Januar
13
Night School I: Du darfst keinem trauen – C.J. Daugherty
Cora

Klappentext:
Wenn nichts ist, wie es scheint, wem kannst du dann vertrauen? Das spurlose Verschwinden ihres Bruders hat Allie aus dem Gleichgewicht gebracht. Sie rebelliert, und ihre Eltern schicken sie auf das Internat Cimmeria, wo nicht einmal Handys erlaubt sind. Schon bald findet sie Zugang zu einer Clique und wird von zwei Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, umworben. Auf Cimmeria häufen sich eigenartige Vorfälle, und als ein Mord geschieht, gerät Allie selbst unter Verdacht. Auf der Suche nach dem wahren Mörder stößt sie zufällig auf eine mysteriöse Verbindung ihrer Mutter zur Schule und gerät selbst in Lebensgefahr. Kann sie überhaupt noch irgendjemandem trauen?

Titel: Night School I: Du darfst keinem trauen
Autor: C.J. Daugherty
Verlag: Oetinger
Seiten: 464
ASIN: B008RMDA3C
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Allie, Problem-Teeni mit mysteriöser, familiärer Problematik kommt aufs Internat. Dort gibt es nicht nur strenge Regeln, sondern auch eine Night School. Was das ist, erfährt Allie nicht, aber sie lernt 2 Night-Schüler kennen, die unterschiedlicher und anziehender nicht sein können …

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich konnte sofort in die Geschichte einsteigen. Der Ausdruck ist passend. Die Spannungskurve ist gut aufgebaut und kann gehalten werden. Einzig beim Ende hetzt die Autorin.

Charaktere:
Allie finde ich sehr interessant. Sie zeigt deutlich, dass die menschliche Psyche einzigartig ist und sie sich so verhalten muss um mit sich klarzukommen. Die Verwandlung, die sie im Internat durchmacht steht ihr gut und ich konnte sie immer mehr leiden. Schade, dass sie zeitweise zu starke Heldenmanieren aufwies, eventuell hätte ihr etwas mehr Starrsinn in bestimmten Situationen gutgetan.

Sylvain, der nach Wacholder duftende, schöne Franzose, der auch noch Sohn eines Milliardärs ist, ging mir irgendwie auf den Keks. Ich konnte ihn das Buch über nicht greifen uns wusste nicht so recht wie ich ihn nun finden sollte. Als er dann sein wahres Gesicht zeigte war mir dann so einiges klar. Ob er sich in den nächsten Teilen noch entwickelt?

Carter, der arme Sohn der Internats-Dienstboten, gefiel mir wesentlich besser. Er hat seinen eigenen Stil und ihm ist es egal, wie reich oder schlau die anderen sind. Er zieht sein Ding durch, das fand ich besonders gut an ihm. Interessant war, dass er Allie mit Abstand betrachtet hat und ihr nicht sofort ein freundliches „Hallo“ – wie alle anderen – aufgedrück hat. Erstmal die Lage prüfen und dann handeln, passt zu Carter und macht ihn sehr sympathisch.

Cover:
Was das Cover mir sagen soll weiss ich noch nicht. Am Anfang dachte ich an Fledermäuse – Vampire?! – , doch es kamen keine übersinnlichen Figuren oder etwas fliegendes im Buch vor.

Fazit:
Ein schöner Auftakt, der Lust auf mehr macht. Viele Fragen bleiben offen und Probleme ungelöst. Das Jugendbuch kommt ganz ohne übersinnliches aus und kann trotzdem Spannung aufbauen. Eine Leseempfehlung gebe ich an Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene, welche gerne Geschichten über Teens, Internate und deren Geheimnisse lesen. Von mir gibt es 4 Sterne, da mir das Ende etwas zu dünn war.


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