Juli
25
Asche und Phönix – Kai Meyer
Cora

Klappentext:
Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den »Glamour«-Filmen. Sie ist eine »Unsichtbare«, nirgends zu Hause, getrieben von der Angst, wie alle anderen zu sein. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite, wo sie gerade sein Bargeld klaut.
Parker kann sein Leben im Fokus der Medien nicht mehr ertragen. Und nutzt die Chance, mit Ash vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Dabei scheint er geradezu körperlich abhängig von Ruhm und Aufmerksamkeit. Ihre gemeinsame Flucht führt sie durch Frankreich an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt.

Titel: Asche und Phönix
Autor: Kai Meyer
Verlag: Carlsen
Seiten: 478
ASIN: B00A69FLE0
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
2 Figuren, die unterschiedlicher nicht sein können. Ash, die sich durchs Leben schlägt und der Hollywoodstar Parker begegnen sich und starten gemeinsam in ein unglaubliches Abenteuer …

Schreibstil:
Der Schreibstil von Kai Meyer ist flüssig und lässt sich gut lesen, allerdings ist der Ausdruck sehr derb und einige Szenen sehr brutal. Gerade das sollte in einem Buch für Jugendliche nicht sein und hat selbst mir teilweise das Lesen verdorben.

Charaktere:
Ash konnte ich zu Beginn sehr gut greifen und verstehen. Sie arbeitet in Nobel-Hotels, klaut und versucht alles um ihr Leben zu leben, aber leider verändert sie sich im lauf der Geschichte immer mehr zu einer Person, welche einem Superhelden gleicht.

Parker wirkt wie ein kleines Kind. Auch dieses Verhalten konnte ich nachvollziehen, denn er wächst als Jungschauspieler in Hollywood einfach anders auf und wird Schwierigkeiten haben sich die Hörner abzustoßen. Aber auch hier wird der Charakter mit der Zeit unglaubwürdig.

Cover:
Das Cover finde ich schön, ein verhangener Himmel über einer alten Stadt – es passt zur Geschichte.

Fazit:
Eine Geschichte, die am Anfang zu fesseln weiß, dann aber leider durch mangelnde Charaktere nachlässt. Beide, Ash und Parker, wirken konstruiert und unglaubwürdig. Auch ihre Bindung konnte ich bis zum Schluss nicht verstehen – warum fühlten sie sich zu der anderen Person hingezogen, warum bestritten sie das große Abenteuer zusammen? – Ich fand keine Antworten, leider 🙁 Dann kam noch diese furchtbare Ausdrucksweise hinzu und die detailgetreue Schilderung von Gewalttaten, von der auch die Protagonisten nicht zurückschreckten. Ich hätte mir mehr Nähe und knistern gewünscht – so wie sich die ersten 50 Seiten des Buches auch zeigten. Eine Leseempfehlung gebe ich aufgrund meiner Kritikpunkte nur an Erwachsene und ich vergebe 3 Sterne für einen Fantasyroman, der fesseln kann, mich aber nicht umhaut.


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