchgelesen.

Die Geschichte um Aidan und Jude ist so fantasiereich und lieb geschrieben, so dass dieses Buch ein echtes Lesevergnügen darstellt. Begonnen wird mit der Geschichte um Jude, die nach einer gescheiterten Ehe von Chicago (USA) nach Ardmore (Irland)  flieht. Jude möchte dort sich selbst und den Sinn ihres weiteren Lebens finden. In Ardmore erlebt sie eine liebevolle Stimmung sowie trink- und wettfreudige Nachbarn. Auch lernt Jude in diesem kleinen Ort Aidan, den ältesten Sohn der Familie Gallagher, kennen. Aidan erzählt in einer liebenswerten und bildhaften Sprache viele Sagen und Mythen rund um Irland und besonders dem von Jude bewohnten Cottage.

Stil:
Der Schreibstil von Nora Roberts ist flüssig. Sie kann wunderbar mit der Sprache umgehen und beschreibt lebhaft und ausdrucksstark das Geschehen. Auch leicht erotische Szenen im Buch sind ästhetisch und durchaus realistisch.

Charaktere:
Alle Charaktere fand ich super! Ich war noch nie in Irland, aber wenn die Menschen dort so sind wie in diesem Buch beschrieben ist es ein wahrhaft liebenswertes Volk.
Jude, die am Anfang etwas steif und verklemmt wirkte entwickelt sich im Buch zu einer tollen und starken Person. Sie entdeckt ihr irisches Blut und zeigt Rückgrat was sie mir sehr sympathisch macht.
Aidan ist im ersten Augenblick ein typischer Kerl, der als Chef einer Kneipe auch gar nicht anders hätte wirken dürfen. Später brachte er mich mit seiner Art immer wieder zum lachen – typisch männlich versucht er Jude für sich zu gewinnen und damit spielte er sich direkt in mein Herz.

Cover:
Wie gesagt ich finde das Cover einfach schön. Bunt, lebensfroh, verträumt.

Fazit:
Ich bin froh mir die Sturm-Trilogie gekauft zu haben, denn der erste Teil macht wirklich Lust auf mehr! Zwar ist dieser Teil in sich abgeschlossen, aber ich bin froh, dass ich die Geschichte weiterverfolgen darf. Der Stil von Nora Roberts hat mich überzeugt und ich empfehle dieses Buch an Leser, die gerne Träumen und Freude an fantasievollen Geschichten haben. Ich habe dieses Buch gerne vor dem einschlafen gelesen und ich gebe daher 4 Sterne für ein Buch was mir gut gefallen hat.


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Titel: Insel des Sturms
Autor: Nora Roberts
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten: 416
ISBN: 978-3442378296
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Hautnah – Julia Crouch

Klappentext:
Meine Augen sehen alles. Du bist nicht allein. Niemals!
Lara verbringt einen langen heißen Sommer mit ihrer Familie an der amerikanischen Ostküste. Die Ferien sollen eigentlich ihre Ehe kitten. Aber dann geschehen merkwürdige Dinge in dem verschlafenen Ort. Gegenstände verschwinden. ihre Kinder geraten in Lebensgefahr, und Lara fühlt sich ständig beobachtet. Niemand glaubt ihr, doch Lara weiß: Jemand hat es auf sie abgesehen. Um ihre Familie zu retten, muss sie sich auf das gefährliche Spiel einlassen – auch wenn sie dabei ihr Leben riskiert …

Der Roman – ich nenne dieses Buch so, da ich mit der (Verlags-) Genrebeschreibung „Thriller“ nichts anfangen kann. Mit Thriller hat dieses Buch in meinen Augen nämlich gar nichts zu tun – beginnt mit einem interessanten Prolog. Eine Leiche wird gefunden und der Fall „Jane Doe“ will aufgeklärt werden. Dann startet Laras Geschichte. Lara und ihre Familie sind von England nach Trout Island, New York aufgebrochen um ein Jobangebot für Laras Ehemann Marcus wahrzunehmen. Doch viele merkwürdige Dinge geschehen in dem New Yorker Vorort und auch mit ihrer neuen Unterkunft kann sich Lara nicht anfreunden.  Was ist wohl in Trout Island vorgefallen und warum hat Marcus ausgerechnet in den USA einen neuen Job gefunden?

Stil
Der Schreibstil von Julia Crouch ist flüssig aber leider nicht spannend. Die Handlung schleppt sich so hin und macht durch die langen Kapitel keinen Spaß zu lesen. Ich musste mich teilweise sehr quälen das Buch wieder in die Hand zu nehmen.

Charaktere:
Lara ist eine unmögliche Person. Sie lässt sich herumschubsen, dann schwankt sie zwischen „Übermutter“ und egoistin. Am Anfang des Buches hatte ich noch Mitleid mit ihr, da Marcus in meinen Augen ein schlechter Ehemann ist, aber später war mir Marcus wesentlich sympathischer als Lara. Die Zwillinge Olly und Bella sind 2 typische Teenies – dachte ich am Anfang aber Olly hätte dann wohl doch eine andere Erziehung verdient, aber das sollte jeder Leser für sich entscheiden, vielleicht bin auch ich nur so streng… Das Nesthäkchen Jack ist der kleinste im Bunde der Familie Wayland. Teilweise kam er mir wie ein Baby vor, dann wieder wie ein kleines Schulkind – schade, dass die Autorin nicht darauf geachtet hat, dass die Handlungen des kleinen Jack alters entsprechend sind.

Cover:
Das Cover ist gut gelungen. Ich finde, dass es aussieht als würde eine Frau im Wasser liegen und auf dieses Wasser würden Blätter fallen. Gut gestaltet, aber leider finde ich keine Verbindung zum Buch.

Fazit:
Wenn der Leser ein Thriller erwartet, dann wird es eine Enttäuschung geben. Sollte der Leser unvoreingenommen sein und sich mit einem Roman anfreunden können dann kann es losgehen. Julia Crouch schreibt flüssig und seicht und ohne große Aufregung.

Ich bin leider vom Buch enttäuscht, da ich etwas ganz anderes (spannenderes) erwartet habe und gebe daher nur 2 Sterne.

Mein Dank geht an den Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.


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Titel: Hautnah
Autor: Julia Crouch
Verlag: Ullstein
Seiten: 592
ISBN: 978-3548283333
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht