April
09
Schattenfreundin – Christine Drews
Cora

Klappentext:
Wo ist Leo? Charlotte Schneidmann, Kommissarin in Münster, setzt alles daran, den kleinen Jungen zu finden, bevor es zu spät ist. Denn nicht nur die Sorgen der verzweifelten Mutter lassen sie fieberhaft ermitteln, auch die Erinnerungen an die eigene traumatische Kindheit machen diesen Fall für die engagierte Kommissarin zur ganz besonderen Bewährungsprobe.

Titel: Schattenfreundin
Autor: Christine Drews
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 288
ISBN: 978-3404167463
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Katrin und Thomas Ortrup, sind die Eltern des kleinen Leo, und gerade erst in Katrins Heimatstadt Münster zurückgezogen. Thomas, der nur an seine Arbeit denkt, vernachlässigt seine Familie und daher steht Katrin allein mit ihrem kleinen Sohn da. Schnell freundet sie sich daher mit Tanja, einer anderen Mutter, aus Leos Kindergarten an. Als Katrins Vater plötzlich stirbt und Katrin dringend Hilfe benötigt, wendet sie sich an Tanja, doch ob ihre neue Freundin wirklich helfen kann …

Schreibstil:
Der Schreibstil von Christine Drews ist flüssig und sehr schnell zu lesen. Wirkliche Spannung kann sie aber nicht erzeugen, was das Leseerlebnis deutlich schwächt.

Gliederung:
Die Kapitel waren gut aufgeteilt und zwischen den Hauptkapiteln nochmals unterteilt, was bei ungeübten Lesern zur Verwirrung führen kann. Mir hat dies aber gut gefallen.

Charaktere:
Die Charaktere wirken sehr flach und ich konnte keine Verbindung zu ihnen herstellen. Was auch passierte, es war mir schlichtweg egal. Katrin wirkt einfach wahnsinnig kindlich, naiv und Thomas ist ein wirklicher Waschlappen. So habe ich nicht mal verstanden, was diese beiden überhaupt verbindet.

Gleiches gilt bei der Kommissarin Charlotte. Natürlich hat diese Ermittlerin ein Trauma – gab es ja noch nie 🙄 und ihr Kollege, Peter Käfer, hat eine schwäche für Süßes – auch nicht neu …

Cover:
Das Cover ist richtig tricky und wirkt am Buch noch viel imposanter als im Internet. So wirken die Papierstreifen wirklich wie aufgelegt, was den Kopf dahinter noch gespenstischer aussehen lässt.

Fazit:
Ein Krimi der mich nicht wirklich überzeugen konnte. Vom Lesefluss wirklich super, da die sprachliche Umsetzung gut gelungen ist, vom Inhalt her leider nicht herausragend. Kein Spannungsbogen auf den ersten 200 Seiten und dann zu konstruiert um überraschen zu können. Da mich Schattenfreundin, aber immerhin eine weile rätseln ließ, was denn nun eigentlich hinter der Geschichte steckt und ich mit der Auflösung zufrieden war, gebe ich 3 Sterne für das Buch. Eine Empfehlung spreche ich für Leser aus, die noch nicht viele Krimis gelesen haben.

Ich bedanke mich bei Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar. 

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