Oktober
26
21:37 – Mariusz Czubaj
Cora

Klappentext:
In der Nähe des Olympia-Zentrums in Warschau werden die Leichen zweier junger Männer gefunden. Die Opfer waren Schüler eines örtlichen Priesterseminars. Vor ihrem Tod wurden sie grausam gefoltert, der Mörder hat ihnen anschließend die Zahlen 21 und 37 ins Gesicht geschrieben. Beziehen sich diese auf den Todeszeitpunkt von Johannes Paul II.? In welchem Zusammenhang stehen diese Morde zum Tod des Papstes?
Ein Sonderkommando wird ins Leben gerufen, das sich auf die Fährte des Killers setzen soll. Darunter ist auch Rudolf Heinz, ein erfahrener Profiler.
Zum Kreis der Verdächtigen gehören bald einflussreiche und angesehene Leute, ein Skandal großen Ausmaßes bahnt sich an.

Titel: 21:37
Autor: Mariusz Czubaj
Verlag: Prospero
Länge: 383 Seiten
ISBN: 978-3941688377
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
2 Priesterschüler werden tot aufgefunden. Beide wurden vor ihrem Ableben bestialisch gefoltert, mit einer Plastiktüte erstickt und tragen auf der Stirn die Zahlen 21 und 37. Profiler Rudolf Heinz wird nach Warschau beordert, um den Ortsansässigen Kollegen zu Helfen den Fall zu lösen …

Schreibstil:
Schreibstil bzw. Übersetzung lagen mir gar nicht. Der Satzbau ist mir zu lang, zu konfus und einfach zu viel. Es wurden zu viele Details eingebaut, die das Buch in die Länge ziehen, der Wortwitz ist konstruiert und nicht lustig.

Zitat S. 375
„Unser Priesterlein hatte einen eingedrückten Kehlkopf. Und danach hat es jemand in einen Sessel gesetzt und […] ihm einen Skistock ins rechte Auge gestoßen.“ „Die Saison ist vorbei […] dann noch die Skiausrüstung im Haus zu haben kann gefährlich werden.“

Charaktere:
Diese gab es wohl, aber mir ist keiner im Gedächtnis geblieben. Auch wenn ich als Leser den Profiler über das gesamte Buch begleitet habe, blieb mir kein Detail im Kopf. Ich konnte zu keiner Person eine Bindung aufbauen, sie waren alle so verkorkst, langweilig und nichtssagend, dass ich froh bin das Buch beendet zu haben.

Cover:
Das Cover finde ich richtig gut! Eine Person, die ihre letzten Atemzüge unter einer Plastiktüte verbringt. Das Cover passt also wunderbar zur Geschichte.

Fazit:
Ein Krimi der mich nicht fesseln konnte, weder durch die Personen noch durch den Schreibstil. Der Hintergrund zum Krimi ist gut, ebenso das Cover, daher vergebe ich 2 Sterne und eine Leseempfehlung an Leser, welche sich auch mal mit polnischer (Krimi-)Literatur vertraut machen wollen.

Ich bedanke mich beim Prospero Verlag und Blog dein Buch für das Rezensionsexemplar.


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