Der Ursprung des Bösen – Jean-Christophe Grangé

Klappentext:
Mathias Freire leidet unter einer rätselhaften Krankheit: Sobald er in Stress gerät, verliert er das Gedächtnis. Und wenn er das Bewusstsein wiedererlangt, ist er ein anderer: Ein neues Ich hat sich formiert, mit einer neuen Vergangenheit, einem neuen Lebensschicksal. Währenddessen sucht die Polizei nach dem Täter einer Serie von Ritualmorden, die allesamt in der Nähe Freires verübt wurden, ohne dass man diesem etwas nachweisen kann. Und wenn nun doch er der Mörder ist? Freire gerät zunehmend in Panik. Auf sein Gedächtnis ist kein Verlass. Also muss er einen anderen Weg finden, um seine Vergangenheit zu rekonstruieren. Doch die Suche nach seiner wahren Identität wird schon bald zu einem entsetzlichen Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Ein Albtraum, der in einem dunklen Geheimnis um Freires Herkunft begründet liegt …


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Titel: Der Ursprung des Bösen
Autor: Jean-Christophe Grangé
Sprecher: Dietmar Wunder
Verlag: Lübbe Audio
ASIN: B008YIV2W0
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Der Stil von Jean-Christophe Grangé war mir nur aus dem Film „Die purpurnen Flüsse“ bekannt. Nun, da ich gerade auf dem Hörbuchtrip bin und mir die Hörprobe so gut gefallen hat – der Lausch-Auschnitt ging um ein Gespräch über eine gespaltene Persönlichkeit – konnte ich nicht widerstehen, mir das ungekürzte Hörbuch (über 21 Stunden) zu laden und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte beinhaltet alles, was ein guter Thriller benötigt: bestialische Morde, Intrigen und ganz viel Psychologie.

Meine Meinung:
Dietmar Wunder hat hervorragend gelesen und machte das Hörbuch zu einem tollen Erlebnis. Spannende Stellen las er schneller und auch verstellte er die Stimmen bei den einzelnen Personen – so macht das hören wirklich Spaß und die Zeit vergeht wie im Flug 😀

Teilweise hatte ich allerdings Probleme mit den ganzen französischen Namen und Plätzen der Geschichte, beim Lesen hätte ich das Buch wahrscheinlich aufgrund der Namen und teilweise doch sehr langwierigen Wiederholungen öfters beiseite gelegt, aber wie oben bereits erwähnt, war das Hören sehr angenehm.

Die Charaktere waren alle verständlich und passend dargestellt und einige konnte man sogar ins Herz schließen, andere natürlich nicht und einige Personen hätte die Geschichte, meiner Meinung nach, nicht wirklich gebraucht.

Fazit:
Der Ursprung des Bösen ist ein gelungener Psychothriller der sich ausgiebig mit dissoziativer Identitätsstörung (multipler Persönlichkeitsstörung) befasst. Leser oder Hörer sollten also wissen, auf was sie sich einlassen. Ich vergebe 4 Sterne für eine in sich schlüssige Geschichte die toll vorgetragen wurde.

Gut gegen Nordwind – Daniel Glattauer

Klappentext:
Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?


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Titel: Gut gegen Nordwind
Autor: Daniel Glattauer
Verlag: Goldmann
Seiten: 224
ISBN: 978-3442465866
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

„Schreiben sie mir, Emmi.
Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen.
Schreiben ist küssen mit dem Kopf“

Und genau dieser Ausschnitt auf der Buchdecke machte mich so neugierig, dass ich „Gut gegen Nordwind“ sofort in meine Leseliste einbringen musste. Leider konnte mich die Geschichte nicht so verzaubern wie das oben genannte Zitat 🙁

Emma und Leo schreiben sich E-Mails ohne das ich mitbekommen habe warum. Natürlich ist der Aufhänger erwähnt: Emma möchte eine Zeitschrift kündigen und vertippt sich bei der Mail-Adresse. Aber warum Leo und Emma sich in eine Person, die sie nicht kennen und nur ein paar Mails getauscht haben, ineinander verlieben bleibt mir leider verborgen. Beide sind so farblos und lieblos, dass bei mir keine Sympathie aufkam und ich immer wieder drauf und dran war das Buch abzubrechen. Aber was soll man gegen seiner Neugierde tun? – Weiterlesen 😕 Es wurde dann leider noch schlimmer. Emma und Leo entwickeln sich immer mehr zu Teenagern (dabei sollten laut Geschichte beide über 30 sein) und auch die weitere Handlung wirkte noch konstruierter und langgezogener als am Anfang.

Immer wieder habe ich mich gefragt, warum die beiden sich nicht einfach treffen, denn das „ja“ für ein Daten und das darauffolgende „nein“ war auch nicht mehr neu und nervte nur noch und selbst das Ende des Buches – was natürlich auf den Nachfolger „Alle sieben Wellen“ aufmerksam machen soll – ist sowas von sinnfrei, dass ich das Buch getrost von meiner Leseliste streichen kann.

Fazit:
2 Sterne für eine niedliche Idee, die leider miserabel umgesetzt wurde. Es gab nichts an diesem Buch, in dieser Geschichte, was mich zu fesseln wusste – empfehlen kann ich es nur an Leser, die gerne in fremden E-Mails lesen, denn daraus besteht das Buch: E-Mailverkehr.

[Gewinnspiel] Der Gewinner

Gewinnspiel Nr. 3 ist zu Ende und ich bedanke mich für eure rege Teilnahme.

Nun erstmal zur Auflösung:

  1. Was machen die Barkeeper im Foyer?
    Gläser polieren / sich unterhalten
  2. Aus welchem Material ist die Einfassung des Waschbeckens?
    Marmor
  3. Welche Farbe hat “ihr” Höschen?
    Schwarz
  4. Welche Augenfarbe hat “er”?
    Dunkelbraun
  5. Wo spielt die Leseprobe?
    Kino / Foyer / Kinotoilette
  6. Welchen Verschluss hat “seine” Jeans?
    Knöpfe
  7. Wie ist “er” unterwegs?
    Mit dem Auto
  8. Welchen Film meint “er” als er sagt:”Das war einer der besten Filme überhaupt.”?
    Sein Kopfkino mit der Protagonistin

Ich konnte 9 E-Mails mit den richtigen Antworten gelten lassen und diese habe ich mit dem einarmigen Banditen ausgelost. Anbei der Screen:

Bildschirmfoto 2013-02-02 um 19.38.20

Herzlichen Glückwunsch lieber Olav!
Allen anderen Danke ich für die Teilnahme und wünsche viel Glück für das nächste Gewinnspiel, hier im Blog!

Cora

[Abgebrochen] Priester – Trudi Canavan

Klappentext:
Die magisch begabte Auraya ist auserwählt, eine Priesterin der Weißen zu werden. Doch für diese Ehre muss sie alles hinter sich lassen, was ihr lieb und teuer ist: ihre Heimat, ihre Familie und Leiard, den Traumweber. Dabei könnte Auraya gerade seine Hilfe dringend brauchen, als geheimnisvolle, schwarz gekleidete Magier ausschwärmen, die nur ein Ziel zu kennen scheinen: den Untergang des weißen Ordens …


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Titel: Priester
Autor: Trudi Canavan
Verlag: blanvalet
Seiten: 800
ISBN: 978-3442244799
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Meine Meinung:
Nun habe ich nach der „Gilde der schwarzen Magier“ und „Sonea“ schon eine Weile gewartet bis ich mit der Trilogie „Das Zeitalter der Fünf“ begonnen habe, aber anscheinend hat es nichts genützt. Ich habe überhaupt keinen Zugang zu dieser Geschichte gefunden und kann nicht mal wirklich wiedergeben, was ich eigentlich gelesen habe.

Das Trudi Canavans Bücher immer mit vielen Charakteren beginnen habe ich ja nun schon mitbekommen, aber hier ist wirklich der Gipfel des vertretbaren erreicht. Allein auf den ersten 20 Seiten ist fast jeder Buchstaben im Alphabet als Anfangsbuchstabe für einen Namen vertreten. Neben Auraya und Leiard wird fast das ganze Dorf vorgestellt, dazu zählen der Priester Avorium mit seinen Leuten, der Dorfvorsteher Qurin und die anscheinend Bösen Dunweger. Dann kann natürlich jedes Volk etwas besonderes – heilen, zaubern, Krieg führen – und eine mutige Heldin gibt es auch wieder. Also alles irgendwie schon mal dagewesen, nur besser!

Fazit:
Es ist erschreckend wie schlecht dieses Buch ist. Ich habe mich nach den anderen Büchern von Trudi Canavan sehr auf das Zeitalter der Fünf gefreut und bin maßlos enttäuscht. Eine so langweilige, langatmige und komplizierte Geschichte hätte ich nicht erwartet und habe daher „Priester“ abgebrochen, auch werde ich die anderen beiden Bände (Magier, Götter) nicht lesen.

 

Stiletto Safari – Kate Metz

Klappentext:
Zara Hamilton has it all – a glamorous New York lifestyle, a gorgeous (and seriously rich) boyfriend and a job as a lawyer in a prestigious city law firm. But when Zara’s boyfriend is accused of insider trading her perfect world implodes. Thrown out of work by security and stalked by the press, Zara’s life can’t get any worse. Or can it? A snap decision (and a few wines too many) sees Zara fleeing to Africa to work as a temporary wildlife volunteer. But just when things start to cool down at home Zara realises her troubles have only just begun. Will Zara’s designer wardrobe survive? Will a supermodel ruin her only chance at happiness? Can a Birkin bag really solve her problems? And will Zara want her old life back at the end of it all….


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Titel: Stiletto Safari
Autor: Kate Metz
Verlag: Createspace
Seiten: 256
ASIN: B007MS9LCG
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Zara arbeitet in einer Kanzlei und wird beschuldigt, ihrem Freund Nick, vertrauliche Informationen über einen Kunden verraten zu haben. Diese Informationen soll Nick verkauft haben, wofür Nick in Untersuchungshaft genommen wird und Zara ihren Job verliert. Als ob dies nicht schlimm genug ist, trennt sich Nick von Zara und gibt ihr auch noch Geld, damit der Abschiedsschmerz nicht zu groß ist. Mit Geld und Frust zieht Zara los und begibt sich als freiwillige Helferin nach Afrika …

Meine Meinung:
Der Schreibstil von Kate Metz ist flach, aber flüssig. Auch die Charaktere sind sehr farblos und oberflächlich gehalten, vielleicht lag dies aber auch an den etwas eigenwilligen Eigenschaften: Zara, natürlich Modelmaße und super intelligent – außer bei der Männerwahl – und Designer-Klamotten-Verrückt; Nick, schwach und schüchtern; So macht das Lesen, zumindest mir, nicht wirklich Spaß.

Fazit:
Ich hätte mir mehr von dieser Lektüre versprochen und bin enttäuscht, dass es nicht gehalten wurde. Die Charaktere und die Geschichte sind flach und das ewige um den Punkt reden zieht das Lesen einfach nur in die Länge. Ich vergebe 2 Sterne für das eBook, da es so einfach geschrieben ist, dass es auch von Lesern, die die englische Sprache nicht perfekt beherrschen, gelesen werden kann.